Beiträge von schmidtchen


    Da wird der OSM moses und/oder Kilolima wohl glauben müssen, oder auch nicht.


    Da Kilolima ja persönlich bekannt ist kann man sich ja bei "Nichtglauben" die Anlagen mal zeigen lassen. So wie er sich für die Sache einsetzt, wird er die Teile bestimmt auch zeigen, wenn sie denn da sind. Spätestens dann weiß man mehr. ;)


    Und zwischen "nicht in Benutzung" und "abgebaut" ist auch ein kleiner aber feiner Unterschied.

    Das eine schließt aber das andere nun mal nicht aus. Es würde auch wenig Sinn machen, aufgebaute Anlagen nicht in Benutzung zu haben, da man damit ja den gesamten (Teil-)Stand lahmlegen würde. Insofern sehe ich da keinen Widerspruch und würde das eine mit dem anderen im konkreten Fall gleichsetzen.

    @'jo-bo

    ich hoffe,Du meldest dich nicht ab. Du hast endlich mal etwas Licht ins Dunkel gebracht.

    Mit bestem Schützengruß

    Fieli

    Wobei es natürlich auch schön wäre, wenn die Informationen stimmen würden bzw. keine Widersprüche zu anderen Infos bilden würden.

    Zitat

    Zitat aus jo-bo's "Historie"

    Dazu sind PSSB und RSB seit 18 Monaten scheinbar nicht in der Lage. Die Versionen, die von ihnen dem Landessportbund vorgelegt wurden, sind von ihm abgelehnt worden.

    Diese Aussage steht ein wenig im Widerspruch zu der Aussage vom Vorsitzenden der Trägerschaft (@Kilolima] in Beitrag #118

    Zitat

    Die Verbände wurden bereits seit dem Frühjahr 2015 Mehrfach aufgefordert auch ein eigenes jedoch gegenseitig abgestimmten Leistungssport Förderkonzeptbezogen auf die bestehende Anlage in Bad Kreuznach einzureichen.
    Ergebnis wegen des nicht vorliegenden Konzeptes wurden die Fördermittel (aus Landeshaushalt) bei der Sitzung beim LSB am 102.10.2015 eingefroren.

    Frage daher an @jo-bo, ob die Verbände nun noch nichts gemacht haben, oder ob es vom LSB abgeschmettert wurde. Auch aus der Sitzung am 08.06. in BK wurde doch berichtet, dass das Konzept eben immer noch nicht vorläge und am 21.06.(?) bei der Besprechung Deadline sei.

    Des weiteren steht in dem Papier

    Zitat

    Zitat aus jo-bo's "Historie"

    In der letzten Besprechung unter der Leitung von Udo Bausch (Sportdezernent Stadt Bad Kreuznach) wurde von den beiden Landesverbänden RSB & PSSB vorgeschlagen, das sie eine eigene Trägerschaft gründen und...

    Nach dem was ich gehört habe, soll wohl Horst Brehmer als PSSB-Präsident so etwas geäußert haben, dass er das LLZ übernehmen wolle. Aber wie etwas weiter vorne zu lesen war, will er ja (jetzt auf einmal ?) auch einen eigenen RLP-Verband. Wer weiß, was ihn an diesem Tag geritten hat. das ist auch sein Problem. Aber jetzt so zu tun, als seien sich PSSB und RSB angeblich einig, dass LLZ selbst zu übernehmen, deckt sich nicht mit dem, was in unserem Verband (RSB) derzeit kommuniziert wird.

    Hier scheint es wohl unterschiedliche Ansichten/Erkenntnisse (aus der Sitzung ?) zu geben.

    Aber aus genau solchen "Spielchen" ergeben sich dann aus meiner Sicht die persönlichen Unverträglichkeiten. Da wird versucht, von der einen Seite Verantwortlichkeit auf die andere Seite zu schieben und umgekehrt. Das dann manch einem die Lust vergeht, sich da zum Spielball von welchen Interessen auch immer machen zu lassen, kann ich auch verstehen.

    Nachdem der PSSB-Vize Vetter ja wohl in der Sitzung in BK am 08.06. geäußert hat, er habe einen ersten Entwurf an den RSB geschickt und dieser ebenfalls Bereitschaft an einer solchen Erstellung bzw. Mitwirkung signalisiert hat (was bei der Äußerung vom PSSB-Präsidenten, einen kompletten eigenen RLP-Verband machen zu wollen, aus meiner Sicht durchaus wohlwollend zu sehen ist), kommt ja vielleicht doch noch ausreichend Fahrt in die Angelegenheit.

    Das man das auch hätte früher machen können, sehe ich persönlich auch so, aber der Ursprungsansatz der Trägerschaft für das LLZ, die ja wohl zunächst selbst ein entsprechendes Konzept erstellt und eingereicht hat, um finanzielle Zusagen für das LLZ zu bekommen, war halt nicht so, dass die LV auf diesen Zug mit Begeisterung aufgesprungen wären.

    Man wird sehen, wie es denn weitergeht, wenn denn tatsächlich ein solches Konzept erstellt und abgenommen wurde. Denn dann erst wird sich herausstellen, ob denn ein Weiterbetrieb aus betriebswirtschaftlicher Sicht überhaupt realistisch durchgeführt werden kann. und ich vermute mal, dass das nicht so funktionieren kann

    Lassen wir die "Altlasten" der alten SG mal außer acht, sonst kommen gleich wieder die altbekannten Einwände, "wir übernehmen keine Schulden der SG".

    Auch diese gehören in die betriebwirtschaftliche Betrachtung einer Anlage und sind zurück zu zahlen. Und zu dieser Summe existieren ja auch immer wieder andere Zahlen bzw. wurden wohl in der Vergangenheit "Schönrechnungen" aufgestellt, bis wohin man den Gläubiger gedrückt bekäme. In @jo-bo's Papier wird die Summe ja jetzt mit 310.000,- EUR angeben. Da fallen ja auch in einer Niedrigzinsphase durchaus ein paar EUR Abtragung an, die es einzubeziehen gilt.

    Das die Verbände da bisher zurückhaltend waren/sind, kann ich durchaus verstehen.

    ... kommt nur noch eine Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesgerichtshof in Betracht.

    Ich würde sie, nach meiner ersten Einschätzung der Schwächen des Urteils, in jedem Fall einlegen, und der Prozessbevollmächtigte würde es wohl auch (bzw. sie von einem BGH-Anwalt einlegen lassen). Das hängt aber natürlich auch von den Kosten ab.

    Da aber eine Nichtzulassungsbeschwerde in jedem Fall einen Streitwert von über 20.000,- EUR voraussetzt und darüber hinaus eine weitere/zusätzliche anwaltliche Spezialbetreuung (BGH-Anwalt) notwendig macht, andererseits auch eine Niederlage (und damit Kostenübernahme des Verfahrens incl. Gegner) einkalkuliert werden muss, erfordert dieses tatsächlich eine entsprechende Abwägung. Im Sinne der Rechtsprechung würde ich mir ein höchstinstanzliches Urteil wünschen, wenn ich auch bzgl. BGH mittlerweile meine Vorbehalte habe.


    Dann kommen die Präsidenten beider Verbände mit den Vorstandsmitgliedern desFachbands Rheinland, des Fördervereins RLP und der Trägerschaft nicht überein.

    Möglicherweise, weil sie vermuten, dass diese Gruppe ebenfalls eigene Interessen hat, die über den reinen Erhalt des LLZ hinausgehen, die aber nicht laut geäußert werden !?


    Es ist leider nicht erlaubt, die letzte Mail des PSSB Präsidenten H. Brehmeran Kurt Lauterwasser hier zu veröffentlichen, es würden euch die Augenausfallen.


    Aber nur, wenn man ihn nicht eh schon so eingeschätzt hat, wie er sich nun offenbart. Eine Fahne im Wind !


    Nach den bisherigen Berichten über den Rechtsstreit keine unerwartete Entscheidung.

    Das sehe ich anders.

    Aber entscheidend ist die Urteilsbegründung. Und die gilt es nun erst mal abzuwarten und auszuwerten. Erst dann lässt sich näheres zur Begründung und den daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen sagen.


    Leidtragende werden am Schluss die Vereine sein, die ihre Schießstände modernisieren wollen aber aufgrund des Themas keinen Zuschuss mehr erhalten.
    Es ist auch den Vereinen in den Hintern getreten die über Jahrzehnte ihre Hausaufgaben gemacht haben und ihren Verpflichtungen immer brav nachgekommen sind.
    Jetzt aber nicht neu investieren können , da die Zuschüsse gesperrt wurden.

    Wenn ich das oben richtig gelesen habe, sind doch "nur" Gelder für das LLZ sowie die für elektronische Stände betroffen. Bei letzteren hatten die RLP Vereine eh immer einen Vorsprung, da sie in großer Zahl solche Anlage für die Vereine bezahlt bekamen (bzw. erhebliche Förderung erhielten). In NRW und meines Wissens auch in anderen Bundesländern sieht das anders aus. Da bekommen nur besondere Sportstätten (LLZ bzw. LLStp) solche Zuschüsse. So schön es auch ist, wenn man auf solchen professionellen Anlagen trainieren kann, so stellt sich möglicherweise die Frage, ob das das Ziel einer BREITENSPORTförderung ist ? Diese Gelder könnte man ggf. auch besser ausgeben. In vielen Vereinen habe ich es schon erlebt, dass das Know-how für die Bedienung nur bei 1-2 Personen lag und es oftmals Schwierigkeiten gab, wenn diese nicht verfügbar waren.

    direkt zu b) wenn Du schon Württemberg als Modell vorstellst, solltest Du Dich zuerst mit der Materie beschäftigen, den das LLZ Pforzheim wurde nicht neu gebaut sondern als quasi Parallele zum LLZ Bad Kreuznach auf der Basis der SG Pforzheim aufgebaut. 1973.
    Im Jahre 1999 wurde der LLZ-Verein für Sportschießen Baden-Württemberg e.V. aus rechtlichen Gründen ins Leben gerufen.
    Auch hier existiert ein sog. „Strukturplan 2013 – 2016“ in dem die 3 baden-württembergischen Schützenverbände ihre Konzeption der Grundsätze zur Leistungsförderung, Talentschulung und Kaderauswahl von 1992 sowie aus den 4 jährigen Strukturplänen seit 1997 aktualisieren und fortschreiben.
    Der Trägerverein LLZ hat jedoch einen erheblichen Vorteil und gegenüber, da alle 3 Sportschützenlandesverbände insgesamt innerhalb der Landesgrenzen es Bundeslandes liegen.
    PS Dieser Link führt zum LLZ Baden Württemberg: http://www.llzbw.de/?page_id=37

    Aus meiner Sicht ist NICHT die Tatsache, dass sich alle 3 Verbände in einem Bundesland befinden der wesentliche Vorteil, sondern dass die 3 Verbände über den LLZ-Verein quasi selbst Träger des LLZ sind. Sie entscheiden also selbst, was wie im LLZ gemacht wird.
    Bei der Trägerschaft in BK sieht das anders aus, da dort laut Satzung schon jetzt eine Vielzahl von Vereinen Mitglied sind, ebenso die Verteilung im Beirat. Hier reden also deutlich mehr Leute mit und bekanntermaßen macht so was das Leben nicht einfacher.
    Insofern ist wohl auch der Beirat der Trägerschaft nicht mit dem alten Kuratorium zu vergleichen, wie schon öfters behauptet wurde (im Beitrag von @Kilolima ja auch nochmals). Denn meines Wissens waren im Kuratorium des LLZ neben dem LSB noch die SG Bad Kreuznach als Träger, die beiden Landesverbände sowie die 3 Fachverbände vertreten. Letztere waren aber ja quasi in Personalunion mit den LV. Insofern dürften sich an dieser Stelle für die LV deutlich weniger Reibereien ergeben haben. Das dabei die "Aufsichtspflicht des Kuratoriums" wohl mit der Zeit etwas zu kurz gekommen ist, sehe ich nicht in dieser Gruppen-Konstellation sondern eher in den handelnden Persönlichkeiten bei den jeweiligen Partnern begründet.


    Mir jedoch genau so wichtig sind die Aussage mehrerer nationaler und internationaler Spitzensportler und deren Trainer, wobei allein deren Nutzung der Anlage für sich spricht.
    Offensichtlich haben Olympiateilnehmer recht bescheidenen Ansprüche, da diese gerne auch bereit sind zu Improvisieren bis die Ausbaustufe 1 fertiggestellt wäre. Bausumme 240.000,-€

    Ich war in früheren Jahren oft genug als Schütze in BK und ich kann dir versichern, hier wurde schon zu Zeiten, als noch ein aktiverer Schießbetrieb als heute stattfand, genug improvisiert (auch von den Schützen und von diesen ertragen). Neben den Ständen, die tatsächlich meist in einem rechtlich ordnungsgemäßen Zustand waren, war aber sowohl die Essens- und Parkplatzsituation als auch die hygienischen Zustände mehr als einmal mehr als unzureichend. Wenn ich an einem LLZ hochrangige Wettkämpfe durchführen will, muss ich auch in diesen Punkten die Anforderungen erfüllen können. Ob dieses zukünftig besser laufen wird, wird die Zeit sicherlich zeigen, so es denn eine weitere Chance gibt. Aber so zu tun, als ob das Ganze alles kein Problem sei, ist aus meiner Sicht blauäugig. Spätestens, wenn es in den Sommermonaten über 3 Monate LVM's sowohl des RSB als auch des PSSB dort geben würde, würde sich zeigen, ob neben den derzeitig handelnden Protagonisten denn auch noch ein paar Hände voll Hilfspersonal zur Verfügung stünde, um gewisse Nebenarbeiten zu erledigen. Ich habe da aus eigener Erfahrung so meine Zweifel.


    Dieses ist jedoch nicht das Problem deren Entscheidung durch die Verbände PSSB und RSB gelöst werden muß, da die Verbände nicht zur Beteiligung an den Kosten der Übernahme und des Ausbaus aufgefordert wurden.
    Jahrzehnte lang haben die Landesverbände alle Fragen im Zusammenhang mit dem LLZ den Fachverbänden überlassen, die die Steuerung des LLZ im Kuratorium LLZ in den Händen hatten. Damals bis 2010 jedoch ausschließlich für den Bereich der Lehrgangskosten, die unabhängig von der D-Kaderbesetzung prozentual aufgeteilt war. Fachverband Rheinland (FVSRL) & Fachverband Pfalz (FVSP) je 42,5% Rheinhessen FVSRH) 15%. Die Trainerkosten, Unterhaltszuschuß und Leistungsportzuschuss kamen über den LSB zusätzlich dazu.

    Damals waren jedoch die Fachverbandsvorsitzenden Pfalz und RSB die Präsidenten der Landesverbände in Personalunion. Somit standen Ihnen die Sportfördermittel des Landes an die Fachverbände uneingeschränkt zur Verfügung.

    Irgendwo weiter oben war doch zu lesen, dass der RSB zwar versucht haben soll, die RLP-Fördermittel zu übernehmen, dieses jedoch gescheitert ist,, da diese ausschließlich für RLP-Sportler verwendet werden dürfen. Wenn dem so ist, kommen sie doch den Sportlern aus RLP zugute. Was willst du also ? Ob das über die Vereinsschiene oder die Verbandsschiene erfolgt, mag für die jeweilige Seite interessant sein, für den (Leistungs)Sportler eher nicht. Er braucht Unterstützung, und zwar von allen möglichen Seiten. Da es auch in RLP sehr unterschiedliche Fördertöpfe gibt, wie ich vermute (zumindest in NRW ist das so), dürfte eine Verallgemeinerung des Begriffs "Fördergelder" sowieso auch eher in die Irre führen.

    2010 wurde jedoch diese Epoche durch das Veto des Sportbundes beendet. Zeitgleich wurde vom Präsidenten RSB und Vorsitzenden des FVSRL die Unterstützung für das LLZ und die E-Kader-Förderung eingestellt. Dieses führte zur Trennung vom damaligen Bezirk 14 vom RSB.

    Ich kenne zwar die Gründe für die Einstellung der Förderung des LLZ und die E-Kader durch den FVSRL nicht (denn der hatte ja wohl die Gelder und nicht der RSB), so sie denn erfolgt ist, aber ich erinnere mich noch sehr genau an die Diskussionen, die zur Abspaltung einiger Vereine im Süden geführt haben. und da waren eingestellte Fördergelder nach meiner Erinnerung nicht bei. Vielmehr war die gescheiterte Strukturreform 2007/2008 und damit die nicht erfolgte Verschlankung des Meisterschaftssystems eine wesentliche Begründung für die Unzufriedenheit. Der an dieser Stelle entstandene Unmut hat sich dann ja hochgeschaukelt bis zur Gründung des neuen " LV SSV Rheinland-Pfalz", der im Endstadium gerne ALLE RLP-Schützen bei sich vereinen wollte. Dieses ist ihm durch die Verweigerung des DSB und der beiden LV RSB und PSSB, die ja in dem Gerichtsverfahren mündete, nicht geglückt.
    Einige der damals maßgeblichen Akteure sind ja bei der Trägerschaft nun wohl auch wieder aktiv und darin liegt vielleicht auch das Verhalten der beiden LV's PSSB und RSB begründet, die ob dieser Vorgeschichte der ganzen Angelegenheit nicht so ganz trauen.

    Nach der Beschlussfassung der Satzung und Neubesetzung des Vorstandes des FVSR hatte das Präsidium keinen Zugriff mehr auf die Sportfördermittel des FVSRL

    Ich glaube, dass du hier nicht ganz mit offenen Karten spielst. Nach den obigen Ausführungen hier im Thread waren die Mittel für RLP schon IMMER für RLP-Sportler geblockt. Und aus meiner Zeit als Bezirksjugendleiter weiß ich auch, dass diese sehr intensiv für RLP verausgabt wurden, da das Gebiet Süd eine sehr gute Jugendarbeit geleistet hat (wenn man sich die Namen Sonnet und Kani ins Gedächtnis ruft, so werden sie einigen älteren sehr wohl noch was sagen). Die Gebietsjugendleiterin war für ihre "Haare auf den Zähnen" (weil sie sich so für "ihre" Jugend einsetzte), überregional bekannt. Insofern sind DIESE Mittel sehr wohl zweckentsprechend und ausschließlich für RLP verwendet worden.
    Das an anderer Stelle Gelder wohl nicht im Sinne des Sports verausgabt wurden, scheint wohl so gewesen zu sein, aber das muss dann ja wohl im Südteil, sprich RLP, abgelaufen sein und nicht im ganzen RSB, da die Gelder ja nur in RLP verausgabt werden durften und ansonsten die Kassenprüfung das hätte bemängeln müssen.

    Übrigens saßen da nach meinen Kenntnissen (wenn man sich die heutigen "Akteure" von Trägerschaft und FVSRL mal anschaut) seinerzeit auch einige Personen in Leitungsfunktionen, die heute alles anders sehen, damals aber wohl auch nichts dagegen gesagt haben. So ändern sich die Zeiten. ;)

    Warum kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass einige hier ein "Schwarzer Peter" Spiel spielen, ohne ihre Karten auf den Tisch legen zu wollen ?

    Dort kann der Bericht eines neutralen
    Reporters nachlesen.

    Reporter sind in der heutigen Zeit nur sehr selten neutral. Und wenn man sich mal bei der RZ anmeldet, um den Artikel lesen zu können (sonst geht's leider bei mir nicht), erkennt man, dass dort nur die Leute von der Trägerschaft und dem Fachverband Rheinland, der ja, wie wir von dir wissen, ebenfalls stark am Erhalt des LLZ interessiert ist, zur Sprache kommen. Von Stellungnahmen des PSSB oder des RSB zu diesem Themenkomplex ist dort nichts zu lesen. Ebenso wenig von Vereinen aus anderen Ecken von RLP., die nicht direkt aus der Region dort kommen.
    Das die RZ als regionale Zeitung wohl eher pro LLZ eingestellt ist als gegen, dürfte auch verständlich sein.

    Zur Zeit werden alle Kosten, A- Trainer und alle Lehrgänge alleine durch den PSSB und die beiden Fachverbände Rhein- Hessen und Pfalz getragen- ca. 50.000,-€. Das ist auch schon eine gute Hausnummer.

    Interessant ! Ich dachte, der PSSB und dessen Fachverbände seien gegen das LLZ ? ?(
    Und was ist mit den Sportlern aus dem Gebiet des Fachverbandes Rheinland ?

    Mir scheint, dass da einiges recht willkürlich kreuz und quer geht.

    Also selber nicht dasein (warum auch immer), aber erst einmal andere anpöbeln, die ebenfalls verhindert waren. Beachtlich. Moralische Glanzleistung.

    Kannst du mir mal sagen, warum du hier jetzt dauernd meinst, "den Lauten" machen zu müssen ? Wenn du mal einen Blick in den Kalender werfen würdest, hättest du erkannt, dass die Veranstaltung am MITTWOCH (den 08.06.) stattfand. Was veranlasst dich also zu der Annahme, dass HoDi nicht da war, wenn er am DONNERSTAG ins Krankenhaus ging ? Mir fehlt da der Zusammenhang. Aber du wirst ihn mir sicher erläutern. Auch für dich gilt wie für andere auch: Bleibt doch einfach auf der sachlichen Ebene. Da finden sich genug Probleme, an denen man sich reiben kann. Da muss man nicht auch noch persönlich werden, selbst wenn man den einen oder anderen aus welchen Gründen auch immer, nicht mag.

    Das von Vereinsseite nichts kommt stimmt einfach nicht. Fast alle Vereine im den RSB-Bezirken 11, 12 und 14 würden sofort dem Erhalt des LLZ und einem gemeinsamen Verband in Rheinland-Pfalz zustimmen, aus Gründen, die Dir und dem Rest des RSB Präsidiums längst bekannt sind.


    Wenn dem so wäre, kann ich weiterhin nicht verstehen, warum diese überwältigende Mehrheit der RLP-RSB-Schützen nicht längst diesen Weg, den man mit dem SSV RLP ja schon mal angefabgen hatte, nicht längst gegangen ist ??? Da scheint doch was nicht zu stimmen ?


    Ich kann das ganze „Drum Herum“ Gerede bald nicht mehr hören. Warum sagt beim RSB eigentlich niemand den Sportlern die nackte Wahrheit, die da wäre, wenn die jetzigen rheinland-pfälzischen Vereine austreten würden , wäre er schwer über lebensfähig.

    Ich weiß ja nicht genau, wie wieviele Mitglieder des RSB in RLP ansässig sind, aber wenn ich mal schätze, dass es ungefähr ein Drittel oder knapp darunter sind, hätte der Rest-RSB doch immer noch fast 50.000 Mitglieder. Warum sollte er da nicht überlebensfähig sein ? Unter den 16 Landesverbänden würde er immer noch einen guten Mittelfeldplatz einnehmen. Wahrscheinlich müsste man wohl an den Ausgaben was tun, aber ohne die RLP-Schützen würden ja auch einige Ausgaben sinken (z.B. die DSB-Mitgliedsbeiträge).
    Selbst ein vereinigter RLP-Verband dürfte doch wohl in einer ähnlichen Mitgliederzahl liegen.

    Und außerdem gäbe es ja immer noch die Option, die hier ja so oft ins Feld geführt wird, nämlich LV's in politischen Grenzen. Mit dem WSB zusammen hätte man Größenmäßig sicherlich einen kleinen Vorsprung vor den Pfälzern.

    • Fakt ist, das LLZ ist da, soll nach dem Willen der Landesregierung, die es mit Millionen subventioniert hat, erhalten werden und würde bei Anerkennung sofort modernisiert und wäre Lebens fähig.


    Was ist an diesem Gedanken eigentlich falsch?

    Irgendwie hat man das Gefühl, dass es bei euch einigen weniger um den Erhalt des LLZ sondern eher um einen Baustein eines größeren Gebildes geht. Nur scheinen sich da einige nicht so recht aus der Deckung zu trauen. 8)

    Der RSB ist sowieso nicht überlebensfähig. Ist seit Jahrzehnten in der Intensivstation. Das ist doch auch kein Geheimnis.

    Wie kann ein Verband Jahrzehnte auf der Intensivstation überleben ? Kenne kein KH, welches ein so langes Überleben garantieren würde. Wenn da so viel verkehrt läuft, müsste das doch längst jemand bemerkt und geändert haben. Oder sind das alles solche "Kneifer", die sich nicht aus der Deckung trauen? Das wäre aber sicher nicht im Sinne der Sportler in RLP, wie immer wieder behauptet wird.
    Ich habe so das Gefühl, bei manchen hier regiert eher der Wunsch als die Realität.

    Unser Ziel: ERHALT des LLZ Bad Kreuznach UND ein Verband für GANZ RLP.

    Johann hat es ja auch schon einmal gefragt: Wer ist UNSER ?

    Was ich so bisher mitbekomme, ist ja wohl der Fachverband Rheinland (in dessen Zuständigkeitsgebiet (aus LSB/Sportbundsicht) das LLZ ja auch liegt), der einzige, der öffentlich und laut die Fortführung fordert. DIESER behauptet aber nach meinen Informationen auch, dass man an einem eigenen LV RLP derzeit kein Interesse habe, es gehe nur um den Erhalt des LLZ (ganz im Gegensatz zu dir).
    Von Vereinsseite hört man offiziell zu diesem Thema auch recht wenig. Auf dem letzten RSB-Delegiertentag in Trier war es auf jeden Fall kein Thema. Die Gretchenfrage lautet also: Wer will hier was und warum ?

    Wenn dem aber so ist, dass seitens der Vereine da wenig Interesse besteht, wozu dann die Arbeit mit dem eigenen LV, zumal dieses ja wohl bei den vorhandenen LV's derzeit nicht unbedingt auf Gegenliebe stößt.

    Der Fachverband " Sportliches Schießen im Rheinland" hat auf seiner letzten Mitgliederversammlung in Koblenz beschlossen, 40.000,-€ in den diesjährigen Haushalt für das LLZ zur Verfügung zu stellen, allerdings nur dann, wenn es auch LLZ bleibt. Des weiteren ist beschlossen worden, pro Mitglied jährlich einen Euro zur Verfügung zu stellen. In dieser Richtung habe ich nichts gehört von Aktivitäten seitens des PSSB oder RSB, aber die waschen ihre Hände ja in Unschuld, an der ganzen " finanziellen" Schieflage war ja nur der Fachverband Rheinland zuständig, Herr Vetter und Herr Brehmwer saßen auch jahrelang am Tisch- zeitweise sogar als Vorsitzender des Kuratoriums


    Ich kenne mich in der Förderpraxis in RLP nicht ganz so aus, aber in NRW bekommen die LV's bzw. neuerdings wohl die Fachschaft Sportschießen Fördergelder vom LSB zur Förderung des Schießsports. Hier sind meines Wissens nur die organisierten Schützen und vorrangig sogar die Olympischen Disziplinen, die eh nur beim DSB/den LV's geschossen werden, förderberechtigt. Bisher ging dieses Geld in die LV's und diese verwendeten es für den Sport bzw. die Organisation in dem jeweiligen Landesteil. Aus der Erinnerung war es in RLP wohl früher so, dass durch die Personenidentität von LV in RLP und Fachverbandsvorsitz das Geld eh in diesem Verbandsteil blieb.
    Nun zu sagen, WIR als Fachverband unterstützen und der RSB bzw. der PSSB unterstützen nicht, dürfte nach meiner Einschätzung etwas am Ziel vorbei gehen, denn die Gelder, die dort vom Fachverband Rheinland eingesetzt werden, sind Gelder, die er zu 90-95% für Mitglieder aus RSB-Vereinen erhält. Und statt er diese in Zusammenarbeit mit dem RSB für sportliche Aufgaben in RLP verplant, steckt er sie ins LLZ BK. Damit stehen sie dem RSB nicht mehr für dessen Südvereine zur Verfügung. Das dürfte doch wohl auch als ein Beitrag anzusehen sein. Man könnte ja auch ein eigenes Konzept zur Verwendung der Gelder im Gebiet der Vereine des Fachverbandes Rheinland entwickeln und dafür die Zuschüsse von diesem verlangen. Ich denke, wenn die Vereine das so wollen, ist das o.k., aber das als Wohltat des Fachverbandes hinzustellen und die anderen in die Ecke zu stellen, könnte auch nicht die richtige Sichtweise sein.

    Wenn der PSSB derzeit auf dem Stand in Kreuznach nichts macht und auch nichts bezahlt, WER bezahlt denn da derzeit laufende Kosten ? Der neue Verein BK doch sicher auch nicht, da er ja nicht Eigentümer der Anlage ist.

    Zum Vorschlag b):
    Gerade für Rheinland-Pfalz ist 1 einziger Landesverband unverzichtbar, mehr als für andere Bundesländer. Er ist zwingend, möchte ich sagen. Der PSSB und der RSB würden dann zu einem RPSB entsprechend den Landesgrenzen (und zwar denen von 2016, nicht denen von 1816 !!) verschmelzen, und der rechtsrheinische Teil käme zum WSB (der sich meinetwegen NRWSB nennen kann).
    Das brächte angesichts des geenwärtigen unmöglichen Zuschnitts der Gebiete und der notorischen inneren Unreformierbarkeit für *alle* beteiligten Verbände nur Vorteile.

    Wie du ja weißt, basiert im Schützenwesen vieles auf Tradition, so auch der Zuschnitt verschiedener LV's. Probleme tauchen immer wieder auf, egal ob "geteilte" oder auch zusammenhängende LV's betroffen sind. In den allermeisten Fällen handelt es sich nicht um Sachprobleme sondern ausschließlich um solche, die bestimmte Personen miteinander haben. Wenn man tatsächlich, wie man immer wieder behauptet, zum Wohle der Schützen agieren würde, sollten diese Dinge aber eher hintenan stehen. Leider versteht das nicht jeder und mancher handelt anders als er redet.
    Ich sehe den zwingenden Grund derzeit bei weiten nicht so deutlich wie du ihn zu erkennen glaubst. Auch mit einem vereinigten Verband RLP wirst du nicht mehr erreichen, wenn die falschen Personen an den maßgeblichen Stellen sitzen. und dieses gibt's auch (reichlich) bei LV's, die nur in einem BL ihre Zuständigkeit haben.

    Der einzige kleine Nachteil, den ich der Ehrlichkeit halber aber ansprechen will, ist dass es bei den nächsten vereinigten Landesmeisterschaften weniger Medaillen gäbe...

    Das dürfte aber nur auf die PSSB-Leute zutreffen. Die RSB/Gebiet Süd Leute müssen sich nämlich bei ihren LM heute eher mit stärkerer Konkurrenz auf dem nördlichen Verbandsgebiet "herumschlagen".


    Es werden auch bei dieser " Veranstaltung " Fakten auf den Tisch kommen, die belegbar sind, keine Vermutungen oder Unwahrheiten.
    Nochmals: Dies ist eine reine Infoveranstaltung, alle Schützen sollen die sollen den denselben Sachstand haben.

    Hoffen wir mal, dass die Informationen tatsächlich objektiv und vollständig sind, die dort gegeben werden. Bei der Problematik beim NWDSB haben wir ja gelernt, dass die Sichtweisen, was richtig und was unvollständig ist, durchaus differieren können.

    Ich hatte eigentlich auch diese TK-Mitteilung im Sinn, hatte sie aber im Zug auf dem Handy nicht gefunden und war dann der Meinung, die richtige gefunden zu haben. Die bezieht sich auf 9.7 der SpO und ist vom Februar diesen Jahres. Bezüglich aller abweichenden Abmessungen und Beschreibungen sowie den Optiken und Visieren für das Auflageschießen gilt die Auflagetabelle Teil 9. Grundlage ist die Tabelle 1.5.4 der Sportordnung.


    Jetzt hattest du wieder die alte TK-Mitteilung verlinkt. Du meintest sicher diese TK-Mitteilung 2/2016

    Es ändert aber inhaltlich nichts an der Sache. Wie Frank schon sagt, in Tabelle 9 steht unter Visierhilfe "Frei", im Gewehrteil steht dort "keine". Insofern muss man wohl davon ausgehen, dass in Teil 9 nicht gemeint sein kann, dass z.B. bei LG-Auflage KEINE Visierhilfe zulässig ist. Die Wasserwaage ist sicherlich eher eine Visierhilfe denn ein optisches Hilfsmittel, obwohl sie im Teil 9 bei der Armbrust aufgelegt (5.11) augenscheinlich als optisches Hilfsmittel eingestuft ist (denn wenn die Visierhilfe schon frei ist, muss ich die Wasserwaage, die im Teil 1 in verschiedenen Disziplinen als zugelassenes optisches Hilfsmittel erwähnt ist (dann aber eben als einziges, welches zugelassen ist, z.B. bei 1.40 - 3x20 Schuss) auch nicht mehr erwähnen. Da aber die Regelung in Teil 9 und in Teil 1 an dieser Stelle unterschiedlich ist, hat für mich regulatorisch die Regelung in Teil 9 Vorrang (Spezialregelung) vor der Regelung in Teil 1 (Generalregelung).

    Und wenn Frank nun fragt, was heißt "Frei", lautet meine Antwort: Mindestens mal Wasserwaage, da diese an anderer Stelle als mögliche Visierhilfe erwähnt ist. Ob und welche es da noch gibt, kann für den aktuellen Fall ja dahingestellt bleiben.

    Ich bin überzeugt davon, dass Herr F. etwas anderes meinte als da steht (wenn er tatsächlich Gedanken dazu hatte), aber das hilft dem Entscheidungsträger nicht weiter. So ist und bleibt es vermurkst, egal was man in TK-Meldungen noch alles rein schreibt.
    Lassen wir uns überraschen, was in der 2017er SpO drin steht, die ja zur DM 2016 rauskommen soll. Ich befürchte, nichts besseres. :thumbdown:

    Das die SpO schon seit Jahren eine Krücke ist und bei jeglicher Überarbeitung wieder oder immer noch grobe handwerkliche Mängel aufweist, ist doch ein bekannter Fakt. Problematisch wird es nur, wenn man auf der Basis dieser Sachverhalte dann Entscheidungen ableiten will. Denn spätestens bei der DM kommt die eigenwillige Auslegung der TK oder besser des Herrn F. zum Tragen.

    @scherge
    Die TK-Mitteilung ist, wie du richtig sagst, bereits 1 1/2 Jahre alt. Dazwischen lag (natürlich) mal wieder eine Anpassung der SpO. Wenn man tatsächlich der Meinung ist, wie sie in der TK-Meldung steht, warum hat man bis heute nicht die Ziffer 9.7 erster Satz

    Zitat


    Bezüglich aller Abmessungen und Beschreibungen sowie den Optiken und Visieren für das Auflageschießen gilt die Auflagetabelle Teil 9


    geändert. Dieser steht nämlich meines Erachtens im Wiederspruch zu obiger TK-Meldung. Von den Auslegungsproblemen, die Frank oben beschrieben hat, mal ganz abgesehen.

    @Murmelchen
    Ich sehe die Widersprüchlichkeit in den Tabellen wie du auch, aber du wirst mit 100%iger Sicherheit Schiffbruch erleiden, wenn du bei der DM-Auflage versuchen würdest, mit dieser Begründung eine Wasserwaage bei LG 10m zu benutzen. Solche Fälle habe ich in München schon des Öfteren erlebt, dass die Leute von der TK respektive dem Vizepräsidenten Sport "abgebügelt" werden, egal was in der SpO steht. Fairerweise muss man sagen, dass dieses Selbstverständnis des Regelauslegungsmonopols bei den früheren Bundessportleitern schon genau so ausgeprägt war wie nunmehr auch beim Vizepräsident Sport.

    was will ich?
    Sport, schießen, kämpfen und mich selber bestätigen mit Schützen in einer Mannschaft ?
    oder " Tradition" mit Trallala und Hopsassa ohne Leistung?
    Ich verstehe beide Seiten, nur muß ich mich entscheiden.

    Ich bin da anderer Ansicht: Für mich sind das 2 Seiten EINER Medaille. Beide Seiten sind unterschiedlich, aber besser ist es, man hat beide, sonst hat die Medaille Probleme mit der Anerkennung.
    Klar gibt es reine Sportschützenverbände und auch reine Traditionsgruppierungen, aber nach meiner Wahrnehmung ist eine Kombination deutlich attraktiver in der Außenwahrnehmung. Zwar kämpfen die Sportschützen immer wieder gegen die Öffentlichkeit, die diese nicht als Sport anerkennen will oder sie gerne verbannen möchte (zumindest will das ein Teil davon), aber für die Nachwuchsgewinnung ist der Sport deutlich wichtiger als die Tradition (so zumindest in meiner Gegend). Der Traditionsbereich hat aber ebenso seine Funktion und Berechtigung, denn neben der Tatsache, dass durch einen starken Traditionsbereich (auch) die finanzielle Belastung der Sportschützen deutlich geringer ist (man stelle sich nur vor, 20-30 Sportschützen müssen den Neubau eines Schießstandes incl. Finanzierung bewerkstelligen) ist auch die Einbindung in die örtliche Gemeinschaft durch den Traditionsbereich meist intensiver (Schützenfest, Beteiligung an anderen örtlichen Festen, intensive Kommunikation über Schützenbelange im Ort), da ja mehr Leute davonbetroffen sind. Aber natürlich muss man, gerade in der heutigen Zeit knapper Kassen, dieser Gruppe auch etwas bieten bzw. darf sie nicht als reine "Melkkühe" ansehen. Hier sehe ich gewisse Defizite, da dieses aus der Vergangenheit nicht so bekannt und gefordert war. Bisher war die Traditionsgruppe immer sehr still, was sich aber in der heutigen Zeit geändert hat (wie auch in anderen Lebensbereichen Veränderungen zwischen früher und heute eingetreten sind). Anderseits ist die Tatsache, dass wir ja ein Sportverband sind, ebenfalls nicht zu verleugnen. Hier den Spagat hin zu bekommen, ohne sich die "Edelteile" zu klemmen, wird die Kunst sein.


    Falsch! Niemand spricht ihnen die Vereinsfreiheit ab. Nur kann der NWDSB gezwungen werden sie aufzunehmen wenn er ein Monopol hätte, was er aber "nur" für die DSB Disziplinen hat.

    Was aber schon ausreicht, wobei ich meine, dass es auf das Monopol der DSB-Disziplinen nicht ankommt (denn darauf hat der DSB kein Monopol, wenn BDHS oder BDS diese in ihre SpO aufnehmen, können sie die auch schießen, sondern auf die Ausübung der Olypmpischen Disziplinen und Bennenung der Sportler für die Olypmpischen Disziplinen). Und mit welcher Begründung behandelt er die SSG's anders als andere neu gegründete Vereine, die ebenfalls die Aufnahme in den NWDSB beantragen, um olympische Disziplinen und/oder DSB-Disziplinen schießen zu können ? Da gibt's in der "Bundesbibel" so einen Artikel, der sich "Gleichbehandlungsgrundsatz" nennt. Ich kann nicht wahlweise (so wie es MIR gefällt) der einen Gruppe Sportler die Aufnahme ihres Vereins mit dem Argument verweigern, sie könnten ja über einen anderen, bereits angemeldeten Verein die Olypmpischen Disziplinen schießen, wenn sie so einem Verein beitreten, während ich anderen Neulingen den Eintritt als neuer Verein ermögliche.

    Ob der NWDSB dem Richter wohl darüber aufklärt, dass es auf dem Gebiet des NWDSB noch andere Schießsportverbände gibt wo die Mitglieder der SSGen auch mit ihren erlaubnispflichtigen Waffen schießen könnten?

    Hast du schon mal was von Vereinsfreiheit gehört ? Nicht umsonst gibt es in allen möglichen Bereichen (Sport, Kultur etc.) Vereine mit < 15-20 Mitgliedern, die oftmals eine Abspaltung unzufriedener Ex-Mitglieder eines größeren Vereins sind. Denen wird dann nicht gesagt "Schließt euch zwangsweis einem anderen Verein mit euren Interessen an" sondern die dürfen sich auch selbst zu einem neuen Verein mit allen Rechten und Pflichten zusammenschließen. Insofern dürfte der verweis darauf wohl ins Leere laufen.

    OT: ich würde auch gerne den 170 gesetzlichen Krankenkassen sagen, dass man so viele gar nicht braucht und es meinetwegen 30-50 auch tun. Mit der Folge, dass 120-140 Vorstandsposten, Aufsichtsräte etc. wegfielen. Da käme bestimmt ein nettes Sümmchen zusammen ! Wäre für die Gemeinschaft sicher auch besser (zumindest aus Kostengesichtspunkten) geht aber leider auch nicht. :( OT Ende

    Wir haben in den letzten vier Jahren den Beitrg von 35 auf 45 Euro pro Jahr angehoben und es gab deshalb keine Austritte. Wir haben ca 230 Mitlieder, von denen nur 50 - 60 mehr oder weniger regelmäßig schießen. Die Anlage und das Vereinsheim kosten Geld für den Unterhalt, und der ist auch mit 45 Euro nicht zu bestreiten. Wir haben das Glück, dass wir jedes Jahr ein großes Fest haben, das Gewinn abwirft und wir noch relativ viele Spenden erhalten.

    Warum haben wir die Beitrage angehoben? Unter 50 Euro Jahresbeitrag (inkl. Spenden) ist ein Verein nicht förderfähig und erhält z.B. keine Vereinspauschle und auch keine Zuschüsse bei Baumaßnahmen. Auf diese Gelder verzichten, damit der Stamm nicht vertrieben? So viel Bier können die im Jahr nicht trinken....

    Interessant, unter 50,- EUR ist ein Verein nicht förderfähig und ihr habt in 4 Jahren auf 45,- EUR angehoben. Wollt ihr also kein Geld (auch wenn es ich ja anders anhört) oder ist das Ende der Fahnenstange bei den Beiträgen noch nicht erreicht? Übrigens in NRW liegt dieser Mindestbeitrag schon bei 60,- EUR bei LSB-Fördermitteln.

    Aber vielleicht nochmals zur Erläuterung: Wir haben hier in meiner Nähe einige Vereine, die haben 600-1.000 Mitglieder und das in dörflicher Struktur. Das ist fast wie in Bayern. Wird man geboren, erfolgt die Anmeldung im SV. Allerdings ist der Identifizierungsgrad mit dem Verein nur insoweit vorhanden, als dass das jährliche Schützenfest tatsächlich von den allermeisten besucht wird und entsprechender Umsatz gemacht wird. Eine Anhebung des Beitrags über eine Summe von 20-30 EUR würde tatsächlich zu einer Austrittswelle führen. Ein großer Verein aus dieser Riege hatte das mal probiert und entsprechende Ohrfeigen seiner Mitglieder erhalten. In diesen Vereinen zahlen 80% der Mitglieder tatsächlich "for nothing" (bzw. für die 5 Biermarken zum Fest). Unter diesen Bedingungen macht eine Beitragserhöhung auf höhere Summen keinen Sinn. Und in diesen Fällen kommt bei den derzeitigen Beitragsstrukturen des DSB und seiner LV in den Vereinen unweigerlich irgendwann die Überlegung: "Warum haben wir noch alle Mitglieder bei XXX gemeldet?" Folge ist dann möglicherweise die Handlungsweise einiger NWDSB-Vereine.

    Hier gilt es aus meiner Sicht eine vernünftige Regelung zwischen Traditionsinteressen und Sportinteressen zu finden, sonst sind wir demnächst nur noch ein reiner Sportverband ohne Tradition. Die Zeit des unbegrenzten Melkens der (Traditions-)Kühe zu Gunsten des Sports ist vorbei, da beißt die Maus keinen Faden ab.

    Der Anteil der aktive Schützen ist bei uns tatsächlich sehr hoch.
    ...
    Wenn ich aber mit langjährigen Schützen spreche, was die so in ihrem Leben für Waffen und Muni ausgegeben haben. Da kommen Summen zusammen.

    Das ist genau der Punkt. Sowohl aktive als ehemals aktive Schützen sind es gewohnt, mit ganz anderen Summen in ihrem Sport zu hantieren und wissen, was er ihnen gibt oder mal gegeben hat. Bei den reinen Traditionsleuten ist das anders. Die haben "nur" Interesse an der Geselligkeit. und dafür sind sie in der Regel nicht flächendeckend bereit, 100,- EUR Jahresbeitrag zu bezahlen um dann das Vereinsheim nutzen zu dürfen und dort nochmals für die leckeren Getränke zur Kasse gebeten zu werden. Es gibt da eine Schmerzgrenze, die aber durchaus nicht festgeklopft ist. Kommt also auf die Leistungen des einzelnen Vereins an. Je interessanter das Grillen ist, desto eher ist man bereit, statt 15,- EUR auch 30,- oder gar 40,- EUR zu bezahlen,. Darüber wird es nach meinen Erfahrungen aber schon kritisch. Dem gegenüber haben Sportschützen selbst mit dem doppelten Beitrag kein Problem, bei GK-Schützen sogar noch darüber.