Beiträge von no.limits

    Hallo Hans,

    erstmal ein Danke für die Mühe solche Tests zu suchen.

    Schade das der hier schon so alt ist (2009). Die Frage ist ob die Laborierungen Heute noch so sind.

    Auf der anderen Seite wundere ich mich das hier unsere Spezialisten kein Veto eingelegt haben.

    Man kann glaub ich zumindest auf die damalige Munition einiges heraus lesen, allerdings gar nichts übertragen auf die zu testende EIGENE WAFFE.

    Die Schussbilder hier aus der Tabelle sind ausschließlich Ergebnisse der vorgenommenen Waffen und Munitionssorten.

    Es birgt erstmal die Gefahr bei weniger erfahrenen Schützen das die Plakativ schauen, so sie eine der 3 Waffen besitzen, welches Munition das beste Schussbild hier abgegeben hat.

    Nicht umsonst schlagen hier im Forum in schöner Regelmäßigkeit Schützen auf die Fragen welche Munitionssorte sie für Ihren Puster nehmen sollen. Die Gretchenfrage schlechthin.

    Wir dürfen hier eines nicht vergessen und das ist der Kern der Geschichte erstens die eigene Waffe ist nicht die aus dem Test und die selbst erworbene Munition ist auch nicht die Charge aus dem Test. Nur die Verpackung der Munition ist bis auch den Chargenaufdruck identisch.

    Es handelt sich um denselben Waffentyp und um denselben Munitionstyp das real Ergebnis wird aber u.U bis sehr stark differieren.

    Wenn wir mal auf die Reihe 17 gehen und Schütze A mit seiner SP20 so vom Test zurück kommt, Freude strahlend und das seinem Kollegen B mit der AW93 zeigt und dieser meint er muss diese Munition auch haben, wird deutlich wie Fehlerhaft solche Handlungsweisen sind.

    Das kann selbst dem Kollegen passieren der auch eine SP20 hat, da diese aus anderen Teilen mit anderen Maßen und Toleranzen und Spannungen entstanden ist, harmoniert diese Waffe fast Zwangsläufig auch fast nur wieder mit einem anderen Munitionslos.

    Noch nicht mal mit einer anderen Sorte, es reicht ein Munitionslos.

    Was mir aufgefallen ist das die SK über die 3 Sorten und 3 Waffen bis auf 1 Ergebnis recht gut im Rennen liegt und gute bis sehr gute Bilder abliefert.

    Wenn man diese Vielzahl der Schussbilder über alle Marken und Sorten anschaut wird klar das keine Waffe mit allen probierten Sorten Munition gut abschneidet.

    Ergo hat die Unsicherheit jeder mit seiner Waffe die nicht getestet und abgestimmt ist mit den Murmeln die aktuell verwendet werden.

    no.limits

    ein einstellbares Kimmenblatt ist wahrlich eine feine Sache. Aber braut das jemand wirklich,

    Hallo Wiegand17

    Da ist ja alles schön und Recht und gut, man kann das so sehen.

    Du begrenzt ihn eventuell auf das was er weiß, was er im Verein oder Umfeld erfahren hat.

    Ist es nicht legitim das ganze Spektrum an zu sprechen.

    Ist das fahrlässig einem sagen wir mal unbedarfteren Schützen den Horizont zu erweitern?

    Erfahrungsgemäß fehlen doch wesentliche Erkenntnisse bei vielen Schützen. Soll er die Info was technisch machbar ist und im Verein eher nicht erhalten hat, hier im Forum auch nicht bekommen weil sich einige auftun und für ihn entscheiden was er braucht oder brauchen darf?

    Wenn ihm die ganze Bandbreite der Möglichkeiten bekannt ist muss er sich nicht sagen lassen ob ihm ein verstellbares Kimmenblatt wichtig ist oder nicht.dann kann und soll er selbst nach Prioritäten entscheiden, eventuell hat er ein Augenproblem und es kommt ihm gut zu pass.

    Er bekommt hier und das darf er erwarten Informationen die er nicht hatte und die er eventuell in seine Überlegungen noch gar nicht einbeziehen konnte.

    ICH HABE GANZ DEUTLICH GESCHRIEBEN Das jeder auch tiefer einsteigen kann unter den Zicken, aber dazu muss er wissen was technisch möglich ist. Es muss ihm doch frei bleiben seine Meinung zu treffen.

    Es ging auch nicht darum eine MG zu favorisieren, es steht klar dabei die zickt rum. Und es wurde schon endlos breit getreten hier.

    Wie auch vorgeschlagen wurde die Waffe einfach nicht zu erwähnen zeigt wie eingenommen mache von sich sind und Entscheidungen hier für andere treffen.

    Der nächste kommt und meint dann die Waffe xy hat dies oder das nicht die führen wir auch nicht auf. Willkommen im Meisterschützen Forum macht dem Namen alle Ehre.

    No.limits

    wer das so sieht und dem zicken aus dem Weg gehen will, der kann an Hand der Aufstellung etwas tiefer einsteigen, differenzieren bei Modellen die dann andere Handicaps haben die jeweils für den Schützen akzeptabel sind, um das ging es mir.

    Mir war die Zicke egal, mich hat die zickerei mehrfach zum Deutschen Meister gemacht. Hast du das mit Deiner Nicht Zicke auch geschafft ?

    Diese Diskussion bringt uns nicht weiter weil das Maßstäbe sind die jeder selbst entscheiden muss.

    Man kann es und das hab ich getan nur ansprechen wo die Vorteile und Handicaps sind.

    Wer seine Ruhe haben will, läßt die Finger von Exoten.

    diesmal hast gar nix begriffen oder, es geht nicht um MG oder SSP, es steht doch deutlich dabei das die zicken und unzuverlässig sind?

    Es geht um die Möglichkeiten generell und das man Abstimmt so gut als Möglich auf seine Bedingungen.

    Ich hab die Aufzählung oben neutral gemacht.

    In die Erläuterung gehören die zwei dazu, weil die am Optimum sind, es ist also Bautechnisch möglich, irgendwann kommt ein Hersteller der das auch gebacken bekommt ohne zicken.

    wenn du die Finger von Exoten lässt darfst Du das, muss ich das dann auch ?

    Die einzige die meiner Meinung nach annähernd all diese angeführten Punkte von no.limits beinhaltet ist wohl die Walther SSP.

    Hallo Harito,

    Ja stimmt, die SSP und Match Guns MG2 / E. Die SSP ist eingestellt weil sie sprang wie ein Geißbock und rum zickte.

    Die MG zickt auch. Beide haben so ziemlich alles an optimalen Eigenschaften sind aber oft nicht zuverlässig.

    Bei allen anderen muss man Abstriche machen, man kann aber schauen das die trotzdem noch zu einem von den Körperlichen Voraussetzungen, den Disziplinen, den Ansprüchen und dem Leistungsvermögen passen.

    Je geringer das Leistungsvermögen, und die Ansprüche je weniger muss man auf die Auswahl achten. Ist bei Einsteigern und Anfänger natürlich anders.

    8) wenn einer bis 250 zufrieden ist, der kann auch ne Gieskanne kaufen, nein im ernst ich hab selbst 10 Jahre gebraucht bis ich fest gestellt hab das gewisse Dinge wichtig sind für das Ergebnis und manche Waffen einfach nicht zu einem passen aus vielfachen Gründen. War in den 80igern schlimmer wie Heute, weil das Wissen und die Waffen sich zusammen entwickelt haben bis heute.

    Ich konnte mit der Sako 295 und drüber schießen in meinen besten Jahren, im höheren Alter um 60 mit der MG2E genauso aber mit viel weniger Aufwand. Es war alles viel lockerer und sehr easy.

    Es sind viele Trainingseinheiten notwendig eine Visierabstimmung zu finden wo Kornbreite, Kornhöhe, Lichthöfe, für helles Licht für trübes Licht für statisches schießen und dynamisches schießen wo das Auge die Visierung sehr schnell erfassen und verarbeiten muss, passt.

    Ein verstellbares Visier in breite kannte man nicht, es gab Korne die aber viel Geld kosteten. Die Kimme musste man komplett zerlegen um ein anderes Blatt ein zu bauen, wer macht sowas morgens bei trüben Wetter, abends bei hellem Kunstlicht in der Halle. Bei jedem wechseln musste der Kracher wieder eingeschossen werden.

    Aber um Erfahrung zu sammeln braucht man das erleben und eine Basis dazu. Irgendwann haben wir GSP Kimmenhalterung angelötet dann konnte ich die Blättchen wechseln mit einem Klick.

    Was ich sagen will Ihr wisst gar nicht wie gut es euch Heute geht mit den technischen Standards und nutzt es nicht. Das ist nur ein Beispiel denn verschiebbare Züngel gab es auch nicht, Sako hatte das nicht, Hämmerli 208/215 hatten das auch nicht man hat den Finger so hingebogen oder lang gestreckt das es gerade so ging.

    Es hat 8 Jahre gedauert bis die Idee kam und wir am Rahmen was abgenommen haben und das Züngel total mit Schweissbrenner umgeformt haben das es fast einen cm weiter nach hinten reichte und der Finger endlich sauber aufgelegen zu bekommen.

    Nein ich hab den Eindruck das viele die Möglichkeiten der heutigen Generation Waffen nicht einschätzen können und vieles daher liegen lassen.

    Über Griffe brauchen wir gar nicht reden das ist die größte Baustelle ever, bei vielen, da fehlt das Verständnis fast bei der ganzen breiten Masse.

    Ich lass das mal so stehen, denkt mal drüber nach.

    grüße no.limits

    Wo liegen für Dich da die Unterschiede?

    Hallo Bayer1957

    sind nicht so sehr relevant weil nach heutigen Gesichtspunkten beide Kracher überholt sind.

    Es gibt Kriterien für eine SpoPi was diese können und haben sollte und was davon technisch möglich ist.

    Ausgehend von der Lauflänge die voll ausgenutzt sein sollte, weil wir mit der Pistole eher im Kritischen Bereich sind eine gute Präzision zu erreichen.

    Der Griff sollte frei gestaltbar sein sowohl für sehr kleine Hände wie für sehr große Hände. Er sollte dreh, kipp und schwenkbar sein um Korrekturen und Veränderungen ohne Aufwand bewerkstelligen zu können.

    Die Waffen sollte die niederst mögliche Laufachse haben.

    Die Waffe sollte die niederst mögliche Visierlinie haben.

    Die Waffe sollte eine vielseitig verstellbare Visierung haben, Kimmenblatt in der breite und tiefe verstellbar, Klappkorn o.Ä.

    Der Abzug sollte sehr Vielseitig sein in seinen Verstellmöglichkeiten, das Züngel verschiebbar, dreh schwenk und kippbar. Der Abzug sollte in dem Arbeitsbereich deutlich mehr können als das was ein Schütze abrufen kann so das Reserven auch für sehr sensible oder Anspruchsvolle Schützen da sind.

    Vorteile bringen hier elektronische Abzüge so diese funktionieren, auch bezüglich Trockentraining. Ein Elektronischer Abzug der Elektromagnetisch auslöst hat die mechanische Klinkenproblematik nicht.

    Leicht sollte die Waffe sein, über Zusatzgewichte ist diese dann nach Bedarf zu balancieren.

    Das sprungverhalten sollte exzellent sein

    Hab ich was vergessen, ich glaube nicht ?

    Die oben genannte ideale Lauf Griff Kombi, also langer Lauf und frei gestaltbarer Griff ist nur über die Kombi Röhrenmagazin oder Magazineinführung von oben erreichbar.

    Sonst hat man entweder einen kurzen Stummellauf oder das Magazin im Griff mit all seinen Nachteilen.

    no.limits

    Es ist schlicht die Realität.

    HI Samson,

    Du hast absolut Recht,


    bei der SP20 gabs öfter mal Probleme mit dem Verschluss

    auch ZeroM hat Recht, die Verschlüsse sind gerissen, der Griff ist ne totale Fehlkonstruktion. u.a.

    Es sind beides Waffen die viele Handicaps haben, so wie Samson es beschrieben hat und noch darüber hinaus.

    Wenn das Leistungsniveau vom Besitzer eingeschränkt ist merkt er so etwas nicht. In anderen Fällen wenn einer z.B. nur Hobby schießen will kann so eine Waffe auch ausreichen.

    Man muss halt die Waffen Defizite in Kauf nehmen es gibt nicht wenige Schützen die sich da gar nicht ran trauen um etwas zu verändern.

    Wenn Schützen über längere sogar Zeit verlagerte Schussbilder haben und schon eine solche Korrektur nicht hinbekommen brauchts die anderen Möglichkeiten eh kaum.

    Es liegt nahe das wenn einer Argumentiert so nach dem Motto, ja früher haben die auch damit getroffen oder sogar Weltrekorde damit geschossen das so jemand keinen Blick, kein Gefühl und nicht das können für wesentliches hat.

    Was die Waffe nicht kann muss der Schütze ausgleichen, mit Geld, Training oder in Kauf nehmen und mit viel Arbeit seinen Schießstiel irgendwie anpassen.

    Normal wird die Waffe angepasst und das mit mehr oder weniger Aufwand je nachdem wie das vor dem Erwerb analysiert wurde. Was benötigt der Schütze und welche Waffe passt am bestem zum Schießstiel und den Disziplinen.


    no.limits

    Heisst also, dass mich das 400Euro, in der Schweiz wohl mindestens 500 Franken kostet.

    Hi Greenhorny,


    rufe doch einfach mal bei Francesko in Bedano an, dann bekommst die Kosten genau. Bedano ist zwar Tessin, er spricht aber perfekt Deutsch, ich kenne Ihn ganz gut.

    Die Softlösung wäre nur den Tank wechseln, dann benötigst den neuen Druckminderer nicht und auch keinen neuen Fülladapter. Die Waffe wäre dann zumindest wieder für 10 Jahre im Rennen und einsetzbar.

    no.limits

    Hallo Greenhorny,


    Dann wollen wir mal etwas Licht ins Dunkel bringen, ich war mal wieder im Keller Du darfst gespannt sein.

    Einige meiner Vorgänger hier haben es ja schon erwähnt, Du hast eine Morini 162E aus der ersten Produktlinie.

    Die unterscheidet sich von den heutigen auf den ersten Blick nicht so sehr, es hat sich in den 30 Jahren trotzdem viel getan.

    Du hast jetzt die Wahl einiges aufzufangen, dann bist du aber dort wo man gewöhnlich sagt wer billig kauft, kauft zweimal.

    Die Entscheidungen nimmt Dir keiner ab.

    Die erste Generation hatte diesen festen Tank, auf dem Foto links das LP-Gehäuse, unten der Druckminderer wie er bei Dir verbaut ist. Oben im Bild der neue Druckminderer für die Wechseltanks. Erstmal die gute Nachricht die Tanks sind dieselben, nur die Aufnahme ist anders. Das Innengewinde ist 25X1 und passt bei Deiner Waffe als Fixmodell sowohl mit der Aufnahme als Wechselmodell.

    Ein Datum hat Deine deshalb nicht weil das nach einigen berstern/ platzern erst um 2008 eingeführt wurde.

    Du benötigst diesen oberen Druckminderer und einen Tank, ich schätze mal rund 400€ wenn selbst machst. Geschwindigkeit solltest noch messen und gegeben falls justieren, das wars dann.

    Ein weitere Unterschied ist die Elektronik, bei Dir ist noch die Alte mit der 15V Batterie verbaut, diese original Elektronik gibt es schon lange nicht mehr als Ersatzteil die Batterien wohl auch nicht. Hier musst Die Knopfbatterien mit dem Ersatzkäfig nehmen.

    Die alte Elektronik hat 4 Pins wechselseitig, die neue Elektronik hat auch 4 Pins aber auf der gleichen Seite. (siehe Foto) Du kannst die Elektronik nie tauschen. Die neue Elektronik ist auch 3mm höher und schaut aus dem alten Griff heraus. Rein passen tut sie aber wie gesagt sie steht über, ich hab mal aus Jux einen Deckel angefertigt, siehe Foto

    Wenn die Elektronik die Flügel streckt, bist auf eine alte angewiesen, eine neue Elektronik aus der EI und die Elektromechanik dazu ist der Super Gau preislich.

    Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen, Grüße no.limits

    Ansonsten wurde mehrfach der Kompensator verbessert, und diverse Kleinigkeiten.

    Nachtrag, den Deckel zu dem Holzgriff hab ich deshalb angefertigt weil ich viel alte Griffe habe, so kann ich die auch bei den EI Modellen verwenden.

    Kann man die Dichtungen

    Hallo Fritz,

    es kann verschiedene Ursachen haben, das solltest erst lokalisieren. Also erstmal jede Kartusche für sich prüfen, einfach um sicher zu gehen.

    Wenn die dicht sind schraubst eine auf die Waffe und hörst ab am Ventil ob sie bläst, oder lass die mit aufgeschraubter Kartusche eine Nacht liegen.

    An der Mündung prüfen war bei den ersten Generationen der LP's auch einfach den Finger drauf und schauen ob sich Druck aufbaut.

    Heute musst Du für diese Methode dem Komp abbauen und die Entlastungsbohrungen am Lauf abdichten. Mit gutem Klebeband oder so.

    Allerdings ist bei manchen Arten von Undichtigkeiten so auch kein Erfolg gesichert. Zum Beispiel wenn ein Riss in einem mechanischen Bauteil ist und es keine defekte Dichtung wäre.

    Was auch sein kann ein defekter Druckminderer, das kommt öfter vor. Den kannst mit etwas Geschick auch selbst tauschen.

    Dichtungen und den Druckminderer gibts bei Gehmann, ich glaub ich hab auch noch ein oder zwei Druckminder bin aber nicht sicher.

    Vielleicht gibts noch mehr Tipps vom einen oder anderen......

    gutes Gelingen no.limits