Beiträge von salamander

    Das bearbeiten eines Griffs ist absolut kein Hexenwerk, ich kann nur jedem empfehlen der mit seinem Griff nicht zufrieden ist, sich eine Dose Spachtel und einen Fräser (Feile tut es auch) in die Hand zu nehmen und einfach auszuprobieren was sich da so alles verändert.

    Das kann ich nur bestätigen! Mit den Erfahrungen ist es übrigens dann auch viel leichter, sich einen Maßgriff machen zu lassen, weil man schon weiß, wie es sich anfühlen muss, wenn der Griff wirklich sitzt und wie die Waffe dann in der Hand liegen muss. Man hat am Ende nicht nur einen besseren Griff sondern lernt auch eine Menge.

    Ja, das war in der Tat ein sicherheitsrelevantes Problem. Aber keines des Gehörschutzes.

    Abhilfe: Aufsicht(en) über die Abläufe schulen. Der oder denen fehlte es - so wie in einem anderen Bereich bei Strindberg - entweder am Elementarwissen, oder die Abläufe waren nicht eingeschliffen (irgendwann mal so halb gehört - und vermutlich trug der dann auch bei der Schulung einen Peltor Optime III ;) - und alsbald wieder vergessen).

    Alles richtig. Aber Du weisst ja auch, wie es ist: Sicherheit wird einmal geschult aber dann nicht mehr trainiert. Das führt dazu, dass im normalen Ablauf alles klappt aber einige Superschlaue dann, wenn nicht alles läuft wie gewohnt, komische Dinge machen. Z.B. bei Waffenstörungen, technischen Problemen oder was Ihnen gerade einfällt. Erst vor ein paar Wochen will mir eine Schützenschwester ein Problem an ihrer Waffe zeigen und dreht mir die Mündung vor die Nase. Spruch dazu: Da ist doch die Sicherheitsschnur drin. ||

    Schau ich mich auf älteren Schießständen um, finde ich Einschusslöcher in den Ablagen, den Wänden, dem Boden, der Decke. Je älter der Stand, desto mehr davon. Wenn man sie nicht direkt findet, einfach mal die alten Hasen des Vereins fragen, die zeigen sie einem. :D

    Und genau deshalb traue ich meinen Mitschützen nicht über den Weg und möchte jederzeit mitkriegen, was die treiben, ohne ständig selbst als Aufsicht hinter ihnen stehen zu müssen.

    Nach jetzt knapp zwei Jahren mit der Steyr Evo 10 (mechanisch) ein kurzes Fazit: Das ist eine absolut problemlose, ausgereifte Luftpistole, die tut was sie soll. Mag sein, dass die Feinwerkbau P8X nochmal irgendwo besser ist aber ich werde nicht vergleichen sondern lieber trainieren und optimieren was ich habe, denn ich sehe kein Problem, dass ich mit einer anderen Pistole lösen sollte oder könnte. Balance und Geometrie sind top, der Abzug ist Sahne und der Griff ist inzwischen ein Maßgriff von Rink, der perfekt zu meinen komischen Pranken passt. Den Maßgriff hätte ich mir schon viel früher machen lassen sollen, so nah wie ich zu Thomas Rinks Werkstatt wohne.

    Seit alles stimmt, fällt eine persönliche Bestleistung nach der anderen.

    Schütze hat einfach für alles die passende Ausrede.

    Schütze orientiert sich nur daran, wie das Leben ist und nicht daran, wie Karl es sich wünscht. Menschen machen Fehler und die nicht mitzubekommen, kann gefährlich werden.

    Edit: Was den Widerspruch zwischen erforderlichem Gehörschutz und Kommunikation auf dem Stand angeht, kommt man wohl um einen Kompromiss nicht herum. Wie man es macht, ist es verkehrt.

    insbesondere wenn man sich Schießstände mit anderen Menschen teilt und deren Anweisungen mitbekommen möchte ohne sie dauernd ansehen zu müssen.

    Das kann sogar gefährlich werden. GK-Wettkampf auf der Indoor-Anlage, letztes Kommando war "Laden". Störung an der Scheibenanlage, Kommando zurück "Waffen entladen, Sicherheit herstellen" aber hektisch und ZU LEISE, denn der Schütze ganz außen - ich unter dem Optime III - hat nix mitbekommen und steht da noch mit geladener Waffe, während einer nach vorne rennt und die Scheibenanlage reparieren will. Ich habe keinen Finger gerührt, den erst mal lautstark zurückgepfiffen und dann erst mal gaaanz ruhig entladen.

    Man hat die Wahl: einen elektronischen ("aktiven") Gehörschutz mit unzureichender Schutzwirkung und vorhersehbarer Hörschädigung - oder einen passiven Gehörschutz mit deutlich höherer Schutzwirkung.

    Theorie und Praxis. Durch den fetten Passiv-Schutz (Peltor Optime III) habe ich mir ein Knalltrauma eingehandelt. In der Pause zwischen den Serien für das Gespräch mit dem Trainer abgezogen, während der sein eigenes Programm schießende Jungschütze in meinem Rücken schon wieder seinen .357 Revolver nachlud, ohne sich um den Rest der Welt zu kümmern. Kette war ja wieder zu. X( Peng... Aua... Fieeeeeeep. Ja, ich hätte ihn auf dem Stand nie abziehen sollen aber wenn man die Wahl hat, nichts zu verstehen und umsonst zum betreuten Training zu gehen oder es zu riskieren, dann... trage ich jetzt lieber den aktiven Schutz, ich verstehe alles und mir passiert sowas nicht mehr.

    Ich hab jetzt mal leere Hülsen und frische Patronen Vermischt rein, Trommel gedreht und ‚blind‘ verschlissen. In der Tat interessant!

    Und nach jetzt ein bisschen Üben, gehts schon ganz ok finde ich.

    Da geht noch was. ;) Zu den Ausreißern nach oben rechts: Handgelenk richtig fixiert? Ellenbogen sauber durchgedrückt? Genug Druck auf dem kleinen Finger der rechten Hand?

    Ja, das hatte ich eine zeitlang auch: Das Hirn macht komische Sachen, wenn man weiß dass man unten zielt aber oben treffen will. Ich habe monatelang einfach nur noch Fleck geschossen, weil mit unterem Halteraum zu viel in die Binsen ging.

    Der Trick: Hirn ausschalten. Nicht treffen wollen (!) sondern einfach die Technik sauber abspulen. Mehr Luftpistole schießen!

    Warum sollte das was ändern?

    Falls das noch unklar ist: Du lässt Dir die Trommel laden, aber in einer oder mehreren Kammern ist nur eine Pufferpatrone, Du weisst nicht in welcher. Du ziehst ab und irgendwann macht es nur Klick statt Bumm. Dabei beobachtet Dich am besten auch jemand. Wenn es klickt muss die Waffe absolut ruhig stehen. Ist das nicht der Fall: Abzugsfehler! Ursache gefunden.

    Da steht eben weder klar "Bei den Zentralfeuerdisziplinen ist ein Augenschutz nach EN166 zu tragen." noch "Wir empfehlen einen geeigneten Augenschutz nach EN166 zu tragen, die Verantwortung für seinen Eigenschutz trägt aber jeder Schütze selbst." und das ist Murks.

    Edit: Wenn ihr Antwort vom Landessportleiter habt und dazuschreibt, um welchen Landesverband es sich handelt, muss nicht jeder einzeln nochmal dort nachfragen.

    Ich habe dann nochmals meinen LSL gefragt, ob denn dann auch eine Schießbrille als Schutzbrille ausreichen würde. Besonders in Berufung auf den letzen Satz: "Die Verantwortung für einen sicheren Schutz der Augen trägt der jeweilige Sportler selbst."

    Die Antwort war ja. Es muss eine Brille getragen werden. Wenn dem Schützen eine Schießbrille als ausreichend erscheint, dann ist das so! Eine Brille ist eine Brille...

    Hallo und danke für die Information. Welcher Landesverband war das?

    Beste Grüße

    Das Amphibium