Hier die Story mit den ersten Wechselkimmen.
An allen Sportpistolen der ersten Generationen waren fixe Kimmenblöcke drin. Manche Firmen hatten zum austauschen 1-2 oder 3 verschiedene Breiten. Aber um die auszuwechseln musste der ganze Kimmenblock zerlegt werden. Anschließend musste die Waffe neu eingeschossen werden.
Also war so ein Test teuer und aufwendig. Wenn das Ergebnis nicht gut war, dann alles zurück bauen. Man konnte die Kimmen auch auffeilen aber oft waren die dann krumm wie Sau. Man hat dann versucht mit feilen das Ding wieder gerade zu bekommen, war dann aber letztlich doch breiter als gewünscht. Neues kaufen und alles von vorne.
In den 80igern kam dann Walter mit der bahnbrechenden Neuerung und hat Wechselblättchen auf den Markt gebracht an der GSP.
Das brauchte ich überall, so haben wir, Adolf Scheinegger Büchsenmachermeister (Pistole) und ich alle die Pistolen von mir und meiner Frau umgebaut. Bei Walter Kimmen gekauft die Mimik abgefräst und das ,,Blättchen,, mit den Haltestiften dann auf die entsprechende andere Waffe/Kimme drauf gelötet. War so bei meiner Sako, Hämmerli 215 und der Unique meiner Frau. Später dann auch bei allen LP‘s und FP‘s.
Das war eine befreiende Lösung, viele haben das dann abgeschaut und nachgebaut.
Das war lange Zeit eine brauchbare Lösung.
Bis die erste Stufenlos Verstellbare Kimme kam.
Scheinecker war da schon nicht mehr im Dienst da hab ich den ganzen Kram wieder umgebaut mit viel Aufwand und bei allen den Block von der Morini angebaut. Der ist klein und Kompakt und war bestens geeignet für solche Umbauten. Dann waren alle sogar Stufenlos.
Ist heut Gott sei Dank nimmer notwendig solche Aktionen, aber bis hier her gab es nix anderes.
No.Limits