Beiträge von Strindberg

    Ich besitze diesen Revolver nicht und habe ihn auch noch nicht geschossen.

    Abgesehen von der Lauflänge gibt es bei den Weihrauch auch noch andere ich nenne es mal Ausbaustufen.

    High end ist eine brünierte 6 Zoll target-Version mit Nill-Griff für 500 Euro. Deshalb und auch weil der Großteil der Sportschützen bei Revolvern zu Waffen von US-Herstellern greift, dürften sich die Gebrauchtpreise im extrem günstigen Schnäppchenbereich bewegen.

    Zuverlässig und sicher/stabil dürften die Waffen sein, aber Präzision hat ihren Preis.

    Annahmsweise wird eine Waffe mit einem Neupreis von 500 Euro in der höchsten Ausbau- und Qualitätsstufe, die nun nicht gerade in einem Niedrigstlohnland hergestellt wurde, z.B. bei Schlossgang und Abzug nur schwerlich an einen Korth-Sport oder S&W 686 Target Champion heranreichen. Preislich wird ein gebrauchter Weihrauch Sportrevolver mit allem erdenklichen Zubehör und tuning aber auch nur ein 1/5 bis ein 1/10 eines gebrauchten Korth (ca.1800 Euro) oder S&W (ca.800 Euro) kosten, bei deren Abzugscharakteristik einem die Freudentränen kommen könnten.

    Meinem Empfinden nach (Messwerte mögen mich eines besseren belehren) nehmen sich die RWS Target Pistol (bzw. die bezüglich Schussentwicklung identischen Pistol Match und R100), SK Pistol Match und CCI Standard eigentlich nichts. Alle sind ähnlich stark und vielleicht unterschiedlich knackig geladen. Eine SK Pistol Match kommt mir initial etwas weicher vor als eine CCI und diese wiederum ein winziges bischen weniger knackig als eine RWS Taget Pistol, aber im Ergebnis alle nahezu gleich stark.

    Der Verschluss dürfte also immer zuverlässig vollständig geöffnet werden. Und da die Energie mit der der Verschluss beaufschlagt wird, zumindest im Einzelladerbetrieb jeweils recht identisch sein dürfte, wird das (soweit vorhanden) Prellen des Verschlusses am Endanschlag auch kaum unterschiedlich sein.

    Du schreibst ja von Zuführproblemen, und da vermute ich nun die Rückholfeder in Kombination mit den Gleiteigenschaften bzw. Geschoss- und Patronendurchmesser als ursächlich für die Probleme.

    Das es oft genug die 2. Patrone ist die Probleme bereitet, da nehme ich an liegt das Problem darin, dass ausgerechnet dann das Magazin noch sehr voll ist und die Patrone von der stärker unter Druck befindlichen Magazinfeder und den darunter liegenden Patronen oben gegen die Magazinlippen gepressst wird. Da klemmt also die oberste Patrone noch stärker im Magazin, ist nur schwerer zuzuführen und hat dann noch einen anderen Winkel beim Zuführen, so dass die Patrone da vielleicht noch zusätzlich etwas hakt.

    Dabei könnte dann noch die unterschiedliche Fettung einen Einfluss haben. Eine SK Fettung ist extrem geschmeidig wohingegen das Fett einer RWS mit etwas fester vorkommt.

    Dass sich das noch festere Fett der CCI nicht nachteilig auswirkt bzw. nicht zum tragen kommt, liegt eventuell an dem minimal geringeren Durchmesser der Patrone/Geschoss der CCI, was ja den KK-Patronen aus den USA generell nachgesagt wird.

    Dazu kommt dann noch, dass auch meiner Erfahrung nach die Hämmerli-Patronenlager ich nenne es mal sehr maßhaltig also relativ eng sind.

    In der Kombination kann es meiner Meinung nach also mehr die Fettung und Geometrie der Patronen und die Maße des Patronenlagers als auch die Rückholfeder sein, als dass die Ladung und die Liderung der Patrone bzw. Hülse eine Rolle spielen.

    Würde man das Magazin also testweise nur mir 2 oder 3 Patronen laden, wären die Zuführungsprobleme annahmsweise erheblich geringer.

    Vielleicht kannst Du ja auch einmal die Länge der Rückholfeder im entspannten Zustand ausmessen und Frau Billharz bitten, Dir einmal die Länge einer ihrer neuen Federn mitzuteilen bzw. kannst andere Foristi bitten die Länge der Rückholfedern ihrer 280er zu messen und hier einzustellen.

    Das Gebot von SIG210 ist ernst gemeint

    Bis auf das Bietstakato von suzuki... dessen/deren Intention schlecht einzuschätzen ist zeigt der Rest doch schonmal das verhaltene Interesse, die Auktion in die Liste der Gebote zu bekommen, um sie auf dem Radar zu behalten. Und die echten Zocker stellen sich die Uhr und halten bis wenige Sekunden vor Auktionsende die Füße still ...

    Ausgang also unbekannt.

    Da es keine AW93 ist, für die teilweise, auch wegen der vielen Interessenten, „endbeknackte“ Gebrauchtpreise gezahlt werden (wobei, eine sehr gute, neuwertige, aktuelle gebrauchte darf schon mal was kosten), sondern immernoch ein Nischenprodukt, das sich viele dann doch neu kaufen, wird die MatchGuns wohl auf dem Teppich bleiben. Dem Verkäufer jedenfalls viel Erfolg!

    Hallo Theorist,

    danke für die Ausrichtung des Stammschießens 2019!

    Mein erstes Ergebnis dazu:

    Januar 2019

    Luftpistole stehend frei

    89 + 94 + 85 + 85 = 353

    Bei den Ausreissern in der 6 und 7 habe ich dann doch Nerven gezeigt - ein Schützenkamerad hatte vorgeschlagen (man könnte es Zeitdruckspiel nennen) 40 Schuss in 30 Minuten zu schießen — die letzten beiden Serien à 10 hatte ich dann in 13 Minuten hinzulegen und da ich dann wieder länger brauchte als erhofft standen für die letzten 10 Schuss nur noch 5 Minuten zur Verfügung. Spannend festzustellen, dass man sich auf seine Fähigkeiten verlassen kann und Laden, Atmung, Griff, Anschlag, Zielen und Abziehen bei ca. 1-2h Üben pro Woche erstaunlich gut eingespielt sind.

    Zur Zeit ist eine MG2E mit Rink Griff bei egun drin...

    Die hatte ich auch schon gesehen und dachte mir dabei, wie denn wohl Interessenten aus diesem Forum zusammenfinden könnten um sich nicht wie beknackt gegenseitig hochzubieten.

    Also sozusagen off topic: gibt es hier im Forum einen geregelten (also kein irgendwo in einem thread geäußertes Interesse) Austausch über Kaufabsichten oder gibt es nur die Kaufgesuche und für die MG2 z.B. diesen thread, in die natürlich was geschrieben werden kann?

    Auflageschütze bin ich nicht aber ein idealer Stand dürfte auch beim Schießen mit Auflage der Präzision und dem ermüdungsfreien - bzw. -reduzierten Schießen zuträglich sein.

    In was man ideal steht, darüber darf hier vortrefflich diskutiert werden.

    Für mich habe ich festgestellt, dass es z.B. keinen Unterschied macht, ob ich flache oder hohe Doc Martens (bzw. Solovair) trage. Beides angenehm.

    Dabei bringen Stiefel meiner Erfahrung nach keinen Vorteil auch wenn andere Sportler vom Gegenteil ausgehen.

    Nun aber zu Halbschuhen: einfachste Puma-Sportschuhe waren zwar top zum Autofahren, aber Schießen war totaler Mist.

    Klassische Adidas Sportschuhe wiederum waren super.

    Und der Unterschied?

    Die Adidas hatten wie die Docs ein ausgesprochen angenehmes Fussbett, das hinten nicht einsackte sondern stabil blieb und insgesamt eine Sohle, die auf der ganzen breite Kontakt zum Boden hatte (egal ob leichter Absatz oder nicht) und damit auch eine gute Seitenstabilität bot.

    Kurz gesagt schieße ich gut mit Schuhen die ein stabiles Fussbett haben.

    Und um den Unterschied zwischen ungeeigneten und geeigneten Schuhen festzustellen muss man kein Kaderschütze etc. sein.

    Es ist sicherlich nicht zweckdienlich, jemanden als "devot-unterwürfige Knechtgestalt" zu bezeichnen, weil er keine Lust hat, seine WBK vor Gericht zu erstreiten.

    Das ist wie gesagt absolut verständlich, da man ja schlicht mit Freude seinem Hobby fröhnen möchte und sich nicht auch noch dort mit Leuten herumschlagen möchte, die einen warum auch immer sprichwörtlich am langen Arm verhungern lassen können und dafür alle Arbeitszeit der Welt haben.

    Es wäre aber auch hilfreich manche Behördenvertreter in ihre Schranken zu verweisen, um in unserem Beispiel auch für andere Schützen ein rechtsicheres und nicht von Willkür geprägtes Umfeld zu schaffen.

    Da sehe ich wie gesagt vorrangig die Verbände gefordert, aber insbesondere kleinere Landesverbände versagen da leider, weil sie aus unterschiedlichsten Gründen hilflos reagieren - was sie nicht sind.

    Ja, einvernehmliche Lösungen der Verbände mit Behörden sind sicherlich zu befürworten, aber wieso organisiert ein Verband keinen Widerstand, wenn die Lösungen hauptsächlich zu Lasten der Schützen gehen sollen?

    Einen Sportverband, und sei er auch noch so klein, wird die Politik bzw. deren Akteure in den Behörden nur dann schadlos übergehen können, wenn er nicht entschlossen reagiert und keine Öffentlichkeit (zumindest unter den direkten und indirekten Mitgliedern) herstellt.

    Ansonsten würde ich eine gemäßigte Ausdrucksweise in diesem Forum bevorzugen.

    Dem stimme ich zu. Danke für Deine souveräne Reaktion.

    Wo sind sie geblieben, die User mit Rückgrat die früher jeden Sachbearbeiter soweit er nicht spurte niedergeklagt haben?

    Hach, solche Ironie genieße ich :)

    Tja, ich nehme, ohne es genauer zu wissen an (wie Du wahrscheinlich auch), dass es sich auch früher bei starken Sprüchen, wie z.B. klagen zu wollen, eher um „Willenserklärungen“ in Vereinsheimen oder unter Freunden etc. handelte.

    Das ist in Foren nicht anders.

    Man könnte sich eigentlich über das Internet besser organisieren, aber ich tue es im Gegensatz zu anderen bislang kaum - auch wenn ich durch die schnellere Verfügbarkeit von Informationen immerhin besser über z.B. meine Rechte bescheid weiss.

    Es wäre aber wichtig bei solchem Ungemach wie dem auferlegten Zwang das Schießbuch bei der Behörde vorzulegen, insbesondere wenn es dann auch noch in die Rechte und Pflichten der Verbände eingreift, diese darüber zu informieren.

    Ein Trauerspiel ist, dass manche der Verbände sich leider, warum auch immer, ausserstande sehen etwas gegen teilweise nach Gutsherrenart angewiesene Vorgaben unternehmen zu können (wer denn auf der aussergerichtlichen Ebene sonst?) und die Schützen damit alleine lassen.

    So schleifen sich dann immer mehr Präzedenzfälle ein, die als gegeben hingenommen werden und teilweise sogar mit Druck der Verbände gegenüber den Mitglieder durchgesetzt werden, statt dass sich die Verbände im Sinne ihrer Mitglieder gegen strengere, über das Bundeswaffengesetz hinausgehende Vorgaben, einsetzen.

    Da war Freiwilligkeit gar nicht gegeben.

    Genau an sowas dachte ich bei freiwillig.

    Freiwillig nicht, aber ich kann gut verstehen dass man dann unter Druck doch mitmacht, um endlich in Ruhe seinem Sport nachgehen zu können.

    Meinen Verband würde ich aber vorher noch darauf ansetzen und um Stellungnahme bzw. Einsatz für meine Sache bitten. Wenn die dann nicht erkennen, dass sie dem Verband einen Bärendienst erweisen, wenn sie wieder einmal devot zurückstecken, falle ich eventuell auch um oder würde, falls ich gerade einen Gerechtigkeitsfimmel bekomme, doch einmal auf meine DSB-Sportschützen-Rechtsschutz-Gruppenversicherung zurückgreifen. Dafür wäre die ja, nicht nur in meinem, sondern auch im Sinne des Verbandes, da.

    Zum DSB-Verwaltungsrechtschutz gab es schon ein paar Beiträge Umfang und Sinn der Verwaltungsrechtschutzversicherung für Sportschützen bei Problemen mit Waffenbehörden

    ich habe in den knapp 36 Jahren in denen ich den Schießsport ausübe noch nie ein Schießbuch besessen.

    Das braucht man auch als Nachwuchsschütze im DSB eigentlich nicht (wie das andere Verbände aber auch DSB-Vereine handhaben weiss ich jedoch nicht).

    Für mich ist es eher ein „Schießtagebuch“, das mir hilft mich zu erinnern, wann ich wo was schießen war.

    Wichtig ist mir, dass ich mich in die Kladden vor Ort eingetragen habe, wenn ich analog dazu etwas in mein Schießbuch schreibe, weil ich natürlich dann auch anhand dieser Daten dem Verband (Beantragung weiterer Waffen) oder Verein (aktiver Schütze) nachvollziehbar begründen könnte, dass sie mir von staatlicher Seite geforderte Bedürfnisnachweise ausstellen können.

    Auch um die Position der Vereine und Verbände im Zusammenspiel mit den Behörden zu stärken, würde ich dieser freiwillig keinen Einblick in das Schießbuch gewähren.

    die Behörde hat sogar das Schießbuch fotokopiert und die Kopien in die Akte genommen...

    Das ist halt wohl teilweise die bittere Realität, da es praktisch kein Recht auf Waffenbesitz sondern wohl eher nur ein Privileg gibt.

    Eine andere Realität ist die aus der Sicht mancher Verbände „gute“ Zusammenarbeit mit Waffenbehörden, die in der Praxis eher die Übernahme von Wünschen der z.B. Landespolizeibehörden in die Regelungen zur Bedürfnisbestätigung der Verbände beschreibt - teilweise mit dem Hinweis dass man dies müsste und nichts dagegen unternehmen könnte und sich freuen könnte da es ja noch viel schlimmer hätte kommen können...

    wirst du schnell erkennen, dass es schon dem Gesetzgeber nicht egal ist, ob du 1 oder 5 Waffen hast.

    Danke, klar, die Zielrichtung des Gesetzgebers und die mantraartige Wiederholung einer Passage aus einem Urteil eines Bundesgerichts aus, so weit ich mich erinnere, den 60ern mit der Aussage “so wenig Waffen wie möglich” (oder war es “wie nötig”?), sind unzweideutig.

    Meine Aussage, dass es bei der Gesetzeslage auch egal ist ob jemand 1 oder 5 Pistolen besitzt, zielte darauf ab, dass dies für die Sicherheitslage unerheblich ist, da mehrfach und durchgehend überprüfte Waffenbesitzer wohl mit steigender Anzahl an besessenen Waffen kaum unzuverlässiger werden.

    In Rekordzeit eine "echte" Knarre aufm Tisch liegen haben, oder das vernünftige Schiessen mit Feuerwaffen erlernen... letzteres dauert halt länger.

    Das muss sich nicht ausschließen, auch weil man ja bis zum Erwerb einer eigenen Feuerwaffe ausreichend Zeit hat mit Leihwaffen zu üben - die naturgemäß oft genug verstellt werden, da meist auch viele andere Leute damit schießen.

    Ausserdem kann man ja wohl nur bedingt von Rekordzeit beim Erwerb von Feuerwaffen sprechen - 1 Jahr ist für mich schnarchlangsam.

    Das darf man dann durchaus effektivieren damit nicht 1,5 oder auch 2 Jahre daraus werden, in denen man sich mit Druckluftwaffen beschäftigt, die für Grundlagenbildung und körperliche und geistige Konditionierung unbestritten sehr gut sind, die aber mit den vielleicht angestrebten Disziplinen soviel zu tun haben wie Fahrradfahren mit Motorradfahren. Idealerweise lerne und trainiere ich möglichst zeitnah auf einem optimalen, d.h. mit einer den eigenen Bedürfnisse angepassten Sportwaffe.

    Und um zusätzlichen Verzögerungen und auch durchaus existierenden Bremsern aus dem Weg zu gehen bzw. klar zu machen, dass es solche Hindernisse und Leute gibt, zeige ich dies und alternatives Vorgehen auf.

    Die Suche nach kommerziellen Schießständen, wo man frühzeitig auch schon anfangen kann, eventuell im Verein noch nicht mögliche Erfahrungen mit Feuerwaffen zu sammeln, hat z.B. die Jagdschule mit Schießstand und Leihwaffen etc. in 66802 Überherrn ergeben:

    https://www.jagen-lernen-jl.de/schie%C3%9Fstand/

    Standpreise in Jagdschulen und anderen kommerziellen Ständen sind meines Wissens etwas höherer, aber wenn man schon in einem Verein und dann zeitnah auch Mitglied in einem Verband ist, kann man üblicherweise auch auf solchen vereinsfremden Ständen Trainings für eine spätere Bedürfnisbescheinigung durch den Verband sammeln. Würden sich Verband und Verein querstellen und solche Trainings nicht anerkennen, müsste es schon nicht mit rechten Dingen zugehen.

    Aus dem Internetauftritt der Schützen Eiweiler geht hervor, dass es dort keine 50m-Bahn gibt.
    Somit fallen die typischen Anfänger-Standard-Disziplinen wie 50m-KK Gewehr aus.

    Ansonsten macht dieser Verein ja einen recht guten Eindruck:
    Großzügige Öffnungszeiten und überregional rege sportliche Beteiligung...

    Ich war mal so frei und habe mir die Vereins-Internetseite zum Verein in Eiweiler angesehen.

    Es scheint wohl einen kombinierten 50- und 100m-Stand zu geben und einen 25m Stand für Kurzwaffen.

    Einen 10m-Stand mit 20 Meyton-Anlagen habe ich auch auf Fotos entdeckt.

    Und die Option Bogen zu schießen.

    Mit den auch von UIltrahorst erwähnten Mannschaften für Luftgewehr, Sportpistole usw. hinterlässt der Verein einen sehr guten Eindruck und dürfte auch längerfristig in dem Verein keine Langeweile aufkommen lassen.

    Meine Annahme ist, dass der Verein eher über kurz als über lang auch die Möglichkeit zum Schießen mit Feuerwaffen bieten wird.

    Gut möglich, dass sie sich anfangs in ersten Gesprächen mit Interessenten in Bezug auf Feuerwaffen etwas bedeckt halten, weil die Erfahrung eventuell geleert hat, dass ein paar (aber nicht alle) Feuerwaffeninteressierte nach einer Weile wieder gelangweilt abspringen, weil das Interesse am Feuerwaffenbesitz größer ist als die Begeisterung am Sportschießen, die für diesen Verein vielleicht auch bei Druckluftwaffen wichtig ist (worauf die großzügige Ausstattung mit elektronischen Anlagen zur Trefferaufnahme auf dem Druckluftstand stark hindeutet.

    Ob es einen solchen Handlungsansatz beim Verein in Eiweiler gibt oder nicht, weiss man nicht.

    Ich denke aber es wird ein reiner DSB-Verein sein, der, darauf deutet das Königspaar hin, auch stark traditionell orientiert ist.

    Mich würde da interessieren, ob man auch die Traditionsveranstaltungen mitgestalten muss und auf Weihnachtsfeiern, Vereinsitzungen etc. einen Schützenrock tragen muss, oder ob eine rein schießsportliche Betätigung ebenfalls vollkommen akzeptiert ist.

    Würde ich dort vor der Wahl stehen ob ich eintrete oder nicht, wären jedenfalls die Vereinsbeiträge kein Hindernis sondern vielleicht für mich sogar ein Argument, warum ich vielleicht sogar in diesen Traditionsverein eintreten würde. Bei 100 Euro Aufnahmebeitrag und 54 Euro jährlichem Mitgliedsbeitrag inkusive Standnutzungsgebühr kann man in meinen Augen dort nichts verkehrt machen. Und es wäre mir sogar ein Anliegen die 10 jährlichen Arbeitsstunden und auch manches darüber hinaus zu leisten, um solch eine großartige Einrichtung zu erhalten.

    Kurz gesagt, Versuch macht klug, und nebenbei erfährt man dann denke ich auch recht kurzfristig, ob, wie und wo man mit wem auch Trainingstermine mit Feuerwaffen bekommt.

    Blöd wären halt so restriktive Regelungen, dass man ersteinmal ein halbes oder ganzes Jahr Luftpistole schießen muss, dass der Verein nach einem Jahr Feuerwaffentraining ersteinmal nur ein Bedürfnis für eine KK-Waffe unterstützt und nicht für eine großkalibrige Kurzwaffe, was dann erst bei entsprechenden Wettkampfergebnissen und -teilnahmen nach 2 Jahren unterstützt wird, oder dass viele Mitglieder nur im Schützenhaus herumsitzen, um zu Schnacken und zu Trinken, aber auf den Feuerwaffenständen fehlen die Aufsichten und man kommt nicht zum Schießen, weil man sich nicht selber beaufsichtigen darf etc.

    Alles schon gehört. Da sind dann aber auch kaum überraschend Mitglieder zu passenderen Vereinen und Verbänden abgewandert, die man ja mit der Zeit als Schütze auch kennenlernt.

    Wie ist denn die Mitgliederstruktur in Einweiler? Gibt es mehrere engagierte Mitglieder und auch Trainer, die Dich im Training sozusagen an die Hand nehmen? In welchen Disziplinen gibt es Mannschaften? Ich habe anhand eines kurzen Blicks in die Ranglisten und Meisterschaften des Schützenverbandes Saar den Eindruck, dass es eher einen Fokus auf Pistolendisziplinen gibt.

    Da wäre dann vielleicht der etwas teurere Verein in Heusweiler, der ja Deines Wissens nach einen Aufnahmestopp hat, vielleicht für Langwaffendisziplinen besser geeignet, da er auch einen Trap-Stand besitzt und mit den Verbänden DSB, DSU und BDS eine größere Vielfalt an Disziplinen bieten kann.

    Jedenfalls viel Erfolg, und ich würde ersteinmal in den Verein in Eiweiler hineinschnuppern, um zu sehen, wie die da so ticken. Hier aufgeworfene Fragen kannst Du Dir dann nach ein paar Schießstandbesuchen und Gesprächen im Vereinsheim dann sicher selber beantworten, und ob das für Dich akzeptabel, inakzeptabel, unverzichtbar oder was auch immer ist.

    Grundsätzlich klang das mit dem von Dir besuchten Schützenverein ja nicht total daneben.

    Du hast die Karten auf den Tisch gelegt, dass Du Dich vorrangig für Feuerwaffen interessierst und der Vereinsvorstand hat Dich nicht sofort abblitzen lassen sondern eingeräumt, dass sie Dir von seiten des Vereins keine Feuerwaffen anbieten können.

    Da wärst Du dann tatsächlich auf die Unterstützung einzelner Mitglieder mit eigenen Feuerwaffen angewiesen, aber die drängeln sich meist nicht gleich vor, sondern die wirst Du und sie Dich peu a peu kennenlernen und dann kommt nach 1,2 oder 3 Monaten mal ein oder dann auch öfter mal ein Angebot mit auf einen Feuerwaffenstand zu kommen.

    Und ein Verein mit eigenem Feuerwaffenstand, der ein Bedürfnis restriktiver als das Gesetz vielleicht erst nach 2 Jahren ausstellt, kann dann sogar die schlechtere Wahl sein, wenn man vorrangig Feuerwaffe schießen möchte, aber vielleicht ist er auch der bessere Verein, weil er insgesamt mehr Trainingsmöglichkeiten, Wettkampfteilnahmen und einen festen Trainer bietet.

    Den passenden Verein zu finden ist kurz gesagt nicht leicht. Was wird vorrangig geschossen (Gewehr oder Pistole, dynamisch oder statisch), wie oft, wie ernsthaft usw. und wie passt das zu einem selbst.

    Mein Verein hat z.B. keine eigenen Feuerwaffenstände, aber einige engagierte Mitglieder die auch Neulinge gerne mit zum Spopi Training etc. nehmen. Und dort können die teilweise auch langjährigen aber auch neuen Sportschützen ohne WBK mit Leihwaffen, die es auf den Ständen gibt, die anderen Mitgliedern oder auch dem Verein gehören und die von Mitgliedern mit WBK mitgebracht werden, trainieren.

    Mit eigener Sachkunde, WBK, Waffen und Feuerwaffenstand ist das Schießen leichter als nur mit Leihwaffen, die man auch ersteinmal bekommen muss. Und der Weg zur eigenen Feuerwaffe ist leider sozusagen sehr steinig und relativ kostenintensiv, aber erfreulicherweise nicht unmöglich. Diesen Weg und welchen man nehmen möchte kann man ja auch erstmal ergründen.

    Wenn klar ist, dass es eine eigene Feuerwaffe werden soll, könnte man ersteinmal anklären, ob der erweiterte Vorstand (der aktuelle könnte ja abgewählt werden und der Vertreter sieht das ganz anders, oder es gibt einen Bedürfnisaussteller der seine ganz eigene Sicht auf das Thema hat etc.) schon nach einem Jahr bereit wäre, ein Bedürfnis auch für größere Kaliber zu bestätigen (das ist ja nicht nur die Sache des Verbandes sondern vorher auch des Vereins) und was der Verein dafür sehen möchte und bieten kann. Auch ein Dir geneigter Schützenverein ohne Feuerwaffenstand könnte Dir ja nach einem Jahr Deines regelmäßigen Trainings das Bedürfnis für eine großkalibrige Büchse bestätigen, so er es denn will und aufgrund Deines fleißigen Engagements auch kann, obwohl Du z.B. nur auswärts auf einem kommerziellen Schießstand oder einem anderen Feuerwaffenstand trainiert hast. Insgesamt werden die Dich aber auch beim Training mit dem Luftgewehr etc. bei sich gesehen haben wollen, da sonst verständlicherweise die Frage im Raum steht, ob man den Nachwuchsschützen überhaupt gut genug kennt um ein Bedürfnis unterstützen zu können.

    Problem bei S&B Club, dass die neue Patrone immer wieder mal beim Repetiervorgang nicht zugeführt wurde

    Die S&B Standard ist soweit ich weiss bis auf deren nicht vernickelte Hülse und vergleichsweise spärliche Fettung mit der S&B Club baugleich, oder?

    Jedenfalls habe ich die S&B Standard als gefühlt schnell und knackig in Erinnerung.

    Wenn dies auf die S&B Club ebenfalls zutrifft sollte das (halb-) automatische Durchladen und Spannen der Waffe anstandslos klappen.

    Wie schon von no limits beschrieben, und wenn nicht bereits geschehen, mal die Waffe durchsehen. Gibt es noch ein zweites Magazin zum Testen?

    Wenn das Problem erst jetzt mit Munition auftritt, die sonst klaglos funktionierte, liegt es vielleicht an den Außentemperaturen?

    Ich hatte einmal das Problem, dass sehr dünn aufgetragenes Fett (Vaseline) bei niedrigeren Temperaturen fester wurde und ich bei einer Walther GSP jeden Schuss von Hand durchladen musste. Totaler Murks den ich da verzapft hatte. Alles Fett peinlichst genau abgewischt, dann die Waffe leicht eingeölt (Öl, das auch bei niedrigen Temperaturen nicht stockt) und es lief wieder wie gewünscht.

    Die Hämmerli 280 eines Schützenkameraden läuft mit RWS Pistol Match, SK Pistol Match, CCI Standard, RWS Rifle Match und südafrikanischer Swartklip zuverlässig.

    Kurz gesagt ist seine Pistole meines Wissens ein Allesfresser - bevorzugt schiesst der erwähnte Schütze wegen des guten Preis- Leistungsverhältnisses CCI Standard.

    Wenn auch cumec hier im thread die CCI Standard meint, dann probier die, da sie erfahrungsgemäß nicht die höchstpräziseste aber aus Pistolen ausreichend präzise und insbesondere sehr zuverlässige Munition ist (zündet wahrscheinlich wegen ordentlich Zündmasse sehr bereitwillig, und wird wegen der geschmeidigen Fettung und nicht zu eng bemessener Durchmessser eigentlich überall durchrepetiert).