Beiträge von no.limits

    Worum es dem Fragesteller eigentlich ging und geht,

    Danke Carcano,

    danke das Du mir wieder mal auf die Sprünge geholfen hast, es erfüllt mich doch irgend wie, wenn jemand so souverän ist wie Du, und sich dann soweit herab lässt und so bräsigen Typen wie mir den Weg zeigst!

    Bist Du immer noch im Spigelsaal unterwegs, Lemminge fangen ?

    Oder trainierst Du etwas mehr, das auch mal was triffst?

    gut Schuss no.limits

    Darum gehts halt. Worauf No.Limits raus möchte ist natürlich gleich Präzision und Ablauf mit zu trainieren, was nur mit Waffe geht

    Richtig erkannt,

    die Sparversion, mit der Wasserflasche hat ihre Berechtigung und man sollte schon auch darüber diskutieren. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort ohne Frage,

    Auf Reisen, in der Mittagspause etc.

    Aber es kann nicht der Kern dieser Übung, sprich Trockentraining sein. Das wäre im höchsten Masse kontraproduktiv.

    Man wendet Zeit auf Im Wohnzimmer, so man dort Herrscher ist, und nutzt diese nicht aus. Oder wer verbannt wird in Hobbyraum, steht doch dann nicht hin und nutzt nur 10% der Möglichkeiten, der wahre Gewinn beginnt hier erst ............

    aber mit einer Wasserflasche kann man auch zu Hause üben. Meine Frau fände es nicht soooo prickelnd wenn ich mit der Waffe im Wohnzimmer stehe und "rumhantiere

    das ist aber auch der einzigste Grund, das wurde mal initiiert für die Jugend. aus dem obigen Grund!

    Eine Wasserflasche hat ca. 1Kg also kein Vorteil gegenüber der Waffe. Mit der Waffe lässt sich aber alles, das gesamte technische Spektrum perfektionieren..........

    Die aufgewendete Zeit lässt sich so richtig multiplizieren!

    Und genau um das geht es.......

    no.limits

    Auch da Haltekraft üben mit z.B. Wasserflasche

    Hallo Matze,

    lasst doch diese scheiß Wasserflasche weg, mit dieser wird doch nur Kraft oder Muskelaufbau trainiert.

    Das geht mit der Waffe genau so, aber der Bezug zur Waffe wird ein anderer, das ganze technische Spektrum kann integriert werden, die Abläufe, alles !

    Mach doch mal mit ner Wasserflasche Abzugstraining.........

    no.limits

    Letzteres ist ungemütlich und man müsste sich merken wie weit man die Hüfte nach vorne schiebt. Ersteres führt zu Körperschwankungen

    Hallo Rene,

    Du nimmst Deinen Stand ein, gehst in die 0 Richtung und ansonsten stehst Du ohne Spannung da, so wie bei einer Unterhaltung. Du schiebst bei einer Unterhaltung auch nix vor und zurück.

    Aus solchen Spannungsverhältnissen entstehen Fehlerquellen, wenn irgend eine Partie verschoben wird, führt das dazu das das diese früher oder später in die angenehme Position zurück möchte.

    Das heißt es arbeitet etwas, und es ist selten der selbe Zustand da. Mal stellst Du den Zustand her, mal löst er sich auf, mal ist er etwas mehr, mal weniger.

    Das geht solange die Konzentration darauf liegt, diese benötigst Du aber ganz woanders. Der Mensch ist nicht dafür gemacht an zwei Dinge gleichzeitig zu denken, daher müssen gewisse Abläufe Automatisiert werden, und passen. Das geht am besten mit Trockentraining.

    Der Automatismus ist das A und O, am besten zu spüren beim schreiben mit der nicht dominanten Hand, der Kopf, sprich das Steuerzentrum ist das selbe, aber der Automatismus ( meist in der linken Hand ) fehlt.

    Der Erfolg fehlt, obwohl die Steuerzentrale die selbe ist, das Beispiel macht deutlich, wissen wie etwas geht, oder wissen generell reicht nicht. Das Tun in diesem Fall automatisieren gehört dazu.

    Automatisieren allein reicht auch nicht, siehe oben, denn wenn ich jetzt über einen Ablauf falsch automatisiere, z.B mit Spannungen die da nicht hinein gehören, mangels wissen. Ist das was ich erfolgen lasse auch überschaubar.

    Mein Erfolg ist begrenzt, mangels wissen mangels tun, jeder hat seinen Erfolg über sein Schießergebnis, hier ist der Einsatz ablesbar.

    grüße no.limits

    Arbeite dran, wie an den anderen Dingen vorher auch. Du schaffst das.......

    no.limits

    Hallo Peter,

    an der Steyr FP scheiden sich die Geister, Uwe Pottek war einer der ganz wenigen die damit getroffen haben, ich meine richtig getroffen haben, Richtung 560 und drüber, auf der Ebene.......

    Die Waffe wurde seiner Zeit nach modernsten theoretischen Erkenntnissen gebaut. Die Praxis war dann eine andere, die Waffe ist schwer zu schießen.

    So wahnsinnig viele gibt es auch nicht, die die rumschwirren sind relativ hoch gehandelt, weil sie auch gut verarbeitet ist.

    Man ist seiner Zeit davon ausgegangen das wenn man den Lauf tief in die Hand verlegt, würde die Waffengeometrie sprich der Kippwinkel für ein exzellentes Schussverhalten sorgen. Durch den hohen Kornsockel wirken sich aber kipper und klemmer dramatisch aus. Das heißt Steyr FP und Breitensport harmonieren nicht so sehr.

    Pottek hatte natürlich eine Handruhe wie ein Schraubstock darum ging das bei Ihm, mit einer TOZ oder ähnlichem bist Du sicher besser bedient.

    no.limits

    Tabuisierung einer Sache die gang und gäbe ist hat noch nie wirklich viel gebracht

    Axel,

    es gibt Studien die relativ aktuell sind die belegen, das sehr viel auch im Breitensport gedopt wird, es hat nicht unbedingt nur was mit Olympia oder Geld zu tun.

    Der Faktor Anerkennung und abheben von der Masse spielen da schon auch eine dominante Rolle.

    no.limits

    Hallo Empirator,

    also Horch hat Recht, das ist auch bei den meisten mechanischen Abzügen so, das Du das Züngel entlasten musst.

    Du kannst den Vorzugsweg verkürzen fast gegen Null. Dann wird der gesamte Arbeitsweg kürzer.

    Am Rest würde ich erstmal nix verstellen! Es sei denn er passt Dir vom Charakter oder der Verteilung nicht.


    no.limits

    Hallo Harley,

    hab schon viel zum Thema gepostet, die Masse der Schützen nimmt es nicht an, versteht es nicht, will es nicht verstehen. Bin aber jetzt auf dem Weg zum Flughafen, auf einen Kurz Trip, werde die Zeit im Flieger nutzen und nochmal einiges zusammen schreiben. In der Tat wäre es schön wenn gewissen Dinge hier besser strukturiert wären, wie auch immer.

    Nach geraumer Zeit, man könnte sagen fast in schöner Regelmäßigkeit, wiederholen sich die Fragen und Themen hier oft, sehr oft stehen Super Dinge in irgendeinem Post der ursprünglich mit dem Thema wo er steht, nix zu tun hatte. Ich finde oft eigene Zeilen nicht mehr ohne großen Aufwand.


    no.limits

    Oder habe ich da irgendwo einen Denkfehler drin und vergesse einen oder mehrere wichtige Aspekte?

    Hallo Mikki,

    nein hast Du nicht, also einen Denkfehler!

    Es gibt hier im Forum glaub ich keinen größeren Trockentrainingsfanatiker als mich. Und Du bekommst vollumfänglich Recht, ich hab eigentlich nur Bezug genommen auf die weiße Scheibe als solches. Nicht als bessere Vorgehensweise zum Trockentraining.

    Wobei es sicher nicht schadet ab und an den Karton auch mal um zu drehen. Es könnte ja auch daraus mal eine zündende Erkenntnis entstehen. Es gibt viel zu viele Schützen die zu sehr eingefahren sind in Ihrem Tun.......

    Zudem haben wir viele Trockentrainingsallergiker, für die muss es halt immer knallen, und da könnte die weiße Scheibe wenigstens ein kleiner Schritt zu einem vernünftigen Aufbau sein. Hauptsache weg vom sinnlosen Programme schießen.

    Aber ich denke bei Dir renne ich da offene Türen ein, schießen, ich meine richtig schießen lernt man nicht mit dem scharfen Schuss allein. Habe ich hier in früheren Post schon x mal ausgeführt.

    Zu den Schußlöchern die man früher oder später wahrnimmt und zur Orientierung verwendet, gibt es schon auch noch andere Aktionen.

    Man muss ja nicht nur die LP hier zu Grunde legen, Weiße Scheibe geht ja auch mit der Spo Pi und früher verstärkt mit der Freien. da sind die Spielregeln dann ganz anders, da siehst nix von den Löchern.

    Aktive Druckerhöhung in der Arbeitsphase. Die fehlende Orientierung ohne den Spiegel macht die Handhabung der Druckerhöhung schwieriger

    Ich hab mit Begeisterung die ,,Doktorarbeit,, von Lanfer zum Thema gelesen, das passt alles, nur die aktive Druckerhöhung hab ich persönlich immer genau anders empfunden und auch praktiziert, die Schüsse gingen leichter und früher ab.

    Und ich hab die dumpfe Ahnung das bei dem Schützen wo es anders ist, also so wie von Lanfer beschrieben, tatsächlich kontraproduktiv gearbeitet wird, und das Koordinaten System eingeschaltet ist. Wie in meinem Beitrag 57 beschrieben.

    Bei der weißen Scheibe ist ja nix anders, wie beim realen Scheibenschuss, der Schütze, das Licht, die Waffe, die Munition, die gesamten Umstände sind identisch.

    Nur der Punkt an dem jeder seinen Schuss absetzen will der fehlt. Hier müsste die Abfolge viel befreiter erfolgen, tut sie das nicht, ist das angestrebte Ziel nicht erreicht, weil verkrampft.

    no.limits

    Die Übung mit der weißen Scheibe soll eigentlich den Zwang nehmen unbedingt an einen eigen definierten Punkt abzudrücken.

    Wenn jetzt der einzelne sein persönliches Navi einschaltet und Koordinaten auf der weißen Scheibe platzieren will ist das kontraproduktiv.

    Der verkrampft weil überhaupt kein Anhalhatspunkt zur Navigierung vorhanden ist, dürften die Augen und die Konzentration vollends auf der Scheibe sein, das Ergebnis ist dentsprechend.

    Es sollte die Scheibe nur wahrgenommen werden, jeder Schütze sollte in der Lage sein sich im Zentrumsbereich aufzuhalten ohne die Konzentration dorthin zu legen.

    Wer jetzt die volle Konzentration auf die Visierung bekommt und die einzelnen Bewegungen lesen und einschränken kann, gleichzeitig den Linearen Abzugsverlauf hinbekommt, ist auf dem richtigen Weg.

    Er muß keinen Punkt finden, es ist keiner da......

    Das Lehrbuch möchte hier Darstellen das ein sauberer Schuss, abgegeben, ohne den Haltepunkt zu sehen, werthaltiger ist, als einen vermeintlichen Schuss zu machen mit einem abdrücken an einem Wunschpunkt den mutmaßlich bewusst eh keiner erwischt, zumindest nicht dauerhaft wiederholbar.


    no-limits

    Mit meinem heutigen Wissen würde ich aber auch mehr auf einen verstellbaren Griff achten.

    Dirk,

    das hast Du richtig erkannt, die Passung von einem gut sitzenden Maßgriff ist das eine, Eine verstellbare Neigung um aus zu testen ob mit einem flacheren oder steileren Griffwinkel das Ergebnis optimiert werden kann, bleibt so offen!

    Auch das justieren der Richtung um alle Waffen konform zu bringen ist ein unschätzbarer Vorteil, so man kann.

    no.limits

    Hatte heute früh kurz ein Treffen mit Martin Böttger, der hat seit gut zwei Wochen für die MG2 / E diese neue Dämpfungssystem. Er experimentiert noch, schießt der Zeit mit dem leichten Verschluss in Kombi mit normalen Federn und diesem System.

    Es gibt wohl einen sehr markanten Schliesseffekt des Verschlusses, den er als sehr gut für OSP und Standardpistole einstuft.

    Ich hab sie leider nicht selbst geschossen, also noch keine persönliche Erfahrung.

    Aber ein Spielplatz gibt das allemal, wenn man mit verschiedensten Komponenten experimentieren kann. Ich denke da an harte oder weichere Munition, den leichten oder schwereren Verschluss, und die verschiedenen härten bei den Verschlussfedern.

    Ich halt Euch auf dem laufenden....

    no.limits

    Mein k.o. Kriterium ist die kopflastigkeit, dass mag ich nicht, bzw. komme damit nicht klar. Andere wollen hingegen eine kopflastige Pistole

    In der Tat ist das so das die Balance bzw. Kopflastigkeit ein Individual Kriterium ist, das ist erstmal nix gutes oder schlechtes.

    Es ist halt so.

    Vorteile haben hier Waffen die von Haus aus vorne leicht sind, dann kann man immer was mit Gewichten drauf packen zum ausgleichen. Umgekehrt ist das oft sehr schwierig bis unmöglich. Man kann eventuell mit einem kurzen Tank etwas erreichen, aber das geht ja dann auf die Kapazität.

    Oder man sägt etwas am Lauf ab....... wird dann garantiert auch leichter:D


    no.limits

    Hallo an Alle,

    ich hab so den Eindruck das das Verständnis zur Waffentechnik und alles was damit zusammen hängt, langsam eine gute Richtung bekommt.

    Mit dem was hier mittlerweile gepostet wird kann man auch was anfangen.

    Im Gegensatz zu früher, da war der Tenor doch eher, hab ich mir gekauft, hat mir gefallen, haben viele bei uns im Verein, schieße jetzt 5 Ringe mehr......

    grüße no.limits

    + effizienter Umgang mit der Pressluft, bei mir reicht der Bereich 250bar-100bar (dann fülle ich immer auf) für über 200 Schuss.

    + Abzug sehr gut und logisch einstellbar.

    + Schussverhalten, da wackelt nichts...ausser der Schütze tut dies.