Beiträge von Ritter

    Zumindest bei meinem Luftgewehr habe ich den Lauf noch nie durchgezogen, das hat bisher immer Walther im Werk bei den Reparaturen gemacht. ich denke beim Luftgewehr ist das nicht so tragisch, weil ich ja keine Verbrennungsrückstände habe sondern nur Blei im Lauf. Ich kann mir aber vorstellen, dass man vor einem Munitionstest mal saubermachen sollte und dann paar Schuss durchjagen sollte vor dem Test, dass sich da wieder ein Bleifilm bildet.

    Kann natürlich auch nur ein Hirngespinst von mir sein, dass man das tun sollte.

    Bei uns reinigt eigentlich kaum jemand den Lauf seines Luftgewehres, die anderen Teile werden natürlich sauber gemacht.

    Ich denke aber, dass uns da unser Munitionsexperte weiterhelfen kann, ob man nun saubermachen muss oder nicht.

    Grüße

    Hallo Tom,

    beim Luftgewehr hat man ja die maximale Visierlänge von 85 cm, bei der Freien Waffe ist das egal.

    Bei Walther nutzt man, wenn man die Tube komplett ausfährt dieses Maß komplett aus.

    Um das mal zu vereinfachen, dass ich keinen Roman schreiben muss:

    Die länge der Visierlinie hat Einfluss darauf, wie man zielt. Mit einer längeren Visierlänge hat man eine größere Präzision im Zielen, sieht allerdings auch das Wackeln mehr, traut sich dann eventuell nicht mehr abzuziehen. Zielfehler sollten sich aber glaube ich nicht so viel auswirken, wie bei kurzer Visierlinie.

    Man muss da sein Maß finden, ich komme mit der maximalen Visierlänge gut klar, liegt aber auch vielleicht daran, dass hinten einiges an der Visierlänge fehlt.

    Ich hoffe mal, dass ich da nichts durcheinander gebracht habe.

    Gruß Ritter

    Ich habe mich dann auch mal nach 3 Wochen wieder an das Luftgewehr gewagt, war schön wieder bisschen Zeit dafür zu haben.

    98-95-97-96

    386

    Serie 1 lief super, gute 10er, 1x 9,9 und eine 9,8 mit drin, passt schon, Serie 2 ging super weiter bis auf den letzten Schuss, war eine 7,6.

    Ich weiß bis jetzt nicht, was ich da genau falsch gemacht habe (habe nach dem ersten Schock leicht rumgeflucht)...

    Serien 3+4 liefen stabil, die Landesmeisterschaft kann denke ich kommen, wenn ich dann noch die Ausreißer wegbekomme...

    Ich habe heute auch nochmal meinen modifizierten Thune Handschuh geschossen, denke ich bleibe bei dem, auch wenn der schon sehr mitgenommen aussieht.

    Grüße

    Hallo Andreas,

    ja die müssten so in den 90ern gebaut worden sein, das muss aber irgendwann in den 2000ern aufgehört haben.

    Die Schaftkappen sind auch relativ interessant, waren für damals sicherlich sehr inovativ.

    Das Stopper jetzt einen anderen Besitzer hat könnte da natürlich einiges erklären.

    Ich frage mal bei denen nach, werde die Antwort dann hier posten.

    Grüße

    Hallo Meisterschützen,

    da mir in letzter Zeit des öfteren KK Schäfte von Stopper über den Weg gelaufen sind würde mich interessieren:

    Weiß jemand von wann bis wann der gebaut worden ist und warum Stopper den nicht mehr verkauft bzw. wann sie damit aufgehört haben?

    Der Schaft an sich ist ja eine Interessante Konstruktion, hat sich der Verkauf schlichtweg nicht mehr gelohnt ? Die Schaftkappen scheint es ja auch nicht mehr zu geben.

    Im Internet findet man ja leider relativ wenig über den Schaft.

    Gruß Ritter

    Die Motivation zu einem Vereinswechsel ist eher in der besseren sportlichen Perspektive zu sehen.

    In manchen Vereinen hat man es als Leistungsschütze schwierig seinen Weg zu gehen.

    Ich habe durch Vereinswechsel gezielt Sprungbretter genutzt, die meine Ergebnisse gesteigert haben und mir neue Perspektiven bieten.

    Die Werbungsmethoden Deines Beispiels sind natürlich "grenzwertig", für mich müsste dann auch die Gemeinschaft stimmen, die ich mit den anderen Schützen habe.

    Die Schützen in meinem Dorfverein, mit denen ich in einer Mannschaft schieße kenne ich schon viele Jahre, da fühlt man sich dann auch wohl, da ist es auch kein Weltuntergang, wenn man mal 10 Ringe weniger schießt. Ich schieße dann am Ende lieber in einer Mannschaft, wo es einfach passt.

    Andererseits muss man aber auch für sein eigenes sportliches fortkommen sorgen.

    Grüße

    Richtig, die Waffe und man selbst muss eins werden.

    Irgendwann erkennt man Eigenheiten, Zickerein, die die Waffe mit sich bringt, man merkt, wie man mit ihr umgehen muss.

    Mit einer neuen Waffe können mehr Möglichkeiten kommen, dann freut man sich natürlich einen Ast ab, was man jetzt so alles machen kann.

    Ergebnisse kann man auch durch neue Waffen steigern, aber auch nur, wenn man klug kauft oder wenn man das Ende dessen, was möglich ist erreicht hat.

    Klug kaufen heißt hier, wenn man wie von mir beschrieben nach dem Optimum strebt.

    Wenn man mit einem Standardgewehr schießt ist z.B. irgendwann das Ende erreicht, was man verstellen kann/was die Waffe leisten kann, also muss man sich irgendwo her die Möglichkeit holen andere Einstellungen vornehmen/Probleme beseitigen zu können. Ich habe beim Umstieg auf den Anatomic Schaft meine Leistungen erheblich steigern können, das war aber nicht nur einfach das Gewehr, sondern das gezielte ausnutzen dessen, was mir das Gewehr an mehr Möglichkeiten bot. So habe ich dann endlich mit einem Trainer verschiedene Probleme beseitigen können, einfach weil ich jetzt andere Einstellmöglichkeiten hatte und ich besser mit der Waffe harmonierte, gleichzeitig habe ich mein anderes Training gesteigert.

    Ich hoffe, dass Deine Freude anhält und Du diese in Gute Ergebnisse ummünzen kannst.

    Grüße

    Ich frage mich, ob sich das durchsetzen wird...

    19 Euro für 500 Schuss, da mache ich mich schon, wenn es nur Wettkampf/Leistungskontrollen Munition ist arm.

    In meinem Bekanntenkreis wird hauptsächlich die R10 oder Jsb verschossen, bei H&N ist mitlerweile das Vertrauen weg, weiß aber nicht, wie das jetzt ist, früher konnte man da teilweise die halbe Packung wegwerfen.

    Die Fächer in der Schachtel sind ein Interessantes Konzept, vielleicht hilfts was, vieleicht auch nicht. Ich fülle sowieso immer in die Matchbox um.

    Mit dem Design hat man sich wie bei der richtigen Tenex keinen Gefallen getan, die von anfang der 2000er, die ich noch hier habe sehen da viel schöner aus.

    Was die Streukreise betrifft: Ich glaube nicht, dass die in der Breite besser sein werden, als bei Vergleichsprodukten, wenn das nicht die neue "Olymp R" ist, die aus allem super Streukreise liefert...

    Gruß Ritter

    Unterm Strich eigentlich komplett alles um ehrlich zu sein.

    Dann wünsche ich Dir einmal, dass du das Optimum für dich mit der Waffe ausreizen kannst !

    Auch wenn das kommende Beispiel aus dem Gewehrbereich kommt kann man es doch auch auf Pistolen anwenden:

    Ab einem bestimmten Punkt gehts dann auch darum möglichst schöne Innenzehner zu schießen, eine 10.1 ist dann auch schon eher meh...

    Bei der Pistole sinds dann wahrscheinlich die 9er, die Wehtun.

    Die Überschreitung zu diesem Optimums ist teilweise sehr schwierig, vielleicht mal ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis:

    Der Schütze schoss lange Zeit sehr erfolgreich Marke X, wechselte dann auf Make Y. Dann stellt sich natürlich die Frage: Warum ?

    Die Antwort war dann, dass er mit dem Gewehr zwar viele 10er geschossen hat, dass aber zu viele Außenzehner waren und er deswegen nach Optimierung strebte.

    Das ist viel die psychologische Komponente, wie man mit der Waffe harmoniert, ich kann keine Anschütz Luftdruck Systeme leiden, die sind irgendwie komisch, obwohl die auch die 10 treffen, trotzdem bilde ich mir ein, dass die schlechter sind als die Konkurrenz .

    Wichtig ist jetzt aber, dass wenn du an eine Mauer kommst, wo es nicht mehr weiter geht (der wird zweifelslos irgendwann kommen) trotzdem nicht gleich die Waffe wechselst. Viele Sachen kann man nur durch eine saubere Technik lösen und nicht durch Geld.

    Ich hoffe, dass Du in naher Zukunft genau bestimmen kannst, was jetzt genau besser ist.

    Die Schützen in den Oststaaten haben bis vor einigen Jahren immernoch mit Standardgewehren trainiert, da war die Maxime, desto weniger Du basteln kannst, desto mehr versuchst Du alles mit der Technik rauszuholen. Also lasse auch das Trockentraining, Haltekraft-Training nicht zu kurz kommen.

    Gruß Ritter

    Dann habe ich das Missverstanden, dachte es täte auch noch im Arm selbst weh.

    Öfters mal aufstehen im Training ist eigentlich ganz gut, dazu erzieht mich die Seilzuganlage, die wir haben.

    Ist eigentlich ganz praktisch zum wieder reinfinden.

    Ich habe bei mir mitlerweile die 8mm wieder runter genommen, war nur wenig besser im Nacken, hatte dafür aber andauernd Zielfehler drin, wenn es Deinem Nacken so gut geht, dann weiter.

    Ich denke, dass Du auf einem super Weg bist, Dein Einsatz ist schon beachtlich, weiter so !

    Grüße

    Hallo Joachim,

    erstmal wieder vielen Dank für deine Mühen!

    Das Ergebnis kannst Du so lassen, muss eh schauen, wann ich noch nachschieße, habe das Gewehr mitlerweile auch wieder paar Wochen nicht mehr in der Hand gehabt und vorher nur am Augenabstand gebastelt. Ist auch eine größere Sache, dann passt der Abstand, dafür ist aber der Nasensteg im Weg, habe den letzten Endes mit meinem Vater bisschen modifiziert.

    Gruß Ritter

    Sind dann die tyischen Walther Verstellschrauben mit drin?, könnte mir vorstellen, dass das mit der seitlichen bisschen schwierig wird.

    Griffig ist eigentlich immer gut..., ich werde denke ich erstmal mehr Spaß mit Holzkit haben, bevor man sich nach reiflicher Überlegung an sowas wagt.

    Der Herstellungsprozess wäre doch mal was für das Griffbau Thema oder ?

    Grüße

    Jetzt bin ich aber mal neugierig auf deinen Griff.

    Ist das der von Shootingequipment oder ist das Eigenbau ?

    Wie haben sich da die vordefinierten "Rillen" bewährt gegenüber einem Standardgriff ?

    Wenn ich die "Greifwinkel" in allen Anschlägen genau reproduzieren könnte...

    Grüße

    In der Tat ist das wirklich interessant. Ich denke, dass manche aus dem Thema eine Wissenschaft machen. Warum man aber dieses und jenes Mittelchen nicht/nur oder manchmal nehmen muss, kann nicht eindeutig geklärt werden. In meiner Umgebung wird praktisch nur Ballistol genommen und zwar für alles mögliche. Das sind Schützen die den Sport seit 50 oder mehr Jahren betreiben und deren Gewehre/Pistole funktionieren einwandfrei. Ballistol entspricht aber bestimmt nicht mehr dem Stand der Technik.

    Ich selber habe mir dieses Set hier gekauft.

    Ja man kann da vieles überinterpretieren..., natürlich gibts Sachen, die man nicht reinschütten sollte klar....

    Ich halte es wie bei Bernd Klingner, der hat schließlich auch keine Gießkanne aus seinen Gewehren gemacht, genau so wenig wie meine Mitschützen, deren Gewehre nach 30 Jahren immernoch super Streukreise haben. Andere Sachen als Ballistol oder Apfelkorn, Olivenöl etc. schicken die Waffe schneller über den Jordan.

    Grüße

    Ich kenne aus der Trainingspraxis, die teilweise besonders für Kinder/Jugendliche angewendet wird die Vorgehensweise, dass man nicht so viel macht.

    Wurde mir so erklärt, dass das Kind das oft körperlich nicht ohne Folgeschäden aushält. Ich denke aber, dass man da relativ gut mit Ausgleichssport lösen kann. Bei Erwachsenen tut sich da aber wenig...., Du wirst schon merken, wenn es nicht mehr geht.

    Oft kommen in den Phasen dann die besten Ergebnisse raus. Da fielen dann schonmal bei den Schüssen ab 120 die 98er Serien....

    Wenn Du dich gut fühlst warum dann nicht trainieren ? Nur so kannst du auf Kondition kommen und wenn es dann noch Spaß macht um so besser !

    Lupi kostet ja relativ wenig Geld also sind die Kosten überschaubar.

    Mir hat das damals richtig viel Spaß gemacht so viel zu trainieren, wäre schön, wenn das zeitlich noch gehen würde.

    Die Ergebnisse haben es mir auch gedankt.

    Muskelgedächtnis baut sich dann auch noch auf.

    Grüße