Ambitionierter LP Anfänger total verunsichert

  • Hallo HUNTER-LuPi

    Das regelmäßige Training macht sich offensichtlich bemerkbar

    Wird doch ! In welcher Zeit hast Du denn die jeweils 10 Schuss pro Scheibe geschossen?

    Schön gleichmässig unter Ausnutzung der möglichen Wettkampfzeit (sehr zu empfehlen) oder schneller bzw. sehr ungleichmäßig (nicht zu empfehlen)?

    Tipp: Bei Scheibenwechsel die Scheibe im Trainingsablauf numerieren und erkannte Fehlerursachen z.B. bei Fehlschüssen gleich draufschreiben.

    Damit kannst Du nach dem Training erkennen, ob es im Laufe des "Wettkampfes" zu Veränderungen im Schussbild - wie z.B. Ausreißerhäufigkeit , TP-Verlagerung, Streukreisvergrößerung kam und entsprechend zielgerichtet trainieren.

    Gut Schuss

    Frank

    Einmal editiert, zuletzt von Erzwo (23. April 2018 um 15:17) aus folgendem Grund: Klarnamen auf Wunsch bearbeitet.

  • Könnte es sein, dass das Abzugszüngel zu weit weg ist?

    Und du hattest natürlich Recht. War ca 1-2 mm zu weit vorne. Beim seitlichen drehen ist es mir nicht so aufgefallen, der Spiegel hat geholfen.

    Der Weg ist das Ziel... :thumbup:

  • Hallo Kameraden,

    ich wage mal, mich hier einzuklinken; mal sehen, wie weit ich komme.

    Seit ca. 2 Jahren habe ich die Walther LP400, deren Griff ich sehr mag.

    Was ich langsam feststelle, ist eine (scheinbare?) harte Spitze im Druckpunkt; besser kann ich das nicht beschreiben. Ich kann so weich auslösen, wie ich will, aber es scheint etwas im Druckpunkt zu sein, was nicht weich, sondern glashart (nicht knochentrocken) kommt.

    Die Schießtechnik ist bekannt; die Ergenisse liegen zwischen 365 und 370.

    Ich meine, mich zu erinnern, daß die LP10 einen "weichen" Abzug hätte, woran ich immer wieder denken muß.

    Gibt's hier Erfahrungswerte im Vergleich zur LP400? (Die hat zwischendurch schon mal abgeblasen, was Walther sich bezahlen lies)

    Gruß

    Wolfgang

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Oh nein! Bin zwar noch nicht lange dabei, aber ich kann mir genau denken was aus diesem Faden nach Nennung von LP400 und "Probleme" mit Abzug wird...

    Der Weg ist das Ziel... :thumbup:

  • Oh nein! Bin zwar noch nicht lange dabei, aber ich kann mir genau denken was aus diesem Faden nach Nennung von LP400 und "Probleme" mit Abzug wird...

    Von Problemen mag ich nicht gerade reden, aber eine Kleinigkeit stört mich immer wieder; ich mag auch ein eingebildetes Problem nicht ausschließen, aber fragen, wie es anderen geht, wollte ich doch.

    Wenn Du Dich klarer ausdrücken würdest, (Du scheinst ja schon "Wissen" zu haben) wäre mich wahrscheinlich auch ein wenig geholfen :)

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Von Problemen mag ich nicht gerade reden, aber eine Kleinigkeit stört mich immer wieder; ich mag auch ein eingebildetes Problem nicht ausschließen, aber fragen, wie es anderen geht, wollte ich doch.

    Wenn Du Dich klarer ausdrücken würdest, (Du scheinst ja schon "Wissen" zu haben) wäre mich wahrscheinlich auch ein wenig geholfen :)

    Walther ist im LuPi-Bereich hier für viele ein Ausbund des bösen. Insbesondere der Abzug der LP400 wird von vielen Seiten heftig kritisiert.

    Was ich bisher bei dem Ganzen entnehmen konnte ist, das der Abzug der LP400 Wärmeabhängig ist, gerne mal seine definierten Einstellungen verändert und generell nicht "das" ist.

    Aber wie mein Vorredner schon sagte, darüber wurde schon sehr viel geschrieben hier im Forum.

    VG

    Oliver

    "Wer kein Schwert hat, der verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert!"

    Jesus Christus; Lukas 22, 36

  • Walther ist im LuPi-Bereich hier für viele ein Ausbund des bösen. Insbesondere der Abzug der LP400 wird von vielen Seiten heftig kritisiert.

    Was ich bisher bei dem Ganzen entnehmen konnte ist, das der Abzug der LP400 Wärmeabhängig ist, gerne mal seine definierten Einstellungen verändert und generell nicht "das" ist.

    Aber wie mein Vorredner schon sagte, darüber wurde schon sehr viel geschrieben hier im Forum.

    VG

    Oliver

    Ja, bin gerade schon am Lesen . . .

    ALternativ denke ich an die LP10 evo oder die letzte Feinwerkbau . . .

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Obwohl auf Grund verschiedener Umstände das Trockentraining und die Verbesserung der Haltekraft ein wenig zu kurz kommen, ist dennoch eine positive Tendenz festzuhalten. Wenn ich jetzt noch konsequenter absetzen würde, ist sicher noch ein wenig mehr drin. Auch wird die Ansage der Treffer immer besser, gerade auch im Hinblick auf Ausreißer.

    Unterm Strich lässt sich auch festhalten, dass sich der Wechsel auf die Feinwerkbau P8X und weg von der Morini definitiv gelohnt hat. Es macht mehr Spaß.

  • Freut mich, daß Du den richtigen Wechsel gewagt hast.

    Ich hatte nach dem Kauf auf den ersten Scheiben kurzzeitig einige Fehlschüsse mit der P8x, was mich irritiert hat, denn über die war ich schon mit der Walther weg.

    Nach einigen Trockenanschlägen zu mehreren Zeiten, die Stunden voneinander getrennt waren, habe ich den Griff und das Abzugszüngel nachgestellt.

    Das hat sehr positiv gewirkt und jetzt paßt mir die FWB besser; ich gehe aber davon aus, daß noch fein nachjustiert werden kann.

    Da ich generell die Waffen sehr lange habe, ist mir ein Wechsel kaum geläufig und ich habe nicht vermutet, daß eine neue, aber doch "gut sitzende" Pistole erstmal etwas bocken kann.

    Was gefällt Dir an der Neuen eigentlich besser?

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Unterm Strich eigentlich komplett alles um ehrlich zu sein.

    Dann wünsche ich Dir einmal, dass du das Optimum für dich mit der Waffe ausreizen kannst !

    Auch wenn das kommende Beispiel aus dem Gewehrbereich kommt kann man es doch auch auf Pistolen anwenden:

    Ab einem bestimmten Punkt gehts dann auch darum möglichst schöne Innenzehner zu schießen, eine 10.1 ist dann auch schon eher meh...

    Bei der Pistole sinds dann wahrscheinlich die 9er, die Wehtun.

    Die Überschreitung zu diesem Optimums ist teilweise sehr schwierig, vielleicht mal ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis:

    Der Schütze schoss lange Zeit sehr erfolgreich Marke X, wechselte dann auf Make Y. Dann stellt sich natürlich die Frage: Warum ?

    Die Antwort war dann, dass er mit dem Gewehr zwar viele 10er geschossen hat, dass aber zu viele Außenzehner waren und er deswegen nach Optimierung strebte.

    Das ist viel die psychologische Komponente, wie man mit der Waffe harmoniert, ich kann keine Anschütz Luftdruck Systeme leiden, die sind irgendwie komisch, obwohl die auch die 10 treffen, trotzdem bilde ich mir ein, dass die schlechter sind als die Konkurrenz .

    Wichtig ist jetzt aber, dass wenn du an eine Mauer kommst, wo es nicht mehr weiter geht (der wird zweifelslos irgendwann kommen) trotzdem nicht gleich die Waffe wechselst. Viele Sachen kann man nur durch eine saubere Technik lösen und nicht durch Geld.

    Ich hoffe, dass Du in naher Zukunft genau bestimmen kannst, was jetzt genau besser ist.

    Die Schützen in den Oststaaten haben bis vor einigen Jahren immernoch mit Standardgewehren trainiert, da war die Maxime, desto weniger Du basteln kannst, desto mehr versuchst Du alles mit der Technik rauszuholen. Also lasse auch das Trockentraining, Haltekraft-Training nicht zu kurz kommen.

    Gruß Ritter

  • Danke für die ausführliche Antwort. Mir ist inzwischen auch klar, dass es nicht nur die Waffe ist. Allerdings hat es mir extrem geholfen, da ich durch den Wechsel einfach wieder richtig Spaß hatte.

    Trockentraining sowie Haltekraft sind inzwischen feste Bestandteile und wirken sich natürlich ebenfalls absolut positiv aus.

    Der Weg ist das Ziel... :thumbup:

  • . . . . . Das ist viel die psychologische Komponente, wie man mit der Waffe harmoniert, . . . . .

    Wichtig ist jetzt aber, dass wenn du an eine Mauer kommst, wo es nicht mehr weiter geht (der wird zweifelslos irgendwann kommen) trotzdem nicht gleich die Waffe wechselst. Viele Sachen kann man nur durch eine saubere Technik lösen und nicht durch Geld. . . . . .

    Die Schützen in den Oststaaten haben bis vor einigen Jahren immernoch mit Standardgewehren trainiert, da war die Maxime, desto weniger Du basteln kannst, desto mehr versuchst Du alles mit der Technik rauszuholen. Also lasse auch das Trockentraining, Haltekraft-Training nicht zu kurz kommen.

    Gruß Ritter

    Dem kann ich nur zustimmen.

    Ein Paradebeispiel ist die Freie Pistole. Da ist ein Waffenwechsel wie eine andere Welt; ob diese Welt "besser" ist, zeigt sich erst dann, wenn der Wechsel längst vollzogen ist.

    Das A&O ist, sich innigst mit der Pistole, der Schießtechnik und dem Trocken- und Haltetraining zu beschäftigen.

    Je mehr man den Griff selbst anpaßt, die Balance auswiegt und das "richtige" Abzugsgewicht sucht, desto mehr wird es "Deine" Pistole. Ähnlich läuft es bei der LP, nur nicht so kompliziert. Also ist es eben so, wie Ritter schreibt; eine neue Waffe hilft bedingt, aber das große Umfeld hilft mehr.

    Gruß

    WOlfgang

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Danke für die ausführliche Antwort. Mir ist inzwischen auch klar, dass es nicht nur die Waffe ist. Allerdings hat es mir extrem geholfen, da ich durch den Wechsel einfach wieder richtig Spaß hatte.

    Trockentraining sowie Haltekraft sind inzwischen feste Bestandteile und wirken sich natürlich ebenfalls absolut positiv aus.

    Das "Mehr" an Freude ist wichtig und das habe ich gerade auch; allerdings rettet uns das höchstens über 2 Monate - dann ist es wieder "die Alte" und die Arbeit ist wie immer . . .

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Das "Mehr" an Freude ist wichtig und das habe ich gerade auch; allerdings rettet uns das höchstens über 2 Monate - dann ist es wieder "die Alte" und die Arbeit ist wie immer . . .

    Hallo,

    so kenne ich das aus meinem früheren Umfeld auch, da wurden alle zwei/drei Jahre neue LPs gekauft. Die Ergebnisse gingen dann auch gleich mal hoch, verflachten dann aber mit der Zeit wieder auf das ursprüngliche Niveau.

    Warum das so war?

    Man konnte von aussen sehr schön beobachten, das mit jeder Neuanschaffung erstmal der Trainingseifer, die Freude und das Beschäftigen mit dem neuen Sportgerät steil anstiegen.

    Leider lies das mit der Zeit aber wieder nach...

    Von daher, wenn es das Budget hergibt, kann man gerne dieses Modell verfolgen :)

    Aber langfristige und nachhaltige Steigerung geht nur mit Training, Training und Disziplin.

    Gruss

    Dirk

  • die Arbeit ist wie immer . . .

    Also wenn man es schon Arbeit nennt ... da kann man nur Mitleid haben. Wie wäre es mit einem anderen Hobby?

    Aber langfristige und nachhaltige Steigerung geht nur mit Training, Training und Disziplin.

    Nein, mit Spaß am Hobby