Beiträge von salamander

    Laut dieser Seite dürfen nicht mal Spielzeugwaffen mit DHL verschickt werden.

    Da geht es aber um DHL-Express und das ist das Tochterunternehmen für den internationalen Versand. Deren Regeln und internen Prozesse unterscheiden sich recht deutlich von denen der "DHL", wie ich vor zwei Jahren lernen durfte, als ein Fahrradrahmen aus Irland sich etwas verirrt hatte und ich ihn selbst erst nach zwei Wochen in einem Lager in der Nähe aufgespürt habe, wo er laut deren Aussage nie hätte liegen dürfen. Da ich im Moment von nationalem Versand ausgehe, lassen wir die Express also mal außen vor.

    Warten wir mal, ob sich noch jemand meldet, der aktuelle Erfahrungen und nicht nur qualifizierte Vermutungen hat. Bitte seid nicht enttäuscht aber eine Meinung und Vermutung habe ich ja auch zu dem Thema. ;)

    Hallo zusammen,

    mein Vater will sich wegen anstehendem Umzug von seinem treuen Gewehrchen (FWB603) trennen und wir sind beide etwas ratlos, wie man so etwas aktuell versenden darf und welche Versender dafür in Frage kommen. Wie ist denn da der Stand der Dinge? Hat jemand aktuelle Erfahrungen und Empfehlungen? Die Suche hat da auf die Schnelle nicht viel verwertbares ausgespuckt.

    Besten Dank im Voraus!

    Stefan

    Hallo nochmal,

    ich hatte meine Gedanken zu dem Thema in freundliche Fragen gepackt und an Gerhard Furnier geschrieben und er war so nett, mich umgehend zurückzurufen und wir hatten ein sehr nettes Gespräch. Es wird noch im September eine Ergänzung mit Bildern geben, die darstellen soll, worum es geht. Im Ergebnis wird keine der Waffen und Griffschalen, wie wir sie gewohnt sind plötzlich verboten. Stein des Anstoßes sind stark ausgeformte, 3D-gedruckte Griffschalen, mit denen sich einige Schützen in jüngster Zeit einen Vorteil verschaffen wollten. Die will man treffen, tut sich aber zugegebenermaßen mit den Formulierungen noch etwas schwer. Die Bebilderung des Sachverhalts wird das voraussichtlich heilen. Einfach mal abwarten und Tee trinken.

    Wenn man so doll auf den Begriff “Gebrauchswaffen“ abstellt, könnte man ja auch auf die Idee kommen, z.B. die besagte CZ 75 Sport II nicht mehr zuzulassen, denn eine originäre Gebrauchswaffe ist das ja auch nicht (mehr).

    Ja, da bin ich gedanklich auch schon rausgekommen. Die Begründung die Disziplin hin zur guten alten Gebrauchspistole entwickeln zu wollen ist eine Schnapsidee. Die meisten der GK-Sportpistolen auf dem Treppchen sind 6-Zoll Waffen und da gab es nur ganz wenige, die mal als Gebrauchspistolen im Einsatz waren, viele sind massiv überarbeitet oder stammen aus Kleinserien. Es sind heute Sportwaffen und ein ganzes Stück weg von den ursprünglichen Gebrauchspistolen. Zuende gedacht käme man bei der Dienspistolenliste des BDS raus: Es sind nur die Originalwaffen auf der Liste zugelassen, wie sie dienstlich geführt wurden. Das ist dann konsequent. Aber das ist hier ja gar nicht beabsichtigt. Da haben nur einem die Fingerrillen an einem Griff nicht gefallen und der Fournier hat sich bequatschen lassen. Ich erspare mir mit der Sport II lieber Diskussionen und das Vorlegen Iirgendwelcher Kopien oder Nachweise und mache die Aluschalen drauf: Die eventuelle Diskutiererei vor dem Wettkampf macht viel zu viel Adrenalin und kostet dann Ringe, die Griffänderung eher nicht, da bin ich tolerant.

    Habe ich doch beantwortet?
    Soweit das Ding in genau dieser Konfiguration schriftlich irgendwo regulär angeboten ist (egal ob bei Frankonia, Stelljes, Buinger etc.), ist das die Originalversion. Soweit ein Büchsenmacher oder Du selbst das so auf individuelle Bitte abgewandelt hätten, ist es das nicht.

    Dein Wort in Gottes (auch genannnt Kampfrichters) Ohr ich bin mal gespannt, zu wieviel Diskussionen das führen wird.

    Spannend wird es bei Büchsenmacherwaffen wie der recht verbreiteten CZ75 Sport II von Pro-Tuning (Oschatz). Darf man den vom Hersteller gelieferten Hogue-Griff mit den Fingerrillen jetzt dranlassen oder muss der runter, weil die Ursprungswaffe CZ75B ja auch keine Fingerrillen hatte? Für mich Wurst, ich mache da gern auch wieder Aluschalen ohne Rillen drauf. Ich wüsste es halt gern, bevor ich die Waffenkontrolle nicht bestehe...

    -4,0 Dioptrien Normalwert ergäbe so etwa -3,5 für eine Schießbrille.

    Meine Erfahrungen mit dem Optiker an der Ecke sind übrigens nicht so schlecht:

    Pistole mitnehmen, normal Dioptrien messen, Entfernung vom Auge zum Korn im Anschlag messen, Umrechen (das kann jeder Optiker), Probebrille zusammenstecken, mit Waffe ausprobieren, plusminus 0,25 oder eventuell plusminus 0,125 austesten.

    Albert

    Meine erste Brille für die Großkaliber-Pistole habe ich bei Müller-Manching ausmessen lassen. Diesen ersten Termin beim Experten möchte ich nicht missen. Seit dem nehme ich nötige Anpassungen selbst vor, denn das Umrechnen ist ein Kinderspiel und die notwendige Genauigkeit ist begrenzt, die Schritte der verfügbaren Gläser dort ist 0,25 und das Auge gleicht den Rest durch Akkomodation aus. Das nächste Glas für die Lupi ist etwas anders, größerer Abstand des Korns vom Auge, 0,25 Dioptrien weniger Brechkraft und fertig.

    Du führst ein Fahrzeug und stehst doch damit in der Verantwortung desselben

    Und welche Pflichten damit vebunden sind steht im Gesetz. Ladungssicherung gehört dazu, der Inhalt des Gepäcks von Passagieren geht den Fahrer dagegen nichts an. Wenn bei einem Reisebus im Koffer eines Mitreisenden Drogen gefunden werden, wird der Besitzer des Koffers ermittelt und nicht der Busfahrer verhaftet.

    Der andere ist: Auch wenn hier viele Tipps natürlich sehr gut sind, aber beim TS handelt es sich um keinen Sportschützen sondern um einen Berufswaffenträger! Wenn ein Polizist/Soldat seine Waffe zieht, wird er nicht erst mal den Druckpunkt suchen und von 21 bis 24 zählen. Dann geht es darum schnell und gezielt zu schiessen.

    War mir entgangen, dann mal meine Erfahrung z.B. vom Fallplattenschießen mit Glock und Konsorten: Auch hier gilt es, gleichmäßiges Abziehen zu üben. Für den Anfang, wenn man das mangels eigener Waffe nicht üben kann, muss man es sich bewusst machen und immer wieder im Kopf durchgehen. Ins Ziel gehen, nicht auf ein super Visierbild achten sondern die Prioriät auf den zügigen aber gleichmäßigen Druckaufbau legen. Wenn man das umsetzt, sollte man jede Dienstpistolenprüfung bestehen.

    Edit: Bei Anfängern kann bei den ätzenden Dienstpistolenabzügen mangelnde Handkraft ein Problem sein, Handtrainer kaufen und gib ihm!

    Trockentraining für das gleichmäßige Abziehen: Pistole in die Hand nehmen und spannen dann mit bewusstem Gefühl den Druckpunkt suchen, den Druck langsam erhöhen und dabei zählen: Einundzwanzig-Zweiundzwanzig-Dreiundzwanzig. Versuch den Druck jetzt immer so aufzubauen, dass bei Dreiundzwanzig auf dem -zig der Schuss bricht. Am Schluss Durchreißen gilt nicht. Zehnmal, zwanzigmal, so oft wie nötig. Dann bis Vierundzwanzig zählen und wiederholen, dann mal nur bis Zweiundzwanzig. Irgendwann sitzt es und Du musst zum Lösen des Schusses nur noch minimal Druck zugeben, der Die Waffe nicht in Unruhe bringen kann. Du kannst Dann im Moment der optimalen Ruhe im Visierbild den Schuss nicht aktiv lösen aber bewusst und sanft kommen lassen ohne zu verreißen.

    Und nicht dauernd das Abzugsgewicht verstellen und an der Waffe herumbasteln, sonst kannst Du jedesmal von vorn anfangen.

    Die 70/80mm Öffnung braucht man übrigens nicht nur wegen der Helligkeit sondern auch um rein optisch das nötige Auflösungsvermögen zu erreichen. Ich habe das vor ein paar Jahren mal für die 300m ausgerechnet, kriege es aber im Moment nicht zusammen (grippaler Effekt blockiert noch das Oberstübchen).

    Grundlagen dazu: https://sternen-surfer.jimdo.com/formeln/

    Zu "Auflösungsvermögen" runterscrollen.

    Wenn ich durch die Chinakracher schaue, die sich die anderen Jungschützen zulegen kommen mir regelmäßig die Tränen: Um die Löcher zu erkennen reicht es meistens aber die Qualitätsunterschiede der einzelnen Modelle sind riesig. Einige sind auf einem Niveau mit europäisch/japanischer Mittelklasse aber längst noch nicht alle! Der Preis sagt sehr wenig über die Qualität und alle naslang ändern sich Bezeichnungen, Verkleidungen, Modelle, Markennamen. Schlimmer als bei den Hütchenspielern am Kottbusser Tor...

    Mein Tipp: Mit Rückgaberecht bestellen, jemand durchschauen lassen, der sich auskennt und unter gleichen Lichtverhältnissen mit richtig guten Gläsern der Schützenbrüder (die Jäger haben sowas fast immer) vergleichen. Das ungeübte Auge (!) wird bei guten Lichtverhältnissen zwischen einem guten Chinaglas und einem guten Mittelklasseglas nicht den Riesenunterschied sehen. Eine echte Gurke fällt bei dem Vergleich aber sofort und gnadenlos durch. So kann man sicher sein, kein Geld zum Fenster rauszuwerfen und das Glas auch noch für mehr verwenden, ohne einen Haufen Geld ausgeben zu müssen.

    Edit: Ich habe es mir einfacher gemacht: Gebrauchtes Optolyth 15-45/60mm. Keine 300 € bezahlt, bis 100m alle Probleme gelöst.