Beiträge von Sven

    Sicher kann man einen defekten Absorber nicht ausschließen. Er arbeitet aber nicht so willkürlich wie Abweichler in Schussbildern vorkommen.

    Munitionstests mit und ohne aktivierten Absorber ergaben die gleiche Willkürlichkeit von Abweichlern.

    Schlussendlich gibt es auch Sportwaffen ohne Absorber die willkürlich Abweichler produzieren.

    Der Munition sollte mehr Beachtung geschenkt werden.

    Bei einem unserer eigenen 800er hatten wir es gehabt, dass der Absorber sich so verstellt/gelöst hatte, dass er ab und an mal im Gehäuse anschlug. Die Folge war, dass immer mal wieder eine sehr schlechte 9 geschossen wurde, von jemanden der Leistungsmäßig eigentlich kaum mehr 9er schoss.

    Ist ja auch jetzt nur ein Gedanke da mal einen Blick drauf zu werfen und es nicht gleich auszuschließen. ;)

    ich war davon ausgegangen, dass wenn es der Absorber wäre, das Ganze regelmäßiger auftritt; gefühlt ist da alles In Ordnung, aber ich kann mal versuchen, den gemäß BDA von FWB zu justieren


    aufgrund der Unregelmäßigkeit und der recht konstanten Lage der Ausreißer bei Hoch/Tief bis zu 1 Ring Abweichung vom Schuss vorher/nachher, schloss ich auf die Diabolos…..

    Weißt du wie man den Absorber überprüft?

    ....


    Gewehr als Ursache (Absorber o.ä.) schließe ich aus, weil dafür sind die Ausreißer einfach zu unregelmäßig und aufgrund der Trefferlage tippe ich auf „Gewicht“ poolbaucenter

    Moin Andi!

    Hast du den Absorberabstand denn mal überprüft oder ist es jetzt nur eine Vermutung deinerseits, dass du einen verstellten Absorber ausschließt?

    Ich habe schon so einige Absorber, auch fremder Waffen, neu eingestellt, weil manch einer über immer mal wieder auftretende schlechte Schüsse klagte und da war nicht selten der Absorber der Verursacher.

    Wenn der Absorber sich verstellt hat und dadurch ab und an im Gehäuse anschlägt, kommen entsprechend auch Ausreißer durch den entstehenden Impuls beim anschlagen und das kann auch ganz unregelmäßig sein.

    Ich würde auf jedenfall da einmal einen Blick drauf werfen wenn nicht schon geschehen.

    ....

    Die Maße am Schaft zu begrenzen, finde ich den richtigen Weg.

    Aber das war zu extrem.

    Hätte man aus den 25mm eher 50mm gemacht, wäre es auch gut gewesen.

    Moin!

    So schauts aus, ein anschlagsgerechtes Maß!

    Mit 50mm in Verbindung mit dem 20mm Sehnenmaß wäre es genug reglementiert und ließe Spielraum zur vernünftigen Anpassung.


    Ich vermute es sind extrem viele, nicht nur die vermeintlichen Betrüger, absolut unglücklich mit dieser Regelung.

    All diese sollten es auch entsprechend kund tun, damit irgendwo ein Licht angeht.


    Noch ein Nachtrag

    Du schreibst, während eines Wettkampf kontrolliert keiner, wenn dann eine Ermahnung....

    Aber das ist doch die Aufgabe eines Wettkamprichter, und wenn dieser nicht entsprechen einschreitet, ist der Fehler bei diesen zu suchen.

    Die Schaftbacke nun etwas nach vorne zu verschieben, wird vermutlich wenige vor Probleme stellen.

    Wobei ich mich frage, weshalb man den Rückstand der Schaftbacke beim Auflageschießen nun reglementiert hat?

    Die Visierrückverlagerung ist doch mit den 200mm vom Systemende schon reglementiert, entsprechend setzt man die Schaftbacke.

    Was für Vorteil hätte ich, wenn ich die Backe dann noch weiter nach hinten verschiebe?

    Vermutlich auch ein Irrweg?

    Man könnte das Gefühl bekommen, man will das Auflageschießen einfach vielen vermiesen.

    An dem Stand habe ich nichts verändert. Füße parallel zur Ziellinie

    das Gewehr bleibt ja in der gleichen Position

    nur die Kappe wird jetzt tiefer in der Schulter eingesetzt

    Wie man hier doch gut lesen kann, sorgt die Regelung nun für ungleiche Verhältnisse.

    Ich finde die Änderung ist gänzlich ein Irrweg, wirkt wie gemacht von Theoretikern!


    Ronny setzt seine Schaftkappe einfach etwas weiter außen ein und alles ist fast wieder chick.

    Scholle versucht gleiches und klagt über Verspannungen im Nackenbereich, da er seinen Kopf nun extrem neigen muss, weil er es vom Körperbau her nicht anders umsetzen kann.

    Je breiter der Oberkörper um so weiter weg vom Kopf steht das Gewehr, wenn man nun in der Achsel anlegen muss/möchte.

    Und die wenigen cm wo man am LG den Schaft oder die Kappe nun seitlich auslagern könnte, ist doch auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Diese wenigen cm bringen vielleicht was für den Feinabgleich aber nichts fürs Grobe.

    In meinem Fall müsste ich mein LG weit über 10cm nach rechts verschieben um in der Achsel die Kappe einsetzen zu können.

    Ergo müsste Scholle sich nun eher seitlich zur Scheibe stellen, um eine geradere Kopfhaltung einnehmen zu können, oder sich eine seitliche Visierauslagerung zulegen - passt es dann noch vom Gewicht? - was wieder andere Probleme mit sich bringt.

    Das der Stand, frontal zur Scheibe stehend, für die meisten Schützen stabiler ist, wird man bis auf einige Ausnahmen ja nicht in Abrede stellen.

    Haben wir jetzt noch sportlich faire Bedingungen? Aus meiner Sicht eher nicht!


    Ich hoffe noch darauf, dass seitens des DSB eine Überarbeitung/Klarstellung kommt, wo man die Schaftkappe wie bisher noch einigermaßen vernünftig anpassen kann.

    Wenn nicht, bin ich gespannt was an Protest aufkommt, wenn es auch wirklich überall angekommen ist, Anwendung findet, und man bemerkt was für Mist das ist.

    Ich habe gestern auch mal umgebaut und hoffe, dass das so iO. ist.
    Habe LG- und KK Kappe identisch gemacht. Werde es wohl Samstag mal probieren, da in 2 Wochen die BM sind.

    Moin,

    danke Mike, für die Fotos mit einer gängigen Schaftkappe am KK!

    Da wir beide "normale" Schaftkappen nutzen - alle 3 Elemente - wird es mit den 25mm sehr eng, wenn die Schaftkappe nach unten geneigt wird und zusätzlich der obere Flügel noch etwas abgewinkelt ist.

    Wenn ich meine gemessenen Abstände optisch mit deinen vergleiche, würde ich meinen, dass deine Kappen die 25mm noch weit überschreiten.

    Kann natürlich eine Täuschung sein, aber ich denke eher nicht.

    Habe mal Fotos von einer meiner Schaftkappen (TEC-HRO) gemacht, um zu zeigen wie es mit der Neigung einer gängingen KK Schaftkappe ausschaut. Ich kann mich momentan nicht mit dem Gedanken anfreunden, am KK nur eine "halbe" Schaftkappe zu nutzen. Darum wird man aber wohl nicht mehr drum herum kommen.

    Beim ersten Foto habe ich an der unteren Spitze über 35mm gemessen und das ist doch schon total flach. Bei meiner momentan verbauten Anschütz Kappe habe ich mehr als 50mm und die liegt gut am Brustkorb/Schulter an und nein, sie liegt nicht oben auf.

    Beim 3. Foto sieht man wo ich die 25mm schon erreicht habe, am O-Ring wo der Zollstock anliegt.

    Bei Foto 2 habe ich die 25mm an der unteren Flügelspitze, entsprechend wenig Neigung des oberen Flügel.

    Den oberen Flügel könnte ich natürlich noch verkleinern aber habe da noch nichts gemacht und viel wird das auch nicht bringen.


    Wer hat so einen Körperbau, um im typischen Auflage Anschlag die Schaftkappe noch ordentlich anlegen zu können?

    Beim KK muss man ja auch noch einen Rückstoß, wenn er auch nur minimal ist, vernünftig aufnehmen können.


    Habe mit dem KK bisher nur im Trockenanschlag auf einem Auflagebock in der Wohnung probiert.

    Fazit: Mit der Schaftkappe in voller Baulänge werde ich nichts umsetzen können!

    Bei mir liegt, egal mit welcher Einstellung, nur die untere Spitze an der Brust an, alles andere nach oben hin hängt in der Luft.

    Wie ich da einen festen, schmerzfreien, Anschlag herstellen soll weiß ich noch nicht. Wird wohl auf einen Eigenbau hinauslaufen.

    Die Schaftkappe vielleicht seitlich so weit auslagern, dass man diese dann wie beim Freistehend Anschlag einsetzen kann?

    Ein oberer und ein unterer Flügel als U am Schlüsselbein?

    Mal schauen...

    Es so hinnehmen, wie bei der Kappe auch. Dann ist ein Jahr halt ein Faktor für das schlechte Ergebnis zuständig, den man selbst nicht beeinflussen kann. Es wurde doch auch schon bewiesen, dass die geänderte Einstellung kein Nachteil ist. Jahrelang hatten große Schützen mit langen Hälsen beim LG freihand nicht die Einstellmöglichkeiten wie der Schütze mit Durchschnittsmaßen...da gab es mittlerweile auch vernünftige Lösungen, für eine gerade Kopfhaltung, es hat gedauert.

    Beim Fussball hat die Leistung der Spieler von Union Berlin auch für ein Unentschieden am Spieltag gereicht. Jetzt wurde es am Grünen Tisch eine Niederlage, durch Gründe, für die die Sportler auf dem Rasen nichts können.

    Einfach mal weniger Jammern...nicht nur im Sport. Das Jammern ist in meinen Augen mittlerweile zu der Tugend der Deutschen geworden.

    Moin!

    Nur weil zwei recht schlanke Menschen posten, dass sie mit der Umstellung am LG keine Probleme haben, müssen 1000e andere es nun auch irgendwie hinbekommen müssen. Ich kenne aber viel mehr als Zwei, bei denen die Umsetzung so nicht funktioniert, weil die Anatomie des Oberkörper es einfach nicht hergibt, noch vernünftig auf hohem Niveau mitzuschießen.

    Das hat nichts mit jammern zu tun, wenn ich meinen Sport vernünftig weiter ausüben möchte, ohne mit Schmerzen in den Anschlag gehen zu müssen, da ich meine Schaftkappe nur noch punktuell ins "Fleisch" drücken kann!


    Immer den einfachen Weg gehen, Kopf einziehen, und dem Gehorsam stillschweigend folgen, und sei es noch so unsinnig!

    Den Unfrieden einfach weglächeln oder im stillen Kämmerlein motzen.

    Klasse verhalten, das brauchen wir, damit "die da oben" weiter gerne ihre tollen Idee umsetzen mögen!

    Das kann es aber doch nicht sein!

    Das ist möglich, das gibt es in Thüringen auch. Steht dann in der Liste B.

    Diese Wettkämpfe haben dann ihre eigene Landesmeisterschaft und dann ist Schluss.

    Die Wettkämpfe nach der Liste B, sind dem DSB total egal.

    Das sind aber dann keine Qualifikationswettkämpfe für die DM.

    Weil genau davon rede ich ja

    Nein, das war wie Carcano schreibt, ein parallel Wettkampf.

    Ich war der Meinung, da du es vom Satzbau her für mich so geschrieben hast, dass es so etwas nicht geben könnte.

    Dein Zitat: "Nur die Hälfte wird beim KK damit klarkommen."

    Tja, und wenn die Hälfte dann nicht mehr zu einer DM fahren, vieleicht sind es ja sogar noch viel mehr, dann brauchen die Offiziellen dort nicht mehr so viele Stunden auf den Schießständen verbringen. Vielleicht geht dann ja auch das Startgeld runter, eine win win Situation, cool!

    Die obigen Sätze können etwas Ironie enthalten.

    Dann muss man sich seitens des DSB nicht wundern, wenn die Teilnehmerzahlen rückläufig werden. Wenn ein Schütze durch eine unsinnige Regelung nicht mehr wettbewerbsfähig ist, bedingt durch seinen normalen Körperbau, wird er bestimmt solche Veranstaltungen nicht mehr besuchen wollen.


    VM, KM, LM immer nach Sportordnung des DSB? Nein!

    Jeder Landesverband kann solch Wettkämpfe nach eigenen Verbandsregeln durchführen, mit allerdings Endung bei der Landesmeisterschaft!


    Zum fett gemarkerten mit der Mitleidsschiene

    Finde deine Aussage leicht überheblich, ein Mitleser sagte sogar, widerlich, nur weil die Regelung dich scheinbar nicht merklich einschränkt.

    Mir und viele andere Schütze, wie du vermutest die Hälfte, wird das KK schießen nun erheblich erschwert, und das betrifft gewiss vermehrt die Schützen, die sich bisher immer an die SpO Regeln gehalten haben.

    Wir wollen bestimmt kein Mitleid, wir wollen eine Umsetzung der vorhandenen Regelungen, gleiche Bedingungen das Gewehr stabil und sicher in der Schulter einzusetzen zu können.

    Mein Anschlag ist weit entfernt von "oben Aufgelegt"!

    Wenn jemand aus Klein Kleckersdorf sich nicht an die Sportordnung hält, die Kampfrichter nicht durchgreifen, liegt es an den Kampfrichtern die bestehenden Regelungen durchzusetzen.

    Ich bin auf die ersten Unfälle gespannt, weil nun gewiss auch so mancher den Freihand Anschlag zum Auflageschießen umsetzen wird.

    Wie schnell ist da mal ein geladenes KK Gewehr runter von manch schmalen und kippeligen Auflagebock...

    Kann man nur hoffen, dann nicht daneben zu stehen.

    OK. Wir reden aber vom Anschlag in der Schulter.

    Der sollte schon für alle gleich sein, um die Qualifikation zu erreichen.

    Für alle gleich wird's mit der Änderung aber nicht mehr werden, da viele ihre Schaftkappen mit diesen Maßen nicht mehr vernünftig in der Schulter einsetzen können. Zudem möchten bestimmt auch nicht viele Schützen die Schaftkappe ihrer KK Gewehre verstümmeln/zersägen damit die kürzer werden! Jeder mit einem "flacheren Kasten Oberkörper" ist mir gegenüber nun klar bevorteilt! :X

    Moin,

    Beschädigungen an der Kartuschen Verschraubung kommt nicht selten vor, wenn beim Einsetzen oder lösen die Kartusche aus der Hand gleitet und die Gewinde aufeinander fallen. Ist mir selbst auch schon mal passiert. ;)

    Wenn das Aussengewinde einer Kartusche eine Macke bekommt, kann man es gut mit einer Nagelfeile nacharbeiten, die haben ja die meisten Leute zu Hause.

    Hat das Innengewinde eine Delle, dann mal die ortsansässigen Metall bearbeitenden Firmen abklappern, ob die da mal einen Gewindebohrer kurz reindrehen können.

    Die Scheibe dreht sich viel zu langsam.😂

    Der Schützenbund Sachsen Anhalt hat die erste Antwort vom DSB erhalten und auf seiner Seite veröffentlicht.

    Ich sage mal nichts dazu 😂👍

    Aktuelles | Landesschützenverband Sachsen-Anhalt e.V.

    Moin!

    Ronny, ist es sicher, dass die Info welche der LSV S-A da rausgegeben hat, wirklich eine Antwort des DSB ist?

    Für mich liest es sich so, das der LSV S-A die Zeichnung selbst erstellt hat, da sie viele Anfragen bekommen haben.

    Ansonsten finde ich die Vorgehensweise des DSB doch arg merkwürdig, wenn man diese Info nur einem Landesverband zukommen lässt und nicht gleich offiziell veröffentlicht. :/

    Ganz einfach.

    für die zweigeteilte Schaftbacke wurde eine Genehmigung des DSB von der TK für mehrere Disziplinen gegeben.

    z.B. auf 1.10. das LG Frei stehend und damit auch automatisch für die 1.11. Auflage

    diese Zulassung hatte nichts explizit mit dem Auflageschießen zu tun.

    Ronny, du schreibst, man will weg von hohen Ergebnissen, dann kann man weitere Hilfsmittel nicht fürs Auflageschießen zulassen, ansonsten beißt sich doch die Aussage. Es gibt die SpO Regelung "Änderungen zum Auflageschießen in Teil 9".

    Da kann man ganz einfach etwas verbieten...

    Davon mal ab, diese Aussage "man will weg von den hohen Ergebnissen" sehe ich eh als quatsch an. Wir bewegen uns noch lange nicht im Bereich des Maximum, selbst die ü 320 Ergebnisse sind eher Außnahmen als die Regel!

    Aber wir schweifen nun auch von der eigentlichen Sache ab und möchte da auch gar nicht weiter drauf eingehen.

    Wollte meine Sicht/Meinung zur TK-Änderung mal kund tun, da ich und so wie auch Andere mit dieser TK-Änderung alles andere als zufrieden sind und berechtigte Zweifel daran haben, dass diese, so wie man hier im MsF mutmaßt, befriedigend für alle umsetzen kann, geschweige denn umgesetzt werden muss.

    Wie hier schon sinngemäß geschrieben wurde, wenn hier nur gelobhudelt wird wie gut die Änderung doch umsetzbar ist, obwohl es berechtigte Zweifel daran gibt, dass die Änderung so wie man hier im MsF mutmaßt, vorgenommen werden soll (LG), muss man sich nicht wundern, wenn man weiterhin irgendwelchen Murks vorgesetzt bekommt.

    Da wir Winterpause haben, kann ich mit dem KK nicht auf dem Schießstand und habe mal Trockenanschläge mit der Tec-Hro Fusion Auflage und der Anschütz original Schaftkappe vorgenommen. Fazit: ich habe als Anlage nur den untersten Punkt der Schaftkappe, egal wie ich die Schaftkappe mit dem Maß 25mm einstelle.

    Werde zwar so schießen können, ja, aber es ist alles andere als schmerzfrei.

    Ich werde mal abwarten was da kommt, der DSB wird sich irgendwann bestimmt mal zu der ganzen Ungewissheiten äussern, vorher schraube ich zumindest an meinem LG nicht rum. :refusing:

    https://www.facebook.com/groups/1696911…09485449110414/

    Dort in dem Strang ist alles ge- und beschrieben. ;)

    Die Regelung ist inwiefern überfällig? Geht es um "auf der Schulter auflegen?" Das ist schon länger geregelt, es ist untersagt!

    Ronny, nur weil es bei dir funktioniert und viele schon lange so schießen, muss es nicht auch bei anderen funktionieren, sonst würden alle schon immer so schießen. Wenn ich so "durch die Reihen gehe", hat eine nicht geringe Mehrzahl ihre Schaftkappen geneigt und ich mutmaße einfach mal, dass eine enorme Anzahl an Schützen sich nicht in dem jetzt vorgegebenen Bereich bewegen, weil sie die AKppe einafch nur ihrer Anatomie angepasst haben und trotzdem die Kappe nicht auf der Schulter auflegen.

    Beim KK schießen mit den üblichen langen Schaftkappen, muss ich zwangsläufig die Kappe nach unten neigen, um nicht nur die untere "Spitze" als einzigen Anlagepunkt in der Schulter/Brust zu haben. Ist ein sehr unangenehmes Gefühl, klar kann man so schießen, schön ist aber anders.

    Neige ich den oberen Flügel, habe ich kaum bis wenig Spielraum die Kappe nach unten zu neigen. Neige ich die Kappe nach unten, bleibt nichts mehr um den oberen Flügel etwas auszustellen.

    Ich lege meine Schaftkappe nicht über dem Schlüsselbein auf, also liegt trotz der Neigung auch nichts "auf der Schulter auf".

    Mit ein bisschen schmunzeln: "Du hast durch die Änderung der TK mir gegenüber einen Vorteil, da du mit deiner Körperanatomie das Gewehr gut in deiner Schulter einsetzen und somit fixieren kannst. Ich kann es mit meiner Statur nicht!" ;)

    Gebe es nicht die unterschiedliche Anatomie des Menschen, könnten wir alle weiterhin mit nicht verstellbaren Standard Holzschäften schießen und dabei topp Leistungen abrufen.


    Ronny, zum oben fett gemarkerten möchte ich sagen, ja das ist leider so, aber dann muss man gegebene Regeln halt auch umsetzen. Wenn jemand die Kappe auflegt, dann wir Disqualifiziert. Der wird es sicherlich nicht wieder tun.

    Und warte ab, als nächstes kommt eine erneute Reglementierung bezüglich der Adleraugen, da ich auch schon von mancher Entgleisung gelesen habe, die so langsam in den Bereich der Vergrößerung eines ZF gehen. Nicht bös gemeint ;)