Beiträge von no.limits

    PS: Irgendeine Art von Magazinschacht wird es immer brauchen und ob das jetzt von unten,

    Doch das ist ein großer Unterschied, wenn es von unten eingeführt werden muss, muss der Rahmen vom Schacht auch bis nach unten gehen und schränkt brutal ein. So ein Schacht muss auch stabil sein und das verlangt einen Rahmen der in alle Richtungen aufträgt.
    Ein Magazin von oben kann so klein sein wie von einer GSP, man bringt es unter in einer Rahmengrösse wie von einer LP, es schaut unten so gut wie nicht heraus.
    Das heißt absolut freie Griffgestaltung auch für XXs Griffe mit kippen, schwenken, neigen.

    No.limits

    Gibt es triftige Gründe die zulässigen Abmessungen nicht etwas zu erweitern?

    Außer das die Dinger nachher ausschauen wie Pumpguns vermutlich keine.
    Man müsste die Kastenmaße erweitern, die Lauflänge einfrieren!?
    Ich finde es persönlich schon spannend wie es gerade ist.
    Es ist schade das hier in dem Rahmen nicht mehr Innovation von den Hersteller kommt.
    Speziell mit Magazin von oben oder Röhre und Elektronik.
    Ich persönlich finde es schade das die SSP nicht weiter entwickelt wurde.
    Aber es ist einfach hier Kritik zu üben wenn man über die Wirtschaftlichkeit und Kosten solcher Entwicklungen keine Ahnung hat. 🤷🏼‍♂️

    Cesare war hier auf einem sehr guten Weg, aber leider ging seine Entwicklung auch mit seinem hohen Alter nicht aus. Es war auch der übliche Rattenschwanz einer guten Idee mit mangelnder Wirtschaftlichkeit.
    Man hätte den repetier Problemen vermutlich nur mit einer Highspeed Kamera auf die Spur kommen können.
    So mit 20000-30000 Bilder in der Sekunde. Bis solche Versuche aufgebaut und im Kasten sind ist viel Geld dahin.
    Die MG2E ist eine grandiose Konstruktion mit einem nicht behobenen Fehler leider.

    No.limits

    Es sind im Prinzip 2 Faktoren

    Hallo 3DGriff.
    Ja es ist richtig das man sich hier einen Vorteil mit anderen Nachteilen einkauft.
    das Magazin im Griff bringt Nachteile und keinen einzigen Vorteil.
    Das Magazin vor dem Abzugsfenster, bringt in der Regel freie Griffgestaltung vom Volumen aber nicht von der Neigung. (Einschränkung nur kurzer Lauf möglich)
    Die Lösung ist das Röhrenmagazin unter dem Lauf ( Morini 102 E oder Match Guns MG 2/E) oder Waffen wo das Magazin von oben eingeführt wird. Walter SSP, Unique DES96U oder Domino.

    Es gibt nur diese beiden Konstruktionen wo man alle optimalen Merkmale einer Sportpistole vereinigen kann.
    Die beiden Hauptmerkmale sind max. Lauflänge, freie Griffgestaltung von XS bis XXL Griffe.
    Die andern Merkmale wie elektronischer Abzug, niedere Visierlinie, Visier Gestaltung, Gewichtsverlagerungen sind nachgeordnet.

    No.Limits

    Gibt es überhaupt in dem Bereich verstellbare Griffe bei SpoPi's?

    Ja gab es, die Match Guns MG2, schiesst aber nicht zuverlässig, hat Probleme mit der Zuführung der Munition.
    Die hat innen dieselbe Rahmenkonstruktion wie eine LP, keine Mimig im Griff, ergo freie Griffgestaltung.

    Ist mit Sicherheit reine Gewöhnungssache, aber ich mag es einfach nicht.

    Ja sowas gibt es, ist als solches nicht falsch nur anders. Es erfordert andere Wege nicht mehr nicht weniger.

    No.limits

    Davon lebt der Austausch. Im Verein wie auch hier.

    Alles ok, so sehe ich das auch.
    Der wertige Austausch zwischen den Leistungsebenen ist eh viel zu schwach.
    Ich kann Dir aber sagen das ich in den oberen Regionen kein Sonderling bin. Christian besonders und die Jungs drum rum ticken mehr oder minder fast alle so.
    Es lässt nur kaum einer was raus.
    In meinen aktiven Zeiten war ich auch verschlossener.
    Keiner rackert sich ab um mit einer unbedachten Antwort dem Konkurrenten sein Bewusstsein an einer Stelle zu erweitern die der selbst nicht im Focus hatte und ihm Erkenntnisse bringt und die mir letztlich den vielleicht vorhandenen Vorsprung nimmt.
    Der gemeine Schütze hat in der Regel keine Ahnung wie und mit welchen Methoden, Hilfsmittel und Techniken da ,,oben,, trainiert wird, auch nicht wie weit sie in die Waffen eingreifen oder eingreifen lassen.
    Die Rapid Fire Schützen sind hier die absoluten Cracks.
    Die Schwerpunkte ist die Taktung für den Rhythmus der Abläufe und an der Waffe die Eliminierung des Rückstoßes mit Dämpfung.

    Ich bin kein Werkzeugmacher oder ähnliches. (gelernter Heizungsbauer, Schweißer)

    Aber eine kleine Drehbank und Fräsmaschine stehen schon im Keller.
    Wenn eine Idee geboren wurde war ich auf dem direkten Weg in Keller, wenn ich an meine Grenzen kam hatte ich die richtigen Anlaufstellen.
    Wer in der oberen Liga mitspielen will muss den Rahmen dazu schaffen.
    Wobei oft verschiedene Wege zum Ziel führen, Limitierungen, Blockaden jeglicher Art sind es die Wege verlängern oder verschließen.

    No.limits

    dass man sich anatomisch das Grab gräbt, weil der Finger u.U. an Stellen angreifen muss wo ein gerades und verrissfreies abziehen kaum mehr möglich ist.

    Hi uodalrich,

    Freut mich tatsächlich das Du das so nachvollziehen konntest.
    Das Du auch auf das Problem mit dem Fingerwinkel gestossen bist.
    Zeugt dann doch von einem gewissen können!
    Nein, trotzdem ist der Schluss so nicht richtig, nur zu kurz gedacht. Dieses verlängerte Züngel ging auch mit einer sehr flachen Griffneigung einher. Ich habe die flache Griffneigung bevorzugt weil das Handgelenk am Anschlag ist und bei souveräner Handhabung das pendeln aus dem Handgelenk unterdrückt.
    Es war alles in sich schlüssig und es hat funktioniert.
    Ich betone auch ausdrücklich immer wieder das es eine Sache des einzelnen und dessen Schießstiel ist.
    Je weiter man nach oben kommt je kleiner werden auch die Schritte.
    Der Aufwand im Verhältnis zum Ertrag ist entsprechend.
    2-300 Gramm weniger Abzugsgewicht bedeutet im Entscheidenden Moment weniger Kraftaufwand und reduziert im Zweifel die Ausreißer.
    Die Ergebnisunterschiede von 240/270/280/295 haben ihre Ursache !
    Ich habe nichts absolut gar nichts irgendwo liegen gelassen.
    Man kann oben nur bestehen mit Fleiß und Kreativität usw. Es zeigt aber dem einen oder anderen auf, warum es so ist wie es ist, ohne weitere Bewertung.
    Die wenigsten haben je so einen Einblick bekommen, Du kannst das jetzt versuchen zu schmälern mit einer Aussage ,,ich brauche das nicht,, (Andere dann auch nicht) Du könntest aber auch sagen, interessant das erklärt einiges.
    Es ist übrigens das Gegenteil von positiven Denken. Wenn wir schon dabei sind.
    Und nein es soll kein persönlicher Angriff sein, ich habe es nur aufgedröselt.

    No.limits

    Oder Du meinst das reine Restgewicht am Druckpunkt ohne den Vorzug, dann ziehe ich die Frage natürlich zurück :)

    Nein, die Frage ist wohl berechtigt.
    Ein Züngel hat eine bestimmte Länge, Breite, Form und Beschaffenheit. Laut Sportordnung wird das vorgeschriebene Auslösegewicht in der Mitte der Länge vom Züngel gemessen.
    Wer dort auch den Finger auflegt ist selbst schuld wenn er auch mit dem dort herrschenden Gewicht arbeiten muss.
    Von Vorteil ist hier ein gerades Züngel so lang wie möglich sowohl nach hinten als auch nach vorne.
    Bei der Sportpistole habe ich in der Regel beide Seiten verändert.
    Gehen wir von einer serienmäßigen Rille mittig des Serienzüngel aus. Wenn man jetzt das Züngel nach hinten 2mm verlängert, kann man die Rille der Messmarkierung 1mm nach hinten verlegen.
    Das verändert die Kräfteverhältnisse.
    Wenn wenn man jetzt auch noch den Finger ganz vorne am Züngel auflegt hat man schon 100-200 Gramm weniger zu ziehen, wenn man jetzt das Züngel um sagen wir um 4mm auch noch nach vorne verlängert, gewinnt man nochmal erheblich an Differenz.
    Es ist das Prinzip des Lastarmes.
    Verlängere ich ein Züngel um 2mm gewinne ich den Lastgewinn von einem mm.
    Ein wenig spielt da schon auch die Bauart eines Abzugs mit.
    Bei einem Colt 1911 geht es nicht weil der zum Auslösen geschoben wird und nicht aufgehängt ist oben an einer Achse.
    Ebenso bei einer alten GSP.
    Ich hab aus dem Grund immer Waffen geschossen die nur allerhöchsten Ansprüchen gerecht wurden.
    Der Abzug war in vielerlei Hinsicht ein Zentrales Kriterium bei der Waffenwahl.
    So kommt es zustande wenn der vorgeschriebene Messpunkt und der tatsächliche Auflagepunkt des Fingers einen großen Abstand haben das man das tatsächliche Abzugsgewicht drastisch reduzieren kann.
    Noch Fragen dazu ?

    No.limits (der Name ist Programm)

    Es gibt übrigens grausige Konstruktionen von den Herstellern.
    Auch die machen sich da wenig bis keine Gedanken.
    Ich habe aktuell von meinen Konstruktionen kein Foto dabei, aber dafür ein grausames negativ Beispiel

    So im nach hinein hätte ich noch gefühlt tausend Fußnoten. Es ist ja fast dürftiger als ein Telegrammstiel.

    Einen möchte ich aber noch nach reichen, um die Logik dahinter zu erklären.
    Das aufräumen und konzertierte souveräne zurück führen oben schon in allen Disziplinen ist dem Umstand geschuldet, weil nennen wir in den oberen Totpunkt, einige Disziplinen wie die 10 / 20 sec bei der Standardpistole und die 20 sec bei der Gebrauchspistole ein nächster Ausgangspunkt ist.
    Was heißt ich trainiere dieses Teilstück in allen anderen Disziplinen mit.

    No.limits

    Hallo Nullinger,

    Also wir beginnen nach dem Schuss, die Waffe steht im nirgendwo die Visierung auch, Jetzt wird sortiert ( ausatmen) und zurückführen zur Falllinie. Die Visierung wird nur noch ein kurzes Stück mit begleitet weil der Winkel sich verändert man müsste das Handgelenk kippen, das darf nicht sein. Bei etwa 4,5-5 sec kommt der untere Totpunkt, die Ausatmung ist beendet. Die Aufwärtsbewegung beginnt 2-2,5 sec. Die Aufwärtsbewegung verläuft flüssig wird langsamer das es in den letzten paar zehntel der Zeit wie ein Halt ausschaut aber keiner ist.
    In diese Aufwärtsbewegung wird kurzer Atemzug Ein/Aus eingebaut zum Sauerstoffwechsel mit einem angenehmen Lungenvolumen, man bläst sich nicht auf wie ein Frosch, zu wenig soll es auch nicht sein. Dieser Vorgang ist geschlossen 2/3 Zentel bevor die Scheibe kommt. Mit heben des Arm dann wir wieder eingeatmet und die Aufwärtsbewegung so unterstützt. Wieviel und wie lange eingeatmet wird ergibt sich aus dem Schießstiel wie es passt und angenehm ist.
    So hier machen wir einen Schwenk zu den anderen Disziplinen sofern welche praktiziert werden.
    FP, LP, SP Präzision, GK Beidhand verläuft bei mir absolut identisch, nach dem Abkommen wird sortiert ( Atmung) zurückführen selbe Geschwindigkeit beim absenken. Am vermeintlichen unteren Totpunkt scheiden sich jetzt die Bewegungen, SP und Gk werden eventuell abgestützt, LP und Freie gehen jetzt auch aus dem Rhythmus und werden geladen etc.
    Diese absolut identischen Abläufe bei allen Disziplinen unterstützen sich halt so gegenseitig. Man muss ja nicht bei sämtlichen Disziplinen differente Abläufe haben, zu was? Das ist kontraproduktiv.
    Das ganze Trainings und Wettkamp aufkommen geht so alles in einen Topf.
    Warum hat man bei eigentlich identischen Abläufen unterschiedliche Prozedere?
    Die Startbewegung unten erfolgt aus einer Höhe die jeder einzelne lokalisieren sollte, es gibt hier keinen festen Wert.
    Es ist aber nicht nur die Höhe entscheidend sondern auch der Kraftaufwand bzw. die Geschwindigkeit beim anheben.
    Jeder Mensch hat eine andere Schlagkraft, Sprungkraft, Auffassungsgabe, verarbeitungszeiträume etc. daraus ergibt sich logischer Weise auf ein persönlicher Mix des zusammen wirkens dieser Komponenten.
    Natürlich ist es gewünscht so schnell als möglich unten weg zu kommen, es gibt aber einen break Point wo es einen zu sehr verschüttelt salopp ausgedrückt.
    Ziel ist unten schnell weg zu kommen um oben die Endphase so souverän wie möglich zu gestalten und soviel Zeit wie möglich dafür zu haben.
    Wenn es mich unten verschüttelt und verspannt muss ich das oben koordinieren, das ist nicht gewünscht.
    Das praktische Beispiel, zuschauen in der Kreisklasse Sportpistole beim Duell.
    Nicht wenige schiessen komplett ohne Konzept. Die Schrecksekunde beginnt wenn die Scheibe kommt der Arm wird hoch gerissen, über das Ziel, dann wird er runter gerissen unter das Ziel, irgendwann kommt das Ziel vorbei der Schuss wird raus gewürgt und sitzt dann in Regel links tief.
    Zurück zu unserem Ablauf, wo schau ich hin?
    Nicht zur Scheibe, auch nicht an Scheibenfuss, geht bei Ampeln ohnehin nicht mehr.

    Wir haben das Problem beim sehen mit der Tiefenschärfe, wenn wir ein Objekt in 25m Entfernung anschauen ist das ein anderer Fokus wie bei einem Objekt mit Abstand von einem Meter oder 20 cm. Das Auge muss sich darauf einstellen und braucht Zeit dazu, Zeit die wir nicht haben!
    Ich hab dann für mich entdeckt das ich genau in der Linie der Aufwärtsbewegung draußen mein Auge dort abstelle, so gefühlt etwa bei 30Grad Arm Neigung und warte bis der Arm kommt, der Punkt überschneidet sich mit der Armlänge und ist daher schon fast scharf bei Aufnahme der Visierung. Es gibt keinen bis kaum Zeitverlust. Dieser Punkt wird in der Vorbereitungszeit lokalisiert beim warm machen.
    Ich bräuchte hier eigentlich einige Fotos, die ich aktuell aber nicht habe, sorry.
    So was haben wir noch, erfassen Druckpunkt, ich nehme den Druckpunkt unten beim Start. Über die Schiesstechniken mit Druckpunkt lassen sich Bücher füllen.
    Man kann Duell mit zwei kontrollierten Arten schiessen, einmal oben anhalten und wegdrücken, oder in der Endbewegung langsamer werden und Druck verstärken bis der Schuss kommt. Es sind sehr differente Techniken, Die Kreisligaschützen haben dann noch Techniken dazwischen😇.
    Beide Techniken sind wenn man sie beherrschen möchte sehr Trainings intensiv.
    Ich schieße den fliegenden Schuss, will heißen die Bewegung wird langsamer ab der 8 unten, so wie sie langsamer wird wird der Auslösedruck am Züngel verstärkt. Ist man zu forsch sollte es immer noch ne 9 tief sein, ist man zu zaghaft ist es ne 9 hoch. Aber in der Regel keine 5-6-7 im Nirwana durch reissen.
    Sportpistole habe ich so in etwa mit 750-800Gramm geschossen. Weil das Gewicht in der Mitte des Züngel zu liegen hat, mein Finger lag aber ganz vorne, die Differenz kann erheblich sein.
    Das ist aber ein separates Thema.
    Ich hoffe ich hab alles, sonst solltet ihr fragen……..

    No.limits

    Wenn das aber nur die Krücke ist um seinen Ablauf mit der Atmung zu koordinieren, warum nicht. Mir persönlich wär's zu viel.

    Du hast nicht unrecht, die Gefahr besteht, es sind halt erstmal so Gedankenspiele.
    Aber wenn solche oder ähnliche Entscheidungen oder Wünsche anstanden hab ich in der Regel durchgezogen und investiert.
    Eben um nicht eine Idee tot zu argumentieren sondern die live Erfahrung zu machen und eine Entscheidung fundiert treffen zu können.
    Letztlich kann ich es nicht ohne real Test beurteilen obe es der große Wurf wäre oder ein Chaos der Verwirrung ausbricht durch zuviel gepiepe.
    Ich hab schon auch einiges für die Tonne gemacht, bleibt nicht aus.
    Diese ganzen Arbeiten und Überlegungen dienen eigentlich nur dazu um eine Struktur zu schaffen die immer einen gleichen Ablauf gewährleistet, nicht zuletzt um die letzten 2-3 Zehntel der 7 sec ohne Überraschungsmoment zu verarbeiten.
    Möglich das es auch total überspannt ist!? ich persönlich war an dem Punkt wo ich mir diese Frage stellte, ob es Sinn macht.
    Ich bin oft solche Wege gegangen, eines bringt es auf jeden Fall, jede Menge Erfahrung.

    No.limits

    "10 second interval timer" könnte da helfen - es fehlen halt nur die 3 Sekunden Schießzeit. Aber das macht eigentlich nichts fürs Trockentraining.

    Ja für ein Grundtraining würde es reichen, ich habe aus früheren Zeiten noch einen Timer den man an Gürtel clipsen kann mit Ohrhörer, der macht die 3/7 mit Piepton.
    Der kann auch 10 und 20sec für Standardpistole.
    Wer tiefer gehen möchte und für die Mädels wo es ja olympisch geschossen wird ein gutes Hilfsmittel

    (Bin gerade in meiner Datscha in Tirol, kann es deshalb nicht einblenden)

    Im laufe des Trockentrainings mit dem Timer speziell in der Phase 7sec kam mit der Zeit immer mehr der Wunsch pro sec noch einen weiteren Ton zu bekommen, eventuell sogar der sich verändert höher oder tiefer wird in der Tonlage.um die Eckpunkte und die Koordination der Einzelnen Vorgänge übereinander zu bekommen.
    Nach Abgabe des Schusses mit dem Sprung, sollte die Waffe salopp gesagt erstmal sortiert werden, dann wird die Waffe souverän kontrolliert zurück geführt zum Auslösepunkt. Dabei wird langsam ausgeatmet. Ab hier wird der Arm gesenkt mit Blick auf die Visierung es wird weiter langsam ausgeatmet bis zum unteren Totpunkt. (Etwa)
    Die Einteilung und Geschwindigkeit der Abwärtsbewegung ist hier entscheidend.

    Dazu würde der sich ein verändernder Piepton entscheidend helfen die Geschwindigkeit, die Atmung auf die Markanten Punkte zu timen.
    Man ist am unteren Totpunkt die Aufwärtsbewegung beginnt, etwa bei sec 4-5 dann kommt ein schnelles halbes angenehmes einatmen (zum Sauerstoffwechsel) darauf erfolgt ein genauso flüssiges Ausatmen. Man ist jetzt bei sec 6,7-6,9 die Scheibe kommt, souverän erwartet, die Beschleunigungsphase beginnt ……….

    Ich denke der eine oder andere versteht was ich meine, ist etwas krank aber hilft um gut zu werden………

    No.limits

    Ich lasse Euch hier in meine tiefsten Abgründe Einblicke nehmen 🙈 viel Spaß damit🎉

    Gab's da nicht vor Jahrzehnten mal eine Sendung des Aktuellen Sportstudios, bei der OSP-Schützen blind volles Haus geschossen haben

    Das kann ich nicht bestätigen, aber mit dem Bogen gab es auch Samurai die unglaubliches angestellt haben.
    Es bestätigt was machbar ist, und es bestätigt das sich vieles im Kopf abspielt.
    Noch ein Nachtrag zu oben mit dem Trockentraining.
    Thema Flasche oder anderes totes Teil. Ich hab das früher eigentlich immer belächelt, mittlerweile sehe ich auch das etwas differenzierter.
    Wenn eine Waffe möglich ist, kommt da natürlich nix dran von der Effektivität.
    Wenn man aber weitab von einer Waffe ist, z.B im Urlaub etc. könnte man auch High End Training machen mit einer Flasche, es müsste nicht nur stupides Haltetraining praktiziert werden. Man kann die Flasche integrieren um Zeitabläufe zu trainieren, um Zeitabläufe mit Bewegungsablauf zu verbinden. Vorteilhaft hier einen Timer den man im Ohr hat und der endlos läuft.
    Wer sich solchen Aufgaben stellt, puscht auch seine Disziplin.

    No.limits

    macht es aus eurer Sicht Sinn das auch mal daheim mit der Lupi zu üben, oder verfälscht das

    Nein, ich denke die fehlende Übereinstimmung kannst Du in Deinem Stadium vernachlässigen.
    Manche trainieren mit Wasserflaschen oder anderen Hilfsmitteln die viel weiter vom eigentlichen Sportgerät entfernt sind.
    Insofern stimmt viel mehr von deiner Improvisation.
    Du hättest auch viel zu erforschen und auf zu bauen im gesamten Bewegungsablauf, nicht alles ist auch negativ. Du hast einen wesentlich längeren Lauf und Visierlinie, das ist beim Duell Bewegungsablauf deutlich schwieriger zu händeln.

    Wenn man etwas seit Jahren macht heißt das ja aber nicht, dass es richtig oder nicht verbesserungsfähig ist.

    Ja klar absolut, wie gesagt man kann ablesen was rauskommt. Der eine tut sich schwer und muss viel einsetzen, manchen geht es lockerer von der Hand, aber auch nur bis zu einem bestimmten Punkt. Irgendwann kommt bei jedem der Punkt wo nichts mehr locker geht.
    Der der sich schwerer tut muss halt mehr Investition bringen.
    Je weiter es nach oben geht je größer wird der Einsatz und die Investition, Kreativität der Ideenreichtum und Fleiß.

    Ja so kann man das definieren, ich war in einigen Dingen Grenzgänger.
    Muss man sich nicht zu eigen machen, ist nicht jedermann Sache.

    Ich bin deutlich unter den 45 Grad gewesen,

    Der zeitliche Ablauf war über die Atmung getimt im Zehntels Bereich.
    Die Bewegung war kaum noch wahrzunehmen in der Endphase.
    Ich bin ziemlich sicher das die ganze Aufwärtsbewegung präziser wird, je kürzer der Stop ist.
    Man kann das so aber nicht praktizieren wenn die Puzzel nicht zusammen passen.
    Das ganze Rund muss ja auch zum Schützen und seinem Schießstiel passen. Es muss zur Auffassungsgabe, zum Reaktionstyp, zur gesamten Art passen wie einer das verarbeitet und bewältigt.
    Steh einfach mal hin und mache den Start aus 45 Grad einige Serien simuliert, und registriere mal wie es kommt und es sich anfühlt.
    Jeder hat ja sein Augenmerk erstmal auf schnelle Zielerfassung und einen guten Schuss. Das beiseite zustellen und die Bewegung zu analysieren macht doch kaum einer.
    Dann mach das mal mit einem tieferen Startpunkt und einen weicheren Start, wie das dann kommt?!
    lasse es uns wissen, was Du empfunden hast.
    No.limits

    Was meiner Meinung nach oft unterschätzt wird ist die mentale Seite.

    Ja eines davon ist ein großes Problem mit der Selbsteinschätzung, mit der Spiegelung

    Auch mit dem erkennen und trennen vom wesentlichen und unwesentlichen!

    Ich lass das mal so stehen

    Dieser Mentale Teil ist in der Tat ein schwieriges Terrain, man muss auch hier sich und sein Tun aufarbeiten und bereit sein viele Schritte zurück zu gehen.

    Es geht erstmal um so ne Art persönliche Entrümpelung um einen Anfang zu bekommen.

    Ich bin ja jetzt kein Psychologe, habe aber mal einige Jahre als Junior Vertriebstrainer in einem Konzern gearbeitet.

    Die Einblicke, Schulungen und Coachings um dahin zu kommen waren unbezahlbar.

    Es ist ist 35 Jahre her die vergessens Quote ist entsprechend und der Fortschritt und die Erkenntnisse in dem Sektor auch.

    Ich konnte genug mitnehmen auch fürs private.

    Es ist harte Arbeit sich selbst ständig auf den Prüfstand zu stellen und sich mit den eigen Schwächen zu konfrontieren, aber es geht.

    Zur Grundlage dazu gehört das man Rahmenbedingungen schafft von Zufriedenheit, im Job, in der Partnerschaft, in der Wohnsituation, in der Freizeitsituation. von fast allem ist erstmal eine positive Grundlage erforderlich.

    Wenn überall Unzufriedenheit herrscht, kostet das Kraft, Energie, Konzentration und treibt ein in die totale Ablenkung.

    Ich denke hier machen wir einen Punkt, ist ja kein Coaching, einigen dürfte es hier schon wieder Zuviel werden.

    (Ja aber 🙈)

    No.limits.

    Ich habe aufgehört nach DER idealen Position zu suchen

    Ja so unterschiedlich können die Ansprüche und Herangehensweisen sein.
    Deshalb sind auch die Ergebnisse so unterschiedlich.
    Wie gesagt unser Tun ist Messbar an unseren Ergebnissen.
    letztlich auch an den Erklärungen und Ausreden, Rechtfertigungen die damit einhergehen.
    Letztlich muss jeder selbst entscheiden wieviel und welchen Einsatz er wann und wo bringt.
    Die Spielregeln mit dem ,,messbar,, treffen übrigens überall zu!

    No.limits

    Da gibt’s noch ne Anekdote dazu.
    Angeschoben durch eine Abendshow im TV wo ein japanischer Samurai geladen war zu einer faszinierenden Show.
    In voller Samurai Montur hatte er 3 Kopfgrosse Melonen auf einem senkrechten Holzbalken stehen, eine rechts, eine mittig, eine links vor ihm so etwa 3m.
    Es wurden ihm die Augen verbunden, das Schwert steckte in einer Scheide im Gürtel. In 2-3 Augenblicken, einer wahnsinnig schnellen Schritt und flinken Bewegungen köpfte er alle 3 Melonen exakt in der Mitte waagerecht.
    Diese Geschichte wurde für mich so eine Art Initialzündung mit viel Arbeit. ich demonstrierte ab und an dann bei Lehrgängen das man eine Duellserie komplett mit 5 Schuss und verbundenen Augen auf die Scheibe bringen kann. Es gelang nicht immer aber öfter.

    No.limits

    Gibt es hier jemanden, der so schießt? Wie handhabt Ihr das?

    Hallo Nullinger,

    Ich hab da viel Zeit investiert in den Duellablauf, allerdings erst sehr späht in meiner Laufbahn.
    Ich habe doch intensiv daran herum gedoktert und den gesamten Ablauf in kleine Details zerlegt.
    In der Tat ist es so das hier ein tiefer entspannter Arm mit einer weichen Beschleunigung Phase zielführender ist als eine Startphase aus der 45Grad Haltung. Hier hat man zwar den kürzeren Weg zum Ziel, aber alles in allem kommt durch die Spannung im ganzen Arm keine weiche souveräne Startbewegung also eine kontrollierte Startphase zustande.
    Ich habe dann für mich zumindest festgestellt das eine Startphase aus einer ganz leichten flüssigen Bewegung noch vorteilhafter ist für den Start.
    Ich müsste eigentlich ein Buch schreiben wenn ich hier ins Detail gehen würde um jeden Entscheidenden Punkt mit warum und weshalb zu beschreiben.
    Das fängt an bei der Wahrnehmung, Zeiteinteilung, Atmung koordiniert mit dem Bewegungsablauf, Augenverhalten, Spannungsverhalten usw…….
    Im Telegrammstiel heißt das, ich habe nicht mehr geparkt nicht bei 45 Grad nicht bei 10 Grad auch nicht dazwischen.
    Nach der Absenkbewegung und des unteren Totpunktes ist meine Aufwärtsbewegung immer langsamer geworden, aber trotzdem noch mit ganz leichter Aufwärtsbewegung fast vollkommen Spannungsfrei bis zur Drehung der Scheibe oder zum Grünlicht.
    Mit einer endlos trainierten Aufwärtsbewegung, also einer weichen Beschleunigungsphase, einer weichen kontrollierten Bremsphase, und einer Schlussphase kommt dann ein flüssiger Schuss. Alles kontrolliert mit Atmung usw.

    Die ganze Phase war auf mich Personifiziert mit unheimlich vielen erarbeiteten Details.
    Allerdings in meiner persönlichen Laufbahn viel zu spät.
    95% der Arbeit dazu geschah zu Hause an der Wand mit immer ausgefeilteren Markierungen und Erkenntnissen.
    Die letzte Bestätigung gab es auf ich glaube meiner letzten DM 2014 beim Stechen um Silber mit Full House!

    No.limits

    Als Marker, es nicht damit getan mit der Waffe 3-4 Aufwärtsbewegungen zu simulieren und meinen das man damit Wesentliches erreicht oder was wesentliches getan hat.