Beiträge von Ludwig

    Er sagt die Vereine sind Beitragsmäßig im Jahr 1890 stehengeblieben.

    Absolut richtig. Vergleiche ich das mit Fußballvereinen oder Tennis (mit Golf will ich garnicht anfangen), dann sind die Beiträge in den Schützenvereinen eher lächerlich.
    Ich kenn auch einen Verein, der 6 Tage die Woche von 9-20 Uhr auf hat.

    Es heißt, dass die Ausrichtung auf einen Zielwettkampf entscheidet. D.h. wenn z.B. die deutsche Meisterschaft der Zielwettkampf ist, dann stimmt man sein ganzes Training (Trainingsprogramm!) darauf ab, am Tag der dt. Meisterschaft topfit zu sein und die max. Leistung zu bringen. Alle Wettkämpfe bis dahin (z.B. Rundenwettkampf) sind nur zur Überprüfung der Wettkampfleistung da und damit weniger wichtig. Das bringt Wettkampfroutine und Gelassenheit. Soweit die Theorie. :)

    Der MEC hat dazu ein lesenswertes Buch geschrieben.(vielleicht hat jemand nen Link parat?)

    .... mit der Zeit einschleichende Nachlässigeit im Umgang mit unserem Sportgerät wirkungsvoll bekämpfen lässt ...

    Das ist wohl eins der größten Probleme. Viele verlieren mit der Zeit ein bisschen das Gefühl dafür, was passieren kann, wenn man nicht sorgfältig mit den Waffen umgeht.
    Ich denke die Sachkunde könnte mit einem Verfallsdatum belegt werden. Wer seine Waffen dann noch behalten will, muss einen Auffrischungslehrgang machen und bei diesem Lehrgang sollte es besonders auch um Sicherheit gehen. Trainerscheine laufen ab, wieso nicht auch die Sachkunde?

    Ganz hab ich mir den Käse nicht durchgelesen - das ist recht planlos was die Herrschaften da auftischen.

    Allerdings: Dass es gesetzliche Maßnahmen geben wird ist wohl kaum noch abzuwenden. Wie wäre es denn, wenn der DSB so einen Antrag nach eigenem Ermessen stellen würde. Aus den Diskussionen hier im Forum und auch das was ich vom DSB und den Landesverbänden bisher gehört habe sind wohl die Schützen im DSB diejenigen die noch am ehesten wissen was man gegen Waffenmissbrauch tun könnte. Ich finde der DSB sollte in Sachen Waffengesetz das Heft mal selber in die Hand nehmen und Vorschläge machen, sonst sind wir dem ausgeliefert, was die selbsternannten Waffenexperten diverser Bundestags- und Künstlerfraktionen ablassen. So weit ich weiß, hat es bereits Gespräche zwischen DSB und Innenministerium gegeben.

    Forscher wollen herausgefunden haben, dass Killerspiele die Sehfähigkeit verbessern, speziell dann wenn der Kontrast schlecht ist.

    Könnte uns das bei den alltäglichen Problemen mit Sonne/Schatten und zu dunklen Schießständen helfen? Könnte man am Ende vielleicht ein spezielles Trainingsspiel entwickeln, das die Auge/Hand - Koordination für uns verbessert und das zielende Auge für den Sport fitter macht? ?(

    TP: Killerspiele verbessern die Sehfähigkeit


    Edit sagt am 30.03. um 13:24: Hier ist Ironie im Spiel!

    Hallo,

    die Idee, daß die Vereine ihre Mitglieder überprüfen ist nicht schlecht. Man kann das Gesetz dahin umgehen, daß sich der Kreis oder Bezirk dahin gehend einig ist und die Vereine ihren Mitgliedern sagen, wenn Ihr eine eigene Waffe beantragt, geben wir nur die Zustimmung wenn wir kontrollieren dürfen das die Waffen ordnungsgemäß aufbewahrt werden. Dies kann man in Absprache mit den Behörden tun. Ich glaube jedes vernünftige Mitglied wäre damit einverstanden und würde es besser finden der eigene Vorstand kontrolliert al eine wild fremde Person.

    Kogge

    Diesen Vorschlag hab ich jetzt schon von mehreren Seiten gehört. Allerdings braucht der Kontrolleur auch ein Druckmittel. Der Widerruf des Bedürfnisses könnte eines sein, allerdings sind die Ordnungsämter massiv überlastet (Halbtagsstellen) und eine Bearbeitung so eines Widerrufes könnte Jahre dauern.
    Wir sollten mal abwarten, was von der gesetzlichen Seite kommt. Ev. kommt auch noch was von Seiten des DSB und der Landesverbände wie wir es ja schon von der Sicherheitsschnur kennen.

    was hat es eigentlich mit diesem deutschen sportausweis auf sich?? :cursing:
    ich meine hat man davon vorteile? oder wie sieht das teil dann aus/ was steht da dann alles drin=? 8|
    :D

    Es wird damit geworben, dass man dann hier und dort Vergünstigungen beim Einkaufen bekommen kann usw. Der DOSB ünterstützt das auch. Allerdings kommt mir das vor wie Payback. Im Prinzip ist das ein zentrales Datenregister, wo ich dann mit Name, Anschrift, ev. Telefonnummer und Emailadresse bekannt bin. Dazu noch meine sportlichen Interessen. Solche Daten sind viel Geld wert. Nur als Teilnehmer hab ich davon nicht viel. Ich werde erst mal abwarten und sehen wie sich das entwickelt.


    Ich finde es äußerst beunruhigend was im Bund Deutscher Schützen unter dem Deckmantel unserer faszinierenden Sportart so alles abläuft. In den einschlägigen Foren wird momentan in erster Linie dazu aufgerufen die Politiker massiv unter Druck zu setzen. Als engagierter Sportschütze fühlt man sich dort leider wie unter lauter Waffennarren. Es besteht keine Bereitschaft zur konstruktiven Auseinandersetzung mit dieser Problematik. Kritische Anmerkungen sind nicht erwünscht und werden meist sofort mit kindischen Beleidigungen und persönlichen Angriffen bestraft. Es gibt in Deutschland offensichtlich tatsächlich so etwas wie eine Waffenlobby. Und die ist erschreckend stark.

    Gerade weil ich das Format kenne begeistert mich die verhältnismäßig ausgewogene Darstellung.

    Der BDS schlägt sein Kapital aus allem, was der DSB aus guten Gründen ablehnt. IPSC, Paintball und andere seltsame Dinge haben in unserem Sport nichts verloren. Gerade diese Woche hat der DSB Vorstand sich dazu wieder geäußert und dynamischen Disziplinen eine Absage erteilt. Das finde ich richtig so. (link)

    Zitat

    ...einstimmig gegen die Durchführung des Paintballschießens in seinen Vereinen...Eine derartige Disziplin ist mit dem Selbstverständnis des Verbandes zum Sportschießen nicht vereinbar.
    ...Wir haben damit eine Entscheidung aus dem Jahre 1998 bestätigt. Verstöße gegen diesen Beschluss werden ein Ausschlussverfahren nach sich ziehen“, so DSB-Präsident Josef Ambacher.

    @Panorama: Der Beitrag selber ist nicht schlecht, aber der Aufmacher ist unterstes "Bild"-Niveau. Wieso kämpfen die ÖR um Quoten, wir zahlen doch GEZ. 8|

    Heute war ein Beitrag im Radio, dass ein ganz normales, harmloses Aspirin Blutverdünnend wirkt. Dies wird von Hobbysportlern als Dopingmittel verwendet.

    Dann bin ich doch auch des öfteren gedopt!!! Oder wer nimmt nicht ab und zu ein Aspirin gegen eine Grippe oder Kopfschmerzen???

    lg

    Aspirin wird speziell von Eishockeyspielern benutzt. Die sind ja immer nur ein paar Minuten auf dem Eis und müssen dann volle Leistung bringen. Um ein Spiel noch rumzureißen obwohl keiner mehr kann wirkt Aspirin für kurze Zeit extrem erfrischend. (So hab ich das von einem Exspieler gehört)

    Super Film. Die Österreicher sind uns da wohl ein bisschen voraus.

    Ich war vor ein paar Jahren beim Landesschießen in Hall. Hab dort den Arno Guffler kennengelernt (Das ist der, der am Anfang und am Ende spricht). Echt ein netter Kerl, sozusagen ein Musterschützenmeister.
    Grüße nach Tirol an dieser Stelle und weiter so. :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Interessante Ansicht, damit hast du meiner Meinung nach Recht. Ob jetzt noch 15 andere Waffen bei Tims Vater daheimlagen oder nicht, die eine hat ausgereicht. Die anderen wären jetzt unmittelbar für die Tat gar nicht nötig gewesen.

    Richtig. So sehen es aber auch diejenigen, die den privaten Waffenbesitz komplett verbieten wollen.

    Ich kenne zwar niemand, der dopingmittel nimmt, aber es gibt gerade im Spitzenbereich einige, die sich mit Alkohol behelfen.

    Allerdings glaube ich ist es garnicht so einfach im Schießsport (ausgenommen Biathlon) zu dopen. Man muss ja nur ruhig stehen und das nicht besonders lange. Also da brauchts keine Hilfsmittel für die Ausdauer.

    Auch die Verwendung von Beruhigungsmitteln und Betablockern ist sicherlich schwierig. Es müsste ja die gesamte Schießzeit gleichmäßig wirken und eine zu hohe Dosierung hätte den umgekehrten Effekt. Mittelchen zur steigerung der Kondition oder zum Muskelaufbau bringen sicherlich nicht den Effekt wie bei einem Leichtathleten. Für eine halbwegs ordentliche Grundkondition und Muskulatur fürs Schießen muss man ja nicht viel tun. Da rentieren sich diese Helferlein sicherlich nicht.

    Ich lehne Doping ab. Schießen ist mein Hobby und macht mir Spaß. Noch habe ich meine Leistungsgrenze nicht erreicht, aber wenn es dann mal so weit ist, dann werde ich sie akzeptieren.

    Wie ist das eigentlich, wenn eine Bedürfnisbescheinigung widerrufen wird? (Nehmen wir mal an es ist bekannt geworden, dass ein Schütze eine schwerwiegende psychische Erkrankung hat)

    Damit ist doch eigentlich die rechtliche Grundlage für den Besitz einer Waffe weg und der Eigentümer müsste sich entweder um eine neue Bedürfnisbescheinigung kümmern oder die Waffe verkaufen.
    Wie muss sich ein Schützenmeister in so einer Situation verhalten?

    Habe vorige Woche eine Packung Flashbonder bei Lidl erstanden.

    Hier ein Link

    Das ist eine Reparaturknetmasse. Damit werde ich mal an meinem LP-Griff rumbasteln.
    Testbericht folgt.

    Hat schon jemand Erfahrungen damit oder was verwendet ihr?

    Und die Meinung, dass etwas verboten werden kann, nur weil es die Person nicht betrifft, halte ich für ziemlich ignorant.

    Da hast du recht. Allerdings möchte ich nicht die Opferfamilien für ihre Forderungen kritisieren. Sie sind emotional am schwersten getroffen.
    Jedoch gibt es viele Trittbrettfahrer, die jetzt in die Medien treten und auf sich aufmerksam machen, eiligst Internetseiten aus dem Boden stampfen um Unterschriften zu sammeln. Die schlechten Journalisten, die für miese Recherche und fehlendes Hintergrundwissen bekannt sind tun sich hervor und reißen eine Schlagzeile nach der anderen. (Jüngstes Opfer ist jener namensgleiche Tim K., der nun auch noch seinen Job verloren hat, weil er sich entnervt über die ständige Verwechslung geäußert hat)