Beiträge von NordWest

    Du hast recht, es gibt Angestellte im NWDSB, sogar ein Geschäftsführer, aber nicht EIN Mitglied des Gesamtvorstandes ist Hauptamtlich, es sind alles Ehrenamtliche.
    Und schau dir die anderen Landesverbände an, ich würde Wetten das der Großteil der Landesverbände mindestens eine(n) Angestellte(n) wenn nicht sogar mehr hat.

    Mal eben die Diskussion komplett verfolgen bevor man hier beleidigend wird. Holgär meinte hauptberufliche Angestellte zur Unterstützung eines ehrenamtlichen Vorstandes. Die gibt es in Bassum. Läuft trotzdem schlechter als in manchem Dorfverein.

    tja, wenn man damit etwas lösen könnte...
    Aber der NWDSB wird nicht ehrenamtlich geführt. Es gib 8 (in Worten Acht) Angestellte in Bassum. Möglicherweise nicht das kompetenteste was zu kriegen ist, aber hauptberuflich ist dieser Verband breit aufgestellt.
    Dein Vorschlag ist in diesem Fall wohl keine Lösung.

    Hallo,
    leider lässt der DSB die Verbände an zu langer Leine laufen. Ich glaube, hätten die gleich zu Anfang bei den Unstimmigkeiten mit den NWDSB eingegriffen, wäre dieser lange Rattenschwanz der Missverständnisse und Unstimmigkeiten nicht passiert. Aber die halten sich zurück uns geht es nichts an, so geht es nicht. Da muss endlich mal ein Machtwort gesprochen werden, die Leute an einen Tisch und zwar so lange bis alle Unklarheiten beseitigt sind. Bei jungen Leuten, regt man sich auf, wenn es kracht und spricht von Benehmen wie im Kindergarten. Was hier abläuft, setzt den Fass die Krone auf und dann wundert man sich das viele den Schießsport den Rücken kehren.

    Der DSB sucht doch bereits das Gespräch. Die Termine mit den Bezirken stehen.
    Ob es nun eigene Landesverbände werden, oder ob man sich irgendwie in einem neuen Konstrukt unter dem NSSV wiederfinden wird, bleibt abzuwarten.
    Es wären im letzteren Fall aber zwei Probleme auf einen Schlag gelöst. Der NSSV braucht keinen Sonderbeitrag zur Abwendung des Konkurses, der Streithammel NWDSB wäre abgeschafft und nebenbei hätte der Landessportbund nur noch einen Ansprechpartner im Schießsport. DIese Lösung ist auch politisch gewollt. Einzig die Stadt Bassum bliebe auf einer Industriebrache sitzen, aber mehr war dieses Gebäude eh nie. Und 300.000 hat die Stadt schon einkassiert.
    Ergo: kaum Verlierer, geeinigter Schießsport in Nds., Sanierung des NSSV, befriedete Bezirke. Warum sollte der DSB den NWDSB also nicht opfern?

    Zumindest reden wir drüber, immer noch besser und demokratischer als alles zu schlucken und brav zu bezahlen.
    Stimmen die Delegierten des NSSV der Sonderzahlung übrigens nicht zu, könnte das zur Zahlungsunfähikeit des Verbandes führen, wie mir kürzlich zugetragen wurde.
    Dem NWDSB geht es kaum besser. Er hat versucht die Rechnungsprüfer (zumindest einen (ja, der Zeitpunkt und die Verbindung zu den Vorwürfen an OS sind hier kein Zufall)) von der Prüfung abzuhalten. Und das schon seit dem Delegiertentag in Bassum. Auf die ordentliche Prüfung und ein ungeschöntes Ergebnis können wir gespannt sein.
    Vieleicht gibt es ja doch schneller als gedacht einen einzigen Niedersächsischen Schützenverband im DSB.

    als ich im vorherigen Beitrag geschrieben habe "siehe den von Wilhelm geposteten Beitrag im Stil....." meinte ich natürlich den Inhalt des Briefes des NDSB, nicht den von Wilhelm. Entschuldigt die missverständliche Ausdrucksweise.

    Tja, offensichtlich ist nicht nur im NWDSB so manches im Argen. Das Thema Leistungszentrum ist wohl die Gretchenfrage. Wird der DSB reiner Sportverband oder wie stellen sich die LV vor die Traditionsschützen als Beitragszahler zu halten?
    Der NDSB hat sich gegen den Kauf des LLZ ausgesprochen (siehe den von Wilhelm geposteten Beitrag im Stil einer beleidigten Leberwurst), im NWDSB geht im Moment gar nichts mehr, aus der Pfalz hört man auch nur negatives und jetzt geht es beim NSSV los. (siehe Anhang)
    Falls sich in Niedersachsen wirklich ein mehr auf Tradition und Brauchtum ausgerichteter Verband neu bildet könnte es für die LV durchaus eng werden.

    Vieleicht sollte man hier zwischen kleinen Ortsverein und einem Verband unterscheiden.
    In kleinen Vereinen ist es natürlich schwieriger und weniger notwendig darauf in Regelmentierungen zu achten, hier funktionieren persönliche Absprachen meist besser, in einem großen 'Verband allerdings sollte professioneller gearbeitet werden.

    Eine deratige Regelung hätte uns im Fall NWDSB sicher vor vielen Diskussionen bewahrt.
    Heutzutage sehen auch einfache Mitglieder auf das Verhalten der Vereins-/ Verbandsführungen. In Zeiten schnellerer Informationen sind Vorstansgebären (wir wissen schon was das richtige ist) eben nicht mehr von der Mehrheit getragen.
    Ich finde die Idee, Compliance, in die Vereine und Strukturen einzubringen richtig.
    Regeln stören keinen, der sich daran hält.

    Eine Straftat liegt wohl kaum vor. Es wird ja gar nicht gegen OS ermittelt. Das passiert zur Zeit in Bassum.
    Und wir können gespannt sein was dabei rauskommt.
    Das Protokolle geschönt wurden weiss eigentlich jeder, zumal bei der Einstellung des Personals ist dies mehr als einmal vorgekommen. Ob es Vereinsrechtliche Probleme gibt wenn herauskommt, dass das Gesamtpräsidium erst nachträglich von Dingen erfahren hat, die es laut Satzung selbst entscheiden muss?
    Was ist mit vorsätzlich vorenthaltenden Zahlenmaterial? Liegt dem Delegiertentag nicht alles vor, ist die Entlastung dann nicht unrechtens?
    Hier jetzt anzufangen und Probleme in den Vereinen und Bezirken zu konstruieren ist doch nichts als eine Ablenkungstaktik.

    Die Absicht einer Verbandsneugründung ist und war ja immer nur als zweitbeste Lösung gedacht.
    Der NWDSB und die Haltung des Präsidiums sind eben nicht mehr hinnehmbar. Ob und inwieweit eine Alternative geschaffen werden kann oder wird, wird sich in den nächsten Wochen darstellen. Der Antrag des Kreises Aschendorf ist ja noch gar nicht behandelt worden (Seite 3) und Gespräche des DSB mit Bhv. und Os. sind ja schon angesetzt.
    Möglicherweise wird ein neuer Landesverband, oder eine Vereinheitlichung des Schießsports in Niedersachsen mit nur einem Landesverband die Wogen glätten.
    Das LLZ in Bassum hingegen können wir getrost als Geschichte erachten.
    Statt eines Denkmals hat sich das Präsidium NWDSB eher ein Mahnmal errichtet.

    Für Mitglieder zahlen die es nicht mehr gibt?
    Der Kreis Iburg hat fristgerecht gekündigt. Warum sollte der Bezirk für diese ehm Mitglieder weiter zahlen?
    Nein; der 31.12. des Vorjahres 2014 ist der 31.12.2013. Alles andere wäre Unsinn.
    Die Abgänge zählen also schon.

    Zu NSV:
    Der Gemeinschaft entziehen? Es ist doch wohl im Sinne der Vereinsfreiheit so, dass jedes Mitglied eines Vereines selbst entscheiden kann ob es diesem angehören will. Sieht dieses Mitglied (dahingestellt ob es sich um eine natürliche oder juristische Person handelt, im Vereinsrecht unerheblich) keinen Vorteil mehr in der Mitgliedschaft, kann, darf und sollte es austreten.
    Es gibt andere Schützenverbände, nicht nur die sportlichen, anerkannten Schießsportverbände.
    Jeder Verein sollte entscheiden können wohin es ihn zieht. Ihm mit waffenrechtlichen Konsequenzen drohen? Wer hat bei der Reform des WaffG wohl daraufhingearbeitet nur noch anerkannte SSV zuzulassen? Der DSB mit sinkenden Mitgliederzahlen war das doch bestimmt nicht...
    Im Übrigen schreibt das Gesetz eben nicht !! vor, dass Sportschießen ausschließlich in anerkannten Schießsportverbanden stattfinden muss. Eine Propaganda seitens der Verbände.
    Nur die Sonderregelungen für Sportschützen (gelbe WBK etc.) gelten für diese.
    KK Stände von Traditionsvereinen schließen, weil sie nicht dem NWDSB oä. angehören wollen?
    Warum nicht eine Gleichschaltung des Schützenwesens unter staatlicher Kontrolle? Nein? Gabs schonmal und war blöd?
    EIn Gesetz zu nehmen um seine Mitglieder zu disziplinieren ist eine Bankrotterklärung eines Vereines.

    Also die Grammatik und die Orthographie in manchen Beiträgen können einen tatsächlich mundtot machen....
    Ansonsten ist der Beitrag so überflüssig wie Streusalz in der Sahara.
    Sachlich geht der NWDSB vor die Hunde, der Verband ist allerhöchstens noch ein Jahr überlebensfähig. Spätestens wenn die Pläne eines neuen Dachverbandes (siehe den Zeitungsbericht) umgesetzt werden ist es mit Bassum aus. Im übrigen hat noch niemand wirklich erklärt wozu er dieses LLZ eigentlich braucht. Das es für den Sport überlebenswichtig sei, nun gut. Aber weshalb?

    Dies sehe ich auch so. Setzt allerdings voraus, dass die Basis dann von ihren übergeordneten Verbänden auch korrekt informiert werden. Ob dies, was das LLZ betrifft, überall geschehen ist.

    Das ist wohl nirgends geschehen. Wie denn auch, wenn von seiten des NWDSB keine Antworten kommen.
    Was ist denn mit den noch ausstehenden Arbeiten? Die Sanierung des Daches der Halle 1 z.B. Dieses sollte nach Aussagen des NWDSB noch ca. 10 Jahre halten, leckt aber bereits. Wenn man hier etwas rechnet kommt man auf enorme Summen die nirgends eingeplant werden.
    Entsorgung Faserzement mit Demontage eines zertifizierten Unternehmens, ein neues Dach aus Sandwichplatten und Lichtfenstern kostet mindestens 100.000 €.
    Das sind nur notwendige Instandhaltungskosten die nirgendwo verrechnet sind. Die Wände sind ebenso nicht isoliert, ein Windfang müsste eingebaut werden, der Verwaltungstrakt ist energetisch auch noch 1970. Fenster müssten ausgetauscht, das Dach isoliert und die Fassade erneuert werden um auf einen Energiestandard 2013 zu kommen.
    Informationen ?
    Fehlanzeige.
    Parkplatz? Altlasten? Wo ist denn das Gutachten?
    Die Aussage, die im Grundbuch als belastet eingestuften Grundflächen dürften überbaut werden ist doch recht abenteuerlich.
    Laufende Betriebskosten werden aus dem Baubudget getragen. Aussage hierzu: während des Baus habe man höhere Kosten, da man ja Tag und Nacht arbeite und daher mehr Strom verbrauche.. auch recht abenteuerlich.
    Einnahmen durch Vermietung? Wo ist denn das Konzept und die Rechenbeispiele hierzu?
    Nutzungskonzept? Wann werden denn die Stände gebraucht, wie viel Tage im Jahr das LLZ komplett genutzt? Keine Aussagen oder nur vage die Anwort, man nutze das ganze Jahr.
    Man konnte nicht mal den Delegiertentag im LLZ abhalten, da man die Bestuhlung mieten muss.. Wie will man andere dazu bewegen die Halle zu mieten, wenn die Kosten selbst für den NWDSB hier zu hoch sind.
    Wie hoch sind denn die tatsächlichen jährlichen Kosten, inc. Abschreibungen, 'Zinsen, Instandhaltung, Hausmeister, Versicherung, Betriebskosten, Rückstellungen für anfallende Sanierungen, Tilgung, Steuern usw. ?
    Sind diese Kosten durch den Haushalt gedeckt? Gibt es ein Einnahmenkonzept?

    Welche Informationen sollten denn deiner Meinung nach nicht bei den Vereinen angekommen sein und wo sind sie hängengeblieben?