Beiträge von klaas

    Es könnte an Deinem eigenen Auge liegen. Mit der Zeit ändern sich auch Augen und dann kann es passieren, dass aus der Netzhaut deren Stäbchen und Zäpfchen heraus gedrückt werden. Die schwimmen dann in der Flüssigkeit des Auges. Unter bestimmten Umständen sieht man die verstärkt, z.B. wenn man gegen helle, gleichmäßige Flächen schaut. So zumindest die Erklärung meines Augenarztes.

    Klaas

    Ich schieße mit einem Handschuh, wenn der Griff der Waffe sehr glatt ist, z.B. lackiertes Holz. Oder wenn es sehr kalt ist, denn dann wird die Hand am Metall mancher Waffe eisig, was nicht gerade der Präzision dient. Am wichtigsten ist der Handschuh bei einem Vorderladerrevolver, denn dann sieht es besser aus :)

    Ich verwende sehr dünne, ungefütterte Golfhandschuhe. Die sind auch bei sehr niedrigen Temperaturen besser als nichts.

    Klaas

    Das Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht hat meines Erachtens eine ausgezeichnete Checkliste für kleine Vereine herausgegeben, Umfang eine einzige Seite mit einer weiteren Seite für Erklärungen. Wenn man diese Checkliste durcharbeitet, verliert die EU-Datenschutzgrundverordnung einiges von ihrem Schrecken. Wir haben in unserem Verein auf Basis dieser Checkliste ein Papier erarbeitet, das insgesamt 4 Seiten umfasst und in dem alle notwendigen Angaben enthalten sind - glauben wir jedenfalls. Einfach an der Checkliste entlang hangeln, dann klappt das schon.

    Klaas

    Dir sind Pulverrückstände beim Verschießen von Patronen aus Kurzwaffen "um die Ohren geflogen" ? Das habe ich tatsächlich noch nie beobachtet, außer jemandem ist die Hülse geplatzt. Dann waren aber die Pulverrückstände das kleinere Problem. ;)

    Revolver haben nun mal systembedingt einen Luftspalt zwischen Patronenlager und Lauf. Und durch diesen Spalt können sehr wohl unangenehme Dinge entweichen. Das hat mit einer geplatzten Hülse gar nichts zu tun.

    Klaas

    In dieser Form der Nutzung hat ein Polarisationsfilter die Wirkung eines in der Stärke stufenlos verstellbaren Graufilters.

    Klaas

    So es klappt ganz gut mit der Ruger und ich kann sie für den RWK schiesen und muss sie nicht kaufen wenn ich nicht will..

    Präzison komme ich auf 140 Ringe das find eich für mich schonmal ganz ok.

    Einzig wenn das Magazin mit 5 Schuß befüllt ist kommt es ab und an vor dass beim Asuwerfen die Hülse verklemmt und es eine Störung gibt.. Waffe wurde gereinigt und gefettet.

    Was kann man da noch machen? Liegt es evtl an der Munition? Sind so blaue Schachteln Champion Federal...

    Danke

    Auf keinen Fall fetten! Nur dünnflüssiges Öl verwenden, am besten Nähmaschinenöl! Begründung: Der Verschluß reibt anders als bei den meisten Pistolen großflächig im System. Mit Fett, das zudem noch Dreck aufnehmen muß, macht man die Sache nur noch schlimmer. Die MK2 ist nicht munitionsfühlig, es sein denn, man verwendet Fett und/oder es ist allzu viel Dreck im System, der zwischen Verschluß und Systemhülse reibt. Nur dünnflüssiges Öl!

    Klaas

    Die Ruger Mk II ist eine ausgezeichnete Waffe. Sie frißt jede Munition. Die Visierung ist in Ordnung, aber nicht top. Worauf es meiner Meinung nach wirklich ankommt, ist der Abzug. Es kommt drauf an, ob Du damit klar kommst. Damit meine ich, stimmt der Abstand, stimmt das Verhalten des Abzuges (Kriechen, Auslösen usw.). Den Abzug kann man mit Tunigteilen von Volquartsen verbessern, aber dann ist er immer noch nicht top.

    Klaas

    Nach meiner Erfahrung sind Pistolen einfach bequemer. Man kann bei den Folgeschüssen das Spannen nicht vergessen, da das die Pistole selbst erledigt. Da in den Wettkämpfen meist Fünferserien geschossen werden, muß man beim Revolver aufpassen, welche Kammer man nach dem Laden unter dem Hammer hat. Fehleranfällig! Man hat mit einer Pistole einfach weniger Stress, was sich besonders im Wettkampf bezahlt macht.

    Allerdings macht es Spaß, mit einem Revolver zeitkritische Disziplinen zu schießen. Das gilt für das Duell ebenso wie für die 20-Sekunden und 10-Sekunden-Serien. Oder für die Fallscheiben. Und ganz speziell gilt es für Vorderlader-Revolver :) Das sind dann aber keine DSB-Disziplinen mehr.

    Klaas

    Für welche Disziplinen willst du es einsetzen ?Um sich die Basics für die typischen DSB Disziplinen (also liegend bzw. 3-Stellung) anfänglich anzueignen bzw. als Vereinsgewehr mag es vielleicht noch taugen. Sobald aber Leistung gefordert ist ist es nicht mehr geeignet.
    Auch geeignete Wechselschäfte gibt es dafür nicht.

    Eventuell könnte es für die BDS typisch aufgelegt ZF Disziplinen verwendet werden, mehr aber nicht.

    Vor einiger Zeit habe ich mir ein Anschütz 64 MPR gekauft. Das ist ein Repetierer mit schwerem Matchlauf und mit UIT-Schiene unter dem Vorderschaft. Die Schaftkappe ist verstellbar. Mit anderen Worten, es ist eine Multi Purpose Rifle (MPR). Man könnte auch sagen, es ist zu allem und nichts zu gebrauchen.

    Ich schieße die Waffe bds-typisch vorne aufgelegt mit ZF auf 50 m. Die Zehn hat einen Durchmesser von 10,4 mm. Die treffe ich bei 30 Schuß 20 bis 25 mal, der Rest der Schüsse liegen in der Neun. Die Ergebnisse lauten als regelmäßig 290 bis 295.

    Bei einem Munitionstest bei RUAG in Fürth schoß die Waffe mit 20 Schuß einen Streukreis umschlossen von 14 mm. Wenn man davon 2x 5,5 mm für das Geschoß abzieht, erhält man als inneren Streukreis, der für das Ergebnis maßgebend ist, 3 mm. Das sieht mir nicht nach einem einfachen Vereinsgewehr aus.

    Klaas

    ...Ich kann nicht Einschätzen, welcher Zeiteinsatz für das Training von Nöten ist. Dabei hätte dann auch schon den Anspruch, bei dem eine oder anderen kleinen Wettbewerb anzutreten.
    Und bin ich ob meines Alters als Mitglied für einen Verein überhaupt noch von Interesse? Oder würde man mir eher die Luftpistole oder das Luftgewehr in die Hand drücken und mich mir nach kurzer Einweisung selbst überlassen, weil ich möglicherweise ohnehin nicht mehr zur attraktiven Zielgruppe gehöre.

    ... Gibt es in den Vereinen überhaupt eine Art Grundausbildung? Oder arbeitet sich der Neueinsteiger (abgesehen von einer irgendwann möglichen Sachkundeprüfung) als Autodidakt mit Tipps und Tricks von Alt-Sportschützen an das Thema selbst heran?

    Zum Zeitbedarf: Das hängt im wesentlichem von den Schießtagen ab, die der Verein anbietet. Ein Tag in der Woche heißt maximal 1 Tag praktisches Training mit der Waffe. Man kann natürlich Trockentraining zu Hause betreiben, aber wer macht das schon?

    Zum Alter: Es klingt banal, aber es ist nie zu spät. Es würde anders aussehen, wenn Du Ambitionen für die Olympiade mitbringen würdest.

    Zur Ausbildung: Das ist stark vereinsabhängig. Es gibt Vereine, die haben ehrenamtliche Mitglieder, die statt selbst zu schießen, versuchen, anderen das Schießen beizubringen. Und es gibt Vereine, vermutlich die Mehrzahl, wo man nach einer kurzen Einführung auf sich allein bzw. auf den gelegentlichen Rat älterer Schützen angewiesen ist.

    Klaas

    ...
    Und selbst beim KK hat eine Trefferverlagerung nichts damit zu tun das der Lauf am Holz anliegt, sondern eher daran das sich der Lauf selbst ausdehnt und dies mitunter zu größerer Streuung oder Verlagerung führt (Durchmesser des Laufs wird größer). Selbst wenn der Lauf beim KK direkt am Holz anliegen würde, würde dies höchstens zu Spannungen im Holz führen aber nicht dazu das der Schuss rechts oder links neben der Zehn landet.

    Wie hoch ist die Vergrößerung des Laufdurchmessers, wenn die Temperatur des Laufstahls beim langsamen Sportschießen von Raumtemperatur auf nicht mal handwarm erhöht wird? Irgendwo zwischen Null und nicht meßbar, würde ich annehmen. Aus gutem Grund werden Gewehre mit freiliegenden Läufen ausgeliefert, auch im KK-Bereich.

    Frag mal die Benchrest-Schützen, die echten Künstler unter den KK-Schützen, was die von am Lauf anliegendem Holz halten. Gar nichts.

    Klaas

    Moin, also ich finde die Erwartung bei einem Sturmgewehr dauerhafte (Match) Präzision zu fordern etwas hoch gegriffen...
    Wir alle kennenden Zweck eines Sturmgewehrs, da kommt es auf 30cm nicht an.
    Mir kommt diese Kampagne irgendwie gesteuert vor.

    Matchpräzision wurde nie verlangt. Aber es sollte keine völlig unvorhersehbaren Treffplunktverlagerungen haben.

    Klaas

    Was könnte ich daraus ableiten?
    Ja,wenn ich mit meinem Schwedenmauser 30 Schuss abgegeben habe ist der Lauf so heiss das es qualmt.
    Treffer werden zur Glückssache. Das Ding Baujahr 1899, das Problem mit heissgeschossenen Waffen also nicht neu.
    Insoweit begreife ich die G36 Diskussion nicht.

    Bei Deiner Schwedenmauser wie beim G36 wie vermutlich bei jedem Gewehr verändert sich die Treffpunktlage, wenn die Waffen (sehr) heiß werden. Im Unterschied zu Deiner Schwedenmauser wird beim G36 der Lauf von Kunststoff gehalten. Und dieser Kunststoff kehrt im Gegensatz zu einem Stahlsystem nach dem Abkühlen nicht unbedingt zu seinen alten Abmessungen zurück (such mal im Internet nach g36 glaspunkt). Der abgekühlte Lauf zielt nun möglicherweise aufgrund der veränderten Laufhalterung woanders hin. Wohin, weiß aber keiner. Und was soll ein Soldat im Gefecht mit einem Gewehr, wenn er nicht weiß, wo die Waffe hin schießt?

    Klaas

    Nur die wenigsten bekommen vermutlich den steilen Anschlag auf Anhieb OHNE VERSPANNUNGEN hin. Den steilen Anschlag muß man üben, der ist nicht von selbst da. Da müssen Sehnen und Muskeln gedehnt werden und das dauert u.U. ein bis zwei Jahre. Eine Menge Schützen können es körperbedingt oder altersbeding einfach nicht bzw. nicht mehr.

    Klaas

    Zunächst einmal finde ich es gut, daß Du Dir die Mühe gemacht hast, eine Vereinsseite zu gestalten. Aber wer etwas tut, macht gemäß Murphys Aktivitätsgesetz zwangläufig etwas, das anderen Leuten nicht auf Anhieb gefällt.

    Aus guten Gründen habe ich in meinem Browser Java und Flash abgeschaltet. Daher erscheint bei mir links unter dem Text zu dem kl. Schießstand ein schwarzes Loch. Das dürfte auch anderen so gehen.

    Außerdem habe ich das Problem, einen relativ hoch auflösenden Monitor zu haben. Damit fange ich mir auch das Problem ein, daß fix gesetzte Schriftgrößen unlesbar klein werden. Zwar kann man die im Browser größer stellen, aber dann laufen die Schriften aus ihren Begrenzungen heraus, z.T. in andere Texte. Es gibt die Regel für html-Seiten, nur relative Schriftgrößen zu verwenden. Das kann ich nur dringend empfehlen.

    Im Gegensatz zu einem vorigen Kommentar finde ich es praktisch, wenn eine Seite so ausgelegt ist, daß sie nicht den ganzen Bildschirm ausfüllt. Dann kann ich nebenbei einige andere geöffnete Fenster wenigstens teilweise im Auge behalten, in denen eine Software für mich werkelt.

    Klaas