Beiträge von schmidtchen

    Das ist mal wieder nen typischer DSB bzw. Furnier. Erst ne Regelung still und heimlich einführen (die Erweiterung der alten VL-Regel war bei der SPO Verabschiedung gar kein Thema, da die LSpL die Version vorher nicht kannten) und dann, wenn starker Gegenwind kommt (wie in der Herbstsitzung des Bundessportausschusses) dann rudern wir ein bisschen rum. Neben der offiziellen TK-Mitteilung existiert auch noch eine Furnierversion per Mail, dass auch herkömmliche Schiessbrillen mit Seitenschutz den Anforderungen genügen. Und was in dem Zusammenhang der letzte Satz der TK-Mitteilung heißen bzw. bedeuten soll, weiß wohl auch nur Herr F. selbst.

    http://www.dsb.de/media/PDF/Stat…-_11-2017-3.pdf

    Letztlich wird einem im Zweifelsfall nichts übrig bleiben, als mit den Verantwortlichen vor Ort zu reden. Für Schiessbrillennutzer, insbesondere mit Sehstärkengläsern gibt's da nur wenig Alternativen.

    @ schmidtchen

    Das Wort Zurückhaltung aus Deinem Munde, ......Nachtigall „ick hör dir trapsen“.

    Nur falls du es nicht verstanden hast: Ich habe gar nichts gefordert sondern lediglich die von hunter geforderte Zurüchaltung kommentiert

    Aber immer den Eindruck erwecken, mal weiß alles besser.

    Helf mir mal bitte weiter? WO hab ich den Eindruck erweckt? Ich sprach im Gegenteil von "abwarten und dann bewerten" statt wie hunter direkt zu bewerten. Was ist daran "besser wissen"?


    Aber Hauptsache draufhauen.?

    Jeder Versuch, Leute wie Dich und ihn auf zu klären oder zu ändern scheitert.

    Über objektive Aufklärung können wir immer reden, nur einseitig sollte es nicht sein. Und was möchtest du ändern?

    ...

    Ich halte mich lieber an Fakten und beachte wenn es nötig ist, die Privat Atmosphäre.

    Ich bezweifele auch, dass alles was im Schießsport passiert, sofort in die Öffentlichkeit muss, obwohl es dem Sport in Ganzen sicher nicht förderlich ist.

    Diese Zurückhaltung hast du und einige Kollegen beim RSB aber nicht immer an den Tag gelegt.?

    Darüber hinaus ist der Verteiler von Herrn Brehmers Mail nicht wirklich so klein, als dass da noch Privatsphäre zum Tragen kommen kann. Und nicht zuletzt hat zumindest die PSSB-Schützenöffentlichkeit doch sicher ein Anrecht darauf, die wahren Gründe des Rücktritts zu erfahren, zumindest die von Brehmer genannten. In der offiziellen PSSB-Verlautbarung wird sich das sicher "glatter" anhören. Ob man dafür den GANZEN Brief veröffentlichen muss, kann allerdings tatsächlich fraglich sein.

    ...und sofort gibt es unqualifizierte Kommentare wie #570. ...

    Lassen wir doch mal abwarten, wie es weitergeht und erst dann bewerten, ob der Kommentar "unqualifiziert" war. Wird sicher interessant zu beobachten sei. ?

    Aber möglicherweise wird dann später zwischen "Macht übernehmen" und "Verantwortung übernehmen" differenziert und diesen Unterschied kann man ja erfreulicherweise kaum belegen.?

    http://www.dsb.de/media/PDF/Rech…z_im_Verein.pdf


    Aber wenn wir mal ehrlich sind. Wer glaubt, dass diese Form des Datenschutzes Daten schützen, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Es ist einfach ein weiterer Schritt in eine Welt in denen alles zum Vorteil von Großkonzernen ausgelegt wird.

    Auch wenn ich nicht daran glaube, dass dadurch Daten geschützt werden, kann ich darauf bestehen, dass sie eingehalten werden (warum auch immer). Anders herum: Mir als Ehrenamtlichen kann man einen Strick daraus drehen, wenn ich nicht auf die Einhaltung der zahlreichen Vorschriften achte. Sonst ist es nämlich im Zweifelsfall mein persönliches Pech. Ein Hoch auf das Ehrenamt !

    Aber mir fällt jetzt auch keine andere olympische Sportart ein, bei der sich die Abläufe derart stark im Vorkampf und Finale unterscheiden wie beim Schießsport.

    Genau das ist ja der Knackpunkt. Bei den anderen Sportarten gibt es jeweils Aussscheidungsrunden nach dem gleichen Modus wie das Finale. Das man da, je nach Kapazität der Sportstätte, mehrere Runden durchführen muss, um alle Sportler bis auf die maximale Kapazität zusammenzuschrumpfen, ist klar.

    Aber dort, wo eh alle quasi "in einem Durchgang" starten können, brauchte man nicht zwingend noch ein Finale nach anderem Modus. Z.B. gibt es im Marathon auch nicht mehrere Runden, da alle auf einmal laufen (können). Hat zwar sicher auch was mit der Machbarkeit mehrerer Läufe in 2 Wochen zu tun, aber der eine oder andere taucht ja dann auch noch bei den 10.000m auf. Radfahren ähnlich.

    Dabei fällt mir auch ein, warum es wohl o.k. ist bei der neuen LuPi-Mehrkampf-Disziplin auf Duellscheiben zu schießen, die im Verhältnis zu "richtigen" Duellscheiben kleiner sind. Neben der Kompatibilität mit den Standard-Kugelfängen kann damit ja auch auch der Vorteil des geringeren Abzugsgewichts aufgewogen werden.

    Wenns nicht der Grund war, doch zumindest ´ne gute Ausrede, oder? :S

    Wenn man beim DSB mit Logik weiterkäme, wäre es wahrscheinlich zu einfach. 8)

    Aber Herr F. wird sich sicher deine gute Ausrede zu eigen machen. Und ein bisschen müssen wir ja auch an die Industrie denken, die wollen schließlich was verkaufen. Da sind gleiche Scheiben eher kontraproduktiv. Und auf den Schützen guckt doch eh kaum jemand, und wenn, mit dem falschen Blick. Das ist wie in der großen Politik. Ahnung von dem, was an der Basis los ist, haben da nur noch die wenigsten.

    Dass es hier der ISSF gelungen ist, Schießen - und auch noch mit Patronenwaffen - überhaupt drin zu behalten, ist schon einmal eine beachtliche Leistung, die unter den Betroffenen oft zu wenig als solche wahrgenommen wurde. Die Kritik innerhalb der ISSF (z.B. von Rossi) scheint mir deshalb auch wenig redlich.

    Sorry, wenn ich da widerspreche, aber aus meiner Sicht hat die ISSF nur zu retten versucht, was sie letztlich selber zu verantworten hatte. Das sich die Olympische Uhr weiter gedreht hat und es sehr auf Kommerz und Vermarktbarkeit ankommt, ist eine Tendenz, die schon in den 90ern mit der Aufnahme von Beachvolleyball, Mountainbike und Triathlon zu erkennen war. Einzige Reaktion der ISSF war, an den regulären Wettkampf noch ein Finale anzuhängen, damit DIESES wenigstens interessant ist. Aber auch das ist aus meiner Sicht in die Hose gegangen, da dieses durch die Unübersichtlichkeit der unterschiedlichen Finalregeln in den einzelnen Disziplinen kaum zu vermitteln war. Selbst mir als durchaus kundigem Schützen fällt es schwer, die unterschiedlichen Regelungen in den Disziplinen (wieviel Schuß werden gemacht, bevor der erste Schütze rausfällt, wie viele Schüsse werden zwischendurch gemacht, bis der nächste rausfällt und zu guter Letzt noch der Wechsel der Finalregel bei SpoPi Frauen, wo man dann unter den letzten 4 noch ein Halbfinale und dann ein Finale austrägt) aufzusagen. Das diente Mitnichten der Attraktivitätssteigerung. Warum z.B. kann man die OSP nicht so "umbauen", dass zumindest im Finale "elektronische Fallscheiben" statt dieser "Treffer" bei einem Wert über 9,7 zu sehen sind. So kann JEDER, der die Scheiben sieht, auch die Wertung direkt vornehmen und muss nicht noch die roten und grünen Lämpchen irgendwo in der Gegend suchen.

    Auch diese "eseligen Vorkämpfe" sind ein Anachronismus, den man dringend überdenken muss. Es mag für den Sportler die sportliche Herausforderung sein, diese lange Distanz (gut) durchzuhalten, aber es interessiert keinen Zuschauer, da dieser diese Leistungen in keinster Weise nachvollziehen kann, wenn er nicht gerade schon mal sportlich geschossen hat. Das sieht beim Laufen, Radfahren oder Schwimmen schon anders aus, das hat jeder schon mal gemacht und kann sich da, zumindest ansatzweise rein versetzen.

    Wir werden zunehmend Probleme bekommen, diesen Disziplinenkanon tatsächlich bei Olympia zu halten. Aus meiner Einschätzung heraus wird man zumindest die Patronenwaffen innerhalb der nächsten 2-3 olympischen Zyklen heraus nehmen, da die entsprechenden Veranstaltungshallen mit den 50m-Bahnen sehr aufwendig sind und hinterher nicht mehr gebraucht werden.

    In diesem Zusammenhang muss man sich aber davon lösen, dass man alles, was man an der Spitze macht, bis an die breitensportliche Basis tragen muss. Hier kann man das Ganze in vielen Bereichen durchaus so lassen oder anders verändern. Die Spitzensportler trainieren dann halt ab einem gewissen Niveau anders. Das ist doch auch heute schon so.

    Irgendwie hatte ich im Kopf - weiß nicht wieso - dass die Klappscheibendisziplin sogar von der ISSF gekommen wäre. Aber jetzt scheint mir, dass es ein rein deutsches Gewächs von Ende der 1990er Jahre gewesen sein soll? Weiß da jemand Verlässlicheres?

    Wenn ich mich richtig erinnere, dann wurde diese Disziplin vom DSB wie du richtig sagst Mitte der 1990er als Nachwuchsdisziplin für den Schnellfeuernachwuchs in Deutschland eingeführt.

    Zitat: Entstehung mehrschüssige LP Klappscheibe

    Von einer Spar-Idee zur eigenständigen Disziplin und einer hervorragenden Trainingsmöglichkeit.

    Um 1980 begann in Bayern die Idee der Mehrschüssigen Luftpistole als günstige Trainingsmöglichkeit für die Olympische Schnellfeuerpistole.

    Ca. um 1985 kamen dann die ersten Prototypen auf den Markt.

    1991 wurde die Disziplin Mehrschüssige Luftpistole offiziell geboren. Der Bayerische Sportschützenbund führte sie auf seinen Meisterschaften durch.

    Ab 1995 wurde die Disziplin dann bis zu den Deutschen Meisterschaften ausgetragen.

    Das ganze wurde aber auch im ISSF-Regelwerk verankert, ich kann mich aber nicht erinnern, da mal bei Junioren-EM oder gar -WM etwas von gehört zu haben.

    In der Folge haben auch einige internationale Verbände da mitgezogen, wohl aber nicht nur wegen des Schnellfeuernachwuchses sondern wegen der Attraktivität. Neben Schweizern und Österreichern weiß ich, dass der internationale Behindertensportverband diese Disziplin ebenfalls einige Zeit im Programm hatte (und theoretisch auch noch hat) (P5), jedoch mittlerweile lieber die 5-schüssige Standard-LP schießt. Die "Dynamik" ist für viele dieser Sportler nur schwer zu trainieren, da ihnen oft passende Stände fehlen. Das gilt für das Duellschießen bei P3 genauso wie dieses Klappscheibenschießen.

    Im ISSF-Regelwerk sind beide Disziplinen noch enthalten ISSF-Regeln 5-schüssige LP, interessanterweise aber nicht die neue DSB-Disziplin LP5/Mehrkampf. Da geht der DSB mal wieder eigene Wege. Muss ja nicht verkehrt sein, aber ein bisschen Kontinuität ist auch nicht schlecht, zumal es für die Kids immer interessant ist, WENN denn mal eine Anlage da ist.

    Ich kenne eine andere Aussage des Präsidenten:

    "Erst mal kooptiert, dann fest als Vize Mitte".

    Interessant, was du so alles hörst. ;)

    Sollte er sie tatsächlich so getätigt haben, so wäre das gegen sein besseres Wissen gewesen, da von vorn herein bekannt war, dass Kai dafür nicht zur Verfügung steht. Den Job hätte er nämlich schon viel früher haben können, hat aber schon seinerzeit dankend abgelehnt. ;)

    Klar kann man immer noch meckern. Zum Beispiel darüber, dass Juniorinnen die beiden Disziplinen noch nicht schießen "dürfen" (merke: männlicher Jugendliche dürfen zwar, erwachsene junge Frauen aber nicht). Doch wer das ändern will, muss auf Landesverbandsebene anfangen.

    Das ist bestimmt entstanden, als Freie P. noch mit olympisch war und man damit die "männliche Exclusivität" begründen konnte.

    Da sollte man von den "flexiblen Machern" des DSB nicht zu viel erwarten.

    Nun ist aber die Freie weg und 3x20 und LG für weibliche Teilnehmer wurden sogar aufgestockt. Vielleicht lässt man dann auch zukünftig den weiblichen Nachwuchs da ran.

    Was soll er denn machen, wo er doch den jetzigen Präsidenten mit einem anderen quasi ins Amt protegiert hat und vielleicht seinen Fehler als erster erkannt hat? Dann würde jeder genauso handeln.

    Der Präsident wurde nicht in sein Amt protegiert sondern musste, wie du sehr wohl weisst, quasi dahin "getragen werden", weil er es freiwillig nicht wollte, aber auch niemand anderes bereit war, diesen Job zu machen. Und bei diesem "tragen" waren auch andere beteiligt, die heute nichts mehr davon wissen wollen. Nur mal so am Rande.;)

    In so einem Job und in so einem Verband ist es nicht einfach, es allen Recht zu machen. Wenn man sich aber an der Basis umhört gibt es bis auf die auch hier zu vernehmenden "Knötteriche" nicht allzuviele Gegenstimmen gegen ihn. Die in der Versammlung hatten wohl meist noch eine Rechnung offen. 8)

    Man muss aber Kai Bolten (der diesem Gremium vorstand) ein "dickes Fell" bescheinigen, da er die Arbeit der Kommission nach Außen hin steht´s zu vertreten hatte; das auch "dicke Felle" durch viel "gerben" dünner werden war seine Reaktion, sich als kooptiertes Mitglied des Präsidiums zu verabschieden, doch eigentlich abzusehen. Da er jemand ist der kein "Oel ins Feuer gießt" hat er eben familiäre Gründe angeführt. Wer´s glauben mag (ich nicht).

    Nur die privaten oder gesundheitlichen "Rücktrittsgründe" haben beim RSB doch Tradition.

    Um es noch mal klar zu stellen: Es gab keinen Rücktritt. Kai Bolten hat ausdrücklich erklärt, dass es keine Probleme mit dem Präsidenten oder anderen Personen, egal welcher Seite gab. Es gab lediglich ein Zeitproblem. Schon bei Amtsübernahme hat er gesagt, dass er diesen Job nur macht, weil er dem Präsidenten Unterstützung zugesagt hat und das diese Arbeit zeitlich befristet ist.

    Daneben gab es die Aussage, dass die Position "Recht" sinnvollerweise ein Volljurist bekleiden sollte und das ist er nun mal nicht.

    Daher muss man nun nicht schon wieder versuchen, das sich nicht mehr zur Wahl stellen dem Präsidenten anzulasten.

    Wenn das der Grund gewesen wäre, wäre es gesagt worden oder man hätte den Mund gehalten, aber nicht andere Gründe vorgeschoben.

    Ich weiß nicht genau, wie oft die Satzung schon angepasst werden sollte, aber in meinen Augen ist ist es ein "Armutszeugnis" an zwei eingesetzte AGs, es bis heute nicht fertig gebracht zu haben, eine finale Version zu kreieren. Das hängt wahrscheinlich daran, dass es in ihnen Leute gibt, die nach außen hin darstellen wollen, was "für tolle Leute" sie sind.
    Solche grundsätzlichen Fehler, wie z.B. eine neue Version der geplanten Änderungen erst am Sonntag den anwesenden auszuteilen, dürfen einfach nicht passieren.

    Tja mein Lieber, dass ist halt das Problem, dass alle haben, die versuchen, zukunftsorientiert zu arbeiten, sie brauchen Mehrheiten. Nur, den Leuten, die sich da zur Mitarbeit bereit erklärt haben, zu unterstellen, sie wollten sich nur selbst darstellen, finde ich eine Frechheit. Du weißt selbst am Besten, dass man bei dem Thema kaum ein Ruhmesblatt ernten kann, schon gar nicht im RSB. Fakt ist aber, und das haben alle 3 eingesetzten Kommissionen zu berücksichtigen versucht, dass es an vielen Stellen in den Untergliederungen knirscht, weil zu wenig Ehrenamtler da sind. Diesem wollte man durch veränderte Strukturen Rechnung tragen, was aber hauptsächlich der Ehrenamtsbasis des Verbandes bisher nicht zu vermitteln war. Die Vereine selbst haben dazu kaum Wortmeldungen abgegeben, lediglich die Ebene, die verändert werden sollte, hat deutlich Laut gegeben, dass sie dieses nicht mitträgt. Da aber bereits 2007 bei dem ersten Versuch der Strukturreform eine Änderung gegen diese Ebene daneben gegangen ist, wurde der Entwurf wieder geändert, und zwar nicht von den Arbeitsgruppenmitgliedern. Deshalb ist diese Unterstellung deinerseits den Arbeitsgruppenmitgliedern gegenüber ungehörig und dem Engagement dieser Leute nicht angemessen.

    So wird man nun wohl weiter mit den Unzulänglichkeiten der vorhandenen Struktur leben müssen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo es so nicht mehr gehen wird und auch Kreiszusammenlegungen nicht mehr helfen. Warten wir es ab.

    Es ist kein Gesetz. Es ist eine internationale Wettkampfregel aus den ISSF Statuten.

    ....
    Geht aber eine Kartusche hops und es kommt zum Gerichtsfall, dann gelten die Gesetze des Landes in dem der Unfall stattgefunden hat.

    So muss man das wohl sehen. Eine genauere Betrachtung der Mithaftung durch Verschulden wird wohl IMMER geprüft werden und inwieweit bei der vorliegenden Gemengelage eine solche bejaht oder verneint wird, hängt wohl, wie meist in Deutschland, eher vom jeweiligen Richter als von den beigelegten Papieren ab (interessant finde ich ja diese Formulierung: "Somit sollten alle heute im Gebrauch befindlichen FEINWERKBAU Pressluftbehälter ein Herstellungsdatum aufweisen, sonst sind sie älter als 10 Jahre und damit nicht mehr zu verwenden." Wenn ich einen Behälter von vor 1996 hätte, dem ein solches Papier nicht beigelegt war, weil es die 10-Jahres-Regel noch nicht gab, müsste mich die heutige Regelung kaum kümmern, Außer es gab einen Rückruf ALLER älteren Behälter, den es aber meines Wissens nicht gab. Die waren alle Chargenbezogen, weil eben die Unfälle meines Wissens auf CHARGENPROBLEME und nicht auf generelle Probleme zurückzuführen waren.)

    Sie dient der allgemeinen Sicherheit. Es ist eine Vernunftsregel um zu Zeigen, dass Sicherheit vorranging behandelt wird.

    Genau !!! Und deshalb schießen die Pistolenschützen nicht nur mit geschlossenem Schuhwerk sondern nutzen in Zukunft statt einer Schießbrille ein "Schutzbrillenmonstrum" bei jeglichem Schießen bei Kalibern über .22 lr. Nach offizieller Definition reicht derzeit eine normale Schießbrille oder Brille mit Seitenblenden nicht aus (es mangelt wohl an dem Schutz des "gesamten Auges", wie man hört, aber man prüft wohl derzeit noch, NACHDEM es nun mit der Pflichtverwendung ab 2018 großer Aufreger wurde). Ich frage mich, wer MICH eigentlich vor solch regelwütigen und ahnungslosen Funktionären schützt, die permanent meinen, der Sicherheit (und dann damit dem Schützen und zufälligerweise oftmals so ganz nebenbei auch der passenden Industrie) was Gutes tun zu müssen. :(

    Ok, das Jahr ist wieder fast rum und wir holen das Thema mal wieder hervor. :(

    Es wird zwar bei den ständigen Protagonisten nichts ändern, aber der eine oder andere Neuling hat da ggf. noch nicht gesucht, daher hier noch mal 2 Links auf alte Beiträge, wo weitere aber auch wiederholte Begründungen enthalten sind.

    Kartuschen Haltbarkeit

    Abgelaufene Aluminium- Kartuschen LP/ LG

    Neues ist hier meines Wissens nicht aufgetaucht. Jeder muss wissen, was er tut.8)

    Übrigens wurde meine LuPi-Kartusche bei meinem letzten DM-Start 2016 bei der Waffenkontrolle nicht kontrolliert (oder zumindest trotz Ablauf nicht bemängelt. Hatte nämlich extra ne abgelaufene dran und eine noch gültige im Koffer ;)).

    Wer da sparen muss ist vielleicht doch im falschen Sport. Wer sich den in LG Vereinen meist nur niedrigen zweistelligen Beitrag nicht leisten kann, schafft mit derartigen Sonderrechten nur Unfrieden bei den anderen Mitgliedern.

    Karl

    Du wirst es vielleicht nicht für möglich halten, aber in unserer Gegend sind die sportlich orientierten Schützen öfters in (fast) reinen Sportschützenvereinen tätig. Diese haben aber so gut wie immer auch mindestens 50m-KK-Bahnen und oft auch 25m-Pistolenstände dabei.

    Das bedingt, dass die Mitgliedspflichten sowohl im Beitragsbereich als auch in Arbeitsstunden ERHEBLICH über deinen niedrigen 2-stelligen Beitragssummen liegen. Da komme ich im Beitrag gerne auch schon mal in den 3-stelligen Bereich und bei 10 Pflichtarbeitsstunden und einer finanziellen "Ablöse" dieser Stunden mit einem Satz von 10,- EUR/h auf weitere 100,- EUR.

    Sollte es nur um einen nackten niedrigen 2-stelligen Beitrag gehen, stimme ich dir gerne zu. Denn alleine die Verbandsabgabe beträgt ja meist schon fast einen 2-stelligen Betrag.

    Das ist so. Der Anlagenbetreiber bzw. Ausrichter ist für den Ordnungsgemäßen Zustand der Anlage verantwortlich. Das wird auch nicht extra von Kampfrichterseite vor einem Wettkampf überprüft.

    Es darf auch nur auf von behörlicher Seite freigegebenen Schießständen geschossen werden, und bei der Schießstandsabnahme werden Distanzen überprüft.

    Dem stimme ich nicht ganz zu. Als Kampfrichter habe ich zwar keine Schlauchwaage und kein Lasermessgeräte zur Höhenkontrolle dabei, aber z.B. kontrolliere ich sowohl die Distanz (vor allem bei mobil aufgestellten Ständen wie z.B. bei BuLi-Wettkämpfen) als auch die Helligkeit (mit Luxmeter). Darüber hinaus überzeuge ich mich, vor allem bei Meisterschaften auf fremden Ständen, vom "ordnungsgemäßen Zustand der Anlage", sprich, ich kontrolliere z.B. die Kugelfänge, dass diese i.O. sind. Das Ganze ist zwar Bestandteil der Anlagengenehmigung, aber wer sagt mir, dass zwischen Abnahme und dem jetzigen Wettkampf keine Veränderungen vorgenommen wurden.

    Was soll das ganze jetzt mit dem Schützenstand zu tun haben? dieser stellt ja nur die Fläche dar die der Schütze während des Wettkampfes einnehmen kann.

    Dann solltest du dir mal Ziffer 2.6.1 der Schießstandrichtlinie durchlesen:
    "Die schießsportlichen Regeln der ISSF und des DSB, an denen sich auch andere Verbände orientieren, definieren
    folgende Schießentfernungen und Höhen der Scheibenzentren mit den zulässigen Toleranzen über Oberkante Fertigfußboden
    des Schützenstandes:
    "

    Falls sich durch das drehen der Scheibe die Situation ergibt, dass das Höhenmaß der Schießstandrichtlinie für 10m Stände (1,40 m +/- 5 cm) nicht mehr eingehalten wird, könnte der Schütze auf die Idee kommen, sich hinten ein Podest hinzubauen, damit dieses wieder stimmt, denn maßgeblich für die Höhenmessung ist nicht der Boden beim Kugelfang sondern die Bodenhöhe beim Schützen.

    Was aber für mich viel problematischer ist: Durch ein höher liegendes Scheibenzentrum habe ich möglicherweise ein ganz anderes Trefferbild auf dem Kugelfang. Hier wäre zu prüfen, ob durch die dann zu erwartende veränderte Trefferlage nicht möglicherweise Gefährdungen auftreten können. Möglicherweise werden dann nämlich Hochschüsse nicht mehr vom Kugelfang abgedeckt.

    Wie die Scheiben aussehen bzw. welche Dimensionen diese haben, hat nichts damit zu tun wie sie im Scheibenhalter stecken können.

    Es hat sehr wohl etwas damit zu tun, denn bei einer Normscheibe 10m-Pistole (17 x 17 cm) ist das Scheibenzentrum 8,5 cm vom Scheibenrand entfernt, während es bei diagonaler Aufstellung von der untersten Spitze 12 cm entfernt ist, also 3,5 cm HÖHER.
    Dieses Maß würde sich bei der Verwendung anderer Scheibenformen (z.B. dem Einsteckspiegel für die 10m-Pistole 13,5 cm x 13,5 cm) verändern. Mal ganz davon abgesehen, dass sich durch die veränderten Proportionen vom schwarzem zum sichtbaren weißen Scheibenteil ein anderes optisches Zielbild ergibt. Nicht umsonst hat der DSB die Mindestscheibengröße auf 17 x 17 festgeschrieben, so das Spiegel auch nur mit den entsprechenden Trägerscheiben verwendet werden dürfen.

    Ich versuche hier bei uns in Fällen, in denen einzelne gute Schützen eines Vereins sich verbessern möchten, ihren alten Verein aber auch nicht verlassenh möchten, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie sich "die beteiligten Vereine" fühlen, also sowohl die Vorstände als auch die Mitglieder. Erste Maßnahme ist in jedem Fall, wie schon gesagt wurde, mit offenen Karten zu spielen. Weitere Möglichkeit wäre, in unterschiedlichen Disziplinen für jeweils einen der Vereine zu schießen. Da muss man zwar mit allen Beteiligten in beiden Vereinen sein, aber wenn man bezüglich der Beiträge ne annehmbare Lösung findet, ist das auch kein Problem. Und so haben dann beide Vereine was davon und es kommt keine Missgunst auf.

    Jollynchen

    Es ging bei Peter am Ende um LP.

    Na vielen Dank für die Info. Wenn wieder ein mal ein Kampfrichter in München zu mir sagt, daß ich mit Sandalen nicht Luftpistole schiessen darf, werde ich mich auf Dich berufen. Schönen Tag noch!

    Gruß Peter

    Und die ist in Punkto Sicherheit in 2.2 Satz 5 durch den Zusatz "(Ausnahme - 10 m Wettbewerbe)" eben seit der 2018er nicht (mehr) umfasst. Satz 3. zielt aus meiner Sicht nicht auf die Sicherheit sondern auf die stützende Wirkung von Schuhen ab, die über die Knöchel gehen (z.B. die Gewehrschuhe). Die sind demnach eben verboten. Es kommt also immer auf die Betonung der einzelnen Worte an. Eine andere Sichtweise würde für die Sätze 3 und 5 wiedersprechende Aussagen bedeuten, die man zunächst einmal nicht vermuten muss, zumal der Klammerzusatz ja gerade erst klarstellend hinzugeführt wurde.

    Aber wenn wir zukünftig jegliches Risiko, welches von Einzelnen hervorgerufen wird, zu 100% ausschließen wollen, werden wir schneller bei der Lasertechnik landen als uns lieb ist. :(

    Aber da es ja fast nichts gibt, was nicht irgendwie reglementiert ist...

    Und es wäre halt saublöd, wenn dann einer auf die Vorschrift 4711-0815 verweist, wo steht, da muß der Stempel des DSB drauf sein...


    So weit hergeholt ist das ja auch nicht. Schließlich dürfen bei DSB-Meisterschaften ja auch nur (vom DSB) zertifizierte Scheiben und elektronische Anlagen verwendet werden, selbst wenn die nicht zertifizierten Scheiben ebenfalls eindeutig die Maße/Darstellung der Scheiben gem. SpO einhalten.

    Aber den Kasten darf man tatsächlich selber bauen. Bei Holz sollte man darauf achten, dass die Seitenteile der großen Flächen STABIL sind und sich nicht beim Einschieben der Waffe "ausbeulen" können (Keine dünne Sperrholzplatte). 8)

    Aktueller Fall aus unserem Verein:

    Schütze hat innerhalb vom zwölf Monaten 18 Mal geschossen, es waren aber unterschiedlich lange zeitliche Abstände dazwischen. Der Antrag wurde von Herrn Furnier abgelehnt, da kein regelmäßiges Schießen nachgewiesen ist aus seiner Sicht.

    Das Herr Furnier eine sehr eigenwillige Interpretation VIELER Sachverhalte im Schießsport vertritt, beweist er immer wieder bei der DM und dort auftretenden Problemen mit der "Interpretation" der SpO (selbst wenn es da gar nichts zu interpretieren gibt 8)). Da wäre mal wünschenswert, den (ordentlichen) Rechtsweg zu gehen (denn auf dem Verbandsrechtsweg passiert da meist nichts), um diesen Eigenmächtigkeiten mal den Garaus zu machen. Leider setzt das einen längeren Weg voraus, bei dem man das eigentliche Ziel meist aus den Augen verliert. Daher macht es meist keiner und so wird er wohl weiter walten können.:(

    Edit:

    Hab mir gerade noch mal die Richtlinien des BSSB (in der Annahme, dass Herr Furnier im Auftrag von diesem tätig war) für die Befürwortung angeschaut. da steht, aus meiner Sicht ziemlich eindeutig:

    Zitat
    Als Mindestzahl werden in den vergangenen 12 Monaten jeweils 1 Trainingseinheit pro Monat oder insgesamt 18 Trainingseinheiten gefordert, wenn nicht mindestens einmal monatlich geschossen wurde. Den Sport übt also auch der regelmäßig aus, der nicht jeden Monat trainiert, aber statt eines regelmäßigen Trainings ein intensiveres Trainingsprogramm (aber dafür mit längeren Pausen) absolviert.

    Ich weiß nicht, wo da der Spielraum für seine Entscheidung sein soll ?:evil: