Ging es auf Elektronik hatte ich, meist bei Meyton, arge Probleme mit Tiefschüssen.
Hallo Erzwo,
Es grenzt natürlich manchmal sehr an Kaffeesatz leserei was wir hier tun. Empfehlungen aussprechen ohne die Umstände liefe zu erleben und das Gegenüber genau zu kennen. Es eröffnet genau den Raum für eine gewisse Spezies hier.
Die Elektronik als solches ist es sicher nicht, aber die Helligkeit die diese Anlagen mit sich bringen. Ich hab sie geliebt den es ist einfacher zu handhaben etwas ,,dunkler,, an zu passen, als heller zu machen. Keiner kann auf einem fremden Stand eine hellere Birne einschrauben.
Ich würde spontan sagen, die nicht optimale Wahrnehmung des halteraumes oder von Kimme und KORN sind die mögliche Ursache.
Es konnte mir nie hell genug sein auf der Scheibe, der Kontrast war mir wichtig, den Rest hab ich mit Filter und Irisblende so hin gezaubert wie es mein Auge verlangte zum verarbeiten.
Ganz wichtig dazu ist ein Super abgestimmtes Kimme Korn Verhältnis. Der Lichthof sollte nicht zu breit sein, meiner war sehr eng.
Dabei spielt ne große Rolle das die waagerechte Line von Kimme und Korn gut aufgenommen wird, vom Auge. Das ist natürlich sehr individuell.
Wenn der Lichthof zu groß ist reist gern die Linie ab.
Eine große Fehlerquelle gerade bei so hellen Anlagen können auch die abgewetzten Kanten an Kimme und Korn sein.
Die spiegeln dann und werfen Schatten. Ich hab die Kanone nie ausgesteckt ohne vorher zu ruseln, nie, gar nie. Das war Ritual, selbst in München, ich hab geruselt in der Schießtasche drin, ist dort bei Todesstrafe verboten, aber egal.
Kimme und Korn wird matt und bekommt so was von einer scharfen Kontur, beim ruseln, ist einfach nur Geil. Ich liebe die hellen Anlagen.
Denn wenn andere wegen solchen Umständen ins rödeln kamen bin ich zur Höchstform aufgelaufen.
Einfach damit beschäftigen und Lösungen für den eigenen Schießstiel finden, technisch ist alles vorhanden.
Also zu den Lösungen, das nicht zielende Auge, mit Blende abdecken, nie zu kneifen, das ist,
a) ein Arbeitsgang den man sich sparen kann,
b) verändert sich laufend das ankommende Lichtverhältnis im Auge und dem Verabeitungszentrum,
c) wenn etwas arbeitet kann es ermüden und ein flackerndes Auge nützt niemand etwas.
dann mit Irisblende und oder Filter Testreihen fahren.
Und ich würde dann um dem Phänomen auf die Spur zu kommen, neben der Elektronik eine normalen Kugelfang mit normalen Licht installieren, und die im Wechsel bedienen bis klar ist was los ist. ( Nur Kasten ohne Seilzug, und mit Glas beobachten )
So weit so gut, wie weit deckt sich das mit Deinen Vorstellungen?
grüße Bernd