Beiträge von schmidtchen

    Oh manno...

    Jetzt nochmal für alle einfachen Gemüter: Der Satz, der in der Änderung zur Sportordnung steht, weist keine Punktierung auf. Punktierung in der Deutschen Sprache ist wichtig. Punktierung nennt man auch "Satzzeichen setzen". Ein Beispiel für einen unpunktierten Satz ist "Komm wir essen Opa". Ist der Satz korrekt punktiert, dann heisst er "Komm wir essen, Opa."

    Ich weiss ja nicht, in welcher Schule du warst und was man dir dort beigebracht hat, aber bei uns nannte sich das von dir beschriebene Phänomen "Zeichensetzung" oder neudeutsch (abgeleitet aus dem Latein) Interpunktion aber nicht Punktierung.

    Auch meine Recherche in deinem Freund "gockel" brachte da nichts besseres zustande. Kommata sind nun mal keine Punkte, da beißt die Maus keinen Faden ab.

    Na ja, da kommen persönliche Gründe genauso in Frage wie möglicherweise berufliche. Letztlich wäre das nen reines "in die Glaskugel schauen". Aber auch Leistungssportler können ja mal keine Lust haben ALLES mit zu schießen, was ihnen in die Hände gedrückt wird . Oftmals haben sie eh nicht dieses Problem, weil sie nicht in ALLEN Disziplinen das Niveau haben, dass man sie überall einplanen würde. Manchmal haben sie auch tatsächlich gar keine Wahl (totalitäre Staaten, wo der Sportler nicht wirklich gefragt wird und oft auch froh ist, mal raus zu kommen, ist ja auch immer eine Chance ).

    Ich liebe diesen DSB. Da freue ich mich ja schon auf die nächsten Diskussionen. Erst führt man ohne genau zu überlegen, was es für Auswirkungen hat, eine neue Regelung ein, dann merkt man an dem erzeugten Wirbelsturm, dass das SO dann doch wohl nicht so gut war und macht einen Rückzieher, aber bitte so, dass es keiner wirklich merken soll (TK-Mitteilung 3-2013 vom 21.11.2017; Schmunzeln am Rande: Man achte auf das Jahresdatum der Nummerierung! Spitze, diese Qualität! ) und nun verändert man die Sache nochmals, natürlich wieder so, dass es möglichst niemand merkt (die neueste Anpassung von oben aus Thread #41). Man achte auf die bisherige Formulierung ("Die Verantwortung für einen sicheren Schutz der Augen trägt der jeweilige Sportler selbst. ") und die neue Formulierung ("Der Sportler trägt die Verantwortung für die Art des Schutzes seiner Augen selbst.") Die letztere ist nämlich im Zusammenhang mit dem vorhergehenden Satz zu sehen (" Der Augenschutz muss einen Schutz des Auges mindestens von vorne und seitlich gewährleisten.") und lässt dann wohl auch nicht mehr zu, dass der Sportler eigenverantwortlich GANZ auf den Schutz verzichtet, da der Sportler nur noch die Wahl der Art aber nicht mehr die Frage nach dem "ob überhaupt" in der Hand hat. Einfach genial ! Ich freue mich schon auf die Disziplin Zentralfeuerpistole und die dort stattfindenden Diskussionen. Danke DSB und Herr F. :thumbup: 8)

    Na ja, ob das auch tatsächlich der Grund für Christian's Fernbleiben war oder es in Wirklichkeit andere Gründe gab, die man aber nicht nennen wollte und daher dann lieber diesen genannt hat, kann ich natürlich nicht überprüfen. Wer Christian und seine "Coolness" kennt, macht sich so seine eigenen Gedanken bei dieser Begründung. ;)

    Auch wenn es vor 6 Wochen noch um Paderborn ging sind wir mittlerweile in Györ/Ungarn angekommen, Forum live halt.

    Karl

    Du hast natürlich vollkommen Recht. Manchmal verliert man halt den Überblick. ;)


    Weiß jemand warum Christian Reitz nicht angetreten ist?

    Auch wenn er ein Multitalent ist, soll er sich wohl auf OSP konzentrieren, da dieses Jahr auch noch im Sommer die WM ist

    Zitat

    Ich bin auf einem sehr guten Weg für mich“, sagt die Frau von Olympiasieger Christian Reitz, der seinen EM-Titel übrigens nicht verteidigen wird, weil sich der Weltranglistenerste mit der Schnellfeuerpistole auch in der WM-Saison auf sein Spezial-Sportgerät konzentrieren soll.

    Ein Bayern-Trio schießt für Deutschland

    Wo kann man das nachlesen?

    Jetzt erwartest du aber ein bisschen viel vom DSB bzw. von Herrn F. . Die besten Regelungen sind immer noch die, die wonirgends schriftlich festgehalten sind bzw. die Otto-Normal-Schütze nicht vorliegen hat, denn die kann dieser dann auch keinem Verantwortlichen unter die Nase halten.

    Im vorliegenden Fall existiert meines Wissens bisher nur ein Mailschriftverkehr von Herrn F. an den Bundessportausschuss. Auf der DSB-Seite bei der Latte an TK-Mitteilungen, die ja mittlerweile unser Regelwerk zusätzlich bereichern, ist auf jeden Fall (noch) nichts zu finden. X(

    no.limits Haben A-Kaderschützen automatisches Startrecht bei der Deutschen vor 2018 gehabt?

    Es kommt doch wohl auf die Gesamtregelung an, im vorliegenden Fall muss man dann halt die Regelung der Bundessportleitung zu der Regel 0.7.4 hinzu nehmen. Und wenn man das in Summe nimmt, hatten die Kadermitglieder bis 2017 tatsächlich ein automatisches Startrecht bei der DM

    Ausschreibung DM 2017 Lies mal Ziffer 1.2

    Ab 2018 müssen Sie formal frühzeitig einen Antrag stellen, werden dann aber ebenfalls gesetzt.

    Ausschreibung DM 2018

    Ich hoffe, dass das jetzt Beleg genug ist.

    Und das Ganze gilt nicht nur für A- sondern auch B- und C-Kaderschützen.

    Wie verschiedentlich schon angemerkt, bedeutet dieses ja kein Startverbot dieser Leute bei den unteren Meisterschaften. Und manch einer startet dann halt trotzdem dort, obwohl er nicht müsste. Die Gründe dafür bleiben jedem selbst überlassen.

    Was haben sich die Verantwortlichen dabei nur gedacht? Ich vermute; NICHTS.

    DANKE!!! Dass ihr eure zahlenden Mitglieder einfach in den Allerwertesten tretet.

    Die vom DSB "getretenen" werden dieses Jahr ihre Meisterschaften eben in einem anderen Verband absolvieren. Waffenrechtlich Jacke wie Hose.

    Mit deiner Meinung über die obersten Offiziellen gebe ich dir Recht.

    Ich lasse mich mal überraschen, wo das für die vorschießenden endet, zumindest solche, die einfach "nur" zur DM wollen und keine Kadermitglieder sind. Zum einen dürfte es schon mal Begeisterung hervorrufen, dass man die LM-Startgebühren quasi zwei Mal bezahlen muss, nämlich einmal im eigenen LV, der ja auch die Meldung weiterhin macht, und zum anderen dann bei der weiteren hochkarätigen Veranstaltung (andere LM, Internat. Wettkampf etc.), wo ja nochmals Kohle anfällt, von der meist weiteren Anreise ganz zu schweigen. Ich selbst werde dann in Zukunft lieber dankend verzichten als solch einen Aufwand für einen Mittelfeldplatz zu treiben. Ich kann nur hoffen, dass Herr F. die Quittung für solch geniale Ideen als Spaßbremse erhät, entweder durch ausbleibende Starter (und damit Mindereinnahmen bei der DM) oder durch fallende Leistungsniveau's, wenn man versucht, die ausfallenden Sportler durch Nachrücker zu kompensieren).

    Waffenrechtlich brauche ich gar keine LM oder DM. Da reicht mir die BM vollkommen aus. ^^

    Das Auflageschießen ist ja auch nicht für Zuschauer gedacht und schon gar nicht für die Nachwuchswerbung.
    Bei ihm geht es darum, im einem immer stärker überalternden Sport auch die Schützen und Schützinnen fortgerückten Alters bei der Stange zu halten, bzw. ihnen die Wiederaufnahme des Sports zu ermöglichen. Und ihnen so zugleich das sonst bedrohte waffenrechtliche Bedürfnis zu erhalten.

    Problem ist aber, wenn das Auflageschießen eben nicht nur für die überalternde Generation genutzt wird sondern bis hinunter in die Schützenklasse betrieben wird. In kleineren Vereinen, wo es eh nicht so viele aktive Schützen, schon gar nicht Freihandschützen, gibt, fehlen Neulingen dann die Vorbilder (für's Freihandschießen). Die sehen dann die Superergebnisse der Auflageschützen und sagen: Das mach' ich auch. Ist ja viel einfacher (ob es das ist, ist was ganz anderes). Diese Tendenz erkenne ich bei uns schon, obwohl hier nur ab Altersklasse, neuerdings ab Herren II, aufgelegt geschossen werden kann.

    Das die ältere Generation das schießt, ist eine ganz andere Sache. Aber Übertragungen von Wettkämpfen, wo die Aufgelegtschützen zwischen 10,5 und 10,9 in Zukunft um Medaillen "kämpfen" will bestimmt niemand im Fernsehen sehen. Insofern kann ich Wannewupp schon verstehen.

    schmidtchen (damals noch über Halbfinale und Finale bei SpoPi und Ausscheidungswettkampf bei der OSP) auf welche Spiele bezieht sich der Satz? In Rio wurde kein HF und Finale mehr geschossen.

    Du scheinst da nicht ganz auf der Höhe des Informationsstandes zu sein. Abgesehen davon, dass man zumindest das Finale live sehen konnte (hab ich nämlich ;)), ergeben sich die Regeln aus den ISSF-Reglement, seinerzeit das ISSF Rule Book 2013 (gültig bis 2017), Regel 6.17.6 (S. 345) ISSF Rule Book 2013 - deutsch

    Zitat

    Das 25m Pistolen Finale der Frauen besteht aus zwei Durchgängen, einem Semifinale und zwei (2) Medaillen-Matches.

    Das Medaillen-Match um Bronze hatte ich sogar noch außen vor gelassen.

    Auch in Rio war das nicht anders - siehe Zeitplan für den 09.08.2016 hier: Zeitplan Olympia 2016 Schießen

    Aber du beweist mir damit, dass es gar nicht so einfach ist, den Überblick zu behalten, selbst für Schützen. ;)

    Mal wieder Halbwissen verbreitet. SpoPi Damen 10,2 OSP Männer 9,7

    Wer Fußball guckt, kennt auch die Regeln, oder? Ich kenne jede ISSF Finalregel, kompliziert ist da gar nichts.

    Du bist ja ein Kluger. Wenn du auch noch Mathe mit ein wenig Überlegen zusammenbringen würdest, hättest du das ">" vor der 10,1 auch als "größer" interpretiert und dann bedeutet das, da ja nur eine Stelle hinter dem Komma gewertet wird, ">10,1" = "ab 10,2".

    Und das "bzw." zwischen 10,1 und 9,6 bedeutet >10,1 für die erste und >9,6 für die zweite genannte Disziplin. Ich hoffe, dass ist jetzt verständlicher.

    Darüber hinaus kann ich dir aus eigener Erfahrung von Rio, wo es ja erfreulicherweise eine ganz gute mediale Übertragung gab, sagen, dass kein einziger meiner Mitzuschauer, die alle durchaus auch Schützen, aber nur auf unterer Ebene, waren, die einzelnen Finalregeln kannten und fragten, warum denn z.B. die SpoPi-Damen anders schießen als die OSP-Herren (damals noch über Halbfinale und Finale bei SpoPi und Ausscheidungswettkampf bei der OSP), und auch, dass bei Liegend ein anderer Modus herrschte als bei KK 3 x 20 (in Bezug auf die Schüsse, bis jemand ausscheidet).

    Im Fußball weißt du, dass, wenn der Ball im Tor liegt, eine Mannschaft ein Tor geschossen hat und einen Vorteil hat. Bei Schießen ist dieses, außer beim Biathlon, nicht so klar ersichtlich.

    Gehst Du jetzt davon aus dass Biathlon Schießsport ist?

    Karl

    Warum sollte Sommerbiathlon sonst beim DSB angesiedelt sein ?

    Es ist halt eine Kombination aus 2 Disziplinen und während die Skiläufer es geschafft haben, sich die medienträchtige Sportart Winterbiathlon in ihren Bereich zu holen, hatten die Leichtathleten am Sommerbiathlon kein Interesse und der DSB hat es übernommen, aber medial ist es halt nicht mit der Winterdisziplin zu vergleichen.

    Die Frage ist ja wie man dann es spannend machen kann ohne aber den Kern des Sports zu vernachlässigen...

    Gerade für mich sind hier die ISSF-Finals ein eindeutig starkes Zeichen.

    Genau das ist die Frage. Die jetzigen Finals sind für mich insofern KEIN klares Zeichen, da sie selbst für "Eingeweihte" kaum zu durchblicken sind. Fast jede Disziplin hat einen eigenen Modus. Da blickt selbst ein Schütze kaum durch, erst recht kein "Unbeleckter". Mal werden alle Stellungen geschossen (120 Schuss), mal nur eine Teildisziplin (Sportpistole, OSP), mal wird im Finale anders gewertet als "normal" (SpoPi, OSP --> >10.1 bzw >9,6 = Treffer, mal werden nach dem "Vorspiel" 2 Serien, mal 4 geschossen, bevor der/die erste rausfliegt). Das alles plus der Faktor, dass das Finale den Vorkampf komplett ersetzt, finde ich problematisch. Da müsste aus meiner Sicht einiges angepasst werden, um es überschaubarer zu machen. Das alles verlässt dann aber wahrscheinlich "den Kern des Sports". DIE Lösung kenne ich aber zugegebener Maßen auch nicht.

    Mein Landessportleiter hat auch geantwortet:

    Wer sich weigert eine Schutzbrille zu tragen, warum auch immer ( Unmöglich bei Schießbrille oder Eitelkeit oder oder oder ...) --> keine Regressansprüche gegen den Veranstalter im Falle eines Falles.

    Ihr könnt euch also wieder beruhigen.


    Mit dieser Definition bräuchte man ja zwingend gar keine Brille zu tragen, wenn man selbst die Verantwortung übernimmt. ICH könnte wohl damit leben, aber ob das alle KR auch so sehen werden. 8) Und dann erst die Mitbewerber, die auf eine Disqualifikation bestehen werden, da SpO nicht eingehalten. Uiuiui. Da wird mir ja ganz warm ums Herz.

    Vor allem die DM wird da sicher interessant. ;)

    Problem ist, dass in 0.2. nicht nur der Begriff "Schutzbrille" verwendet wird und dieser Begriff im Folgenden auch noch definiert wird "Unter dem Begriff Schutzbrillen versteht man einen Augenschutz der das gesamte Auge (von vorne und seitlich) schützt."

    Unter Zugrundelegung dieser Definition dürften einige Schießbrillen mit ziemlicher Sicherheit keinen ausreichenden Schutz im Sinne dieser Definition bieten.

    Wenn man nun auf den letzten Satz der TK-Mitteilung abstellt, so könnte man damit ja auch den völligen Verzicht auf eine Brille begründen. Der Sportler hat sein Risiko selbst zu bewerten und die Konsequenzen aus seinem Handeln dann ebenso. Genauso, wie der F 1-Fahrer, der zu schnell durch eine Kurve fährt, einen Abflug macht und dabei einen Mitbewerber von der Strecke katapultiert und verletzt. Da werden auch keine Geschwindigkeitsschilder aufgestellt, und bei Verstoß gibt's nen Knöllchen oder Führerscheinentzug.

    Der Satz soll aus meiner Sicht nur die Wogen glätten, die bei der Neufassung der Regel und Erweiterung auf die Zentralfeuerdisziplinen allenthalben entstanden ist. Ein Zurückgehen auf die alte Regelung hätte ja einen Gesichtsverlust für G.F. bedeutet, obwohl er sich das ja selbst eingebrockt gehabt hätte.

    Du kannst Dir die Beantwortung sparen, ich werde nicht mehr darauf antworten, wie ich es schon einmal angekündigt hatte.

    Wenn ich antworte, dann geschieht das auch weniger für dich sondern eher zur Klarstellung für andere, die nicht immer so im Thema drinstecken und nicht alle Sachverhalte abschätzen können. Da hilft es manchmal, auch mal die andere Seite gehört zu haben. ;)

    Was für Gebietsgrenzen. Mir und anderen Rheinland-Pfälzern sind keine bekannt, nur spricht man im RSB dauernd davon. Wir leben mittlerweile in Bundesländern und mir ist die Preußische Rheinprovinz sowas von schnuppe, ich finde keine Worte. .

    Für wie eingeschränkt denkfähig hälst du eigentlich deine Schützenkollegen? Das es seit vielen Jahrzehnten 2 Landesverbände in RLP gibt, ist nicht nur den Schützenkameraden in der Pfalz sondern auch dir nicht nur bekannt, sondern du kennst auch den Hintergrund und den Verlauf dieser Grenze. Ob der historische Hintergrund heute noch relevant ist und inwieweit der Begriff „Preussische Rheinprovinz“ da passt oder nicht, mag tatsächlich irrelevant sein, Fakt dürfte aber sein, DASS es eine historische Grenze gibt, die auch bis vor kurzem von allen Beteiligten akzeptiert wurde.

    Wenn der DSB dies endlich auch Satzungsmäßig definieren würde wäre alles viel einfacher. Mir kann in der heutigen Zeit niemand vorschreiben, in welchem Verband ich meinen Verein anmelde und ob ich wechseln kann. Hier muss, wenn nötig ein Musterprozess geführt werden, aber davor hat meines Erachtens der DSB große Angst, wenn ich an die Sachlage SSV-RLP zurück denke. .

    NOCH ist es aber nicht satzungsmäßig beim DSB definiert und insofern müsst auch ihr euch mit den derzeitigen Gegebenheiten abfinden.
    Und ja, du kannst selbst entscheiden, welchem DACHverband du dich anschließt, aber welchem Teilverband du zugeordnet wirst/bist, hängt von den jeweiligen Satzungsregelungen ab. Es kann sich nämlich auch nicht der Fußballverein Hamburg-Eppendorf im Fußballkreis Ingelheim/Pfalz anmelden, weil ihm der dortige Vorstand besser gefällt oder die Gegner leichter sind. Da gibt es schon noch ein paar Spielregeln.
    Bezüglich der angeblichen Angst des DSB vor einer Klage darf ich daran erinnern, dass der SSV-RLP seinerzeit nicht in die nächste Instanz gegangen ist, nachdem er in der ersten Instanz verloren hatte. Die Angst lag also eher woanders. ;)

    Das hat man gemerkt, als der RSB aus den Verhandlungen über das LLZ ausgestiegen ist und komme mir nicht wieder mit Deinen alten Sprüchen, hier hätten z.B. genaue Unterlagen gefehlt. Dass es nicht so war lässt sich schnell beweisen.

    Meine diesbezüglichen Sprüche lauteten anders:

    Der Liquidator hatte seinerzeit klar kommuniziert, dass er die verhandelte Lösung nicht unterstützen würde und eine eigene Vorstellung von der Lastenverteilung entwickelt.
    Daraufhin hat der RSB seine weitere Mitarbeit bis auf weiteres aufgekündigt, da unter diesen Bedingungen weitere Verhandlungen wohl keinen Sinn machten.
    Selbst DER Verfechter des LLZ schlechthin, Kurt Lauterwasser, hatte, zumindest dem Hörensagen nach, nach diesen Bedingungen die Nase voll und einen Erhalt des LLZ zu diesen Bedingungen in Abrede gestellt. Was willst du eigentlich ?

    @moses
    Auch deine ständigen Wiederholungen ändern die Reihenfolge des Ablaufs nichts. Und Manuela Göbel hat bis zum Schluß in der Arbeitsgruppe mitgearbeitet, auch wenn das Ganze aufgrund häufig wechselnder Zahlen für die Betriebskonzepte nicht immer ganz einfach war. Deine Behauptung dürftest du kaum beweisen können, wo du doch sonst sehr schnell Beweise anbietest. Aber irgendwie müssen wir die Mähr vom bösen RSB ja am Leben erhalten.:(

    Warum bleibst Du nicht einmal bei der Wahrheit und redest nicht dauernd drum herum. Die Vize Süd wollte an die Schlüssel Zuweisungen des Fachverbandes und an nichts anderes.

    Nun kommen wir langsam der Wahrheit ein Stück näher, aber nicht so, wie DU denkst. So wie du das nämlich oben kommunizierst, denkt ihr auch: „… an die Schlüsselzuweisungen des Fachverbandes...“. Das sind aber weniger die Schlüsselzuweisungen des Fachverbandes sondern mehr die Zuschüsse zur Unterstützung der Schießsportler in RLP. Und denen (den Schießsportlern) ist egal, von wo sie diese zur Verfügung gestellt bekommen. IHR versucht diese aber gerne als indirektes Druckmittel zu benutzen, um Meinungsmache zu betreiben.
    Das in der Vergangenheit auf Verbandsseite nicht alles ordnungsgemäß gelaufen ist, wird von niemandem aus der heutigen Führung des RSB bestritten, aber die betreffenden Personen sind auch alle nicht mehr in „Amt und Würden“, weshalb man da auch nicht immer wieder alte Kamellen aufkochen muss.

    Das die Pfalz irgendwann die Nase voll hat ist doch selbst verständlich.

    Sie hat vor allem die Nase voll, seit sie vermehrt von ehemaligen SSV-RLPlern „infiltriert“ wird. ;)

    Vorher hat man da nämlich nichts derartiges gehört und auch jetzt kommen die Stimmen meist aus der gleichen Richtung.

    Ich hoffe inständig, dass wir irgendwann einen Verband in Landesgrenzen von Rheinland-Pfalz bekommen. Wenn weiterhin Vereine im RSB bleiben möchten, muss man dies akzeptieren.

    Und auch hier widersprichst du dir indirekt selber. Einerseits willst du Landesverbände in politischen Landesgrenzen und andererseits willst du akzeptieren, dass größere Mengen an Vereinen sich außerhalb dieser Grenzen anderen Verbänden anschließen bzw. in diesen verbleiben. Das ist zwar generös und soll wohl den Gegendruck mindern, aber logisch gemäß deinem Konzept (und dem der Befürworter der LV in politischen Grenzen ist dieses nicht.
    Aber sei es drum, jeder darf seine Meinung haben, dass muss aber deshalb noch keine Mehrheitsmeinung sein.

    Stimmt, Schmidtchen. Aber die beiden sind ohnehin mittelfristig Fusionskandiaten und das weißt Du auch. :)

    Na ja, derzeit bewegen wir uns ja eindeutig auf der Kurzfristebene, und da haben wir schon genug zu tun. Was mittel- oder gar langfristig passiert, wissen wir beide nicht. Ich denke da noch nicht mal so sehr an die LV-Strukturen sondern viel mehr an die generelle Entwicklung des Schießsports in D. Und da habe ich viel größere Bedenken als ich sie wegen irgendwelcher Umstrukturierungen auf örtlicher Ebene habe.

    schmidtchen

    Es ist wunderbar mit viel Ironie zu lesen, dass sich ehemalige RSB Präsidiumsmitglieder auch mal Gedanken über ein LLZ in RLP machen, wo man doch seitens des RSB sich überhaupt nie darum gekümmert hat, wie z.B. Bad Kreuznach überlebt oder wie man sich an den Kosten beteiligen kann. Ihr hattet doch die Chance, habt euch mit den windigsten Ausreden der Verantwortung entzogen. Nur an das Geld in RLP wollt ihr, das beweisen die Besuche der Vize Süd beim LSB, Sportbund Rheinland und Ministerium des Innern und für Sport.

    Wir hatten ein LLZ in RLP, was kann der RSB vorweisen? Außer Schön Getue und Gerede, nichts!!

    Auch wenn manche Leute versuchen, einen gegenteiligen Eindruck zu erwecken: Der RSB macht sich auch Gedanken um seine Schießsportler in RLP, vor allem die in seinen Gebietsgrenzen. Und das hat nichts damit zu tun, die Gelder FÜR DEN GESAMT-RSB "einzuverleiben" ( die Zuschussvorschriften, nach denen die Gelder ausschließlich für RLP zu verwenden sind, sind auch beim RSB bekannt ;)), sondern es geht, genau wie euch, um die RLP-Sportler. Und da ist es nun mal notwendig, dass für leistungssportbezogene Zuschüsse auch ein Leistungszentrum vorhanden ist. Warum soll sich also eine Vize Süd, die für den Bereich RLP zuständig ist, nicht um Kontakte zu LSB, Sportbund und Ministerium kümmern ? Du tust ja so, als ob IHR das Hoheitsrecht für RLP gepachtet hättet.

    Zu weiteren Ausführungen zu BK spare ich mir meine Luft, da ist alles gesagt und auch hier nachzulesen. Die individuelle Brille bedingt manchmal eine eingeschränkte Sichtweise, aber sei's drum, DAS ist, glaube ich, wirklich nicht mehr unsere Baustelle.

    Außerdem wäre der Neubau in Bingen zigmal teurer als z. B. in Ingelheim die 100m Stände an zu mieten.

    Auch das kann man möglicherweise machen. Ich wollte nur direkt vorbeugen, dass man das als Vorzug von BK nennt und deshalb die notwendigen erheblichen Investitionen in BK als gerechtfertigt unterstellt. Aus meiner Sicht ist 100m Training eh nur ein kleiner Teil eines leistungssportlichen Kadertrainings, da nicht kaderrelevant (keine Förderdisziplin).

    Nur sollten sich die Verantwortlichen in Rheinland-Pfalz darum Gedanken machen!!

    Genau, und auch wenn du es nicht hören willst, eine der Verantwortlichen ist die Vize Süd des RSB, zuständig für das RLP-Gebiet des RSB !!!

    Fakt ist, wenn wir es nicht schaffen, den Schießsport in RLP in die richtigen Bahnen zu lenken, wird die Bezuschussung des Landes RLP immer weniger werden und das kann doch nicht die Perspektive sein.

    Unabhängig davon, ob es wer schafft, den Schießsport in die richtigen Bahnen zu lenken (wo auch immer die liegen mögen) werden die Gelder sowieso weniger werden. In den nächsten Jahren werden im öffentlichen Bereich erhebliche Investitionen für Infrastrukturerneuerungen/Instandsetzungen notwendig werden und sobald die Zinsen wieder etwas steigen, werden die Kommunal- und Landeshaushalte sowie der Bundeshaushalt wieder das Ächzen anfangen, da man in guten Zeiten nicht ausreichend Schulden getilgt sondern fleißig Prestigeprojekte für teuer Geld in die Welt gesetzt hat. Das wird sich dann rächen und die Zuschusshähne werden deutlich geringer fließen. Da werden wir beiden und auch andere Leute nichts dran ändern können.

    Darüber hinaus wird das Land RLP den Schießsport aus meiner Sicht genauso weiterhin in zwei Verbänden fördern wie bisher, wenn diese Verbände ordentlich zusammen arbeiten, wie man das in der Vergangenheit auch in BK getan hat. Wenn allerdings der eine Verband versucht, den anderen "über den Tisch zu ziehen" bzw. "auszuschalten", so ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Sinne der Schießsportler wohl nur schwer möglich.

    In NRW klappt dieses zwischen WSB und RSB ja auch, ohne das da weniger Gelder fließen würden, im Gegenteil.

    DAFÜR ist meines Erachtens ein Zusammenschluß aller RLP-Schießsportler nicht notwendig und diesen Eindruck solltest du auch nicht vermitteln, außer du kannst ihn belegen.

    Wenn es um umherfliegende Teile geht, sollten wir vielleicht über eine Kabine für jeden Schützen nachdenken und ihn, zwecks Eigensicherung, in eine Ritterrüstung stecken (incl. Helmpflicht).

    Manchmal frage ich mich ernsthaft, wes Geistes Kind manche Leute sind. Eine absolute Sicherheit gibt es wonirgends, auch nicht im normalen Leben. Niemand kann verhindern, dass durch einen Rempler meinerseits jemand hinfällt und dabei unglücklich aufschlägt und sich schwerste Verletzungen zufügt. Werde ich deshalb eingesperrt ? NOCH nicht !

    Wie viele derartige Unfälle durch umherfliegende Splitter hat es in den letzten 10 Jahren (oder auch 20) gegeben ? Und wenn, wie genau sind die entstanden (ggf. falsche Ladung oder ähnliche GROBE Fehler in der Handhabung) ?

    Das Ganze nimmt langsam abstruse Formen an. Ich denke da nur an das feste Schuhwerk für Pistolenschützen. :(

    Ich warte als nächstes auf das Verbot des Tragens von T- bzw. Polo-Shirts oder Hemden mit offenem Knopf oben, da dort ja auch gerne mal Hülsen rein fliegen und dort ähnliche Folgen zu erwarten sind wie bei den Füßen.

    Hupps! Hab ich jetzt zuviel gesagt? 8)