Beiträge von Strindberg

    Fendt312v : „bei“ fällt mir gewohnheitsgemäß auch als erstes ein, das rächt sich aber dann, wenn ich z.B. mal an einer LPA-Visierung drehe.

    no.limits : Dass Du länger im Geschäft bist, nehme ich auch an (sehr gut so!).

    Ich versuche mal zu erklären, wie ich auf die Vereinfachung ‚,,bei''-Krücken‘ gekommen bin:

    Ich nehme an, „bei“ soll es vermeintlich vereinfachen, die Visierung korrekt zu verstellen.

    Für mein Gefühl soll diese Kennzeichnung eine Vereinfachung darstellen, die mir die Überlegung abnimmt, dass aus einem Trefferbild bei A (z.B. Treffer zu weit rechts) resultiert, dass, wenn die Treffer bei B (weiter links) liegen sollen, ich die Visierung in Richtung „bei R“, also nach links verstelle.

    Das klingt schon wenn ich es schreibe so kurios wie ich es empfinde.

    Das ist in etwa genauso mißverständlich, wie in früheren Windows-Versionen der Klick auf „Start“ um den Rechner herunterzufahren. Daran hatte man sich auch gewöhnt, intuitiv war es aber nicht.

    Aufgewachsen bin ich mit Sportwaffen von Feinwerkbau und Walther, daher denke ich auch immer beim Verstellen von Visierungen an „bei“, intuitiv finde ich es aber trotzdem nicht.

    Nachwuchsschützen haben da meiner Beobachtung nach zuerst Probleme, verständen in meinem Beispiel möglicherweise „L bei R“ (!) und drehen eigentlich folgerichtig zur Korrektur fälschlicherweise in Richtung des Kürzels „L“.

    Unabhängig von der Suche nach der passenden charge was ist denn bei der Vorauswahl zu beachten?

    Bei 100-150m und das auch noch draußen und nicht drinnen, vielleicht auch noch bei Temperaturen zwischen Frost und Sommerhitze, und dann am besten Loch an Loch, das sind schon sehr hohe Anforderungen an die Munition.

    Die erwähnte Lapua für Biathlon ist schon mal wegen der Zuverlässigkeit bei widrigen Wetterbedingungen eine gute Wahl.

    Bis 50m hätte man ja noch HV (High Velocity) ins Spiel bringen können, da das Geschoss dann noch nicht wieder unter Schallgeschwindigkeit fliegt und durch den Übergang zur Unterschallgeschwindigkeit der Streukreis aufgeht.

    Hm, wobei ich in einer Ruger 10/22 auf 50m mit RWS Semi Auto Loch an Loch schieße. Diese Sorte wird mit v0 = 355m/s und v50 = 309m/s angegeben. Vielleicht hat der Übergang von Über- zu Unterschall bei KK doch keine so großen Einflüsse auf die Präzision.

    Dann wäre es vielleicht mal einen Versuch wert, die so oft als unpräzise geschmähte HV Muni (zu der für mich auch die R100 gehört) ausgiebig zu testen.

    Und auch wenn es immer wiederholt wird, dass es nicht ohne chargen Testen geht, kann man sich ja ersteinmal herantasten was grundsätzlich eine naherungsweise passable Präzision bringt, weil Zündsatz, Abbrandgeschwindigkeit, Verarbeitung/Qualität, Hülsen- und Geschossmaterial, Geschossform usw. schon mal stimmen.

    Ich kaufe seit Jahren die RWS Semi Auto aus unterschiedlichen chargen und die treffen aus genau der einen Ruger 10/22 immer alle Loch an Loch, was andere von mir (ja klar, alles subjektiv) getestete Sorten nicht schaffen. Auf 100m hat mich die Waffe aber noch nicht begleitet. Da könnte das Ergebnis dann doch unterirdisch sein.

    Weil der Griff dann so viel oder mehr als die Waffe kostet, wollte ich jetzt nicht zu sehr drauf herumreiten, dass diese und andere Hersteller von Maßgriffen das bestimmt können, es hat halt alles seinen Preis.

    Aber da die Firma Rink mit dem symmetrischen Griff für die AW93 nah an dem Wunsch dran ist, könnte es ja sein, dass solch ein Griff für die KSP200 bei Rink nicht mehr kostet als der Griff für die Feinwerkbau.

    So, und hier noch ein äh Sakrileg (ich höre nahezu die Jehova, Jehova Rufe ;)

    https://www.precisiontargetpistolgrips.com

    Ich finde dass solche gedruckten Griffe durchaus eine Alternative sein könnten.

    Und vielleicht wäre die Firma ja bereit den Auftrag an eine 3D-Druckerei in der Schweiz zu schicken. Man müsste als Hersteller/Gestalter halt sicher sein, dass die Daten für den Druck nicht abhanden kommmen.

    Selber bauen wäre natürlich eine Lösung.

    Bei Nill finden sich symmetrische Gebrauchsgriffe in der Preisliste ersteinmal nicht für die KSP200, was nicht heisst, dass Nill trotzdem so etwas anbieten könnte.

    Bei Rink ist so etwas ebenfalls nicht im Angebot, da es aber einen solchen Griff für die nicht baugleiche aber durchaus in der Grundkonstruktion nicht vollkommen anders aufgebaute AW93 gibt, könnte sich doch mal die Frage lohnen, ob analog zum symmetrischen Griff der AW93 auch einer für die IZH35 angeboten werden könnte.

    https://www.formgriffe.de/shpSR.php?A=12…&p2=436&sf=aw93

    Wenn es um das tuning der Pistole geht sollte man unbedingt auch nach der baugleichen IZH-35 suchen.

    Da findet sich dann sehr schnell auch so mancher interessante Vorschlag aus den USA,

    https://www.rimfirecentral.com/forums/showthr…s/417046?page=1

    dann aber nicht nur für Griffe.

    http://targettalk.org/viewtopic.php?t=10181

    Vielleicht kann die Firma Nill etwas anbieten.

    In den USA könnte der Markt solche Griffe für die IZH 35 bereits in interessanten Stückzahlen verlangt haben, und in den USA ist Nill auch für Griffe für beidhändiges Schießen ein Begriff - ob auch für dieses Modell könnte sich lohnen zu fragen.

    Ironman87

    super wenn das mit 23 Euro im Jahr klappt.

    Bei ich schätze 15 Euro für den Verband im Jahr bleiben euch 8 Euro pro Mitglied für den Verein.

    Bei etwa 200 Mitgliedern (Annahme 3000 Euro / 15 Euro pro Mitglied) stehen euch jedes Jahr etwa 1600 Euro zur Verfügung.

    Davon kann man dann keine normalen Räumlichkeiten mehr bezahlen, das geht nur mit großzügiger Unterstützung durch euren Wirt, die Gemeinde, Mitglieder, Firmen usw.

    Und wenn dann nur ca. 20 Mitglieder aktiv schießen, ja klar, dann geht das schon.

    Unser Verein hat als Beitrag für einen Erwachsenen 23 € und stellt 4 Mannschaften in den LG Rundenwettkämpfen.

    Unser Vereinsheim haben wir im Dachgeschoss einer Wirtschaft.

    Warum sollte das also nicht gehen?

    Zumindest bei uns hier sind es ja schon ~20 Euro Verbandsbeitrag pro Jahr.

    Da würden dann ja nur noch 3 Euro jährlich für alles was sonst so anfällt bleiben.

    Ohne engagierte (und bisweilen spendable) Mitglieder wie es JohannesKK schreibt kann ich mir nicht vorstellen dass das tragfähig ist.

    Jedenfalls geht es nicht mit den vom threadstarter genannten 28 Euro Jahresbeitrag und der von ihm möglicherweise gelebten Herangehensweise: schießen und tschüss.

    Oder sind die Mitglieder dann gar nicht im Verband und das kommt dann für aktive Schützen noch oben drauf oder wie geht das?

    Wenn man mal wie gesagt 28 Euro Jahresbeitrag nimmt, zieht davon 20 für den jährlichen Verbandsbeitrag ab, dann bleiben 8 Euro pro Nase. Selbst bei 100 Mitgliedern sind das 800 Euro pro Jahr.

    Raummiete, Heizung und Licht müsste man nahezu geschenkt bekommen um dann noch Geld für Materialien, Trainer, Gebühren etc. zu haben.

    Natürlich kann ein Verein das

    Ui, andere deftig in die Schranken weisen und dann behaupten, dass ein Verein von 28 Euro Jahresbeitrag existieren kann?!

    War das ernst gemeint, fehlt Praxis oder sollte es schlicht provozieren?

    Wenn es ein Verein ist, der nur um seiner selbst willen existiert und nur alle paar Jahre eine Änderung im Vereinsregister bezahlt werden muss, noch die Kosten für etwas Bürokram dazukommen und bevor noch der Verbandsbeitrag abgezogen wird, dann klappt das vielleicht.

    Mehr ginge nur mit Spenden, Eigentum, Bewirtschaftung, Arbeitsstunden etc.

    Wenn ich nun BDS Disziplinen schießen wollen würde, müsste ich dann einen anderen Verein beitreten der im BDS gelistet ist oder? Das gleiche gilt doch dann auch für den BdMP gel?

    [ Strindberg: nicht unbedingt, mit z.B. einer BDS-Einzelmitgliedschaft bleibst Du in Deinem angestammten Verein und erweiterst die für Dich möglichen Disziplinern, für die Dir ein Bedürfnis bescheinigt werden kann]

    Desweiteren würde ich mich für das schießen von Ordonanzgewehren interessieren (nat. erst wenn ich 21 bin^^), mein Verein aber nur KK Gewehre und Pistolen Schießbahn besitz. Müsste ich dann ebenfalls einen Verein finden, der diese Bahn hat um mit diesen zu trainieren, sodass ich das Bedürfnis bewilligt bekomme?

    [ Strindberg: gute Frage, Dein Verein müsste Dir bestätigen bzw. Du müsstest es in Deinen WBK-Antrag hineinschreiben, dass eine sogenannte "Nutzungsvereinbarung" mit einem anderen Verein bzw. Schießstand besteht, auf dem Du die Disziplin überhaupt schießen kannst. Das ist aber kein echtes Hindernis, auch weil es gewerbliche Stände gibt, wo Du Ordonnanzgewehr schießen kannst bzw. da in Deutschland Vertragsfreiheit gilt, kann diese Vereinbarung auch mündlich zwischen Vereinen getroffen worden sein bzw. wenn noch nicht dann berichtest Du Deinem Vorstand wo Du trainieren gehst. Problematisch könnte es bei dynamischen Disziplinen werden, da dort die Trainingsmöglichkeiten/Anzahl der Stände die das zulassen nicht so groß ist - siehe 14.2.1 WaffVwV "die beantragte Waffe entsprechend der Schießsportordnung nach § 15 Absatz 7 für die Disziplin zugelassen und erforderlich ist (Nummer 2); das ist der Fall, wenn mit ihr nach den tatsächlichen Nutzungsmöglichkeiten des Antragstellers auch geschossen werden kann".

    Da man aber auch mit manchen Waffen, die für die Disziplinen des DSB genehmigt werden, auch mehr oder weniger gut IPSC schießen kann, ist aber auch das kein Problem.]

    Karim : Ruhig Brauner. Leider wird hier manches mal, aber zum Glück eher selten, wenig konstruktiv auf Fragen reagiert bzw. man muss zwischen den Zeilen lesen um neben den Spitzen vielleicht auch einen interessanten oder zutreffenden Kern zu finden, wie hier ein paar der von Backtotheroot genannten Zahlen, die stimmig sind. Du solltest Dir also die Frage nach den Kosten stellen, was Du ja auch getan hast! Bei allen Vorbehalten die ich gegenüber Deinem Vorredner habe, ich habe dort eher herausgelesen, dass er, unzweifelhaft niveaulos, darauf hinweist, dass insbesondere IPSC wegen der Verbrauchmaterialien und Standmieten vergleichweise sauteuer ist.

    Die von Dir genannten 28 Euro sind geschenkt. Ich kenne Preise von vielleicht 60 Euro im Jahr auf dem Land, wo die Schießanlage dem Verein gehört, damit dass dann betrieben werden kann, läuft oft nebenher noch eine Gastronomie und Veranstaltungs äh -gewerbe, die ortsansässigen Firmen spenden und die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich am Erhalt der Anlage mit.

    Übersetzt man all das, was der Verein da spart, dazubekommt oder geleistet wird in Geld, wird wahrscheinlich auch der günstige, top in das Dorfleben integrierte Verein pro Jahr pro Mitglied eigentlich 160 Euro kosten?

    Die Aussagem dass Dir der Mitgliedsbeitrag im Grunde nichts bringt, lässt aber sicherlich einigen ehrenamtlich tätigen Foristen verständlicherweise den Hals schwellen und ist eine Ohrfeige für die Leute die Dir die Nutzung der schießanlage ermöglichen. Das ist echt unterste Schublade aber in Deinem Fall wohl noch fehlendes Vorstellungsvermögen. Aber das kommt noch. Es hat schon seine Gründe weshalb man mit 18 noch nicht alles machen darf und nicht für alles vollumfänglich geradestehen muss.

    Ok, zurück zur Frage, cool das Dein Verein so positiv auf die Ansage mit einer Mitgliedschaft in einem zweiten Verein reagiert, förderndes Mitglied bringt Dir aber tatsächlich außer dass Du diesem Verein etwas gutes tust eigentlich gar nichts.

    Trete lieber in den BDS ein, wenn es soweit ist, dass Du IPSC schießen möchtest und erspare Dir die Fördermitgliedschaft. Dann trete lieber mit allen Rechten und Pflichten direkt in den anderen Verein ein.

    schmidtchen hat sehr gut ausgeführt, dass die Anforderungen zur Bestätigung eines Bedürfnis unterschiedlich sein können. Wenn Du @ResiKiller davon sprichst, dass es für Dich recht unproblematisch war, ist das erfreulich, es ist aber nicht die Regel.

    Das Gesetz gibt den Rahmen vor, was zu erfüllen ist, den Verbänden steht es aber frei, die Anforderungen strikter auszulegen.

    Das geschieht auch aufgrund ergänzender Anforderungen regionaler Behörden/Landesbehörden. Inwieweit diese zusätzlichen Anforderungen zulässig sind, ist eine andere Geschichte. Leider gibt es auch Vereine, die ihren Segen auf dem Antrag an den Verband von zusätzlichen Auflagen abhängig machen.

    Die zusätzlichen Anforderungen drehen sich meist um den Komplex, mit welchen Waffen man da im ersten Jahr trainiert. Erlaubnispflichtig ist klar. Dann kommen Waffengesetzinterpretierer zum Zug, die der Auffassung sind, dass man für einen Antrag auf z.B. einen Revolver auch mit einem solchen trainiert haben muss, oder auch dass nur erlaubnisflichtig nicht reicht sondern es eine Kurzwaffe gewesen sein muss oder es die gelbe WBK nur gibt wenn man abwechselnd mit Lang- und Kurzwaffen trainiert hat etc.

    Das soll dich Karim nicht verschrecken aber zeigen was es für Fallen geben könnte(!)

    Richtig blöd sind Vereine die einem noch zusätzliche Hürden aufbauen, wie z.B. ersteinmal nur KK-Waffen bestätigen, mit denen man dann erstmal 1 weiteres Jahr schießen muss bevor es Großkaliberwaffen gibt. Auch wenn Dir das nun ersteinmal eh egal sein kann, zeigt es was der Phantasie mancher Leute entspringt und dass sie das auch noch ausleben, zum Glück ist das aber eher selten der Fall.

    Da Dich mittel- bis langfristig IPSC interessiert, wirst Du, um Dich da vollständig austoben zu können eh in den BDS eintreten müssen, der in Deutschland der Verband ist, der IPSC Wettkämpfe veranstaltet und Trainingsmöglichkeiten anbietet. Erfahrungsgemäß hängt der BDS die Anforderungen an die Ausstellung des Bedürfnis genau so hoch wie vom Gesetz verlangt und nicht höher. Für Dich käme dann KK-IPSC in Frage. Bei der Trainingsintensität und Schusszahl die bei IPSC zu beobachten ist, ist KK aber wegen der günstigeren Munitionspreise sicher auch positiv zu bewerten.

    :D sehr schön, aber eigentlich müsste ich auch den an der KSP200 die hier liegt optimieren, damit er ermüdungsarm etc. passt

    bei meiner AW93 bin ich den guten Tips hier im Forum gefolgt, habe schichtenweise und mit Bedacht Clou-Holzspachtel aufgetragen und bin sehr viel glücklicher mit dem Griff als vorher - perfekt wäre anders, aber kommt Zeit kommt weitere Bastelstunde - aktuell widme ich mich neben der (Heim-) Arbeit noch dem Garten, allerlei Fahrzeugen der Familie und lieben Freunden, da bleibt nicht viel Zeit für Bastelstunden, aber wenn man wie gesagt schichtenweise herangeht kommt man auch mal mit einem Viertelstündchen zwischendurch doch sehr gut weiter!

    Soziale Ächtung ist echt finster.

    Die hat z.B. um 1920 dann ein Pärchen zum gemeinsamen Selbstmord getrieben, weil beide noch Schüler, in der thüringischen Kleinstadt keine Zukunft mehr sahen, weil sie schwanger war.

    1949 war das Urteil des Gemeindepfarrers auf dem z.B. unterfränkischen Dorf immernoch sozusagen Gesetz.

    Ich glaube der Schützenverein konnte aber nur dort weit greifen (aber nicht so weit dass es bis zu sozialer Ächtung ging), wo er auch tief in den Gemeinden verwurzelt war.

    Insbesondere die katholischen Traditionsvereine denke ich waren es dann aber auch, die sich von totalitären Regierungen unter NsDAp oder später SED nicht vereinnahmen lassen wollten und von den Machthabern und ihren Organisatiinen unterdrückt, aufgelöst oder an der Neugründung gehindert wurden.

    Die verknöcherten, strengen Traditionsvereine ließen sich dann wohl nicht so einfach zu Handlangern von durchaus zu ihrer Zeit revolutionären (und wie wir spätestens heute wissen menschenverachtenden) Ideologien umformen.

    Da fällt mir ja auch gerade bei auf, wie ähnlich sich in Süddeutschland z.B. CDU/CSU und Grüne sind, und dass Herr Kretschmann und Herr Söder nicht wenig verwunderlich gerade in diesen sehr traditionell geprägten Ländern sehr autoritäre Ministerpräsidenten sind.

    Dem entgegen stehen die für mein Empfinden intoleranten Landesverbände der Grünen in z.B. Bremen und Berlin. Bei manchen von den Grünen Politikern dort habe ich das Gefühl, sie sind genau die reaktionären Typen vor denen mich die meisten Medien immer bei der AFD warnen.

    Aber ja, es sind halt wieder die Typen die sich nicht unbedingt in allen ihren Ansichten aber in ihrem totalitären Habitus sehr ähnlich sind.

    Und genau deswegen, weil ich weiss, dass weder die Parteien noch deren Wähler monolithische Blöcke sind, deswegen schau ich mir einfach die Leute genauer an und versuche zumindest nicht gleich nach dem Äußeren oder einer vermuteten oder geäußerten Parteizugehörigkeit eine stumpfe, nicht das Individuum betrachtende Einordnung vorzunehmen.

    Das hat mir schon mehr als einmal eingebracht, als „liberaler Scheißer“ oder ähnliches tituliert worden zu sein, aber wenn ich mir meinen Freundes- und Bekanntenkreis anschaue, und wie da schon früher z.B. eigentlich so unterschiedlich sie sie ja eigentlich nur aussehen können Punks und „Spießer“ zusammensaßen und wunderbare Abende hatten, dann weiss ich dass es von Vorteil ist, möglichst seine Vorurteile über Bord zu werfen.

    Insoweit, ist Grün oder was auch immer überhaupt ausschlaggebend ob jemand Schütze wird oder werden kann?

    Ich glaube wenn jemand sich emanzipiert hat und tolerant ist, ist alles gut. Und das muss auch nicht heißen alles hinzunehmen, klar heisst das auch sich abzugrenzen.

    NavierStokes macht das schon richtig - viel Erfolg!

    no.limits Hinweis ist goldrichtig. Ohne Praxis wird das unnötig schwer, und ich z.B. habe mehr zutrauen zu jemandem mit Praxis als mit vorrangig nur theoretischem Wissen.

    Da die Erfahrung zeigt, dass die WSK einiges erleichtert, darf man die trotzdem gerne frühzeitig angehen.

    Wegen Wohnortwechsel - feag doch mal wie der/die Vereine an Deinem jetzigen Wohnort das so sehen. Vielleicht wirst Du das Angebot für eine vergünstigte Jahreskarte statt einer Vereinsmitgliedschaft erhalten?

    Worauf Vereine auch oft sehr positiv reagieren, ist eine bestehende Verbandsmitgliedschaft, egal ob wie z.B. beim DSB indirekt oder in manchen Landesverbänden des BDS auch direkt.

    Vielleicht trittst Du schon jetzt in einen Verein an Deinem zukünftigen Wohnort ein? Oder suchst Dir einen nicht-DSB Bundes- oder Landesverband mit direkter Einzelmitgliedschaft?

    Da kann man ja mal Preise und Sportangebot der Verbände vergleichen. Ich bin z.B. zusätzlich zu meiner Vereinsmitgliedschaft in einem kleinen DSB-Verein noch beim BDS eingetreten. Da wir die BDS-Mitgliedschaft über den Verein organisiert haben, sind die zusätzlichen Kosten für den BDS mit um die 30 Euro sehr überschaubar. Als Einzelmitglied kostet das glaube ich etwa das doppelte.

    In die Gesamtbetrachtung sollte man die Aufnahmegebühren natürlich mit hineinnehmen.

    Ihr wollt mir und anderen Lesern doch hier nicht teilweise erzählen, dass die unterschiedlichen Munitionstests und was man da so an Trefferbildern sieht keine Orientierung bietet und es nur Zufallstreffer sind und mit einer anderen charge das Bild wieder viele Zentimeter aufgeht (aus einer KK-Pistole dann z.B. 5 statt vorher 2,5cm), oder geht es euch um wenige Millimeter?

    Ich rede hier von Sorten wie RWS Target Rifle oder SK Pistol Match und nicht von kontinuierlich zwischen den chargen schwankender CCI.

    Interessant dass mit der Lapua Biathlon eine eher untypische Kurzwaffenpatrone recht gute Ergebnisse aus allen Test-Waffen brachte.

    Das fiel mir auch auf, aber im Vergleich zu einer angenehm zu schießenden, präzisen RWS Target Rifle sind die Lapua ja fast doppelt so teuer.

    Es ist dann die „eierlegende Wollmilchpatronensau“ SK Pistol Match geworden - zumindest ist sie das für mich bei KK-Kurzwaffen.

    Und eigene, längere Teststrecken bei Herstellern und Händlern spare ich mir.

    Da reicht mir, dass andere bereits Tests mit jeweils recht ähnlichen Ergebnissen durchgeführt haben und die Annahme dass der Hersteller in konstante Qualität investiert.

    Das kostet dann verständlicherweise ein wenig mehr, aber über die Chargen hinweg bleibt das Trefferbild sicherlich nahezu gleich - bei sehr günstigen Sorten sieht das erfahrungsgemäß anders aus, aber jede/r wie er mag.

    Wenn man begründet oder unbegründet eine Wissenschaft daraus macht ist das auch super, solange man sein Umfeld nicht für blöd erklärt, wenn die halt die Schwerpunkte woanders setzen und trotzdem von sich als Sportschützen sprechen. Aber das ist eigentlich ein anderes Thema.

    Eventuell auch um engere Schussgruppen zu erzeugen - oder wie hier die Pardini mit der SK Pistol Match Special im Vergleich zur SK Pistol Match auch nicht.

    Klasse sehen die Gruppen aber für beide Sorten aus.

    Test 2009 bei VapenTidningen:

    http://ake-nordin.ownit.nu/frilans/22lr/09/index.html

    Beim Test von 2017 ( http://ake-nordin.ownit.nu/frilans/22lr/17/index.html )

    kann man, finde ich, sehr schön sehen, wie sich zumindest nach meiner Interpretation auf alle Munitionssorten und Waffen gesehen die Gruppen öffnen oder schließen, je nachdem welche Lauflänge eine Waffe besitzt und welche v0 daraus für die Waffe resultiert.

    Was man leider nicht sieht, wie „bissig“ sich eine Munition anfühlt.

    Dazu hatte der @Herr der Ringe aber mal eine Teststellung für Freie Pistole entworfen.

    Och, ich denke schon :)

    Gebrauchtwaffen will halt nicht jede/r. Da gibt es unterschiedliche Gründe, und es gibt auch genug Gründe warum andere mit Gebrauchtwaffen glücklich sind.

    Aber es gibt ja auch noch andere Nutzungsmodelle, die sich daraus ergeben.

    „gunsharing“ z.B., da ist halt nur doof, dass die gesetzlichen Bestimmungen zur Leihe recht unflexibel sind, was dann bei dem gemeinsame-Waffe-Projekt eines Schützenbruders mit mir dazu führte, dass wir nun doch jeder eine eigene Waffe des gleiche Modells haben und uns die eine Waffe, die bei mir geblieben ist, nicht mehr teilen.

    Das macht auch mal wieder klar, dass eine Leih- oder Vereinswaffe wohl nur ein Kompromiss bleiben wird. Bessere Ergebnisse liefert eine rundherum angepasste Waffe, und vor Trainings und Wettkämpfen ist es erheblich weniger hinderlich, einfach in den heimischen Tresor greifen zu können und nicht erst woanders die Waffe abzuholen und eventuell danach dort wieder hinbringen zu müssen.

    Wenn die Waffe aber erlaubnisfrei ist (Druckluftwaffe mit weniger als 7,5 Joule), und man z.B. im Verein eine eigene Waffe besitzt, dann geht das recht problemlos. Vor Wettkämpfen nimmt man die Waffe halt mit nach Hause. Hilfreich ist dann auch, wenn man jederzeit an die Waffe rankommt. Liegt die im Verein im Tresorraum, in den man nicht ohne Waffenwart hineinkommt, ist die Sache mit der eigenen Waffe im Verein spätestens auf lange Sicht aber wenig bis nicht praxistauglich.