Beiträge von Strindberg

    Wenn hier in diesem ungezwungenen Rahmen des Stammschießens nun auch weitere Regulierungsbestrebungen einziehen, würde ich nicht ausschließen, dass so manche/r Schütze/in das Interesse daran verliert bzw. gar nicht erst gewonnen wird.

    Und sei es nur, weil er/sie keinen Bock auf etwas hat, was ihn/sie an den "Regulierungswahn" der Verbände erinnert.


    Fotos von Scheiben und Ergebnislisten kann man interessant finden, aber sollten nicht verpflichtend sein. Nebenbei, wenn jemand "bescheissen" will, wird sich immer ein Weg finden.

    Und sich vorab auf bestimmte Tage festzulegen ist zumindest für mich nicht das was ich will.


    Wenn jemand anderes das durchaus sinnvollerweise für sich selbst (!) so handhaben möchte, nur zu, dagegen ist nichts zu sagen, aber dann kann das hier ja auch weitestgehend so weiterlaufen wie im letzten Jahr.

    Das Behältnis ist unabhängig vom Hersteller zu sehr auf ein bestimmtes Waffenmodell eingeschränkt und würde damit für mich nicht in Frage kommen.


    Wenn man die Waffe wechselt, weil sie einem warum auch immer nicht zusagt und der Behälter ist inkompatibel zur neuen Waffe, ist ein neuer Behälter fällig, der erneut hohe Kosten verursacht.


    Waffenwechsel, so meine Erfahrung, kommen häufiger vor als man es sich wünscht (Kosten und Lauferei wegen Papieren). Da möchte, denke ich, niemand eine weitere Einschränkung in Kauf nehmen und kauft lieber einen anderen Behälter, dessen Limitierung nur in den Innenmaßen besteht.


    Interessant ist der Behälter vielleicht noch für Waffenscheinbesitzer, deren Papier meines Wissens auf eine spezifische Waffe ausgestellt wird und die zügig Zugriff auf die Waffe benötigen.


    Das schränkt dann auch den Kreis der potentiellen Käufer eines solchen gebrauchten Behälters ein und lässt erhebliche Preisabschläge vermuten.

    Meine Erfahrung mit Waffenschränken:


    - der erste Schrank hat idealerweise ein Zahlenschloss, dann muss ich mir keine Gedanken um die Schlüssel machen.

    - für die weiteren Schränke reichen Bartschlösser. Die Schlüssel liegen im Tresor mit Zahlenschloss.

    - das Gewicht sollte nicht zu hoch sein, so dass man das Ding auch mal bei Bedarf selber zu zweit transportieren/verrücken kann. Das Gewicht ist auch wegen Deckenbelastung und z.B. Fußbodenheizungen maßgeblich.

    - also eher mehrere Schränke bis 150kg statt ein großes Stauraummonster.

    - die Stellplätze werden durch die Hersteller sehr optimistisch angegeben. In einen Schrank mit 5 Stellplätzen für Langwaffen passen oft nur 3 Waffen bequem hinein, insbesondere wenn Zielfernrohre montiert sind und bei Repetieren die Kammerstängel herausragen. Wenn man den Verschluss aus der Waffe nimmt, gewinnt man aber wieder erheblich an Platz.

    - die Öffnung sollte nicht zu schmal sein und sich die Tür so weit öffnen lassen, dass man die Öffnung auch voll nutzen kann und nicht die nur halb geöffnete Tür im Weg ist.

    - bewährter Innenraum für 5 Langwaffen: 33cm breit, 25cm tief bei eingeschwenkter Tür. Bei einer 5cm hineinragenden Tür darf die Tiefe also 30cm betragen. Eine Einstellhöhe von 130cm ist insbesondere für Ordonnanzwaffen interessant, damit man nicht in die Verlegenheit kommt, Waffen diagonal einstellen zu müssen. 120cm sollten es aber mindestens sein, damit man auch Waffen mit geringerer Länge nicht hineinzirkeln muss, weil sonst die Brünierung Kratzer bekommen könnte (oh Gott, nein...).

    - ein Zusatzfach oder eine weitere Etage für Munition und/oder Kurzwaffen ist sinnvoll. Mann kann Kurzwaffen in einem Langwaffenschrank natürlich auch neben die Langwaffen stellen, aber das Auge isst mit und schöner ist es auf Dauer, wenn auch die Kurzwaffen in einem eigenen Fach besser zur Geltung kommen :-)

    - interessant sind Löcher um den Schrank an der Wand verschrauben zu können - muss nicht, aber bei den Preisen heutzutage sollte sowas einfach vorgesehen sein. Vielleicht hat man ja einfach aus Unfallsicherheit mit einem verschraubten/gesicherten Schrank ein besseres Gefühl.

    - eine LED-Beleuchtung ist traumhaft. Sowas hat wahrscheinlich kein Schrank auf dem Markt und muss er auch nicht haben, aber sowas gibt es mit Magnethalter oder zum Einkleben in 1 Euro Läden, Baumarkt etc. und es macht große Freude den Schrank zu öffnen und die gut beleuchteten Stücke zu betrachten. Das Herausholen und Einstellen der Waffen wird dadurch auch einfacher.

    - die vormontierten Waffenhalter sollten kunststoffummantelt sein - vermeidet Kratzer und ist neutral am Waffenstahl.

    - Stufe 0 reicht. Gibt es den Schrank auch in Klasse 1 zum gleichen Preis, Platz und Gewicht, kann man den auch nehmen. Gäbe es noch Klasse B oder A bzw. S2 und S1 würden mir die auch reichen. Nach menschlichem Ermessen ist sowieso jeder Schrank knackbar und ob der nun vor Ort geöffnet wird oder komplett wegkommt ist im Endeffekt unerheblich. Außerhalb Deutschlands dürfe es also für mich auch ein Schrank mit S2 sein, in den ich alles erforderliche einschließe.


    Angebote die ich interessant fände, wenn ich wie der Threaderöffner neu anfangen würde und ein klein wenig für die Zukunft vorbauen will:

    https://www.heunert.de/waffens…isches-zahlenschloss.html

    kostet 739 Euro mit Lieferung frei Bordsteinkante.

    Vom gleichen Anbieter findet man das Teil auch bei ebay (Waffenschrank Gun-Safe Stufe 0 / Grad 0 nach EN1143-1) und wenn man dort Lieferung frei Verwendungsstelle auswählt (den Luxus würde ich mir gönnen) kostet der Schrank mit elektronischem Zahlenschloss 814 Euro.

    ebay scheint mir sowieso eine gute Adresse zu sein um Überblick über Modelle, Preise und Händler zu bekommen.

    Mein Waffenamt war dann so kulant und hat den Voreintrag wieder geöffnet, so dass ich keinen neuen Bedürfnisantrag gebraucht habe.

    Sehr gut. Das ist praxistauglich und bürgernah.


    Der Eintrag der Waffe wurde als Kauf gewertet, was sich dann später auf die 2/6 Regel ausgewirkt hat. Das Waffenamt hat den Eintrag als "Kauf" gebucht.

    Das ist ein negatives Beispiel.


    Mein Amt sah dies anders und betrachtete nur, ob die Anzahl der Waffen zugenommen hat. Ein Austausch war für das Erwerbsstreckungsgebot unschädlich.

    ich habe eine Rückabwicklung angestoßen.

    Absolut verständlich. Auch für mich sieht es nach einer Vorführwaffe aus, für die erhebliche Preisabschläge gerechtfertigt wären.

    Und die Geschichte, dass die Waffe so vom Beschuss zurückkommt, ist schon eher hanebüchen. Was hat denn der Händler mit dem Beschuss durch den Hersteller/Importeur zu tun? Ich glaube kaum dass der Händler in D eine unbeschossene Waffe erhält und die dann nochmal einzeln/ in kleineren Stückzahlen zurück zum Beschuss nach Belgien schickt. Und dass der relativ kleine Laden unzählige Waffen importiert und beschießen lässt und aufgrund der hohen Stückzahlen nicht zum reinigen kommt, ist höchst unwahrscheinlich, aber ich will ja mal nicht so sein, unmöglich ist es nicht. Am Ende wäre dann aber immernoch zu kritisieren, dass dann zumindest die Abläufe nicht professionell sind und auf den Prüfstand gehören - eine in dem Zustand ausgelieferte Neuwaffe ist inakzeptabel und schafft kein Vertrauen, das eine Nachbesserung oder Nachlieferung bessere Ware verspricht.


    Schade um die ganzen Versandkosten und die Voreinträge die nun futsch sind, aber lieber so als sich über den Zustand einer Neuwaffe zu ärgern.


    Da der Rückversand wohl vom Käufer zu tragen ist und man ja wenn möglich nicht unnötig Geld drauflegen will:

    beim Händler fragen, ob der Versand in zwei Paketen per DHL an die Händleradresse möglich ist. Zwei Pakete, weil der Versand von Waffenteilen laut AGB der DHL zulässig ist. In das eine Paket dann die Trommel und ins andere der Rest.


    Oder wenn der Händler gut ist, bietet er eine kostenlose Retoure an.

    Löschmaßnahmen durch selbsternannte Aufpasser, die es noch besser wissen als die Besserwisser, nerven zwar, aber zumindest ich habe das massiv nur einmal erlebt (plötzlich wurde ich der "Waffenlobby" zugerechnet - diese/r Wikischreiber/in wurde aber dann auf meine Einrede von den Admins ausgebremst. Da muss man dann leider Zeit mitbringen oder wirft die Flinte ins Korn.


    Grundsätzlich spricht aber nichts dagegen, wie vorgeschlagen die Wikipedia um Themen die uns berühren/interessieren zu bereichern bzw. vorhandene Artikel zu ergänzen.


    Mit herumpoltern, klugscheissern und stören, wie es auch in diesem Forum manchmal passiert, begibt man sich aber auf das Niveau der von uns kritisierten Schreiber und erreicht damit nichts was am Ende sinnvoll voranbringen könnte.

    Wikipedia ist für mich eine sehr interessante Quelle, aber man muss sie kritisch nutzen, und wenn man sozusagen Propaganda in einem Artikel entdeckt, und man ergänzendes Detailwissen besitzt, sollte man sich nicht scheuen dieses einzubringen.


    Typen die z.B. in manchen Themen, nur weil sie entfernt etwas mit Waffen zu tun haben, gleich mal auf Amokläufe in D verweisen, und die nachdem mab den unpassenden Kram entfernt hatte, Korrekturen sang und klanglos zurücksetzten (so fangen "editwar"s an) kommt man, nachdem sich in der Diskussion im kleinen Kreis auf der Artikelseite zeigt, dass sie egal was man an Argumenten liefern wird, weiterlöschen werden, wenn überhaupt nur unter Einschaltung der Wikpediaöffentlichkeit sinnvoll bei. Dazu bittet man unter https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Dritte_Meinung darum, den Kreis der Diskussionsteilnehmer zu erweitern.


    Admins, die schlichtend oder regelnd eingreifen, finden in der Diskussionsseite dann zusätzliche Meinungen, die Ihnen die Entscheidung erleichtern.


    Auf die Diskussion mit Typen, die meinen sie hätten Recht (ich nehme mich da ja nicht aus;) hat nicht jeder Bock, aber manchmal hilfts.


    Insgesamt ist es aber wie vom thread-Starter angeführt sicher kein Fehler, z.B. auch Artikel, die über unser Hobby informieren weiter auszubauen.

    Anfangs plagt man sich dann manchmal mit Relevanzdiskussionen rum, aber wenn man genug Belege anführt bekommen die Beiträge auch bei ordentlichem Gegenwind ihren Segen.

    Insgesamt überwiegen dann doch vernunftbegabte Leute. Und nicht jede Kritik die man sich einhandelt ist von sogenannten Waffengegnern sondern zeigt einfach dass Informationsbedarf besteht. Also sollte man nicht gleich alles persönlich nehmen oder eine Verschwörung dahinter vermuten sondern einfach kontinuierlich um Aufklärung bemüht sein - Wikipedia ist halt kein einfaches Projekt und auch keine Bühne für Ideologien, Werbung etc. auch wenn es immer wieder dafür genutzt wird - aber um genau das zu verhindern, sind die Regeln und Akteure so strikt, weil sie ja auch nicht von allem und jeden eine Ahnung haben.


    Und Politiker lesen auch Wikipedia, daher ist es wichtig, das Feld nicht z.B. einseitigen Waffengegnern zu überlassen sondern sinnvoll und informativ gegenzusteuern. Dann kommt z.B. in den Artikeln unter dem Punkt Kritik jede/r dazu auch seine/eine andere Betrachtungsweise darzustellen.

    die Datenschutzgesetze nichts verbieten, sondern Ausnahmen

    ... erlauben


    Genau so sieht's aus.


    Und selbst wenn man sich von einer Person einen wie auch immer erworbenen "Freifahrtschein" holt, mit dem man alles mögliche über und zu der Person sammeln, verwursten, weitergeben und veröffentlichen dürfte, sind die Ausprägungen des Umgangs mit den Daten in Gesetzen geregelt und sollten beachtet werden.


    Um mal ein Beispiel zu bringen, sind auch wegen der Datenschutzgesetze und der daraus resultierenden Verpflichtung der Zustimmung zur Datenverarbeitung (bzw. vielleicht besser gesagt Verwertung) ewige Texte (die eigentlich/bedauerlicherweise keine Sau liest) auf den zu unterschreibenden Kassenzetteln, wenn man mal nicht bar oder mit PIN sondern mit Unterschrift bezahlt.


    Bei Aufnahmeerklärungen in Vereinen, deren Satzungen und Wettkampfausschreibungen habe ich so lange "Datenpreisgabeerklärungen" noch nicht gesehen. Da sollte man sich als Verein, Verband etc. also schon genau überlegen, was und wie man mit den Daten umgeht.


    Beim DSB habe ich eine Information des BaWü-Innenministeriums gefunden, die das Thema aufnimmt:

    http://www.dsb.de/media/PDF/Re…Datenschutz_im_Verein.pdf

    Ob ein Schuh mit leicht erhöhter Ferse, wie sie bei Gewichthebern sinnvoll sein kann, auch für Pistolenschützen hilfreich ist, weiss ich nicht.

    Für langes, halbwegs gesundes Stehen sind meines Wissens höhere Absätze sogar kontraproduktiv.


    Kompressionsstrümpfe halte ich nicht für kontraproduktiv, Bewegung ist auch klasse, aber was macht ihr während des Stehens, um die Lymph- und Blutgefäße bei Ihrer Arbeit zu unterstützen? Oder beeinträchtigt Euch das lange Stehen nicht?


    Angenehm empfinde ich, mich zu strecken, den Rumpf gelegentlich etwas zu drehen, das Gewicht vom einen auf das andere Bein und den Schwerpunkt ab und an nach vorne zu verlagern.


    Herumlaufen verbietet sich für mich, da ich dann wieder einige Zeit brauche, um den idealen Nullpunkt (vertikale Lage) zu finden.

    Manche/r andere hat das Problem, den passenden Stand auf anhieb einzunehmen, anscheinend nicht, geht zum Stuhl, setzt sich, steht nach kurzer Zeit wieder auf und schießt ungerührt weiter.