@Bastian, klaas,
habt Ihr schon mal daran gedacht dass der DSB ein Sportverband und kein "ADAC" für Waffenbesitzer ist?
DSB steht - ausgeschrieben - für "Deutscher Schützenbund". Schon mal daran gedacht?
Klaas
@Bastian, klaas,
habt Ihr schon mal daran gedacht dass der DSB ein Sportverband und kein "ADAC" für Waffenbesitzer ist?
DSB steht - ausgeschrieben - für "Deutscher Schützenbund". Schon mal daran gedacht?
Klaas
Über das "zufriedenstellend" des DSB habe ich mich schwer geärgert. Meine E-Mail an den DSB nützt natürlich nichts, aber danach war mir wohler. Hier der Text:
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Internet haben Sie am 13.12.2019 über die vom Bundestag beschlossenen Änderungen im Waffengesetz berichtet.
Link: https://www.dsb.de/aktuelles/arti…ngsgesetz-7998/
Dann kommentieren Sie das Ergebnis mit:
<Zitat>
... wurde aus den anfänglichen Entwürfen ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt ...
<Zitat Ende>
Ich gebe Ihnen nur insoweit recht, als die Einsprüche aller Jäger- und Schützenverbände zumindest den größten Blödsinn verhindert haben. Aber als "zufriedenstellend" kann man das Ergebnis wirklich nicht bezeichnen. Keine der von Ihnen als "zufriedenstellend" beschriebenen Änderungen bzw. Verschärfungen hätte 9/11, Paris Metro, Charlie Hebdo, Bataclan, Breitscheidplatz, London Bridge, London U-Bahn, Nizza, Barcelona, Manchester oder Brüssel verhindert.
Stattdessen wurden pauschal alle Schützen unter Generalverdacht gestellt, anders ist das Einschalten des Verfassungsschutzes nicht zu erklären. Sie finden es also "zufriedenstellend", dass Sie jetzt ganz persönlich als potentiell amoklaufender Radikalinski angesehen werden? Mir ist Ihre Obrigkeitstreue gelinde gesagt unverständlich.
Mit freundlichem Gruß
Nach meiner Meinung ist bei GK-Kurzwaffen die Suche nach Abzugsfehlern alleine nicht zielführend. Eine GK-Waffe schlägt ganz anders zurück als eine KK-Waffe. Daraus folgt, dass sie, wenn die beschriebenen Fehler öfters vorkommen, möglicherweise anders gehalten werden muss. Beide Hände zusammen müssen eine komplette, lückenlose Hülse auf dem Griff bilden. Der Ballen der Schusshand muss voll auf dem Griffrücken liegen. Der Ballen der Stützhand schließt die Lücke zwischen den Fingern und dem Ballen der Schießhand. Beide Hände müssen gleichermaßen Druck auf den Griff ausüben. Die Kräfte beider Hände müssen symetrisch in die Waffe eingeleitet werden, damit der Waffe im Schuss nicht die schwächere Hand als Ausweg für einen Ausreißer zur Verfügung steht. Mit anderen Worten - die Krafteinleitung in die Waffe darf im Schuss nicht ihre Gleichmäßigkeit verlieren. Und das ist - nebenbei bemerkt - gar nicht so einfach. Das gilt vor allem dann, wenn die beiden Arme unterschiedlich angewinkelt sind.
Es wird häufig empfohlen, die Waffe mit der Schusshand in die Stützhand zu drücken, die dabei auf Zug belastet wird. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Hier besteht das Risiko, dass die Waffe im Rückstoß dieses Kräftedreieck auflöst und dann in einer Ausweichbewegung einer der beiden nachgebenden Hände folgt, entweder nach rechts oben oder nach links unten.
Außerdem dürfte die Fußstellung eine Rolle spielen, Stichworte wären Weaver-Stance gegen Isoceless. Wo zeigt die Waffe hin, wenn man sie endlich richtig und gleichmäßig in Händen und die Visierung im Ziel hat? Wie stehen dann die Füße?
Der Umstieg von einer KK-Waffe auf GK kann zum Problem werden. Eine Möglichkeit wäre, mit der KK-Waffe die Grifftechnik der GK-Waffe auszuprobieren, auch wenn das beidhändige Schießen mit der KK-Pistole beim DSB nicht vorgesehen ist, im Gegensatz zum BDS.
Klaas
Pause machen,.... solange Du aber den/die Fehler nicht erkennst und vor allem keine Abhilfe dazu parat hast kannst du Pause machen bis du schwarz wirst. Besser wird es dudurch nicht.
Meine Empfehlung zur Pause bezog sich auf das Nachlassen der Konzentration. Und da hilft mMn nur eine Pause.
Wenn man "nur" 150 s Zeit für seine 5 Schuss hat (das wurde erst nachträglich genannt), sollte man sich darüber klar sein, dass 150 s für 5 Schuss eine verdammt lange Zeit sind. Waffe heben, Zielen, einen Schuss abgeben - pro Schuss 10 s. Macht zusammen 50 s. Bleiben immerhin 100 s übrig. Da kann man die Waffe senken, den Atem beruhigen, die Augen entspannen, indem man auf etwas entferntes sieht. Man sollte nur nicht den Fehler machen, in der Zeit durch das Spektiv zu sehen.
Empfehlung: Drei Schuss hintereinander in aller Ruhe abgeben, ohne groß die Waffe zu senken. Pauuuuuuuuseeee. Dann die letzten beiden Schüsse hintereinander in aller Ruhe abgeben.
Klaas
hi no.limits,
ein paar Fragen hätte ich noch, falls du willens bist:
1. es gelingt mit mittlerweile ein paar 10er zu schießen, aber dann "bricht meine Konzentration zusammen".
Wie kann ich diese "verlängern" ? ...
Pause machen, das ist das einzige, was hilft.
Klaas
... Ich hätte zumindes ein paar Fragen:
- Wie bekomme ich die "Schlenker" (gelbe Linie) weg kurz vor dem Auslösen weg ?
...
Diese Linie hatte ich auch festgestellt, sowohl mit Scatt als auch mit MantisX. Abhilfe: Abstand des Abzuges richtig einstellen und dann ein paar Übungen lang auf die weiße Scheibe schießen und dabei auf genau gerades Abziehen konzentrieren.
Klaas
P.S.
Ich verwende inzwischen MantisX, um mein Abzugsverhalten zu überprüfen, das Scattsystem habe ich zurück gegeben.
Das hängt wohl sehr von der jeweiligen Behörde ab und von dem Geschick des Schützenmeisters, den Fall darzustellen.
Klaas
Gerade im Schützenwesen gibt es, was Vereine betrifft, sohne und solche. Es gibt auf Tradition und/oder Alkoholvernichtung ausgerichtete Vereine und ausgesprochen sportliche, die Königsschießen, Ritter, Uniform und ähnliches strikt ablehnen (ich bin in so einem traditionsvergessenen, uniformlosen). Meine Erfahrung: Es hat keinen Sinn, einen Verein und seine Mitglieder gegen deren Willen glücklich zu machen. Es wäre nicht der erste Schützenverein, der aus genau den von Dir beschriebenen Gründen zugrunde geht.
Du hast aus meiner Sicht zwei Möglichkeiten: Nimm den Verein, wie er ist, geh schießen und ansonsten läßt Du, wie man so schön sagt, den Herrgott einen guten Mann sein. Kontakte mit den Mitgliedern - wenig bis gar nichts. Die zweite Möglichkeit: Geh zur Freiwilligen Feuerwehr des Ortes, da sind normalerweise die jüngeren drin, da im Brandfall echte körperliche Leistung gefordert wird. Da sind normalerweise jüngere Leute immer willkommen. Und das Schießen hebst Du Dir auf, bis Du ein Auto hast und ins übernächste Dorf fahren kannst.
Klaas
Eine der besten Seiten im Internet zu diesem Thema.
Klaas
ZMI. Das Programm stammt vom BSSB. So richtig den Zugang zu diesem Programm habe ich aber noch nicht gefunden.
Klaas
Kennt jemand dieses Spektiv?
Glaubt ihr, dass es zur Scheibenbetrachtung auf 25m geeignet ist (6-12mm) ...
Wenn Du nur in die Zehn schießt, mag eine untere Vergrößerung von 33x angemessen sein. Für Normal-Schießer würde ich einen unteren Wert von 20x vorziehen.
Klaas
In unserem Verein gibt es noch ein Marine-Beobachtungsglas 10x, die beiden Objektive sind groß, gelinde gesagt. Das Monstrum wiegt über zwei Kilo und man braucht was schlachtschiffartiges als Stativ. Aber damit siehst Du auf 50m jedes .22-Löchlein im Schwarzen.
Klaas
Mein ehemaliger Arbeitgeber hatte u.a. einen eigenen Schützenverein und dafür bei bei einem Dritten Schießzeiten gebucht. Aber dann kam die Steuer. Die wollten das als Lohn-Ersatzleistung oder wie immer das auch heißen mag versteuert haben, sowohl beim Unternehmen als auch bei jedem beteiligten Lohnempfänger. Der Aufwand wäre bei rund 10.000 Sportlern (es ging nicht nur um Schützen) absurd hoch geworden. Dann kam die sogenannte Compliance dazu, also der Verdacht auf verdeckte Zuwendungen. Das Resultat war, dass die ganzen Sport- und Freizeitgruppen ausgegliedert wurden und zu eigenständigen, gemeinnützigen Vereinen e.V. umgebaut werden mussten, mit dem Recht, den Firmennamen im Vereinsnamen zu führen. Nun kann die Firma Spenden an diese Vereine vergeben und das von der Steuer absetzen. Soweit zur Intelligenz der Steuergesetzmacher.
Wichtig ist allerdings der Hinweis, den wir überall mit angeben müssen, dass unser Verein außer gelegentlicher Förderung nichts mit der Firma zu tun hat. Was ja auch stimmt.
Klaas
Meines Wissens arbeitet der Scatt rein Optisch, da gibt es keine X/Y Sensoren. ...
Das sehe ich auch so, falls es einen Scatt-Empfangsrahmen gibt. Aber bei dem MX-02-System?
Klaas
.... Allerdings Frage ich mich, woran das System sich orientiert. Wie kann es den richtigen Weg anzeigen, wenn das System das Ziel nicht richtig erkennt.
Das System zeichnet den Weg der Waffe im Raum auf, mehr nicht. Das hat mit dem Ziel zunächst mal gar nichts zu tun. Ziel und Bewegung der Waffe werden dann per Software über die Optik und irgendwelche geschätzten F-Werte kombiniert und so kommt die Trefferlage zustande. Das ist in jedem Fall eine Schätzung. Die kann stimmen oder auch nicht. Nicht umsonst steht in der Anleitung, dass man diesen F-Wert gegebenenfalls anpassen muss.
Andere Hersteller waren da konsequenter, die haben die Optik einfach weggelassen, z.B. MantisX. Deren System zeichnet den Weg der Waffe im Raum auf, mehr nicht, genau wie Scatt. Diese Pseudo-Treffpunktlagenberechnung (-schätzung) schenken sie sich bei MantisX einfach. Die MantisX-Aufzeichnungen der Wege im Raum sind meiner Meinung nach genau so aussagekräftig wie die von Scatt. Dafür ist MantisX um den Faktor 10 billiger. Meines Erachtens ist MantisX für moderne Luftpistolen allerdings an der Grenze, ebenso wie bei extrem präzisen KK-Gewehrschießen (Auflage). Die Empfindlichkeit der X/Y-Sensoren scheint geringer zu sein. Für KK-Pistolen und dickeres allerdings gut zu gebrauchen.
Klaas
.... Ich habe das Gefühl, dass das Scatt die Zielscheibe nur per optischen Livebild "berechnet". Wenn ich da das "pixelige" Vorschaubild sehe, kann ich nachvollziehen, dass das Scatt die Schüsse nicht wirklich gut "errechnen" kann. Jedes Mal wird dann ja theoretisch das Ziel neu "gefunden".
Möglicherweise liegt da ein Missverständnis vor. Scatt ist nicht dazu da, Dir ein genaues Trefferbild zu liefern (das behauptet der Hersteller auch nicht), sondern es dient der Erfassung Deiner Bewegungen mit der Waffe kurz vor, während und kurz nach dem Schuss. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich hatte das MX-02-System, habe es aber zurück gegeben, da das System mit unserer geringen Standbeleuchtung überfordert war. Meines Erachtens sind die Optiken von MX-02 und Basic gleich.
Klaas
Aufgrund des Gewichtes dürfte der Auflage-Zusatz aus Stahl sein.
Klaas
Kannst du hier bitte ein Beispiel reinstellen? Ich kann irgendwie nicht nachvollziehen wie ich aus den linearen Standardgrafiken runde machen kann. ..
Eine Auswertung in Access zur Verarbeitung der Daten, die graphische Darstellung erfolgt dann in Excel. Zweck: Über mehrere Serien soll die mittlere Treffpunktlage ermittelt werden, um danach das Visier korrigieren zu können. Die dargestellten Serien wurden mit einer Vereinswaffe geschossen.
Klaas
Hallo!
Hat von euch schon mal wer x und y Koordinaten in Excel eingegeben um Schussbilder in Excel darzustellen?
Habe die Koordinaten und würde hier den Schuss mit 4,5mm aufskalieren.
X/Y-Diagramme sind doch in Excel eine der Standard-Graphiken. Was Du wahrscheinlich ergänzen müsstest, sind die Ringe der Scheibe. Du benötigst den jeweiligen Ring (Abstand vom Zentrum in mm) und die Winkel (alpha) von 0° bis 360°, im Abstand von einem Grad als Tabelle. Diese Tabelle kannst Du dann innerhalb von Excel in X/Y-Koordinaten umrechnen. Daraus kann man dann eine X/Y-Graphik erzeugen und die mit den X/Y-Koordinaten der Treffer überlagern. Die Ringe sind als dünne Linie zu formatieren, die Treffer als Punkte.
Klaas
Um mehrere Schußserien vergleichen zu können, habe ich mir sowas mal gebastelt. Dazu habe ich mir eine transparente Folie gedruckt, die ich über die Scheibe legen kann, um die Daten leichter erfassen zu können, allerdings mit den Daten Ringzahl und Winkel. In Abhängigkeit von der Scheibe läßt sich das leicht in XY-Koordinaten umrechnen. Allerdings erfasse ich die Daten in Access und nur die graphische Auswertung erfolgt über Excel. Das alles ist aber ein Bastelprogramm, dass man nicht weitergeben kann.
Bei der ganzen Sache ging es mir darum, aufgrund größerer Schusszahlen über mehrere Serien hinweg die statistische Mitte zu finden, um damit das Visier korrigieren zu können.
Klaas