Hallo Leute!
Ich habe auch noch einen Trainer! Er kommt aus dem Bereich NWDSB. Auch Diplomtrainer und bis 2013 Assi von Peter Kranneis.
Thomas Themsfeldt. E-Mail kann ich besorgen.
MfG und viel Glück bei der Suche!!
Greenhorn
Hallo Leute!
Ich habe auch noch einen Trainer! Er kommt aus dem Bereich NWDSB. Auch Diplomtrainer und bis 2013 Assi von Peter Kranneis.
Thomas Themsfeldt. E-Mail kann ich besorgen.
MfG und viel Glück bei der Suche!!
Greenhorn
Hallo Fische 49!
Du hast Recht! Aber dürfen nur Linienkonforme zu Wort kommen? Ich glaube, dass dieses Forum nicht dazu geeignet ist eine Meinung zu bilden, sondern gerade dazu geschaffen ist. Persönliche Zwistigkeiten halte ich auch für falsch. Aber was ist falsch an meinem Aufruf?
Mit freundlichen Grüßen
Greenhorn ![]()
Hallo BOL4000!
Danke für Deinen Beitrag!
Wenn ich aufrufe der Demokratie zu folgen um Veränderungen herbei zu führen, hältst Du das für Hetzerei! Mein Gott, wie weit ist es in diesem Verband gekommen, dass man nur noch dem Herrschaftswissen folgt. Dabei werde ich den aktuelle Jahrestag nicht bemühen. Ich hoffe mal, dass nur wenige, so wie Du denken.
Daneben steht die Reaktion des NWDSB nicht im Einklang mit dem Gerichtsurteil. Oder bist Du der Auffassung, dass der NWDSB selbstherrlich Mitglieder, von rechtmäßig aufgenommen Vereinen, aus dem Wettkampfsystem des DSB ausschließen darf und zwar ohne persönliche Hinderungsgründe.
Also, mach mal so weiter und ihr werdet sehen, wo ihr den NWDSB hinbringt.
Daneben möchte ich noch das Augenmerk nach Damme lenken. Dort passiert das gleiche, aber unter anderen Vorzeichen. Hier schließen sich Schützenvereine zu einer SSG zusammen, die überhaupt nicht organisiert sind. Also weder im Bezirk noch im LV gemeldet sind. Dürfen diese Sportler auch nicht starten. Hier bin auf die Reaktion des Präsidenten Herrn Wiechmann gespannt. 20 Sportler aufnehmen, aber ca. 1000 Schützen ignorieren!
Bitte macht mit und nehmt eure Rechte als Mitglieder in den Vereinen, Kreisen und Bezirke wahr und macht Schluß mit den BOL`s in ihrer Meinung. Sie schaden der Sache.
Mit freundlichen Grüßen
Greenhorn
Ps.: Nachfolgende Kommentare fand ich gut. Erstmal die Revision abwarten!
Nachtrag:
Bitte erlaubt mir folgende Anmerkung. Vor 25 Jahren hatten wir die Vereinigung. Und man rief in Leipzig anfänglich „Wir sind keine Rowdys!“ daraus wurde dann, „Wir sind das Volk!“ Ich frage mich langsam, wie lange wollen wir uns noch in unserem Hobby so bevormunden lassen. Es ist unverständlich, dass wir das mit uns machen lassen!
Frage: Wer sind eigentlich die Vorstände ohne uns Schützen?
Ich rufe Euch auf, nehmt Einfluss in den Kreisen und Bezirken! Nehmt an den Veranstaltungen teil und wählt. Schaut nicht mehr weg, was Eure Bezirksvertreter machen sondern schaut ihnen auf die Finger. Denn sie haben den Einfluss auf das Präsidium des NWDSB. Die Zeit ist reif für Veränderungen. Jedoch müssen wir alle dabei mitwirken, um den NWDSB wieder ins ruhige Fahrwasser zu bringen.
Motto: Wer wegschaut macht mit! In diesem Sinne ..
Mit freundlichen Grüßen
Greenhorn!
Hallo zusammen!
Jetzt gehts in die Vollen. Ich habe heute von einem Schützenbruder folgenden Brief bekommen. Nach dem ich diesen gelesen habe, frage ich mich, was das NWDSB Präsidum raucht um auf solche Gedanken zu kommen. Jetzt wird der Krieg ausbrechen, da die Sportler, dass mit sich nicht machen lassen. Letztendlich gehören sie einem Verein des NWDSB an, auch wenn die Herren und Damen es nicht für richtig halten, hat ein Gericht entschieden. Da nun jeder Sportler(In) für sich gegen den NWDSB vorgehen muss, bedeutet das
1. ca. 90 Anträge die nicht verlängert werden.
2. ca 120 Anträge die wegen Zeitüberschreitung 2014 nicht genehmigt werden sollen.
Naja, ich wünsche dem NWDSB viel Spaß bei der Bearbeitung.
Achja, die Angaben der Pässe werden von den Bezirken für den NWDSB eingegeben. Malsehen, was der NWDSB sich jetzt einfallen läßt um das zu unterbinden. Vielleicht so wie im Bz Os, die keine Ausbildungen mehr machen dürfen. Fazit: Die Geschäftsstelle des NWDSB braucht Personal!
Anmerkung: Ich kann mir persönlich nicht vorstellen, dass alle Mitglieder des Präsidiums damit einverstanden waren!Wenn ja, Alle weg und Neuanfang!! Regt Euch nicht auf, der Delitag in DH hat ja entschieden! Also müssen wir mit solchen Köpfen leben.
MfG Greenhorn und viel Spaß beim lesen des Briefes! ![]()
Suche erfahren Trainer für SpoPi / Duell
Beim NWDSB werden zur Zeit Lehrgänge angeboten. Lt. Internetseite lautet das Motto
" Von der Leichtigkeit eine Neun zu schießen!"
MfG
Greenhorn!!
Ich muss an dieser Stelle Wilhelm danken!
Das Dir jetzt schon das Urteil vorliegt zeigt, dass die Führung des NWDSB immer noch nichts von Öffentlichkeitsarbeit versteht. Aber wie sollen sie auch. Nach dem Delegiertentag im April, einhergehend mit der Wiederwahl von Herrn Otten hatte ich vermutet, dass sich etwas entwickeln könnte. Aber ich muss leider feststellen, dass nichts passiert. Jetzt sollte eigentlich jeder der Otten-Getreuen merken, dass hier die Luft raus ist. Für mich steht fest, ein Wechsel ist notwenig. Problem ist aber, das die Bz-Präsidenten den armen Otten offen an die Mauer laufen lassen, augenscheinlich haben sie die NWDSB Akte für sich geschlossen.
Nach meiner Auffassung gibt es z.Zt. aktuell drei Themen, die ohne Aufschub zu behandeln sind.
1. LLZ
2. SSG Urteil
3. DSB Struktur ( Selbst Herr Kink (BSSB) hat in der letzten Ausgabe der Verbandszeitung, seinen Verband vorsichtig in die Richtung gebracht. Hochachtung an Herrn Kink. Ob es gelingt, warten wir ab, aber er hatte den Mut es anzusprechen!!)
Was passiert bei uns? Gar nichts!
MfG Greenhorn ![]()
Hallo zusammen!
Ich will ja nicht euer regionales Problem behindern, dennoch denke ich, dass man strukturell an die Sache herangehen sollte. Hierbei ist mir auf gefallen, dass Herr Kink (BSSB) in der letzten Ausgabe der Verbandszeitung schon mal ruhig die Thematik angesprochen hat. Dafür muss ich den Hut ziehen, denn in anderen LV insbesondere NWDSB hört man dazu garnichts.
Das war´s macht weiter!
MFG Greenhorn! ![]()
Hallo zusammen!
Ich habe nicht den ganzen Mist gelesen, der gerade verbreitet wird. Also laßt uns zur Sachlichkeit übergehen. Natürlich wird der Sportler durch das Rhy. Klatschen beeinflußt. Die Frage ist doch wie gehen wir damit um. Wir können uns nicht mit anderen Sportarten vergleichen, in denen die Sportler reagieren müssen. Unser Sporart ist feinstkoordinativ und von Psyche beeinflußt. Was wir im Schießsport machen, ist kontraproduktiv weil der Sport und die Faztination alleine im Sport liegt. Das mag zwar nicht medienwirksam sein, aber die Finalregeln sind es auch nicht.
Fazit: Macht so weiter, aber so bringen wird den Schiesssport nicht weiter! Denn man muss ihn erleben!
MfG Greenhorn
Ich muß Euch Recht geben! Dennoch muß man sich die Frage stellen, warum man sich eine Satzung gibt und sich nicht daran hält. Dann darf man sich nicht wundern, dass die Bz des NWDSB sich die Zahlunngen so zurecht legen, wie sie sie gebrauchen.
Aber eine neue Satzung ist in Bearbeitung mal sehen was die Anlage Aufnahme so vorsieht.
Anmerkung:
Nach dem Urteil in der Sache NWDSB gegen Bz Bremerhaven- Wesermünde, müsste nun beim nächsten Delegiertentag des NWDSB ersteinmal die Entscheidung der Delegierten ( gegen die Aufnahme v. SSG´s)rückgängig gemacht werden, da sie unrechtmäßig war.
Prost und fG
Greenhorn
Warten wir den Termin für die Mitgliedermeldungen am 15.11. - siehe § 12.9 der Satzung des NWDSB - ab
Dieser Meldetermin ist unzweckmäßig und wird von den Bezirken i.d.R. nicht eingehalten, da die Verein 3 Monate vor dem 31.12. d.J. ein Kündigungsrecht haben. Also werden, wenn überhaupt nur Schätzungen gemeldet. Die tatsächlich Entrichtung der Mitgliedsbeiträge beziehen sich jedoch auf den 31.12. d.Vorjahres (§S12.8 der S. des NWDSB). Was durch die Bz jedoch so nicht tun. Da sie i.d.R. andere Termine für ihre Vereine festgelegt haben und nicht der der Satzung des NWDSB entspricht. Fazit: Alles durcheinander aber alle machen mit, irgendwie,aber nicht nach der Satzung des NWDSB.
MfG Greenhorn
Hinzu kommt das die Jugendklasse bis dieses Jahr die letzten 10 Jahre oder so nichtmal wirklich an Meisterschaften hat Teilnehmen können, es sei denn die Landesverbände haben da extra was ausgeschrieben. Da hat man die Jugendlichen lieber die Sportpistole schießen lassen, da man hier noch, incl Mannschaft, zur Deutschen kommt.
Anmerkung: Ab dem nächsten Sportjahr wird die FP auch wieder für die JgdKlasse zugelassen.
MfG Greenhorn
Hallo schmidtchen!
Aus dem Artikel lese ich, dass dieser VEREIN derzeit NOCH NICHT Mitglied des DSB (und somit wohl auch nicht des NWDSB) ist und NUN die Schießsportabteilung/-verein dem NWDSB und somit dem DSB beitreten will, um z.B. Informationen über di DSB-Schiene zu bekommen.
Ich lese das genauso! Daher wird es jetzt mal interessant, wie der Bezirk darauf reagiert. Denn es gibt eine Vielzahl von Schützenvereinen, die nicht oder nur teilweise dem NWDSB gemeldet sind und die Bezirke wissen davon. Jetzt haben Sie jedoch die Möglichkeit ganz legal ihre Sportschützen anzumelden oder ihre Anzahl legal zu mindern.
Warte mal ab, was sich sonst noch im BZ OL so tun wird.
Mit Deinen Aussagen zur Satzung gehe nicht konform. Diese Vorgehensweise widerspricht m.E. nicht dem Vereinsrecht, da jeder ein Vielzahl von Ämtern innehaben kann. Aber das ist für mich nebensächlich, da hier ja im Vorfeld durch das AG geprüft wird.
MfG Greenhorn
. Die Schützen erhalten aber keinen Wettkampfpass und sind somit nirgends startberechtigt. Den Wettkampfpass müsste jeder Schütze für sich einklagen?
Hallo Child!
Das trifft nicht zu. Es wurde festgestellt, dass der Bezirk in dieser Sache nicht für die Schützen handeln darf, sondern nur der einzelne Sportler. Somit bleibt zu hoffen, dass der NWDSB die Wettkampfpässe ausstellt, da die SSG von Seitens des Bezirks rechtmäßig aufgenommen wurde. Also liegt auch kein Grund vor, diese Pässe nicht auszustellen. Andernfalls sehe ich hier ein Klageflut gegen den NWDSB und das ist ganz einfach.
Die Grundsätzliche Frage, die sich jetzt abzeichnet, wie lange die Vereinspräsidenten gebrauchen, diese Entscheidung mit in ihren Überlegungen der Mitgliedschaft im NWDSB einzubauen.
MfG Greenhorn
Hallo zusammen!
Heute durch die Grüne Post!
Erste Informationen zum Verfahren beim LG Verden! Ich werde nicht näher darauf eingehen. Jedoch steht für mich fest, es wird mit den Mitgliederzahlen für den NWDSB noch enger und das einige Tage vor der SBN Tagung in Hannover, wo der LSB nochmals auf die Solidarität im Sport eingehen wird; insbesondere bei den Schützen. Gleichwohl bedeutet das auch, dass nun ggf. jeder einzelne Sportler sein WK-Pass, bei versagen durch den NWDSB, gerichtlich einklagen muss. Dann man viel Spaß ;-). Da lohnt es sich ja schon ein Juristen hauptamtlich einzustellen!
MfG Greenhorn
Hallo zusammen!
Lange habe ich mich aus der Diskussion heraus genommen. Aber jetzt noch eine Info, die mir zu Ohren gekommen ist. Es entspricht wohl der Tatsache, dass ein neuer Bauausschuss gegründet werden soll. In dieser Diskussion wurde jedoch festgestellt, dass die umfangreichen Bauunterlagen nicht mehr auffindbar sein sollen. Daher besteht z.Zt. eine gewisse Ratlosigkeit. Sollte dies der Tatsache entsprechen, kann man nicht nur mit dem Kopfschütteln, sondern die Hände über den Kopf zusammenschlagen, wg. Missmanagement! Also Weiterbau oder Terminankündigungen zur Fertigstellung!! Warten wir auf den nächsten Präsidentenbrief im Jahr 2016! In dem vielleicht angekündigt wird, dass man nun nicht mal mehr einen Schlüssel gebraucht, sondern das LLZ mit einer Keykarten betreten kann. ![]()
MfG Greenhorn!
Streiche Landeskader setze Bundeskader!
MfG Greenhorn
Danke Schmidtchen!
Mit dieser Korrektur zeigst Du, welches Kind Du bist. Einfach mal Texte lesen! bzw. verstehen. Danke dafür, jetzt verstehe ich deine Einlassungen! Ernsthafte Diskussionen zur Problemlösungen sind Dir fremd! Das bringt uns hier nicht weiter, zumindestens nicht dem Sport! Weil Dir die Denkweise dieses Aufsatzes nicht eingeht und Dir auch das Hintergrundwissen fehlt. Das der Breitensport den Spitzensport finanziert ist erst seit ca. 60 Jahren. Die Frage die sich stellt ist, wie lange kann noch die Solidarität beschrieen werden, um das System der Finanzierung so zu behalten wie es ist? So tiefgründig stellt sich die Frage, die man sich im Sport stellen muss! Für Schützen schwer nochvollziehbar, da es immer so war. Aber dadurch laufen uns die Mitglieder weg! Anscheinend ist das völlig egal.
Anmerkung:
Die finanzielle Förderung des NWDSB durch den LSB erfolgt zum größten Teil aus dem Breitensport und nicht aus dem Leistungssport (Landeskader).
MfG Greenhorn
lso, ich will ja nichts sagen,
aber grammatikalisch ist das Teil, dafür dass es ja wohl ein "Aufsatz" sein soll, um es mal vorsichtig zu formulieren, suboptimal. Sowas sollte sich ein (Ex-)Präsidentschaftskandidat meiner Meinung nach nicht erlauben. Da sollte man doch zur Sicherheit lieber nochmal in Ruhe drüber lesen und ggf. einen Dritten lesen lassen, bevor man es auf die Reise schickt. Das liest sich ja wie ein runtergeschriebener Forumsbeitrag.
Inhaltlich sind diese Dinge den Interessierten nicht ganz unbekannt.
Hallo Schmidtchen!
Ich weiß zwar nicht welches Programm Du benutzt, mir ist jedoch, nach deinem Hinweis, nichts aufgefallen. Vielleicht lese ich auch anders!
Daneben möchte ich noch erwähnen, wenn Dir das alles bekannt ist, frage ich mich, warum jetzt immer noch sinnlos diskutiert wird. Für mich waren diese Gedanken interessant, insbesondere der Gedanke zur Solidarität. Von anderen Funktionsträgern, habe ich so eine deutliche Auseinandersetzung mit dem Thema (Mitgliederschwund) noch nicht gehört. Kritisch und neutral, versucht m.E. T. sich dem Problem, vorsicht, anzunähern, um eine Lösung für alle zu finden. Was ist schlecht daran? Leider ist er nicht mehr in der Verantwortung und sei es als Referent! Mal sehen, ob ich ihn auch zu einer Stellungnahme dezentraler und zentraler Maßnahmen bewegen kann. Im letzten Gespräch hat er mir kurz die finanzielle Unterstützung des Sports für den LV NW erklärt, und das widerspricht dem, was hier veröffentlicht wurde. Vielleicht klingt er sich auch in diesem Forum ein, mal schauen!
MfG Greenhorn!
Hallo zusammen!
Eigentlich wollte ich folgenden Beitrag schon letzte Woche rein stellen, jedoch war eine Pause angesagt. Ich glaube auch, dass das gut war.
Nachfolgender Aufsatz hat mich über Umwegen erreicht. Da er nicht personalisiert war, denke ich, dass eine Veröffentlichung in diesem Forum erlaubt ist:
Zitat Anfang:
Warum verlassen die Schützenvereine den NWDSB?
Für diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort, warum sich die Vereine des NWDSB aus dem System Schützenbund verabschieden. Die Beweggründe für einige Vereine dem NWDSB den Rücken zu kehren sind sehr vielschichtig. Um einwenig Licht ins Dunklere zu bringen, möchte ich auf folgende Aspekte eingehen.
Die viel beschreibende Solidarität des organisierten Sports in Deutschland ist historisch begründet. Es stammt aus den 50er Jahren. Allerdings haben sich in den letzten Jahrzehnten die Mitgliederstruktur der Vereine, das Sportangebot und die Motive, in einen Schützenverein einzutreten, grundlegend geändert, ohne dass der DSB und NWDSB in ihrer Gesamtheit daraus Konsequenzen gezogen haben. Ein kleiner Teil der Schützen sehen in ihrem Verein eine Möglichkeit, sich unter Anleitung sportlich zu betätigen, ohne sich am Vereinsleben zu beteiligen. Somit werden sie keine Solidarität zu anderen Vereinsmitgliedern und dem Verein entwickeln können. Ein anderer Teil der Mitglieder ist im Schützenverein, weil es einfach zum guten Ton gehört. Dass sich heutzutage die Mitglieder eines Schützenvereins, insbesondere eines Vereins mit mehreren Abteilungen, sich als eine Einheit sehen, als ein solidarisches System empfinden, mag zwar wünschenswert sein, entspricht aber nicht immer der Realität. Dieses wird sogar noch durch die Fachverbände forciert, in denen einzelne Sportdisziplinen offen als Türöffner für Schützenvereine in den Vordergrund gestellt werden. Somit kann keine Solidarität gefördert werden.
Durch die Fortentwicklung des Leistungssportes wurde der Schießsport immer teurer und lässt sich von den Vereinen kaum noch finanzieren. Denn in der Regel sind vielleicht 10% der Mitglieder aktive Sportschützen. Auch wenn Funktionäre das „Solidarprinzip im Verein“ fordern, ist dies allerdings eine Richtungsentscheidung, die die Vereinsgemeinschaft selbst zu treffen hat. Dabei muss grundsätzlich gelten, dass Solidarität nicht verordnet werden kann.
Im Verein haben die Mitglieder die Möglichkeit, den Verein zu verlassen, wenn ihnen das Prinzip der Solidarität zu weit geht. Vereine als Mitglieder eines Sportverbandes haben fast keine Möglichkeiten, die Fachverbände zu verlassen. Sie müssen bei dem heutigen System ein Schlupfloch suchen, wenn sie eine Finanzierung nach dem Solidaritätsprinzip ihren Mitgliedern gegenüber nicht mehr rechtfertigen können.
Diese Situation spiegelt sich jetzt im NWDSB massiv wieder. Die Abwägung im Verband zu verbleiben, ist oftmals die Frage, ob der Verein seinen Mitgliedern die Zugehörigkeit im NWDSB noch zutrauen darf. Hierbei spielen oftmals neben dem finanziellen Aspekt auch die Verfahrensweisen des Verbandes eine Rolle. Dazu gibt es genügt Beispiele. Das LLZ wird augenscheinlich von der Mehrheit der Mitglieder getragen. Wobei die Gegner sich den demokratischen Prozessen anfänglich beugten und sich solidarisch verhielten. Aber im Verlaufe der Bauphase und der Kostenexplosion einhergehend mit der schlechten Informationspolitik des NWDSB, beflügelte natürlich die LLZ-Gegner, nach Alternativen Ausschau zu halten, um den Bestand des Vereins nicht zugefährden.
Dieses Denken widerstrebt natürlich den Verbandsverantwortlichen des NWDSB und der Ruf nach Solidarität wird immer lauter, da der Mitgliederschwund finanzielle Lücken reißt. Solidarität bedeutet aber auch, dass der der hat, den unterstützt der gebraucht. Die Frage lautet somit, hat es nicht auch eine Berechtigung, dass eine Subventionierung des Breitensportes durch den Leistungssport erfolgen könnte. Warum muss ein Mitglied, das nur im Schützenverein ist, um sonntäglich fünf Schuss zu machen, genauso fiel zahlen muss, wie ein Wettkampfschütze. Somit wäre ein weiterer Gesichtspunkt der Mitgliederabwanderung in der momentanen Beitragsstruktur in den Vereinen und des NWDSB zu suchen.
Die Suche nach alternativen Formen der Zusammenkunft gleicher Interessen ist aus meiner Sicht legitim, auch wenn es dem Solidargedanken der Sportfunktionäre zuwiderläuft. Der letzte Zusammenschluss von gleichartigen Interessen brachte, durch die Gründung eines Verbandes von überwiegend traditionsbewussten Schützen, gleich 4000 Abgänge dem NWDSB. Dieser Tendenz zu begegnen bedeutet, dass der NWDSB hierzu Lösungen suchen und finden muss, damit die Vereine der Solidaritätsgemeinschaft NWDSB erhalten bleiben. Das geht jedoch nicht mit der bloßen Forderung zur Solidarität, sondern der Beginn eines Denkprozesses über die Finanzierung des Sports insgesamt und über veralterte Strukturen, um so Reserven zu erkennen und zu nutzen. Solange daran nicht gearbeitet wird, wird jeder Verein abwägen, ob die Mitgliedschaft im Fachverband den Mitgliedern noch zuzumuten ist.
Gez. Thomas Themsfeldt
Zitat: Ende! Ich glaube darüber sollte man mal nachdenken.
MfG Greenhorn