Posts by Strindberg

    Und woher weiß die Behörde, dass die Email von Dir ist?

    Tja, gute Frage, sie könnte es anhand des cacert Zertifikats verifizieren, aber ob sie das kontrolliert weiss ich nicht.

    Der Verkäufer wird anrufen und wenn ihm/ihr vom Amt bestätigt wird, was der Verkäufer wissen möchte, ist mein Ziel erreicht.

    Möglich wäre leider auch, dass mit einer gefälschten email und einem darauf folgenden Anruf bei der Behörde ein Unbefugter noch weitere Informationen erschleichen oder zumindest bestätigt bekommen kann.

    Wenn ich aber an einen Verkäufer die Kopie meiner WBK herausgebe, habe ich sowieso schon sehr weitreichende Informationen preisgegeben.

    Das lässt sich aber wohl kaum vermeiden, und man kann nur an den Verkäufer appelieren die WBK-Kopie nicht zu archivieren sondern nach Überprüfung zu löschen.

    Wichtiger ist die Passung des Laufs im Schlitten und ob er in Feuerstellung im Schlitten spielfrei oben anliegt.

    Vielleicht kann man einfach mal vorne an dem kleinen Stück des Laufs wackeln, der vorne aus dem Verschluss ragt?


    Bei einer CZ75 (mit oben über einen Kamm verriegeltem Browning-Verschluss/Lauf und einem Schlittenfanghebel, der in einer geschlossenen Kulisse läuft), bei der der Lauf doch mehr als gedacht wackelte, hatte ich den leicht eingelaufenen Verschlussfanghebel gegen einen neuen ausgetauscht. Der Lauf wackelte danach im verriegelten Zustand erheblich weniger und die Präzision der Waffe war ersichtlich besser. Ob das bei einer Glock auch so möglich wäre und solche positiven Auswirkungen hätte, kann ich nicht beurteilen.

    Folgende Lösung:


    nach dem Kauf lasse ich als Käufer dem Verkäufer eine Kopie meiner WBK zukommen, auf der die Seriennummern, alle Überlasser und die eingetragenen Erwerber geschwärzt/abgedeckt sind (da machen sich PostIts gut).


    Dann teile ich meiner Behörde (von der ich es seit Jahren so kenne, dass sie Fremden keinerlei Auskünfte über Waffenbesitzer erteilt) mit, dass eventuell folgende Person oder Firma aus demunddem Grund erfragt, ob ich berechtigt bin dieunddie Waffe oder Munition zu erwerben. Ich gebe der Behörde auch an, dass die Firma oder Person die Nummer meiner in Kopie erhaltenen WBK nennen könnte. Damit kann die Behörde bei Bedarf auch verifizieren, dass der/die Anrufen/in berechtigt ist, die Auskunft einmalig (!) zu erhalten.


    Diese Auskunftserlaubnis an meine Behörde lasse ich dieser üblicherweise per e-mail zukommen und setze den Verkäufer/Überlasser in Kopie/cc.

    Nochmal für Dich:


    Wenn der Verein kein GK haben will und auf den Stand nur .22 erlaubt dann darf er das und dann kann er dem Schützen natürlich auch keinen Stand nachweisen.

    Schon klar und damit bei allen Vorteilen (vorbildliche Stände, regelmäßige Trainingsmöglichkeiten, Leihwaffen, Ausbilder, ambitionierte Mitschützen) bedenkenswert.


    Es gilt also gleich am Anfang alle für einen selbst wichtigen Fragen zu stellen.


    Steht dieses Vorgehen in der Vereinssatzung?

    Das glaube ich kaum, weiss es aber nicht. Der Verein ist aber diesbezüglich in seinem Handeln sicherlich frei.

    Sollte dies wirklich so sein, solltest du dich nicht scheuen den Verein zu nennen!

    Ich nenne den Verein nicht. Das kann sich ja auch jederzeit wieder ändern, je nachdem wie sich der Verein umorientiert oder welche Person im Verein dem Verband bestätigt, dass man ein Bedürfnis für eine bestimmte Waffe erworben hat bzw. besitzt.

    Da gibt es rundherum auch bei anderen Vereinen abhängig von den Verantwortlichen und Abstimmungen in Mitgliederversammlungen immer wieder Änderungen, wie z.B. das mal Gastschützen zugelassen sind und dann wieder nicht, dass auf Ständen Kurzwaffen oder Flinten geschossen werden dürfen oder auch nicht, mal werden Transportscheine ausgestellt und dann wieder nicht, Umfang der Arbeitseinsätze, Sonderzahlungen für Ausbaumaßnahmen, Aufnahmeatopp, Mindesttrainingszeiten usw. Da ist, bevor andere Vorstandsmitglieder etc. dem Treiben einhalt gebieten ersteinmal nur gesetzliche Grenzen gesetzt und Regelungen die strenger sind als das Gesetz fallen nur selten darunter.

    Stimmt, es ist der Verband der das Bedürfnis bestätigt, aber wenn der Verein seine Unterschrift auf den Anträgen 1. für das Bedürfnis vom Verband und 2. für den Voreintrag durch die Waffenbehörde verweigert, stellt einem das der Verband nicht trotzdem oder ersatzweise aus.


    Sonnenklar, dass der Verband das Bedürfnis bescheinigt, aber Realität ist, dass die Antragsformulare der Behörden und Verbände der Phantasie von Sachbearbeitern etc. entsprungen sind und nicht durchgehend nur die Mindestanforderungen des Gesetzes wiederspiegeln.

    Der Verein kann schon bestimmen dass nur .22er geschossen werden darf, sei es dass der Stand nur für .22 genehmigt ist oder sie einfach nicht wollen

    Guter Einwand. Und das „einfach nicht wollen“ kann sich auch, obwohl man 9mm schießen könnte und dürfte auch dahin auswirken, dass Dir der Verein einfach kein Bedürfnis für eine 9mm bescheinigt.


    Ein Beispiel aus einem mir bekannten DSB-Verein mit klar selbstgestellter sportlicher Ausrichtung: nach einem Jahr bekommt man für Kurzwaffen nur ein Bedürfnis für Kleinkaliber bescheinigt. Hat man dann 1 weiteres Jahr mit dieser KK Waffe erfolgreich und regelmäßig geschossen und an Wettbewerben teilgenommen, bekommt man auch ein Bedürfnis für eine Kurzwaffe in größeren Kalibern ausgestellt.

    Das wird einem da nur auf Nachfrage erzählt. Das Gesetz schreibt das nicht vor, aber der für Bedürfnisbescheinigungen zuständige Mensch macht das so und dann ist das für alle von seinem Wohlwollen abhängigen Menschen so. Der Vereins- und Verbandswechsel der betroffenen Personen wird billigend in kauf genommen, da man auf vermeintliche Nicht-Sportler verzichten kann. Na ja, jeder wie er mag ...


    Vorher fragen ist also wichtig bzw. gleich am Anfang erzählen wohin man möchte, und dann kann der Verein sagen ob und wie er einen da begleitet.

    Ok, bevor sich nun die Antworten zu weit von der Frage entfernen kurz was ich zur STI Spartan auf die schnelle im Internet in Deutsch gefunden habe:

    1. einige Beiträge auf der österreichischen Seite http://www.pulverdampf.com

    2. https://waffen-welt.de/forum/zubehör-für-lang-und-kurzwaffen/magazine/11202-mec-gar-und-die-sti-stp-sparta-9mm-meine-erfahrungen


    Ich habe von 1911 so gut wie gar keine Ahnung. Viel Erfolg beim Finden von Infos :-)


    P.S. ach ja, so wie ich das verstanden habe ist STP nicht von STI

    https://www.pulverdampf.com/viewtopic.php?t=41666

    Welche Lockerungen im WaffG würdet ihr einführen?

    Gerne doch, ich versuche mich mal.


    1. bei nicht-deliktrelevanten Waffen (z.B. Einzellader, Repetierlangwaffen, mehrschüssige Vorderlader aller Art) Verzicht auf das Bedürfnisprinzip, also für die Waffen, die Sportschützen heutzutage auf die gelbe WBK erwerben dürfen, bedarf es nur eines Mindestalters, der Zuverlässigkeit, Eignung und Sachkunde


    2. Verzicht auf die Registrierpflicht für kleinkalibrige Flobert-Einzellader, -Repetierer und -Kurzwaffen bis 7,5 Joule. Nur Umbauten aus größeren Kalibern unterliegen Zuverlässigkeit, Eignung, Sachkunde und Registrierpflicht, sind aber bedürfnisfrei.


    3. Abschaffung des Erwerbsstreckungsgebots


    4. Lockerung des Bedürfnisses für Kurzwaffen oder Selbstlader - zu einer genehmigten Waffe wird eine kalibergleiche Waffe ohne Wettkampfnachweise als Ersatzwaffe anerkannt


    5. Rückkehr zu Sicherheitsbehältnissen Stufe A und B bzw. S1 und S2


    6. Schießen von Waffen bis 7,5 Joule unter Aufsicht Erwachsener ohne Altersbeschränkung. Von Waffen über 7,5 Joule unter Aufsicht sachkundiger, erwachsener Personen ab 12 Jahre frei


    7. Munitionsbesitz ohne Bedürfnis. Sachkunde, Zuverlässigkeit und Eignung reichen aus.


    8. Schalldämpfer sind frei


    9. für Sammler entfällt die Verpflichtung ihre Sammlung stetig ausbauen zu müssen


    10. bei Magazinen Verzicht auf Kapazitätsgrenzen


    11. es soll unerheblich sein, ob eine Waffe so aussieht wie eine Waffe die auf der Kriegswaffenkontrollliste steht oder nicht, sondern ob sie die Funktionskriterien einer vollautomatischen Kriegswaffe erfüllt und damit üblicherweise nicht ohne Erlaubnis erworben und besessen werden kann


    12. Waffen dürfen bei Sachkunde und Zuverlässigkeit ererbt werden ohne das die Waffen gesperrt werden müssten - Benutzung ist selbstverständlich im üblichen Rahmen freigestellt - Munitionsbesitz (siehe 7.) ist frei


    13. Verzicht auf regelmäßige, verdachtsunabhängige Kontrollen. Kontrollen bei Verdacht auf Verstoß gegen die Aufbewahrungsvorschriften reichen aus, und nur bei einem festgestellten Verstoß ist eine dem Aufwand angemessene Gebühr zu zahlen. Bei kleineren Verstößen Verzicht auf Strafe und ersteinmal nur eine kostenlose Ermahnung


    14. Die Zuverlässigkeit wird nur bei Gewaltverbrechen oder wiederholten Straftaten (!) aberkannt und nicht bei bußgeldbewehrten Taten oder pauschal bei über 60 Tagessätzen, ohne nochmals den Einzelfall zu bewerten


    15. Der Erwerb und Besitz von zertifizierten Deko- und Salutwaffen ist wie bis 2017 ab 18 Jahren frei


    16. Wiederlader dürfen Munition aller Kaliber laden und besitzen (siehe wieder 7.)


    17. jahrelange Auslandsaufenthalte oder wenn sich der Schütze nur im Ausland schießsportlich betätigt führen nicht automatisch zur Aberkennung des Bedürfnisses für im Besitz befindliche Waffen


    Das ließe sich je nach Interessenlage und vernünftig durchdacht sicher noch fortsetzen. Wichtig wäre mir, dass man den Gesetzen, wie es wohl bei allen neu erdachten Gesetzen oder deren Überarbeitung sinnvoll wäre, ersteinmal einen Evaluierungszeitraum von z.B. 5 Jahren auferlegt, dann unabhängig prüft, ob sie sich bewährt haben um sie dann ersteinmal ohne zeitliche Beschränkung weiterzuführen oder abzulösen oder zu verwerfen.

    Will der deutsche Schütze wirklich nur 2 Kat. B Waffen in den ersten 5 Jahren?

    Keine Frage, da wird von dem Diskutanten bei Firearms United wie so oft und bei vielen Seiten zu beobachten (Waffenbefürworter und auch -gegner) gekonnt mit Zahlen jongliert.


    Und auch in Österreich gibt es strengere Regelungen als in Deutschland, wo man sich die Frage stellt was für einen Sicherheitsgewinn das bieten soll.


    In Frankreich und Italien wurden ja Dank EU-Vorgaben bereits die sinnfreien Regelungen aufgehoben, dass privat keine Waffen mit „Kriegswaffenkaliber“ besessen werden durften. Damit war es Schützen in Italien untersagt z.B. Pistolen in 9mm Luger oder in Frankreich einen Karabiner in 8x57IS zu besitzen. In „zivilen“ Kalibern war der Erwerb und Besitz der identischen Waffe aber gestattet

    ja zu einem lockeren Waffengesetz, aber nicht in Deutschland!

    Hi, nach Deiner Argumentation ist die Konsequenz eines streng reglementierten Waffenerwerbs nachvollziehbar, aber die Anwendung lockerer Waffengesetze scheint dann nur ein Wunschtraum für den Fall dass allgemein Friede, Freude, Eierkuchen herrscht? Wo und wann soll das denn sein?


    Ich bin ja immer wieder positiv überrascht, wie wenig mit Feuerwaffen passiert, obwohl davon neben den legal besessenen eine Vielzahl (wahrscheinlich der Großteil) unangemeldet in Privathaushalten vorhanden sind.


    Und abgesehen von dem legalen Erwerb oder zumindest Besitz vor 1973 der unangemeldet nach 1973 und spätestens nach 1976 zu illegalem Besitz wurde, gab es bis in die 90er erheblichen Zufluss an Waffen. Da ist es nach dem von Dir gezeichneten Bild umso erstaunlicher, dass sich nicht dauernd medienwirksam die Bevölkerung gegenseitig meuchelt sondern doch eher einen zivilen Umgang miteinander pflegt und ihre Küchenmesser, AK74, Äxte, Makarov etc. zu Hause lässt.


    Ich glaube auch in Deutschland wäre offiziell möglich, was z.B. in Österreich geht - den inoffiziellen Teil hat Deutschland sowieso.

    Den hier gibt es derzeit bei egun für 125 Euro

    http://www.egun.de/market/item.php?id=7671376


    Wenn es nicht eilig ist, würde ich den aber nicht nehmen, da Griffe für Linkshänder meist eher günstiger verkauft werden als für Rechtshänder, und für den Preis dürfte man auf dem Gebrauchtmarkt etwas moderneres mit Fingerrillen erwarten können.


    Die Bohrung für die seitliche Montage ist ja total praktisch, aber wenn man sie nicht braucht eher ein Grund für einen Preisabschlag.

    Und ohne Montagematerial, würde ich auch eher weniger als mehr zahlen. Einen gebrauchten, modernen Nill-Griff mit Fingerrillen bekommt man für die GSP durchaus für 70 Euro. Dann aber eher ohne Montagematerial.

    Meines Wissens sind z.B RWS Basic, R10, Diabolos von H&N und d.h. auch die von Frankonia etc. sehr leicht gefettet, um Bleiablagerungen im Lauf vorzubeugen.


    Akah schreibt zu H&N Diabolos: „Geringste Verbleiung und gleichmäßige Schussbilder durch spezielle Match-Legierung und -fettung“.


    Praktisch, dass das Fett annahmsweise zusätzlich auch der Korrosion im Lauf und der Oxydation der Diabolos vorbeugt.


    Die Diabolos in einer Jahrzehnte verwahrten Dose einfacher Frankonia Competition sah beileibe nicht so Sch...e aus wie die ähnlich alter Diabolos aus Schönebeck/DDR, die sicherlich nicht gefettet waren


    Bei meiner aktuellen Luftpistole, die nun schon 17 Jahre alt ist, habe ich glaube ich noch nie Reinigungsfilze durchgeschossen, obwohl VFG finsterste Bilder von Präzisionsverlust, Korrosion etc. beschreibt, wenn man nicht deren Spezialprodukte nutzt (siehe https://ahg.anschuetz-sport.co…/VFG_Waffenpflege_CO2.pdf ).


    Da stimme ich eher scherge zu, und vermute ebenfalls, dass

    bei Herstellerempfehlungen klatscht der Vertrieb sicherlich auch im Hintergrund Applaus und auch die dort verlinkten, leider mittlerweile ins Leere laufenden Hinweise von VFG und Maik Eckhardt werden zumindest teilweise einen wirtschaftlichen Hintergrund haben.

    Einen Filz, so wie er ist, ab und an durch den Lauf zu schießen, schadet aber auch nicht. Bei einer LP80, die jahrelang eigentlich nur im Schrank lag, habe ich vielleicht alle 2 Jahre mal einen Filz durchgeschossen. Der war dann immer ganz minimal braungrau. War das dann eventuell der Rost vor dem gewarnt wurde? Dann hätten die Filze wohl nicht so richtig geholfen und waren eventuell sogar kontraproduktiv?


    Mist war jedenfalls ein leicht geölter Filz, den ich aus einer Haenel 312 verschossen habe. Die Waffe dieselte danach über Jahre, weil wahrscheinlich beim steigenden Druckaufbau nach der Schussauslösung Öl in den Kolbenraum gepresst wurde. Erst nachdem ich die Waffe geöffnet und gereinigt hatte, war damit Ruh.

    Damit es mit geölten Filzen nicht dazu kommt, sollte man dann doch wenigstens den Tip von VFG beherzigen, geölte Filze mit einem dahinter eingelegten Diabolo durch den Lauf zu schießen.


    Wenn es nicht gerade eine Waffe ist, die wieder zum Leben erweckt werden soll und der man mal so richtig was gutes (insbesondere für das eigene gute Gefühl) gönnen möchte, kann man sich die Filze denke ich aber sparen.


    Regelmäßig mit normalen, aktuellen Diabolos trainieren hilft der Präzision der Waffe und des Schützen sicherlich mehr.

    Das Beschlussprotokoll ist für mich größtenteils realitätsfern und bietet für ein bischen Akzeptanz bei den Verbänden ein paar wenige Bonbons.


    Da gibt es z.B. den Hinweis darauf, dass es unverständlich sei, dass der Erwerb und Besitz von Armbrüsten nicht stärker reglementiert ist, aber als Begründung folgt nicht etwa der Verweis auf Fallzahlen sondern es wird schlicht die besondere Gefahr genannt, die z.B. von Armbrüsten ausgeht, ohne dies mit Fallzahlen zu belegen oder belastbar (Studie) aufzuzeigen, dass Verbote diese Fälle verringern würden, Aufklärungsquoten verbessern oder die öffentliche Sicherheit positiv beeinflussen - abgesehen davon wüsste ich nicht, wer diese strengeren Gesetze durchsetzen sollte. Polizei, Ämter und Gerichte sind so ich es regelmäßig höre, unterbesetzt. Und ich nehme nicht an, dass das besser wird, wenn immer mehr Handlungen, egal ob sicherheitsrelevant oder nicht, strafbar werden.


    Dass das Waffengesetz in Deutschland von der Bevölkerung größtenteil beachtet wird, liegt wohl in der Einsicht der Bevölkerung darin, dass Demokratie nur funktioniert, wenn man sie unterstützt und auch dann, wenn es einem mal nicht gefallen sollte, sich Gesetzen fügt. Das wird eher nicht darin begründet sein, dass der Staat illegalen Waffenbesitz (der sozusagen gerade eben noch unreglementiert war), besonders effektiv verfolgt bzw. verfolgen könnte.


    Ich nehme an, dass wenn Waffengesetze immer strenger werden und die Akzeptanz dafür immer weiter sinkt, und damit immer mehr Leute nichts auf das Gesetz oder Teile davon geben, man der öffentlichen Sicherheit einen Bärendienst erweist.


    Dann sind, wenn auch die letzte Salamischeibe gefallen wäre, alle Waffen und was man als Waffe nur im entferntesten nutzen könnte, komplett verboten, aber dann wüsste keine Sau mehr, wo die Millionen unregistrierter, verbotener Gegenstände umhergeistern.


    Aber zugegeben, umhergeistern werden sie auch in Zukunft eher im geringeren Teil, und die paar mehr die das tun werden, werden bei den Fallzahlen dann hoffentlich genausowenig ins Gewicht fallen wie bisher.

    Mit den ganzen AK74, KK-Büchsen, Flobert-Gewehren, Bergmann-Pistolen, Schmeisser-Maschinenpistolen und ungezählten Flinten usw., die nie jemand gemeldet hat, passiert ja dank der vernünftigen Bevölkerung seit Jahrzehnten erstaunlich wenig.