Beiträge von JohannesKK

    Moderate Kohlenhydratzufuhr erhöht die Konzentration, da das Gehirn den Großteil des Blutzuckers wegzieht.

    Und Konzentration ist hat nun mal das wichtigste

    Das wurde bisher auch oder gerade von der Forschung und unseren Spitzentrainern sträflich vernachlässigt oder von Dir überschätzt.

    Anders hätte ich als lebensälterer Sportler, oder doch mehr Mensch und erst dann Sportler bei kontinuierlicher Zufuhr irgendwann erhebliche Probleme. https://www.tlc.de/programme/mein-leben-mit-300-kg. (Schützen brauchen hier den Hinweis auf eine leichte Überzeichnung.)

    JohannesKK: Wir reden hier nicht von Biergläsern oder Glasflaschen, sondern von Kunststoffflaschen, da kann nichts zerbrechen. Und außerdem ist es nachgewiesen, dass trinken die Leistungsfähigkeit erhöht. Es geht nicht darum, was am Stand rumsteht.

    Unabhängig davon dass Du über etwas redest ohne es zu schreiben gibt es Bier auch in ungefährlichen Blechdosen oder Kunststoffflaschen, die in der Außenwirkung genauso negativ wirken.

    Zeiträume die wesentlich länger sind als ein Wettkampf werden von vielen ohne zusätzliche Nahrungsaufnahme verkraftet, warum muss ich mir ausgerechnet beim Schießen da jetzt große Gedanken drumm machen, vorallem wenn ich mit einfacheren Mitteln eine wirkliche Leistungssteigerung erreichen kann?

    Bei welchen Wettkämpfen hast Du eine dem Laufen oder Fahrradfahren vergleichbare Belastung dass Du Energie nachtanken musst?

    Wenn ich trinken müsste oder wollte würde ich auf Mineralwasser zurückgreifen.

    So wirklich haben sich die vor einigen Jahren auf der DM verteilten Sportgetränke nicht durchgesetzt, vielleicht stört auch nur das zusätzliche Graffel am Stand.

    Schon weil ich nicht wieder Biergläser (auch wenn der Inhalt alkoholfrei ist oder sein könnte) nicht mehr am Stand haben will bin ich gegen die Getränke. https://www.menshealth.de/artikel/bier-i…enk.299932.html

    Röhm wurde auch in Deutschland gerne gekauft.
    Seit der Übernahme durch Umarex werden aber nur noch

    Schreckschuss-Waffen gebaut. Nicht mal Ersatzteile kann

    man noch bekommen.

    Eine MLP gab es aber von Röhm nicht.

    Das hatte ich soweit nicht auf dem Schirm, nachdem ich heute noch bei Händlern in UK auf deren Seiten die Röhm Twinmaster gefunden habe bin ich davon ausgegangen dass die zumindest fürs Ausland noch produziert wird.

    Die optimale MLP war die Twinmaster nicht, sie war aber auch, soweit ich mich erinnere vor der Einführung der Disziplin auf dem Markt.

    Fehleinschätzungen des Markts sind für Wirtschaftsunternehmen geradezu typisch.

    Wie die bisherigen Beiträge gezeigt haben scheint ja keine neue Disziplin in geplant.

    Wir hatten ja mit Feinwerkbau einen weiteren High-End Anbieter, warum haben die sich zurückgezogen?

    Röhm ein weiterer Anbieter oberhalb der Plinkingklasse wird anscheinend auch nur auf der Insel gekauft.


    Eine Nachfrage zu einer Alternative zu Steyr besteht sicher. Das Problem ist eher, dass die hohen Entwicklungskosten sich nicht so bald einspielen wüden.

    Das halte ich für eine realistische Schilderung der heutigen Situation.


    Und Tesro käme zwar gut in Frage, hat auch schon eine Einzelschuss-LP, die wohl nicht schlecht ist, wird aber als deutscher Produzent zu teuer sein, um Steyr in diesem kleinen Sement verdrängen zu können

    Warum sollten die dann gleich Steyr verdrängen, siehst Du keinen Markt für zwei Anbieter?


    Die Chinesen könnten qualitativ auch, sind aber uuuuuuuuuuuuuuuuunglaublich langsam mit Neuentwicklungen, und lassen sie sogar oft verebben.

    Die Chinesen können sicher qualitativ hochwertig, auch wenn der Kunde noch nicht immer bereit ist auch wissentlich chinesische Produkte zu kaufen. So mancher Zweiradfahrer schaut hochnäsig auf die "Jogurtbecher" nicht wissend das sein hochwertiges europäische Produkt in vielen Teilen von den gleichen Leuten hergestellt wird.

    Das funktioniert. Wirhatten im Verein relativ lange ein Reddot Lichtgewehr mit einer Scatt Anlage betrieben. Das funktioniert prima. Das kleine Klack von Abzug reicht aus, um die Scatt auszulösen

    Da erfüllt aber der Abzug sicher nicht die oben geforderten Ansprüche.

    Jetzt überlege ich gerade, wie bzw. ob ich meine vorhandene Scatt MX2 mit einem Simulator Gewehr einsetzen könnte. Das Spannen müßte halt viel leichter als beim AR20 sein. Das Gewehr sollte einen einstellbaren Matchabzug haben und auch von der Wangenauflage und vom Schaft her verstellbar sein.

    Sowas dürfte der Markt kaum bieten.

    Gerade die lausige Qualität der Abzüge bei derartigen Geräten wurde hier in der Vergangenheit bemängelt.

    Schau lieber nach einem brauchbaren Jugendgewehr der bekannten Hersteller.

    schmidtchen

    nachdem Carcano oben darauf hingewiesen hat, dass die Insel der Kernmarkt für die Luftdruckwaffen ist, habe ich angeregt auch dort mal einen Blick auf das dortige Angebot zu richten. Von anderen Sportarten ist mir auch bekannt dass nicht alles was z.B. für Segler oder Golfer auf der Insel angeboten wird auch bei jedem Ausrüster in Deutschland in der Auslage liegt und verschiedene Anbieter haben nun mal nicht in jedem Land alles im Angebot, besonders dann wenn es sich nicht wirklich rechnet.

    Darüber hinaus habe ich, wegen der neuen Disziplinen LP Standard und LP Mehrkampf auch mal bei Feinwerkbau und bei Walther bzgl. Entwicklungen einer mehrschüssigen LP nachgefragt, um ggf. den Engpässen in der Beschaffung und der recht hohen Preise (selbst von Gebrauchtwaffen, so sie denn überhaupt öffentlich angeboten werden) entgegen zu wirken. Unisono betonen beide, an keiner diesbezüglichen Waffe zu arbeiten.

    Mal daran gedacht dort nach Waffen zu schauen.

    Der Markt sind vor allem England, Schottland und Wales, und der ist deutlich größer als der deutsche oder sonst europäische, aus rechtlichen Gründen.

    Noch ist der Einkauf dort ja problemlos möglich. Ich kann mir nicht vorstellen dass es dort nur einen Anbieter (Steyr) gibt.

    Ich weiß das zumindest Feinwerkbau bis vor einigen Jahren noch eine MLP im Angebot hatte. Die ist jetzt nicht mehr als neu erhältlich, nur noch als Gebrauchtwaffe.

    Bei der Nachfrage für einen deutschen Anbieter verständlich.

    Bisher war die MLP ja nun wirklich nicht der Renner, wenn ich dann aber an den Beginn der LP zurückdenke war bis zur FWB 65 noch weniger brauchbares am Markt und die LP hat sich von der anfänglichen Trainingswaffe zur vollwertigen Disziplin entwickelt.

    Da liegt ja der Hund begraben, warum sollen sie denn was am Abzugssystem ändern? Heißt es doch "nehmen es hin oder laß die Disziplin sausen, nur mit uns kannst du das Schießen".

    Warum findet sich nur bei Teilen der Schützen diese negative Herangehensweise?

    Steyr bietet hier quasi als Monopolist eine hochwertige Waffe für einen nur überschaubaren Markt an.

    Kann der Schütze nicht auch wie andere Sportler damit leben dass sich wie das Fahrrad, Ski, Golfschläger usw sich auch Waffen im laufe der Zeit sich weiterentwickeln?

    Wo wäre das Problem wenn mal wirklich alle mit identischen Waffen leben müssten? Das geht in vielen anderen Bereichen ja auch.

    Leicht vorstellbar dass bei gesteigerter Nachfrage auch andere Anbieter sich Gedanken über Ihr Angebot machen.

    WD 40 gilt als stark flüchtig und ist daher nur besser als nichts.

    Einfach mal die Bedienungsanleitung die einzelnen Schmiermittel lesen, Du wirst bei einigen feststellen dass sie sich nur im "Trägermedium" welches vor dem Zusammenbau wieder abgewischt wird unterscheiden.

    Viel schmieren mag bei der Dampflock helfen, bei feineren Geräten sammelt es nur unnötig Dreck.

    Das ist zwar jetzt ein klein wenig kantig formuliert (ebenso wie wenn Axel über den DSB schreibt, unsere beiden Forums- "Waldorf und Stetler" stehen einander ja in nichts nach), aber leider nicht ganz falsch.

    Aus der Innenperspektive: Die Verbände als solche haben durchaus Interesse an jugendlichem Nachwuchs und an Jugendarbeit, alle haben auch entsprechende Disziplinen. Das gilt für die DSU ebenso wie für BDS und BDMP. Das Problem ist da vielmehr aber die Vereinsbasis.

    Carcano

    ist aus Deiner Sicht in absehbarer Zeit zu erwarten dass sich bei der Vereinsbasis der angesprochenen Verbände was ändert?

    @dododogge

    Claus-Dieter,

    vorher möchte ich nochmal Schmidtchen zitiren:

    Zitat von schmitdtchen

    Darüber hinaus graben wir uns auf diesem Weg auch selbst das Wasser ab, denn in der Außendarstellung hat das Aufgelegtschießen (obwohl es, wie gesagt, nicht so leicht ist, wie es ausschaut) einen deutlich weniger anspruchsvollen sportlichen Charakter.

    weil das eben, auch wenn es nicht gefällt bei der Meinungsbildung mit eine Rolle spielt.

    Sicher gibt es problematischeres für den Schützen als die Meinung des Sportschaukonsumenten über das Aufgelegtschießen, aber auch das spielt bei der Wahrnehmung eine Rolle.

    Ferner finde ich es verwundernd, wenn aus der Schützenklasse laufend kritische Wortmeldungen zur Auflagedisziplin kommen, ohne sich intensiv mit dem Alterungsprozess der Menschheit zu beschäftigen.

    Wie kommst Du zu dem Schluß?

    Nicht jeder lebt nur im Schützenverein sondern hat auch Eltern, Großeltern oder ältere Arbeitskollegen usw. und wenn die dann noch Autofahrer oder Jäger sind, beschäftigt sich mancher schon mit dem Alter.

    Grüße von der südlichen Seite des Sprachraums.

    Johannes

    Ich warte ja nebenbei immer noch so auf die kritische Masse welche dann nach einer EM (ESC) und WM (ISSF) schreit und dann wieder den Verbänden Schuld geben, dass so etwas nicht stattfindet

    Immerhin könnte dann der bald 100 Jahre alte Rekord für den altesten Olympiateilnehmer gebrochen werden. Wobei Oscar Swahn den Hirschen noch Freihand meucheln konnte.

    Oder Ragnar Skanaker darf dann doch nochmal mitmachen? Aber der konnte ebenfalls mit über 70 noch Freihand.

    Schmidtchen hat dazu ja in einem anderen Faden eine durchaus beachtenswerte Anmerkung gemacht.

    Zitat von schmidtchen

    Darüber hinaus graben wir uns auf diesem Weg auch selbst das Wasser ab, denn in der Außendarstellung hat das Aufgelegtschießen (obwohl es, wie gesagt, nicht so leicht ist, wie es ausschaut) einen deutlich weniger anspruchsvollen sportlichen Charakter.

    Weiter geht es dann mit den Medikamenten, mein regelmäßiger Ausdauersport wird von den Kameraden mit: "nimm doch einfach Tabletten kommentiert", auf Doping kontrolliert ja keiner und wenn ich mich dann entsprechend angefressen habe dürfte ich wegen der Gelenkschäden dann weitere Vorteile in Anspruch nehmen, ich hätte da Probleme mit.

    Ich erinnere auch an die Diskussionen vor Jahren mit den Karabinerschützen die sich den Hocker eintragen lassen konnten und dann aufregten weil es mit der GK Kurzwaffe nicht immer glatt lief.

    Allerdings muss ich sagen, dass Auflage besonders im KW-Bereich eine Herausforderung darstellt. Aktuell schieße ich mein neues Arbeitsgerät auf 25m ein und habe auflegt größere Streukreise als freihändig

    Behauptet wurde das ja auch schon in anderem Zusammenhang, da muss man doch fragen ob spezielle Waffenklassen leichter, einfachere Visierung, Scheiben nicht sinnvoller wären. (Bitte jetzt nicht wieder mit den unzumutbaren Kosten kommen, wenn sich gleichzeitig der Gewehrschütze überlegen muss ob er nicht besser eine Bleiker o.ä. holt weil andere Waffen nicht konkurenzfähig sind.)

    Früher hat es ja in Österreich auch noch die "Versehrten"-Klasse gegeben dort wurden dann alle zusammengeschmissen welche aufgrund verschiedener Umstände nicht mehr in den anderen Klassen schießen konnten. Diese kann ich aber so jetzt nicht mehr finden.

    Ein Bekannter von mir, Rollstuhlfahrer ist im ÖBSV organisiert, ich habe mich da aber auch nicht näher mit beschäftigt, weil wir nur unorganisiert schießen. Kann sein dass es da genauso eine Trennung gab wie in Deutschland.