Beiträge von Strindberg

    Tote putzen? 8o


    Abgesehen davon, wenn nicht falsch gereinigt wird hat auch regelmäßige Pflege meinen Waffen bislang nicht geschadet.


    Die von manchen „Spezialisten“ hier und in anderen Foren postulierte „Erkenntnis“ das Waffenreinigen der Waffe schadet ist keine brauchbare Weisheit.


    Es gibt in neinem Schrank eine seit 45 Jahren bei regelmäßiger Reinigung arbeitende GSP - der hat es jedenfalls alles andere als geschadet.

    das „ambulante“ Putzen / Konservieren nach jedem Training?

    Ich verwende an einer GSP und AW93 einen Kabelbinder in ca. 290 x 5 mm, an dem der Kopf abgeschnitten wurde und in den an das ehemalige Kopfende mit dem Dremel ein ca. 2cm langer Schlitz hineingeschliffen wurde.

    Durch den Schlitz ziehe ich ca. 3x3cm große aus alten T-shirts gewonnene Baumwollstoffabschnitte, die ich mit wenig Öl benetze.


    Den Kabelbinder stecke ich dann durch das Patronenlager nach vorne durch den Lauf und ziehe dann den Kabelbinder von vorne mit dem Stoff hindurch.


    lege Dir 2 Schlagbolzen her, manche halten ewig, andere knallen nach einigen Tagen........

    Seltsam, werden die unterschiedlich gehärtet?

    Ich habe nun zugegeben keine Ahnung von der Herstellung von Schlagbolzen, aber ich nehme mal an, brechen können die doch eigentlich nur, wenn der Schlagbolzen komplett gehärtet wäre.

    Wenn nur die Schlagbolzenspitze gehärtet ist, kann ich mir das eigentlich nicht vorstellen.

    Und wie wäre es denn, wenn man jeden Schlagbolzen nocheinmal selber zum Glühen bringt, damit wieder das Gefüge verändert und dann nur die Spitze härtet?


    Oder werden die Schlagbolzen geschmiedet?


    Vielleicht liest ja ein Büchsenmacher mit und kann dazu etwas sagen :-)

    Bleibt festzuhalten, dass es keine Vorschrift gibt, die Tasche etc. abzuschließen sondern nur die Anforderung besteht, für den Transport der Waffe ein verschlossenen Behältnis zu nutzen, und es nicht möglich sein soll, die Waffe zügig in Anschlag zu bringen.


    Alles andere sind mehr oder weniger sinnvolle Auslegungen des Gesetzestextes.

    So schlimm und teuer muss es nicht sein.


    Wenn man sich Zeit lässt und Augen und Ohren offenhält, gibt es auch sehr günstig klasse Waffen.


    In den letzten beiden Jahren habe ich folgende Angebote mitbekommen und eine der Waffen auch selbst gekauft und zum Kaufpreis direkt an einen Schützenkameraden durchgereicht.


    2x Steyr LP10 wie neu mit gültiger Kartusche für jeweils 500 Euro.

    1x Feinwerkbau P34 mit 2 gültigen Kartuschen für 150 Euro.


    Gekauft natürlich direkt von Sportschützen die Neu- bzw. Wiedereinsteigern durchaus auch eine Freude bereiten wollten, bzw. in einem Fall wurde ein Schütze die Waffe nicht los (!) weil er sein Angebot an einem Schwarzen Brett neben einem Feuerwaffenstand aufgehängt hatte.


    Günstige, neue Kartuschen die teilweise bei weitem weniger als 150 Euro kosten, gibt es z.B. hier:

    10punkt9.de

    prelutec.de

    oder IGS http://shop-wsv1850.de/IGS-Pre…nd-fuer-Steyr-Luftpistole (ein Angebot mancher DSB Landesverbände. Es handelt sich un IGS gelabelte Kartuschen von 10punkt9)


    P.S. ach ja, meine aktuelle Walther LP300 habe ich auch erst 2016 gebraucht für 150 Euro gekauft. Für die erforderliche neue Kartusche waren 100 Euro mit Porto fällig.

    Vorher habe ich jahrzehntelang eine Feinwerkbau LP80 besessen, die ganz am Anfang mal zurück ins Werk musste und dann ab 2012-2016 eine LP100. Die letztere wäre durchaus wie schon geschrieben auch empfehlenswert.

    Du kannst für einen Preisüberblick über ein paar Wochen Waffen auf egun.de zum beobachten vormerken und dann die Verkaufspreise durcharbeiten. Anbieter die bislang keine Bewertungen haben erzielen eher normale, diejenigen mit gut gestalteten Angeboten und (wahrscheinlich) sehr guten Waffen teilweise auch mal Mondpreise.

    Wenn man z.B. bei Vereinskameraden kauft, die manchmal zu Schnäppchen- und manchmal auch zu Mondpreisen anbieten, hat man den Vorteil, die Waffe vorher meist ausgiebig tesren zu können.


    Um gut in Verhandlungen starten zu können ist es halt immer gut Referenzpreise zu kennen und eventuell auch vorzeigen zu können.

    Ich kann, wenn Du willst, mal in meine egun Beobachtungsliste schauen und Dir eine Zusammenstellung per Konversation schicken.

    Das Du Dich gerade auch mit Luftpistole-Schießen anfreundest freut mich für Dich. Spopi, Lupi oder was auch immer, viel Spaß und gerne auch Erfolg damit!


    Zum Thema Spopi-Materialschlacht wurde schon einiges beigetragen, folgendes "muss" ich aber noch dazu beitragen: Margolin und insbesondere Erma ESP 85(A) sind meiner Meinung nichts erstrebenswertes für Schützen (Margolin wird meist als zu filigran empfunden) oder Vereine (Erma ESP ist zu unzuverlässig da pflegebedürftig). Aber das ist nur meine Meinung dazu.


    Nun geht es ja vielleicht in die Lupi Materialschlacht - ich werfe mal LP65 und LP80 in den Ring ;-)

    Abzugsfehler verzeihen diese beiden Waffen nicht. Das übt aber, und die Modelle sind meist relativ günstig ab 150 bis 250 Euro zu haben.


    Wenn man viel Glück hat gibt es Druckluftwaffen bereits ab 150 Euro (schwarze Bretter in Vereinen), üblich wäre aber dass es bei minimal 450 losgeht.


    Eine für mich sehr gute Zwischenlösung war die Feinwerkbau LP100, die mit vorkomprimierter Luft schießt. Die gibt es meist für etwas über 300 Euro.


    Und um vielleicht auch in die neuen DSB Zeitdisziplinen für Lupi zu gehen, die von den Abläufen auch für Sportpistole und Standardpistole üben, wäre eine mehrschüssige Luftpistole der Traum, aber da sind bei den Wettkampfwaffen sogar die Gebrauchtpreise entsprechend.


    Alternative zu Steyr etc. wäre vielleicht noch die mehrschüssige, tschechische Drulov ab ca. 400 Euro aufwärts, aber für diese Waffe muss man "bastelafin" sein.

    Wie "leistungsorientiert" mit verschwendeten Schüssen und der Sinn einer Lupi wäre für Dich nur Ersparnis bei den Munitionskosten zusammenpasst, weiss ich nicht richtig einzuordnen. Ach doch, viel lesen hilft viel aber verwirrt leider ohne Praxis auch ein wenig. Das ist nicht beleidigend gemeint. Lass Dich einfach weiter auf das Pistolenschießen (mit Druckluft oder Feuerwaffen ist egal, solange es keine Zeitdisziplinen sind) ein.

    Und was dabei passiert und man z.B. Bewegungsabläufe lernt, dies steuert und später unbewusst ausführt, kann man ganz gut im Buch "die obere Hälfte des Motorrads" lesen (und dann in der Praxis "erfahren").

    c. die Aussagen dazu geben mir teilweise Rätsel auf.

    Verschiedene Waffen testen hat nichts mit Fetischismus zu tun, auch wenn natürlich "die gefällt mir" ;-) durchaus was mit Fetisch zu tun haben könnte ;-)

    unterschiedliche Waffen testen und in die Hand nehmen bildet. Eventuell liegt Dir der eine oder andere Schwerpunkt besser, wie wird das Magazin geladen und eingeführt, Rückstoß, Verstellmöglichkeiten und auch die Frage ob weniger mehr ist

    jede Waffe hat ihre Ecken und Haken. Lass Dir davon erzählen und erlebe sie selber, dann wird es vielleicht statt der 2000 Euro die 1500 Euro Waffe obwohl die Parameter der teureren Waffe auf dem Papier mehr hergegeben haben

    Und nach einem Jahr wirst Du wie der Großteil der Schützen/innen "heiss" sein auf die eigene Waffe - das man zügig eine eigene Waffe haben möchte, ist nicht ehrenrührig und absolut sinnvoll, sonst hätte der Gesetzgeber wohl formuliert, dass Leihwaffen austreichen.