Posts by Strindberg

    Gruselig und nicht vertrauensbildend solch unterschiedlich geladene Munition.


    Zurück an den Händler mit diesen CCI wäre wohl die beste Lösung, bevor man sich länger rumärgert oder die Patronen auswiegt...


    Oder man könnte sich bei CCI (gehören zu Vistaoutdoor) melden und sich von dort bestätigen lassen, dass es Probleme mit derundder charge gibt bzw. angeben dass man mit einer charge Probleme hat. Die Mitarbeiter dort geben meiner Erfahrung nach bereitwillig und kompetent Auskunft.


    http://www.cci-ammunition.com/general/contact_us.aspx

    Meine Empfehlung ist die SK Pistol Match.


    Sie ist wie gesagt präzise, zuverlässig, angenehm zu schießen und macht wenig Schmutz.


    Bei Weiss in Autenzell kostet eine Schachtel aktuell 5 Euro.


    5000 Schuss kosten 480 Euro. Versand dafür kostet 33 Euro. Insgesamt sind es 513 Euro.


    Ende letzten Jahres waren es bei Stopper in Albstadt bei 7500 Schuss 4,60 Euro pro Schachtel. Der Versand betrug 29,50 Euro.


    Zu CCI kann ich noch sagen, dass es meist sogar so war, dass wegen der wahrscheinlich gut vorhandenen Zündmasse auch unzuverlässige Waffen damit weitgehend zuverlässig funktionierten. In Punkto Zuverlässigkeit also für mich fast schon eine Referenz. Schmutzt halt mehr als SK, ist ein bischen knackiger im Schuss, aber ausreichend präzise und erheblich günstiger als SK.

    Ein erfreuliches Projekt.

    Und offensichtlich kurzweilig.


    Ich mag dieses Visierbild auch.

    Man muss halt auch einen guten Ausgleich zwischen den Lichhöfen und dem Kontrollweiss finden, so dass es links und rechts nicht zu schmal, aber oben dann auch nicht wieder zuviel wird. Was sagt da die moderne Schießschule?


    Auch gut wieder in Erinnerung gerufen zu bekommen, dass man bei Waffen mit Wechselsystem, die keine aufwendigen Einzelstücke oder z.B. GSPs sind, bei der Präzison oder/und Zuverlässigkeit Abstriche zu erwarten hat.

    der nächste muss schon wieder bemängeln dass möglicherweise in den Liste B erlaubte Flinten nicht hinreichend gewürdigt werden.

    Dann sage ich es mal anders und weniger ironisch:

    wenn die Regeln und Beispiele der technischen Kommission kleinteilig, penibel und umfassend sein sollen und der Spielraum begrenzt, dann sollten diese Regeln auch entsprechend klar und unzweideutig formuliert sein und kaum Fragen offen lassen.


    Dieser thread hat gezeigt, dass die Regeln nicht klar formuliert sind, dankenswerterweise die meisten Kampfrichter dann aber zumindest versuchen, das beste daraus zu machen.


    Denjenigen die zwischenzeitlich disqualifiziert wurden, ohne, wie erst später bekannt wird, gegen die Intention der Regel verstoßen zu haben, hilft es dann nur noch bedingt, dass Kampfrichter aus Unvermögen oder aufgrund missverständlicher Regeln falsch geurteilt haben.


    Sicherheit beim Umgang mit Waffen ist oberstes Gebot, aber wenn man den Bogen unnötig überspannt, kann daraus Frust resultieren und sogar weniger Sicherheit, weil die Schützen den Fokus mehr auf regelkonformes Verhalten richten als dass man schlicht die basics beachtet.

    Da wird die Schnur dann vom vorderen, „bösen“ Ende in die Waffe gefummelt, wo es sicherer gewesen wäre, dass Ding einfach auf dem Tisch liegen zu lassen.

    Aber kein Problem, dann kommt einfach demnächst eine neue Regel, dass man die Schnur gefälligst von hinten nach vorne in die Waffe einzuführen hat und alles ist gut.

    vielleicht solltest du dich mehr über den "Schmarrn" aufregen, der hier so regelmäßig verzapft wird und froh sein, daß es bereits eine Klarstellung gibt.

    Mich nervt diese ewige Diskussion um Halbwahrheiten oder die eindeutigen Falschaussagen, ohne daß sich so mancher die Mühe machen, Google zu bemühen.

    Die neue „der Kampfrichter weiss“ was -Postille ist erst wenige Tage alt und war wohl auch über google nicht zu finden. Vor der Veröffentlichung findet auch Google nichts - da hilft Google auch keine noch so brillante Formel.


    Gut möglich dass Herr Furnier hier mitliest oder von einem Mitleser/in über den thread bzw. die Fragestellung informiert wurde, und die Sache nun sinnvoll klargestellt hat. Danke.


    Nun gibt es also endlich klare Vorgaben

    für Waffen bei denen man eine Schnur durchziehen kann. Oder nicht?


    Ok, die Regelung gilt streng genommen (und das ist die TK und die Kampfrichter) für alle Luftdruckwaffen.

    Für alle F-Druckluftwaffen dann wohl auch?!


    Und soweit in eine Feuer- oder CO2-Waffe ein Faden eingeführt werden kann dann sicherlich auch.


    Bei F-Druckluftwaffen lassen sich seit letztem Jahr mit dem Segen der technischen Kommission auch bestimmte durchschussfeste Häubchen aufsetzen (kein Aluhut), falls das mit der Schnur nicht geht, und die Verwendung dürfte analog zu der der Schnur sein.


    Halbautomatische Flinten oder andere futuristische Waffen, in die keine Schnur passt und für die es auch keine anderen der innovativen und vergleichsweise teuren Sicherheitseinrichtungen gibt, müssen dann nach Inaugenscheinnahme durch den Kampfrichter verpackt , werden, bevor man den Stand verlässt. Aber dazu gibt es dann irgendwann dann hoffentlich wieder eine Klarstellung durch die TK bevor es Ärger bei Wettkämpfen gibt.

    Zum Glück ergibt sich der Ärger nur aufgrund von Meinungsverschiedenheiten, die Sicherheit ist ja hergestellt, solange keiner an der Waffe rumfingert.

    Sind bei Deinen gestern angebotenen Varianten alle Regeln nur streng und einzig an die Sicherheit ausgelegt?

    Die Variante die mir in den Sinn kam, war, wie geschrieben, dann verzichtet man schlicht auf die Teilnahme an Wettkämpfen beim DSB. Ob man dann bei anderen Verbänden mitmacht oder nur bei ausgewählten Wettkämpfen des DSB wo man vorab weiss, welche Kampfrichter eingeteilt sind, die keine Erbsenzähler aber fair und sportlich sind, war erstmal nicht die Variante, an die ich dachte. Falls Deine Frage darauf abzielt, ob ich denke, dass bei anderen Verbänden alles viel besser ist: erfahrungsgemäß ist es mit weniger Reglementierungen nicht weniger sicher aber entspannter. Leute die als Kampfrichter ihre Profilneurosen ausleben und sich deutlich im Ton vergreifen gibt es aber auch dort, sind aber dankenswerterweise in der Minderheit.

    Egal bei welchem Verband, werden nachvollziehbarerweise von Kampfrichtern meist die Schützen mit weniger Wettkampferfahrung angesprochen. Das ist ok und läuft meist professionell und freundlich ab. Auch bei Deutschen Meisterschaften des DSB.

    Bislang war es meinem Erleben nach nur bei DSB-Landesverbänden so, dass es selten Entgleisungen gab, bei denen Ansprachen übergriffig, unangemessen und/oderbloßstellend etc. waren. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Weil ich meist bei DSB-Meisterschaften unterhalb der DM des DSB schieße? Gut möglich.

    Im Ergebnis passiert aber was ich gesagt habe, die Leute ersparen sich die Teilnahme an DSB-Wettkämpfen und erleben Wettkämpfe beim z.B. BDS viel ungezwungener und angenehmer.

    Also wo ist das Problem alleine nur aus Höflichkeit eine Schnur einzulegen?

    Hi, das worum es sich hier gerade dreht, ist,


    1. ob man, sobald die Waffe aus der Hand gelegt wird, eine Schnur einziehen soll, und wo der Sicherheitsgewinn sein soll, wenn man stattdessen die Waffe in der Hand hält, weil man dann nämlich keine Schnur einziehen muss.

    Da ist das Problem, dass es unsicherer ist, die Griffel an der Waffe und den Finger am Abzug zu haben, als dass die Waffe unbefingert und ohne Schnur vor einem liegt.

    In dem Fall turnt auch noch keiner vorne rum, sondern es geht nur darum, ablegen und sofort die Schnur rein? Also sozusagen alle Schützen darauf konditionieren, dass eine Waffe die herumliegt, eine durchgezogene Signalschnur zu haben hat.

    Und es geht darum, ob das diejenigen, die die Vorschrift formuliert haben, das überhaupt so wollen, da die Vorschrift missverständlich, also schlecht bzw. unvollständig formuliert ist und außerdem sogar bei der DM anders als geschrieben gelebt wird, gibt es berechtigte Fragen.


    2. Muss das mit der Schnur sein, und wo ist da der Sicherheitsgewinn? Wo soll die Maxime „Jede Aktion, die der Sicherheit dient, ist notwendig und daher von allen Teilnehmern und Funktionären einzuhalten.“ hinführen? Insbesondere wenn es augenscheinlich so ist, dass es mehr um Aktion als um Sinnhaftigkeit geht - siehe das Beispiel, Waffe in der Hand und unter voller Kontrolle ist sicherer als Ablegen ohne Schnur.

    Das ist ein kleiner Handgriff und ich für meinen Teil würde deswegen niemals eine Strafe oder Disqualifikation auf einer DM riskieren.

    Ersatzvariante die viele Schützen bevorzugen: der DSB kann seine Wettkämpfe ohne sie durchführen.

    Schade aber sinnvoller als sich zu ärgern, weil ein Kampfrichter wieder was wusste.

    Was soll denn bringen

    Wie wäre es bei der Waffenkontrolle, dass der Kontrolleur beim Auspacken sofort sieht, dass die Waffe nicht geladen ist?


    Ok, das kann man auch so handhaben, dass man schlicht ins Patronenlager schaut, ob auch keine Patrone geladen ist, bevor man am Abzug rumfingert.


    Bei z.B. einer Druckluftwaffe, die ja zur Prüfung wissentlich mit CO2 bzw. Luft testweise „abgefeuert“ wird, ist die Sache aber ungleich schwieriger.

    Da macht es durchaus Sinn, vor der Waffenkontrolle am besten daheim und in Ruhe eine Schnur durchzuziehen.


    Auf dem Stand halte ich aber auch da mehr als den Verschluss offen zu lassen für überzogen.

    Wenn dann auch noch Kampfrichter disziplinarisch eingreifen, weil man die Waffe ohne Schnur ablegt hat, dabei aber nicht mal den Stand verlassen hat oder für die Trefferaufnahme Sicherheit gefordert wäre, da hört mein Verständnis für diese vermeintliche Sicherheitsregel auf.

    Ich habe den WDR-Beitrag hier gefunden:

    https://www.daserste.de/inform…eutschland-video-100.html


    Die Aussagen des Waffenhändlers und des Waffensachverständigen darin waren aus der Praxis und/oder fundiert, der Beitrag für sich mehr plakativ als informativ.


    Die abschließende Moderation, dass der deutsche Gesetzgeber handeln soll wurde durch den Beitrag konterkariert, in dem es unter anderem darum ging, dass es kein harmonisiertes europäisches Waffenrecht in Bezug auf Nicht-Feuerwaffen gäbe - darauf hat, wie in dem Beitrag korrekt ausgeführt wird, die deutsche Gesetzgebung ja keinen Einfluss. Selbst Laien in dem Thema dürften solche Widersprüche in dem Beitrag und der Moderation auffallen.


    Und Fehler, wie z.B. das vor 1972 (es war aber vor 1973) Langwaffen in Deutschland frei gekauft werden konnten, lässt mich insgesamt an der Qualität des Beitrags zweifeln.

    Ja, sehr bewegend und sehr gut (!) gespielt.

    Die Geschichte ist einnehmend bitter und beleuchtet Ängste, Zwänge, Mileus, Glück und Gewalt. Eben das Leben. Das kann hier z.B. ernüchternd sein.


    Und so ganz allgemein, wenn‘s um Schusswaffen geht bin ich immer wieder beeindruckt, wieviele davon im Fernsehen zu sehen sind, und auch über der Krimiabteilung in der Buchhandlung habe ich schon ein großes Bild einer Pistole hängen sehen, aber wenn man nichts mit Mord und Totschlag sucht, sondern die für Nicht-Waffeninteressierte doch eher drögen Bücher zum Schießsport, Technik von Handfeuerwaffen oder schlicht Waffenzeitschriften, dann ist das auf Anhieb nicht zu bekommen.


    Aber hier ging es beim Beitrag von Califax ja um den Film in der ARD-Mediathek, und der ist sehenswert.

    Die GSP Baujahr 73 läuft mit der SK Pistol Match wie ein Uhrwerk und Versager sind bislang unbekannt. Du solltest das aber erstmal probieren, ob es bei Deiner auch so problemlos ist (annahmsweise wird es auch bei Deiner so sein).


    Im Vergleich zur CCI wird die SK pro Schachtel aber selbst bei einem absoluten Schnapperpreis ca. 1,40 Euro pro Schachtel mehr kosten.


    Aktuelle Preise jeweils ab 7500 Patronen:

    CCI Standard 3,30 pro Schachtel

    SK Pistol Match 4,70 pro Schachtel


    Ersatzweise wäre da noch die RWS Club, die ich als gut, günstig, zuverlässig, angenehm und präzise aus einer AW93 schieße, aber ausser im Preis wäre auch da die SK Pistol Match in allen Belangen noch ein Quentchen besser.


    Die RWS Club habe ich aus der GSP nur selten aber immer anstandslos verschossen. Preis bei 7500 Stück pro Schachtel à 50 Patronen = 4,10 Euro, also 80Cent mehr als die CCI.