Da ja das Ganze neu war, ..
So neu sind mutierte Viren nun auch nicht.
Sars-Cov 1 (anfang 2000er)
Schweinegrippe (2010er)
und jährlich grüßen neue Influenza-Stämme.
Zumal es ja hochdotierte Leute gibt, die tagein-tagaus nichts anderes machen (Epidemiologen, usw).
Ergo braucht es für eine Vorhersage gewisse aber wenige Parameter, mMn:
- Leichtigkeit zur Ansteckung
- letaler Wert (z.b. Tote je 100.000 infizierte)
Alarmwert|Wert 1 Wert 2
100% | ja ja
50% | nein ja
0% | nein nein
Zum Alarmwert werden bleibende schwere (aber nicht tödliche) Beeinträchtigungen addiert.
Der Rest gehört zum allgemeinen Existenzrisiko.
und mit den ersten 50.000 infizierten aus Wuhan wäre eine angemessene Reaktion möglich gewesen.
(Da Wuhan eine Millionen Stadt, ist die Ausbreitung deutlich rasanter als in ländlichen Regionen oder Kulturen mit weniger körperl. Nähe,)
Bzgl. hoher Sterbezahlen in Industrieländern wird ein Faktor gerne unterschlagen:
--> Angst des Arztes vor Anklage wegen "nicht genügend getan"
Das führt dazu, dass allerlei Medikamente und Behandlungen verordnet werden, die wirkungslos sind. (Die Rufe nach mangelnden Beatmungsgeräten sind verhallt .... gar Gegenstimmen wurden laut)
Alltagsbeispiel gefällig?
- Hausarzt verschreibt Antibiotika bei Virusinfekt - usus in dt. Praxen, nur primär völlig wirkungslos.
Für mich beschleicht sich als Konsequenz, was der Beamtenheld des Innenminsteriums gut dargelegt hat.
mfsg daniel