Beiträge von Kogge

    das Thema ist doch warum haben wir so wenig Trainer! Trotzdem ist es dich interessant zu erfahren wie es bei unseren lieben Nachbarn und Schweiz aussieht. Ich denke da können wir wirklich noch von Glück reden wie es bei uns ist. Wenn es bei Vereinen brennt weil sie keine Trainer haben, ist es meines Erachtens zum TEIL wohl gemerkt selbst gemachte Leiden. Denn wie man dazu kommen kann Trainer zu haben liegt doch mit am Verein. Die Ausbildung des Schießtrainer kostet nun mal Geld, was nicht jeder erübrigen kann, obwohl er gerne die Ausbildung machen möchte. In meinem alten Verein hatten wir es so geregelt, Man wurde zur Trainer Ausbildung geschickt und verpflichtete sich auf zwei Jahre für den Verein zu arbeiten. Natürlich gibt es da auch noch andere Regelungen die man machen könnte.

    Ich habe keine Ahnung wie das in der Schweiz geregelt ist, aber wenn ich lese was Du CoolMint schreibst die Sanierung der Anlagen ca. 150 bis 180 Millionen Franken kostet, wow. Frage ist das nicht ein Versäumnis der Verantwortlichen? Hätten die nicht schon viel eher sich der Sache annehmen müssen? Wie geschrieben ich weiß nicht wie in der Schweiz die Vereine aufgestellt sind.

    Das Wort Sportschützen, es wird verschieden ausgelegt, die Einen haben unter diesem Wort den Sammelbegriff für das gesamte Schützen Wesen. Da ist die Tradition mit inbegriffen. Dann haben wir die Auflageschützen die diese Disziplin schießen mit Meisterschaften ist nicht abwertend gemeint, gehöre selber dazu. Da sind viele Schützen die diese Disziplin nur noch aus gesundheitlichen Gründen schießen können. Nun kommen wir zudem Wort oder Disziplin Sportschützen unsere Freihand und Pistolen Schützen. Das sind in meinen Augen die SPORTSCHÜTZEN wo dieses Wort zu passt. Also haben wir im Grunde drei Arten des Schießens, den Tradition Schützen, den Auflage Schützen der das Auflageschießen Wettkampfmäßig betreibt und den Sportschützen der Freihand schießt.

    Es wurde nun so viel über dieses Thema geschrieben und unendlich viele Meinungen prallen aufeinander. Deutschland wurde mit diesem Thema ab gefrühstückt jetzt ist Österreich dran. Welch desolate Zustände was Trainer anbelangt lesen wir hier. Ich bin oft in Österreich durch familiäre Bande meine Mutter war Wienerin und ich bin auch dort zum Ende des Krieges dort geboren habe aber die Deutsche Staatsbürgerschaft von Kindheit an. Ich habe selber mal dort versucht irgendwie mit Schützen Vereinen in Kontakt zu kommen als ich dort war, ist schon einige Jahre her, ist mir leider nicht gelungen. Das kann aber auch an mir gelegen haben, dass einzige war wir waren mal in einer Ortschaft dort war Schützen Fest, es wurde ein Militärzelt aufgebaut und auf 10 m Entfernung mit dem LG geschossen. Wir haben uns unterhalten und haben schnell fest gestellt das Ganze war mit uns nicht zu vergleichen. Ich muss dazu sagen es ist ca. 35 Jahre her. Also mit der heutigen Zeit nicht zu vergleichen und ich glaube dort werden auch ganz andere Prioritäten gesetzt als in Deutschland. Vor allem das war ein Schützen Fest damals und ich glaube die Sportschützen in Österreich trainieren genauso hart wie unsere in Deutschland haben es aber schwerer weil es eben an guten Trainern fehlt. Aber wenn man die Ergebnisse sieht alle Achtung.

    Ich glaube da müssen wir die Spreu vom Weizen trennen, wir haben zwei Seiten der Medaille einmal das Mitglied das den Schießsport ernst nimmt, Betonung auf Schießsport. Der Schütze/in will was erreichen und macht alles dafür und lässt sich im Training führen um sein gestecktes Ziel zu erreichen. Dann haben wir die Mitglieder die das traditionelle bevorzugen, da sieht es schon anders aus. Die zahlen ihren Beitrag, haben mal was von der Sportordnung gehört aber trockene Lektüre. Man möchte schießen und da ist schon jemand der mir das zeigt, es wird aber nur mit halben Ohr hin gehört die Hauptsache es knallt. Nicht das ich sage die brauchen wir nicht, nein die brauchen wir genau so wie die Sportschützen die nur den Sport betreiben. Da muss aber der Verein eben dran sein und diesen Mitgliedern klar machen der Schießsport hat zwar viele Fassetten aber eins ist bei allen gleich, die SICHERHEIT und der vernünftige Umgang mit Schusswaffen. Daher ist es wichtig jeden Neuzugang zu trainieren bis er sicher mit der Waffe umgehen kann.

    Ich glaube da verkennen einige die Situation, von wegen erwachsene brauchen nicht so viel Betreuung oder Männer wir waren ja bei der Bundeswehr. Da gibt es doch ein Sprichwort mit den Pferden vor der Apotheke. Wenn wir neue Mitglieder bekommen, habe ich festgestellt das überwiegend die jungen Leute besser zu hören und versuchen das umzusetzen was man ihnen erklärt. Das Erstaunliche was Sicherheit anbelangt sind viele den Erwachsenen weit voraus. Warum, weil sie besser zuhören. Erwachsene und Jugendliche müssen so lange betreut werden bis sie in allem sicher sind. Nun will ich nicht auf die Erwachsenen drein schlagen, denn wer ernsthaft Interesse hat bringt sich auch gut ein.

    Hier sind gute Berichte eingegangen aber auch einiges was nicht falsch sein muss aber das ich einfach nicht verstehe. Ich gehe mal von mir aus, von 1978 bis 1991 war ich Jugendsportleiter mit der Sportleiter Prüfung. All mein Wissen habe ich bei langjährigen Sportleitern und Trainer abgeguckt und da war auch einiges bei na ja man musste seine Erfahrungen machen und die Augen auf halten. 1991 habe ich die Trainer C Lizenz erworben und wie es in manchen Berichten steht, ich hatte die Lizenz musste mich aber noch beweisen. Da ich das Jahr auch 1. Vorsitzender wurde habe ich nur noch unsere Sportschützen Gewehr trainiert. Obwohl ich inzwischen alle Ämter abgegeben habe sind mir die Sportschützen geblieben und ich mache es gerne. Der Kernpunkt ist doch der, wer aus unserem Verein einen Lehrgang macht, verpflichtet sich unseren Verein und Schützen zu unterstützen . macht die Person das nicht bezahlt er oder sie den Lehrgang aus eigener Tasche und das ist noch nicht vor gekommen, dass wird schriftlich fest gehalten. Daher können wir uns nicht beklagen, treten neue Mitglieder ein werden sie begleitet bis sie sattelfest sind und die Mitglieder entscheiden was sie machen möchten und werden dann an die Sportleiter oder Trainer übergeben.

    Das hat glaube ich mehrere Gründe, wer den Trainer C machen möchte muss schon einiges an Geld auf den Tisch legen, denn viele Vereine übernehmen die Kosten nicht. Dann kommt es darauf an, ob die Arbeitgeber einen frei stellen. Wenn ich vom NWDSB ausgehe der konnte lange nicht ausbilden ob er 2019 kann weiß ich nicht. Da der NWDSB in Niedersachsen liegt, werden die Lehrgangsgebühren in Niedersachsen niedriger gehalten als für Schützen aus dem Lande Bremen. Wie es in den anderen Landesverbänden aus sieht weiß ich nicht.

    Die Rahmenbedingungen wären zu schaffen, aber einen harken hat die Sache der Weg zu uns und dann im Winterhalbjahr, für die Betreuer der Kinder kaum zu schaffen. Man müsste eventuell noch mal ganz intensive Gespräche führen es ist auch halt alles eine Kostenfrage für den Verein Sonnenblume. Bei uns das Schießen und Ausrüstung usw. ist kein Problem.

    Wir hatten am 05. Dezember 10 kleine Gäste, diese Kinder stehen auf der Schattenseite des Lebens. Bei uns gibt es ein Verein der sich Sonnenblume nennt die kümmern sich um diese Kinder aller Nationalitäten, die Kinder bekommen dort zu essen man macht mit ihnen Hausaufgaben und Freizeitgestaltung. Wo es ganz schlimm steht, können die Kinder dort schlafen. Mit dem Verein stehen wir schon länger im Kontakt und haben auch schon Veranstaltungen gemacht, wo der Erlös den Kindern zu kommt. Wie gesagt zehn dieser Kinder waren bei uns und haben mal in den Schießsport reingeschnuppert, da es ein Tag vor Nikolaus war bot es sich an die Kinder zu bewirten und es wurde ein kleiner Wettkampf auf Glücksscheiben gemacht und alle waren Gewinner mit einem Button und Urkunde. Uns ist klar, dass keiner dieser Kinder im Verein eintritt, aber die glänzenden Kinderaugen entschädigen das. Es kommt ein Bericht in die Zeitung mit Bild, auf dieser Weise haben wir schon Mitglieder gewonnen, überwiegend Erwachsene im besten Alter. In der Vergangenheit haben wir dieses mit verschiedenen Vereinen gemacht die sich um Menschen kümmern, dass sie auch ein kleines Stück vom großen Kuchen ab bekommen. Wir helfen etwas und werden durch die Freude der Menschen entschädigt.

    Bitte, es ist so wir sind alle zum Glück verschieden veranlagt. Wir sehen es ja an den berichten die wir hier lesen, dem einen fällt alles leicht und er setzt alles sofort um und erreicht in kurzer Zeit bemerkenswerte Ergebnisse und der andere muss sich alles schwer erarbeiten.

    Einige meiner Vereinskameraden kommen zum Training das Erste was die sich rein schütten ist ein Becher Kaffee, so nach einer bis eineinhalb Stunden gehen sie auf den Stand und schießen ohne in irgend einer Weise vom Kaffee beeinträchtigt zu werden denn die Ergebnisse schießen sie auch im Wettkampf. Dann sind wir wieder mit einigen die vorher kein Kaffee zu sich nehmen. Wenn ich um 15,00 Uhr Kaffee trinke , unser Training beginnt ab 19, 00 Uhr, dass macht mir nichts aber kurz vorher klappt nicht. Man muss es halt ausprobieren wie man am besten klar kommt.

    Das ist mir bekannt. Mir ging es darum zu erfahren, was der Mehrwert für den Staat ist, dass er sicherstellt, dass nur Besitzer des kleinen Waffenscheins diese Waffen führen dürfen.

    Da pflichte ich dir bei es ein lukratives Geschäft für den Staat, weil er eben die Waffe unter das Waffengesetz gestellt hat. Wir dürfen aber nicht davon aus gehen, dass nur Schützen, Jäger die Waffe erwerben sondern auch jeder andere Bürger kann das. zu zweitens, schaue ins Internet dort findest Du unter Schreckschuss Waffen die verschiedensten Tests mit allen Munitionssorten. Da sieht man schon das dort Verletzungen angerichtet werden können.

    Leon, ich schieße seit etwa 17,18 Jahre nicht mehr Freihand wegen meines Rücken, kennst Du ja die Bandscheibe. Ich bin Gewehrschütze, habe aber vor etwa vier Jahren mit Lupi Auflage begonnen und es machte einen Riesen Spaß. Seit etwa zwei Jahren stimmte gar nichts mehr in beiden Disziplinen die Resultate gingen in den tiefsten Keller. Meine Füße machten nicht mehr mit ein Nervenleiden. Nun schieße ich wie gesagt sitzend und die Ergebnisse kommen langsam wieder. Lupi ich muss dazu sagen Vereins Waffe da ist kein Keil unter, dass erste Mal wieder geschossen und ich war damit zufrieden. Das macht Mut und mit Training werden auch die ergebnisse wieder steigen.

    Ich werde dir deine Fragen beantworten. zu 1. den Kl. WS brauche ich um die Waffe öffentlich führen zu dürfen . zu 2. Du brauchst den Kl. Wl. weil die Waffe unter das Waffengesetz fällt, da spielt es keine Rolle ob Du scharfe Waffen besitzt. Du kaufst sie nicht um sie in einen verschlossenen Behälter nach Hause zu führen und sie dort ein zu schließen. Ich stelle dich nicht als nicht unwissend hin möchte ich mal eben bemerken, Die Waffe kann aber aus zwei bis drei Meter erheblichen gesundheitlichen Schaden anrichten.

    Hallo Schmidtchen,

    ich spreche dich direkt an, ich frage dich ganz höflich woher Du das Wissen hast eine Schreckschuss Pistole ist nicht gefährlicher als ein Messer. Meinst Du man kann das verharmlosen, Beide Waffen sind gefährlich in Händen von Leuten die damit böses vor haben. Wenn man bei euch in der Waffensachkunde da so an vorbei geht wie Du schreibst, wäre es doch eine Aufgabe für dich als LWB mit der exzellenten Waffensachkunde Ausbildung mal dahinter zu haken, warum dieses Thema nicht angesprochen wird.