Beiträge von schmidtchen

    Denk nach! Er war niemals leer, da lag doch immer deine Luftpistole mit drin, oder?

    Was völlig schnuppe ist. Wenn du keinerlei waffenrechtliche Erlaubnis mehr hast (WBK abgegeben) kannst du da rein tun was du willst. Du wirst deinen Bestandsschutz verlieren. Da ist Strindberg Lösung schon eher geeignet, aber aus meiner Sicht gar nicht notwendig. Solange eine waffenrechtliche Erlaubnis vorhanden ist und der Tresor vor Juli 2017 bei der Behörde registriert war, dürfte das Ganze kaum Probleme bereiten. Alles andere wird ggf. schwierig.

    Also wären Reiner und Karl für eine weitere Verschärfung des bestehenden Waffengesetzes und unterstützen Alleingänge diverser Vereinsfürsten.

    Da freuen sich Die Grünen.

    Was soll diese ganze Provoziererei ? Einerseits sollen wir als Vereine "aussieben" (aufpassen), dass wir keine "schädigenden Subjekte" in die Vereine aufnehmen, die unseren Sport und dessen Ansehen in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik beeinträchtigen, andererseits sprichst du den Vereinsoberen viele "Siebemöglichkeiten" ab, indem du sie als "Verschärfung der waffengesetzlichen Regelungen" ansiehst. Was willst du nun? Den Unterschied zwischen einer waffengesetzlichen Regelung gegenüber einer vereinsspezifischen Regelung zu erkennen, traue ich sogar dir zu. Insofern muss jeder Verein selber sehen, ob er mit seinen Regelungen klar kommt. Er muss ja hinterher auch mit den Leuten klarkommen, die er dann als Mitglieder hat. Solche (gegen ihren Willen) wieder los zu werden ist nämlich meist schwieriger, als sie schon bei der Aufnahme auszusieben.

    Auch der Verein, in dem ich bin, hat da Regelungen, die dir als GK-Schütze nicht gefallen würden, aber das ist uns, ehrlich gesagt, herzlich wurscht. Wir haben trotzdem in den letzten Jahren ausreichend Zulauf und sind mit den neuen Mitgliedern zufrieden. und die 4-8 Leute, die nach anhören unserer Vorstellungen in den letzten 2-3 Jahren nicht wiedergekommen sind, mögen woanders gerne glücklich werden.

    Nein, gar nicht.

    Schon die wilde wahnwitzige Staatsfeindlichkeit sehr vieler weißer Amerikaner (aller Trump-Wähler, und der meisten Republikaner - schau' einmal, wie enorm viele das sind, weit mehr relativ gesehen als NSDAP-Wähler in Deutschland 1932 und 1933) ist überaus erschreckend und furchterregend. Und die NRA als hasspredigende und aufhetzende Organisation setzt noch einmal gewaltig drauf.

    ...
    Aber "staatsfeindlich" (und volksfeindlich)? Absolut, und zwar zu 150 % !

    Ich glaube, jetzt schießt du aber tewas weit über das Ziel hinuas. "die meisten Republikaner" und "aller Trump-Wähler" jetzt eine grunddsätzliche Staatsfeindlichkeit zu unterstellen, nur weil sie mit dem bisherigen (teilweise sehr "korrupten") System nicht einverstanden sind, halte ich für völlig überzogen. Klar sind da "hirnlose" Typen bei, aber auch viele Unzufriedene, wie auch bei uns bei den AfD-Wählern.

    Problem ist, dass viele sich irgendwie nicht mehr zu helfen wissen, wie sie "den Oberen" ihre desaströse Lage begreiflich machen sollen, während diese sich nur noch in "ihren Blasen" bewegen und entweder die Realität nicht mehr mitbekommen oder sie schlicht ignorieren.

    Deshalb sind die aber nicht alle partout "Staatsfeindlich". Solche Pauschalisierungen helfen bei der Problembehebung nicht weiter sondern vergrößern die Kluften nur noch.

    Also zur Erklärung:

    Der KW-Tresor war ab 2014 in Nutzung und ist derzeit leer aber noch beim LRA gemeldet. Somit gehe ich mal davon aus das ich diesen weiternutzen kann.

    Für die Langwaffen welche bei mir auf der gelben laufen haben wir Mitglieder jeder seinen Waffenschrank im Verein. KW habe ich auf der gelben keine.

    Ich klär das aber sowieso noch mit meinem Ansprechpartner beim hiesiegen LRA. So wie ich ihn kenne dürfte das aber kein Problem sein.

    Das solltest auch tun. Wenn ich das richt9ig verstanden habe, hattest du auch während der Zeit, wo du keine KW hattest, die Langwaffen im Besitz und auf der gelben WBK, nur halt nicht in DIESEM Schrank, sondern im Verein. Das Waffengesetz gewährt meines Erachtens DER PERSON Bestandsschutz für den alten Tresor, und das nicht nur für die zum damailigen Zeitpunkt vorhgandenen Waffen (das war auch mal in der Disukussion).

    Wenn du also durchgängig Erlaubnisinhaber warst, solltest du auch weiterhin deinen alten B-Würfel auch für neue KW nutzen können.

    Zumindest mit aktuellem Recht seit 2017 gibt und gab es sowas nicht.

    Die entsprechende Gesetzesregelung des WaffG (§14 Abs. 2 alt) ist seit 2002 unverändert.

    In der "neuen" WaffVwV wird lediglich für die über das Grundkontingent hinausgehenden Waffen (§ 14 Abs. 3 WaffG) die Einschränkung gemacht, dass die WaffenART zwischen beantragter Waffe und derjenigen, mit der man Wettkämpfe bestritten hat (als Nachweis für das bestehende Bedürfnis), also für eine Kurzwaffe muss auch mit einer erlaubnispflichitigen Kurzwaffe an Wettkämpfen teilgenommen worden sein, ebenso LW entsprechend, identisch sein muss.

    Die Regelung, dass man für GK KW auch GK KW trainiert haben muss, kann also nur eine "selbstgemachte" Regelung sein (von denen ich aber durchaus schon gehört habe, sowohl auf Verbands- als auch auf Vereinsebene, wobei letztere ja überhaupt nix zu bewerten sondern nur mein regelmäßiges Training zu bestätigen hat. Aber manche filtern da gerne noch aus bzw. machen sich da gerne noch wichtig,).

    Dann schau mal nach draußen, lies die Zeitung und sieh Nachrichten :)

    Edit - back to topic:

    Wenn ich so die Zeitung heute lese und die Nachrichten auf mich wirken lasse, dann geht´s erst in frühestens 10 Wochen wieder weiter.
    Sagen zumindest die Politiker.

    Gute Nacht, Deutschland! Gute Nacht, Schießsport! :(

    Das ist sicher nicht unrealistisch. Stand heute behaupte ich mal, dass wir auch (mindestens) den Februar noch zulassen müssen, zumindest, wenn die Zielzahl, eine Inzidenz von unter 50, erreicht werden soll. Das ist bis in 3 Wochen bis Ende Januar nicht zu schaffen, zumal wenn jetzt die Zahlen nach dem geringeren Testen über die Feiertage einerseits und vermehrten Kontakten über die Feiertage und in den Ferien andererseits wieder deutlich nach oben gehen. Aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich, sag ich nur, wenn ich mir die Bilder von den Wintersportorten hier in NRW (Winterberg, Weisser Stein/Eifel) nach den Feiertagen angeschaut habe.

    Danke für die Info. Dann hat das neue Waffenrecht ja doch ein wenig was gebracht für uns Sportschützen. Zumindest in diesem Bereich.

    An der Stelle hat sich aber rechtstechnisch nichts geändert. Das mit dem Training mit der .22 Kurzwaffe für irgendeine Kurzwaffe, auch GK, war auch damals schon so. Ob das in deinem Verband intern anders geregelt wurde, kann ich natürlich nicht sagen.

    Im RSB-Teil von RLP hab davon noch nichts gehört!

    Für den RSB gibt es so eine Entscheidung auch noch nicht. Problem könnten aber ausfallende BM‘s sein, zumal KM‘s auch nicht stattfanden und somit im Prinzip keine Qualifikationsringzahlen existieren. Mal sehen, was der Landessportleiter sich einfallen lässt.

    Die späteren Termine (Juni/Juli könnten ja durchaus klappen. Ob aber im April/Mai das Ganze schon soweit im Griff ist, dass das Ganze einigermaßen „normal“ stattfinden kann, muss man abwarten.

    Die Westfalen haben ihre LM auch bereits abgesagt LM Absage Westfalen Es soll für DM-Teilnahmewillige aber wohl Qualifikationswettkämpfe geben.

    Ich vermute mal, dass das Problem in den Qualifikationswettkämpfen zu den LM /Bezirksmeisterschaften) gesehen wird. Diese finden ja schon im Frühjahr statt (bei uns Feb-Apr) und da dürfte es sicher noch schwierig werden. Das wird mit Sicherheit nicht einfach, dieses Problem zu lösen, zumal ggf. auch neue Terminabsprachen mit den Vereinen der betroffenen Standanlagen getroffen werden müssen.

    Warum soll denn ein Erwachsener ...noch einen "Mofaschein" machen müssen damit er ALLEIN auf dem Schießstand schießen kann?

    Ach ja habs vergessen steht ja im §11 Abs. 3... Muss dann wohl wirklich richtig und wichtig sein.

    Gibt es von dir noch eventuell eine andere Antwort auf meine Frage? Würde mich wirklich interessieren.

    Du hast aus Österreich leicht hetzen, aber es ist wie es ist und wenn mich einer fragt, kann ich ihm, wenn er seine Waffen behalten will, nur empfehlen, vorsichtig zu sein. Auch ich bin logischerweise kein Freund von solchen Regelunegn, genauso wie ich nicht gerne in meiner Wohnung Leute vom Amt habe, die meinen, sich meine Aufbewahrung anschauen zu müssen, aber ein verweigern bringt mehr Probleme als es sie löst.

    Deshalb sind aber noch lange nicht alle Leute, die sich an die gesetzlichen Regelungen halten, Obrigkeitshörig.

    Ich gehe davon aus, dass du in Österreich auf euren Straßen so schnell fährst, wie DU magst und für richtig hälst und nicht so schnell, wie es dir von irgendwem per Schild vorgegeben wird.

    Ach schmidtchen unterstelle mir doch nicht ich würde hier vorschlagen sich nicht an gültige Gesetze zu halten. Da machst du es dir schön leicht.

    Dann ist‘s ja prima, dass DU mir was unterstellst, was ich weder gesagt noch gemeint habe. Ich habe lediglich kritisiert, dass du mit einer sehr pauschalen Aussage so tust, als ob diejenigen, die z. B. mangels eigener Qualifikation als vA wegen der Einschränkung aus §11 ABS. 3 AWaffV nicht alleine auf den Schießstand gehen, es einfach nur zu eng sehen.

    Solltest du was anderes gemeint haben, bin ich als nördlich der Alpen Lebender, der dadurch möglicherweise ein gewisses Defizit an Klugheit hat, für hilfegebende Tipps sehr verbunden. Wer will schon dumm sterben?

    Dass Waffen verschwinden, ist eher selten. Und die von Dir erwähnten "deliktsrelevanten" Waffen beziehen sich auf Kurzwaffen, nur die sind ja für Gelegenheitseinbrecher interessant. Die sind meist so gut gesichert, dass man sehr schweres Gerät brauchen würde, um die ehemaligen Banktresore, Posttresore oder Panzertüren der Waffenräume zu knacken.

    Mal ganz davon abgesehen, dass man in einigen Bereichen der Republik, so auch bei uns hier in einigen Waffenbehörden in NRW bei der Lagerung von Kurzwaffen in einem unbewohnten Schießstandgebäude eine Einbruchmeldeanlage fordert, die 24/7 überwacht ist. Zumindest gilt dies, wenn der Schießstand "etwas abgelegen" von der Wohnbebauung ist.

    Insofern bin ich zwar auch häufiger auf dem Stand, habe aber keine Sorge zwecks Einbrecher. ;)

    Und falls wer wissen möchte, warum die das verlangen: Grundläge ist das Papier "Arbeitsgrundlage für kriminalpolizeiliche Fachberater zur Aufbewahrung von Waffen und Munition in Bayern" vom LKA Bayern, welches in vielen Bundesländern bei der Beurteilung der zu treffenden Maßnahmen mit herangezogen wird.

    Du zeigst hier aber ein sehr gutes Beispiel für sinnlose Obrigkeitshörigkeit auf und ebenso den Unwillen einen Missstand zu erkennen und gegen zusteuern.

    Was muss man denn bei euch können um alleine auf dem Schießstand stehen zu können? Reicht da der Mofaschein oder braucht man Abitur? Eventuell auch eine eidesstattliche Erklärung noch nie wen erschossen zu haben? Ansonsten wäre es ja dann immer noch sicherer alleine auf den Schießstand zu gehen.

    Du bist ja ein ganz toller Hecht. Sind bei euch hinter den Alpen alle so klug ?

    Wenn du unbedingt wissen willst, was wir Deutschen Sportschützen brauchen, um Schießen zu dürfen, les dir einfach mal die AWaffV durch, speziell § 11. Ich gebe dir sogar den Link. ( AWaffV) Da findest du alles, was du wissen willst. Hier zielführend ist der Abs. 3. Wenn du dazu keine Lust hast, ist es auch gut, aber dann halte dich bitte hier mit deinen anmaßenden Äußerungen zurück.

    Es mag bei euch in Österreich anders sein, hier in Deutschland hast du bei einigen Waffenbehörden ganz fix ein Verfahren am Hals, wenn du die waffengesetzlichen Vorschriften nicht einhälst. Da warten die förmlich drauf. Und im blöd laufenden Fall bist du anschließend deine Zuverlässigkeit und danach deine Waffen los.

    Ein Einhalten dieser Vorschriften pauschal als "Obrigkeitshörig" abzutun, finde ich schon heftig.

    Und ob da versucht wird Gegenzusteuern (was nur über Gesetzesänderungen geht) oder auch nicht, kannst du im Einzelfall von "da hinten" gar nicht beurteilen.

    Ich glaube dass hier manche Vorstandschaften einfach Vorsichtig oder Ängstlich. In meinem Verein ist es Faulheit unter dem Deckmantel "Vorsicht".

    Vorschlag meinerseits: Bei den nächsten Vorstandswahlen wählen lassen und es besser machen. Ich als Mitglied der Vorstandsschaft unseres Vereins würde es auch nicht mitmachen, wenn es in NRW nicht sowieso verboten wäre. Und wer mir dafür ängestlichkeit vorwerfen möchte, kann dieses gerne machen und auch, wie ich schon sagte, demnächst meinen Job übernehmen, wenn es die Mehrheit der Mitglieder ebenso sieht.

    Übrigens, die CoronaSchVO NRW lautet in § 9 (Sport) im Abs. 1:

    "Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportan-lagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig."

    und da wir nun mal Sportler sind, sehe ich uns unter diesen Passus fallen.

    Und damit ich mich nicht aus der Verantwortung stehle, weil ich nicht ängstlich bin, steht im folgenden Satz noch: "Die für die in Satz 1 genannten Einrichtungen Verantwortlichen haben den Zugang zu der Einrich-tung entsprechend zu beschränken"

    Damit bist du, JAG, in NRW aus dem Spiel raus.

    Aber no0chmal, ich würde auch zu machen, wenn ich die Regelungen aus BW oder HS hätte. Lieber 2 Kontakte weniger als einen zuviel. Aber das darf jeder gerne sehen, wie er mag, nur möge er hinterher nicht das Jammern anfangen und auf die pöse Politik schimpfen, wenn die wieder mal untaugliche Maßnahmen beschließen und Branchen/Menschen betroffen sind, die möglicherweise tatsächlich nicht verstärkt am der Verbreitung des Infektionsgeschehens beteilgt sind. Je härter der Lockdow, umso mehr "Unbeteiligte" sind betroffen, weil die "Beteiligten" uneinsichtig sind.

    Wenn du es ok findest in den eigenen vier Wänden zu hocken und das Sitzploster deines Sofas platt zu sitzen, kannst du dies gerne tun. Interessiert mich nicht die Bohne, aber BITTE verschone uns mit deinen Weisheiten und mit der Kritik an dem Lebensstil anderer!

    Mach dir keine Sorgen um mein Sofa, das sieht mich genausowenig wie sonst. Aber ich kann mich derzeit auch gut in Ruhe Dingen widmen, zu denen ich zu anderen Schießsportaktiven Zeiten nicht gekommen bin, sei es spazieren gehen oder an Dingen werkeln, die schon immer mal zu waren, aber immer liegen geblieben sind. Dazu ein wenig aufräumen, alles kein Problem, ohne das ich deshalb in eine psychische Krise gerate.

    Glaubst du wirklich, dass nach einpaar Wochen Kontaktbeschränkungen Corona besiegt ist??? Nein ist es nicht. Corona ist da, genauso wie die Grippe, trotz Impfung! Kontaktbeschränkungen bringen nichts. Der Körper muss lernen sich zu schützen. Der Kampf Leben vs. Virus ist Millionen von Jahre alt. Irgendwann stellt sich ein biologisches Gleichgewicht ein ( das ist ein Naturgesetz).

    Nein, ich glaube nicht, dass durch den oder irgendeinen Lockdown das Virus "zu besiegen" ist, aber genausowenig will ich deinen Prozess des "der Körper muss lernen, sich zu schützen" durchmachen, denn im Gegensatz zur Grippe schätze ich das Sars-Cov-2 Virus deutlich letaler ein als das Grippe-Virus. Das volle Ausmaß haben wir ja bisher gar nicht feststellen können, weil permanent mit irgendwelchen mehr oder minder strengen Maßnahmen gegengesteuert wurde, um die Auswirkungen einzudämmen, ganz im Gegensatz zur Grippe, wo allenfalls mit Impfungen dagegen gearbeitet wird.

    Und ich weiß genau, dass ich die Mengen an Toten, die deine Herangehensweise mit sich bringen würde, nicht erleben möchte. Bergamo und New York aus dem Frühjahr lassen grüßen und das wäre nur der Anfang von dem, was uns erwarten würde. Es gibt Dinge, die sollte man nicht ausprobieren, wenn man Alternativen hat, und im vorliegenden Fall sehe ich die Alternativen und stelle sie den möglichen Folgen gegenüber, die uns aus meiner Sicht erwarten, wenn man den Dingen freien Lauf lässt.

    Und auch wenn du dich nun wieder bevormundet fühlst, wer so argumentiert, hat das Ganze aus meiner Sicht nicht durchdacht.

    Aber wo ich von überzeugt bin, und da lassen andere Länder, insbesondere asiatische, wo das Maske tragen vielfach zum Alltag gehört, grüßen, ist dass wir mit einigen wenigen, aber dafür konsequent angewendeten Maßnahmen die Zeit bis zu einer ausreichenden Impfung sowie der weiteren Entwicklung von ordentlichen Behandlungstherapien überbrücken können. Und eine, und aus meiner Sicht die Wesentliche, ist die Maske. Selbst wenn die Alltagsmaske nicht vollständig schützt, dürfte ihr Schutz für eine sehr deutliche Senkung der punktuellen Luftbelastungen und Minderung der Tröpfcheninfektion sorgen und somit die Ansteckungsgefahr deutlich senken.

    Für mich ist das eine ganz einfache Rechnung. Solange ich malochen und einen nicht ganz kleinen Teil meines Geldes (und Lebenszeit) monatlich an Berlin überweisen darf (wo es dann da mit der Schneeschaufel aus dem Fenster geworfen wird), werde ich nach Möglichkeiten zum Sport außerhalb der vier Wände suchen (natürlich im Rahmen der Verordnung). Offenbar unterscheidet das Virus aber zwischen beruflichen (nicht so schlimm) und privaten Kontakten (ganz pöse)...

    Nein, das Virus unterscheidet nicht zwischen beruflichen und privaten Kontakten. Siehe nächste Bemerkung

    Egoismus ist ein gutes stichwort. Solange ich in der überfüllten strassenbahn zur arbeit fahren muss, danach mit 60 personen zusammen arbeite und danach wieder in der überfüllten strassenbahn nach hause muss, kann ich über die verordnungen nur lachen. Ich halte mich daran, ich sehe auch einen sinn darin. Nur egoistisch ist unsere regierung. Ich fühle mich langsam wie das sogenannte schlachtvieh. Ich setzte mich jeden tag unzähligen infektionsmöglichkeiten auf dem weg zur und in der arbeit aus. Aber irgendwer muss ja die wirtschaft am laufen halten, damit steuergelder fliessen, die unsere regierung verschenkt. Dann kommen hier welche und regen sich hier auf, weil man zu zweit oder dritt einem hobby nachgehen will und mahnen zur zurückhaltung, kontaktreduzierung und werfen einem egoistisches verhalten vor. Nicht jeder hat aktuell die möglichkeit zu hause zu bleiben. Auch ich würde lieber zu hause bleiben und mich keinem risiko aussetzten.

    Ich kann dich vollkommen verstehen. Sinn ist darin nur begrentzt zu sehen. Aber dazu seien dir 2 Dinge gesagt:

    1) Du hast schon selbst erkannt, dass man die produzierende Wirtschaft "um jeden Preis" aufrecht erhalten will. Man (die Politik) ist der Meinung, dass sich die dortigen Kontakte weitestgehend unter Kontrolle halten lassen, solange keine "Unbeteiligten" (also z.B. Gäste in der Gastronomie oder Kunden in Geschäften) ins Spiel kommen. Den Sinn hast du schon ganz gut erkannt. Hinzu kommt, dass man so gewaltige Ausgleichzahlungen, wie sie dann vonnöten wären, gar nicht aufbringen kann.

    2) Auch die Schulen will man so lange als möglich offen halten, da man aus der ersten Phase noch das Wehklagen der Eltern, die nicht vernünftig arbeiten können oder das Kind nicht beaufsichtigt bekommen, in den Ohren hat. Dazu das Wehklagen der Kinderärzte und Kinderpsychologen, die die Gefahr für die gefühlt 80% Kinder in prekären Lebensverhältnissen anpangerten. Das möchte man halt so lange wie möglich vermeiden, deshalb auch aus meiner Sicht das zögerliche Verhalten für den 2. Lockdown, den ich nur mit den mir zur Verfügung stehenden Informationen schon Mitte November habe kommen sehen, als die Zahlen beim Mini-Lockdown zwar stagnierten, aber nach 14 Tagen (wo sich spätestens die Auswirkungen des Teil-Lockdowns zigten) immer noch nicht weiter absanken. Aber man wollte sich gerne noch bis zu den Weihnachtsferien retten. Auch die "Ansage" der Erleichterungen war da aus meiner Sicht als "durchschnaufen" gedacht gewesen. Das es danach nochmal härter werden müsste, war da aus meiner Sicht den wichtigen Leuten schon klar.

    Problem ist nur, dass man zum Transport all dieser Menschen entsprechende Transportmittel benötigt. Die normalen Verkehrsmittel sind in aller Regel nicht beliebig erweiterbar. U-Bahnen, S-Bahnen und Züge verkehren auf Schienen, die nur bestimmte Kapazitäten haben und schon bei normalen Taktverdichtungen an ihre Grenzen stoßen, vom benötigten Personal mal ganz abgesehen. Einzig bei den Bussen hätte man aus meiner Sicht zumindest teilweise auf die Reisebusbranche zurückgreifen können, die ja zumindest jetzt auch wieder am Boden liegt, da Reisen gestrichen sind und somit die Reisebusse im Depot stehen.

    Warum man das nicht getan hat, ist mir nicht bekannt, möglicherweise aber sah man "Abrechnungsprobleme" mit den zumeist in öffentlicher kommunaler Hand befindlichen Verkehrsunternehmen. Ich sage zwar, dass man ja nun auch der Reisebusbranche Ausgleichszahlungen geben muss und insofern eh Geld fließt, aber in unserem förderalen Staat achtet jede Ebene sehr genau darauf, dss möglichst die anderen Ebenen bezahlen sollen. ;) Aber wie gesagt, genau Gründe habe ich dazu bisher nicht gehört.

    Aber das sehe ich als das Problem der "Entzerrung" des Verkehrs auf ein dem Virus angemessenes Maß an. Hier gäbe es sicher auch Nachsteuerungsmöglichkeiten, was man ja mit dem in einigen Ländern schon vor dem großen Lockdown angekündigten Wechselunterricht auch schon ins Auge gefasst hatte.

    Un um das auch einmal zu sagen: Bei allem (zum Teil gerechtfertigtem) Geschimpfe auf große Teile der Politiker, ich möchte in diesen Zeiten nicht mit Ihnen tauschen, egal auf welcher Ebene. Ich finde, in der ersten Phase haben siesehr gute Arbeit geleistet und auch jetzt sieht man bei vielen das Bemühen, das bestmögliche zu entscheiden. Leider merkt man bei dem einen oder anderen, dass auch noch andere Gründe für das individuelle Verhalten da sind, aber trotzdem haben die meisten meinen Respekt. Gleichwohl sehe ich auch noch Verbesserungspotential.

    Wenn ich mir das alles hier durchlese, kommt mir der Verdacht, dass einige immer noch nicht verstanden haben, um was es geht. Es geht jedenfalls aus meiner NICHT darum, jedesmal zu fragen bzw zu betonen, warum eine bestimmte Maßnahme nicht angemessen, weil sie nicht infektionsrelevant ist. Fakt ist, es muss die Kontaktzahl unter eine gewisse Grenze gebracht werden, so die einhellige Meinung der Wissenschaft, die ich Nachvollziehen kann. Fakt ist ebenfalls, dass diese Kontaktreduzierung anscheinend auf freiwilliger (eigenverantwortlicher) Basis nicht hinzubekommen ist, da davon schon länger und häufiger geredet wurde, aber keine Änderung im Infektionsgeschehen (absinken) zu erkennen war.

    Es waren also zusätzliche „Maßnahmen“ (Anordnungen) notwendig, die man mit dem „Mini-Lockdown“ getroffen hat. Diese Maßnahmen dienten primär der Kontaktvermeidung, da es in vielen Fällen gar nicht mehr möglich ist, über die Kontaktverfolgung den Ausbruch bestimmten Orten zuzuordnen. Wer also ursächlich für die Weiterverbreitung ist, kann man oft nicht sagen. Klar ist aber auch, Orte der Begegnung, und seien die Hygienekonzepte auch noch so gut, setzen eine An- und Abreise voraus, die oftmals auch Kontakte beinhalten. Oder auch, man ist gerade eh unterwegs und fährt „mal eben“ bei xy vorbei. NATÜRLICH unter Einhaltung aller Vorschriften. Fakt ist aber: Es gibt einen Bodensatz an Kontakten, wo es nicht funktioniert!

    Nun scheinen hier einige eifrig nach Möglichkeiten zu suchen, dass sie sich doch weiterhin ihre Zeit auf dem Schießstand vertreiben dürfen (weil sie anscheinend keinen anderen Lebenssinn sehen?).

    Ergebnis wird möglicherweise sein, dass immer noch zu viele Kontakte stattfinden und wir weiterhin und länger mit solchen oder noch stärkeren Einschränkungen ( z.B. allgemeine Ausgangsbeschränkungen) leben müssen. Dann jammern natürlich auch diese Leute wieder laut.

    Was soll das? Wie schon mal gesagt wurde: Wir (als Nutzer) betreiben das Ganze nicht gewerblich und sind insofern monetär nicht davon abhängig. Da geht es anderen viel schlimmer! Warum können wir unser Ego nicht mal ein wenig zurücknehmen und eine zeitlang einfach zu Hause ein gutes oder auch weniger gutes Buch nehmen und es lesen oder die Eisenbahn oder Autorennbahn rausholen und damit spielen? Müssen wir denn unbedingt wie ein kleines Kind auf den Boden stampfen und sagen „Ich lasse mir dieses oder jenes nicht verbieten?“

    Nochmal, WIR hatten es schon im Frühsommer SELBST in der Hand und haben es immer noch, IN WELCHER INTENSITÄT uns Maßnahmen treffen. Je mehr wir „nach Ausnahmen“ suchen und diese umsetzen, desto mehr wird uns eine weitere Verschärfung treffen. Die Politik mögen wir austricksen können, das Virus nicht!!!

    Es liegt also an uns selbst, wie viel wir an Verschärfungen noch bekommen, nicht an der „bösen“ Politik. Damit will ich deren Versagen an der einen oder anderen Stelle gar nicht schön reden (z.B. konnte man schon Mitte November erkennen, dass die Maßnahmen des Mini-Lockdown nicht ausreichend sind, weil nur eine Stagnation, nicht aber ein Absinken der Infektionszahlen erreicht wurde. Aber statt schon damals eine weitere Verschärfung, wie auch von Fr. Merkel gewünscht, mitzumachen, wurde „rumgeeiert“ mit der Folge, dass a) vier Wochen Zeit verloren wurde und b) dass wir nun von einem höheren Niveau wieder runterkommen müssen, und es so wohl länger dauern wird, als es vom Novemberniveau gedauert hätte), aber mehr den Fokus auf uns selbst legen. Man neigt gerne dazu, andere für seine (manchmal auch missliche Situation) verantwortlich zu machen, könnte aber oftmals auch selbst was ändern.

    So, dass war mein „Wort zum Sonntag“, obwohl wir erst Dienstag haben.

    Und wer unbedingt alleine auf dem Schießstand schießen „muss“, der sei daran erinnert, dass dazu auch die Befähigung zur verantwortlichen Aufsicht vonnöten ist, zumindest bei Patronenwaffen.

    In vielen Ländern ist die Mitgliedschaft im Landessportbund gekoppelt an die Mitgliedschaft in einem Sportfachverband, hier also Sportschießen. Oder anders herum, man kommt quasi „automatisch“ in den Landessportbund, da eine Mitgliedschaft im Sportfachverband (bei uns in NRW im WSB oder im RSB) eine Mitgliedschaft im Landessportbund NRW voraussetzt.

    Schätzt du.

    Aha. :)

    Mehr kann er auch nicht tun, solange es keine DSB-weite, sauber (zusammen-)geführte Datenbank aus allen LV gibt. Da arbeitet man meines Wissens dran, aber noch ist sie nicht da. Und selbst in den LV gibt es Personendoppelungen, die zB aufgrund unterschiedlicher Namensschreibweisen und mangelnder Kontrollen Doppelmitgliedschaften nicht immer im Verband bekannt sind. Allerdings halte ich die Zahl der Doppelmitgliedschaften von Perfekte10 tatsächlich für zu hoch. Aus Erfahrungen in meinem Bezirk würde ich die Zahl 10-allerhöchstens 20% ansetzen.