Hallo zusammen!
Erst einmal vielen Dank für eure Überlegungen und Kommentare.
Ich hatte zwischenzeitlich ein Telefongespräch mit Christian Bauer vom Walther-Service.
Auf die Frage, ob man als Nicht-Autorisierter die Griffklötze verändern darf, kam ein 'Jein'. Die Griffstücke der 32er GSP sind nicht mit Beschussstempel versehen und werden deshalb als nicht relevant im Sinne der wesentlichen Teile des Verschlusses betrachtet. Beim GSP-Gewehr wäre das z.B. anders.
Ich bin auch nicht der erste, der die Frage nach der Anpassung der Griffklötze gestellt hat, weil die die Finger touchieren. Er sagte, dass man da wohl 10 g abschleifen könnte, ohne Nachteile zu bekommen, insbesondere wenn man keine harte Fabrikladung einsetzen würde, sondern eine angepasste Wiederladung.
Spanngriff plus Verschlussstück wiegen zusammen 220 g, ein Griffklotz anteilige 35 g. 10 g wären also nur 4,5 % vom Gesamtgewicht.
Laut Chr. Bauer könnte die leichtere Verschlussmasse in einer GSP dafür sorgen, dass der Verschluss zu stark beschleunigt wird und die GSP damit zu schlagen beginnt, ggf. auch der Hahn durch die Erschütterung nicht mehr sauber gefangen würde. Wenn man es übertrieben hätte, die Griffklötze könnte man beim Service bei den Meisterschaften auch einfach nachkaufen.
Zum Thema Wiederladen der .32 S&W long WC: In meinem Verein heißt es, dass die meisten 32er-GSPs mit 1,1 grs VV N310 hinter dem 100 grs H&N Hohlboden mit minimalem Tapercrimp einwandfrei funktionieren. Nur einige wenige GSPs würden 0,1 bis 0,2 grs mehr benötigen.