Beiträge von no.limits

    "Alleinstellungsmerkmal".

    Hallo Wilhelm,

    wenn ich Geschäftsmann wäre würde ich das versiegeln und von meinen Anwälten wasserdicht machen lassen, das Alleinstellungsmerkmal.
    Aber als ,, Verein,, macht es mir mehr Kopfzerbrechen, keiner zieht nach, keiner leitet etwas ab.
    Der eine oder andere Verein wollte dann auch schon mal alles incl. Kleidung ausleihen, weil sie unfähig sind etwas auf die Beine zu stellen, eigene Ideen entwickeln, oder sogar nur kopieren, is nicht.
    Keiner wollte Konstruktionspläne um selbst nach zu bauen, ,,ich hätte da kein Problem damit es dient der Sache,, nein es muss auf dem Silbertablett serviert werden.
    Das bereitet mir schon fast Angst, um unseren Sport.......
    Da nützt es auch nix das es in anderen Sportarten teils nicht viel besser ist, das ist kein Trost.
    Man könnte fast meinen es ist alles zu viel, mein Standard Satz bei solchen Diskussionen, man kann nicht vor dem Ofen sitzen und sagen, gib mir warm dann bekommst Du Holz.
    In diese Richtung läuft in unserer Gesellschaft viel, seit die 68 Kinder erziehen, nach dem Slogan ,, meine sollen es mal besser haben,, und alles aus dem Weg räumen, und kaum Grenzen vermitteln, seither ist dieser Trend da, und es ist keine Änderung in Sicht.

    grüße no.Limits Bernd

    die Bedeutung von Schützenfesten und Festumzügen nimmt m. E. bezogen auf Nordost-Niedersachsen ständig weiter ab.

    Hallo Wilhelm,

    das ist im Süden nicht viel anders, aber mal im Ernst, wer will das auch noch sehen, irgend welche Fahnenschwenker.
    Vor 6 Jahren hab ich das bei uns im Verein bei einer Sitzung mit eingebracht.
    Das Ergebnis war erstmal Gegenwind pur, heute sind wir der Knaller bei unserem Brauchtumsumzug schlechthin.
    Der Gegenwind war erstmal die Heraus Forderung, und weil ich das Kredo von Deinem Schluss Satz lebe, musste was passieren.
    Denn wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
    Der Ansatz war, es muss Spaß machen, bei unserer Truppe und bei den Zuschauern.
    Nach vielen verworfenen Ideen, kristallisierte sich heraus, eine Bonbonkanone muss her, möglichst authentisch in der Optik.
    Prototypen wurden gebaut und getestet.
    Die Tests waren wirklich aufschlussreich, denn beim ersten Versuch haben wir dann gleich die Frontscheibe an dem Audi meiner Tochter zerlegt. Und der war 20m entfernt gestanden.
    Wir hätten in Krieg ziehen können.
    Heute ist es so das man die Bonbons mit der Hand abfangen kann. Eine Genehmigung war laut Beschussamt auch nicht erforderlich, es ist ein Gerät und keine Waffe.
    Die Energie ist jetzt relativ gering der Spaßfaktor aber immens hoch.
    Wie man auf den Fotos auch erkennen kann, fast alles junge Leute, und Sie kommen gerne, immer zwischen 20 und 30 Personen, jedes Jahr.
    Billig war und ist es sicher nicht, die Kleidung, das Equipment, jedes Jahr 80 KG Bonbons und 10-15 Flaschen Schnaps die von den Mädels ausgeschenkt werden.
    Zur Zeit sind wir an einer Neukonstruktion, eine Alte Schleuder auch auf einem Wagen mit den Bonbons im Löffel. Wir sehr aufwendig.
    Aber die Jungs sind wieder voll dabei.
    Bis zum ersten Versuch dauerts noch etwas, meine Tochter meinte Sie würde dann aber wo anders parken.
    Ideen sind gefragt, nix anderes.

    no.limits ( Bernd )

    nach meinem Verständnist hat der "Absorber" weniger den Hochschlag zu minimieren, sondern er soll die Luft, die das Diabolo aus dem Lauf treibt, nach Verlassen des Laufes wegleiten, damit diese das Geschoss nicht "überholen" und somit aus der stabilen Fluglage bringen.

    Hallo Jockel,

    und wie wird das technisch erreicht ? ?( Mit einen Stabilisator, einem Absorber oder einem Kompensator ? Und wie unterscheiden sich die 3 genannten von einander ?

    no.limits

    Hast du denn eine Erklärung dafür

    Hallo Axel,

    ich muss das dann doch etwas relativieren, ich hab das auch abgeleitet von den Lehrgängen die ich machen muss um mein B-Trainer immer zu verlängern.
    Die Lehrgänge sind regelmäßig früh ausgebucht, und wirklich mit guten Themen und Trainern besetzt.
    Meine persönliche Erfahrung.

    Bernd

    Für uns Sterbliche 4 Monate Wartezeit.

    Hallo Stefan,

    die guten Lehrgänge bedürfen in Wiesbaden sicher auch einer frühen Anmeldung. Die Lehrgänge sind teils sehr begehrt und mit sehr guten Trainern besetzt.
    Wenn dann einer vom nördlichen Polarkreis oder Rostock anreist, dann kann das schon eine Überlegung sein, das zu kombinieren. War als Denkanstoss gedacht.
    Soweit mir bekannt ist haben die Nordlichter keine Alternative mit den Maßgriffen. Ist bei uns im Süden mit Nill in Tübingen etwas anderes.

    grüße Bernd

    was sagt ihr zur Hämmerli 150. Ist das Ding nicht viel besser, als die 120er, oder eher empfehlenswert???

    Hallo Peter,

    eine Hämmerli 120 ist eher sehr einfach, die Hämmerli 150 ist schon eine richtige Matchwaffe die auch heute noch viel an zu treffen ist.
    Die 150iger ist schon vor zu ziehen, wenn es Dein Budget erlaubt. Und wie immer der Tip mit der Griffgröße, darauf achten, wenn Du einen nach kaufen musst wegen der passenden Größe, wird es nicht mehr so wirtschaftlich sein.
    Die Fp60 die Matze schießt ist natürlich Super Klasse, und dementsprechend auch ne ganz andere Preisklasse. Gebraucht sehr schwer bis gar nicht zu bekommen.

    grüße Bernd

    hallo Peter,

    war heut früh testen, da ich ja durch die Kontakte hier, wieder Lust hatte, nein es geht nix mehr, habe mir beim Klettern durch ne falsche Belastung aus gerechnet rechts in der Schulter das mittlere Band zerfetz.
    Dieses ist im wesentlichen für die mittlere Belastungshöhe verantwortlich. Ich dachte damals es sei was gezerrt und hab es lange verschleppt. .
    Ich bin damals nicht aus der Wand geflogen, es war eher ne dumme Belastung.
    Als ich dann zur DM 2013 mein Training angezogen habe, hatte ich laufend Probleme in der Schulter.
    In München dann musste ich zum Orthopäden, der eröffnete mir dann das Desaster, später in der CT, stellte sich dann raus das die Enden sich schon zu weit entfernt hatten, zum operieren.
    Meine Ergebnisse waren in München 2013 im wesentlichen ja auch unterirdisch.
    Luft und Freie gehen gar nimmer, Die beidhändigen Disziplinen könnten noch gehen. Bin aber bis letzte Woche geschäftlich in der Schweiz gewesen, und ab morgen in Luxemburg.
    Vorsichtiges sinnvolles Training lässt sich da nicht verwirklichen.
    Und bei meinen Ansprüchen ist das grausam, was ich da abliefere. Also strich drunter ;(

    mit freundlichem Schützengruß Bernd

    Bernd,

    jetzt verblüffst Du mich aber schon

    Ja Karl, nachdem seine Vorgaben ja ganz weit weg sind von Premium Waffen, hab ich mich dann innerhalb der Vorgaben bewegt, versucht.
    Mein Hang zu den Premium Waffen, der ist ja auch nur dort angebracht wo es Sinn macht. Ich hab da einfach ein Verständnis Problem, wenn einer in oder nahe an dem Segment investiert, und sich dann von Nebensächlichkeiten leiten lässt.
    Oder wenn es dann vermeintlich an den letzten paar Euronen klemmt.
    Und nach Erwerb der Waffe stehen dann genau die Herrschaften bis zu den Knöcheln in Hülsen. Da ist die Kohle dann oft da.
    In erster Linie geht es hier um die Eintragungspflichtigen Waffen, weil es viel Geld kostet und umständlich ist da eine Fehlentscheidung zu korrigieren, aber wem sag ich das.
    Wir sind ja ein Fachforum.
    Auch tendiere ich immer zu viel Variabilität, der Schütze weis nie was kommt. Der aktuelle Zustand kann sich einhergehend mit neuen Erfahrungen schnell ändern.
    Meine Erkenntnisse kommen aus der Praxis, ich hatte teils bis zu 30 Kids im Training und auch da lernt man es zu schätzen, wenn einer kommt und sagt mein Korn hängt immer links.
    Wenn der Umstand innerhalb 2 Minuten erledigt werden kann, sogar mit Feinjustierung. Kannst Du Dir vorstellen wie lange mich das begleitet hat, diese Korrektur mit kitten in Form zu bringen.
    Ich kann das so leidlich mittlerweile, wenn ich sehe was da manche mit Ihren Henkeln veranstalten, das grenzt an Körperverletzung.
    Aus diesen Gründen, nur High End Waffen.......

    no.limits

    jetzt wird er noch zum Poeten, was man mit dem alles erleben kann. ?(

    Mit Lackmuspapier, es ist nicht zu fassen, erkenne man die Untertassen. Ob Basen oder Sauersein, Lackmus stellt die Scala ein. Für alle die, die Lackmuspapier hassen, Sabalot ist nicht zu fassen. Ich bin wie ein Ofenrohr, Hitze holt die Wahrheit hervor. Wie soll man denn wissen, was man gesagt hat, bevor man es selbst gelesen hat? So machen wir halt einfach weiter und hoffen darauf, wir werden gescheiter! Wer glaubt etwas zu sein, hört auf etwas zu werden und von denen, gibt es viele auf Erden!

    bin auf alles gefasst Bernd

    Es schien so dass das der Beitrag eine Beteiligung der Allgemeinheit eingefordert hätte.

    Karl,

    Du hast es bestimmt bemerkt, in den letzten Wochen das ich Sportschütze bin mit Leib und Seele.
    Aber trotzdem macht sich eine gewisse Resignation breit.
    Was bleibt uns denn, Abgeordneten anschreiben, die rechnen damit, und bekommen so etwas vermutlich jede Woche von irgend einer Gruppe denen man irgend wo an Ihre Pfründe will.
    Die EU ist weit, und wir dürften zu wenige sein, eine ungeliebte Randgruppe da zu noch........ leider.
    Liefere mir eine Erfolg versprechende Aktion und ich bin dabei.

    grüße Bernd

    Ging es auf Elektronik hatte ich, meist bei Meyton, arge Probleme mit Tiefschüssen.

    Hallo Erzwo,

    Es grenzt natürlich manchmal sehr an Kaffeesatz leserei was wir hier tun. Empfehlungen aussprechen ohne die Umstände liefe zu erleben und das Gegenüber genau zu kennen. Es eröffnet genau den Raum für eine gewisse Spezies hier.

    Die Elektronik als solches ist es sicher nicht, aber die Helligkeit die diese Anlagen mit sich bringen. Ich hab sie geliebt den es ist einfacher zu handhaben etwas ,,dunkler,, an zu passen, als heller zu machen. Keiner kann auf einem fremden Stand eine hellere Birne einschrauben.
    Ich würde spontan sagen, die nicht optimale Wahrnehmung des halteraumes oder von Kimme und KORN sind die mögliche Ursache.
    Es konnte mir nie hell genug sein auf der Scheibe, der Kontrast war mir wichtig, den Rest hab ich mit Filter und Irisblende so hin gezaubert wie es mein Auge verlangte zum verarbeiten.
    Ganz wichtig dazu ist ein Super abgestimmtes Kimme Korn Verhältnis. Der Lichthof sollte nicht zu breit sein, meiner war sehr eng.
    Dabei spielt ne große Rolle das die waagerechte Line von Kimme und Korn gut aufgenommen wird, vom Auge. Das ist natürlich sehr individuell.
    Wenn der Lichthof zu groß ist reist gern die Linie ab.
    Eine große Fehlerquelle gerade bei so hellen Anlagen können auch die abgewetzten Kanten an Kimme und Korn sein.
    Die spiegeln dann und werfen Schatten. Ich hab die Kanone nie ausgesteckt ohne vorher zu ruseln, nie, gar nie. Das war Ritual, selbst in München, ich hab geruselt in der Schießtasche drin, ist dort bei Todesstrafe verboten, aber egal.
    Kimme und Korn wird matt und bekommt so was von einer scharfen Kontur, beim ruseln, ist einfach nur Geil. Ich liebe die hellen Anlagen.
    Denn wenn andere wegen solchen Umständen ins rödeln kamen bin ich zur Höchstform aufgelaufen.
    Einfach damit beschäftigen und Lösungen für den eigenen Schießstiel finden, technisch ist alles vorhanden.
    Also zu den Lösungen, das nicht zielende Auge, mit Blende abdecken, nie zu kneifen, das ist,
    a) ein Arbeitsgang den man sich sparen kann,
    b) verändert sich laufend das ankommende Lichtverhältnis im Auge und dem Verabeitungszentrum,
    c) wenn etwas arbeitet kann es ermüden und ein flackerndes Auge nützt niemand etwas.
    dann mit Irisblende und oder Filter Testreihen fahren.
    Und ich würde dann um dem Phänomen auf die Spur zu kommen, neben der Elektronik eine normalen Kugelfang mit normalen Licht installieren, und die im Wechsel bedienen bis klar ist was los ist. ( Nur Kasten ohne Seilzug, und mit Glas beobachten )
    So weit so gut, wie weit deckt sich das mit Deinen Vorstellungen?

    grüße Bernd