Beiträge von Califax

    Umfrage zu Mehrfachmitgliedschaften natürlicher Personen im Schützenwesen.

    Da finde ich mich nicht wieder.

    Ich bin Mitglied in genau einem Schützenverein, der weder reiner DSB- noch reiner BDS-Verein ist (Wahlmöglichkeit jedes Mitglieds - und das ist in meinem Bundesland bei beiden Verbänden sogar satzungskonform) - und in beiden Verbänden gemeldet und auch aktiv.

    Und das ist meine gesamte Familie und mehr als die Hälfte der wirklich aktiven Sportschützen (ab dem alter von 14 Jahren) meines Vereins (Aktiv hier gesehen als: "Etwas mehr als nur das Minimum des Bedürfniserhaltes").

    Nur so gelingt die Umgestaltung der Gesellschaftlich zu einer bunten und diversen und somit friedlichen Gesellschaft.

    Also ich finde das eigentlich richtig Klasse, was die Grünen hier betreiben. Man erklärt sich einfach zu Frau und ist eine ganze Menge Probleme los. Man muss sich auch nicht von seiner Frau und Kindern trennen, nicht den Schniedel abschneiden lassen und nicht mal aufs Standesamt rennen und sich juristisch von seinem bäh-männlichen Namen "Markus" trennen und den schönen weiblichen Namen "Tessa" annehmen. Nur die Diäten muss man annehmen, wenn man über die Frauenliste auf den gutbezahlten Nichtstujob zu sitzen bekommt.

    Wobei ich finde, dieses Verkleiden mit falschen Titten und Röckchen und Perücke - das muss doch in der modernen Zeit gar nicht sein, liebe Tessa. Das ist doch nun wirklich rückständig-reaktionär, ein Rückfall in alte, überkomme Rollenbilder.

    Die moderne nichtbinäre lesbische transcolore Transfrau ist wie ich: Sieht weiß aus, fühlt sich schwarz, trägt Bart, kurze Haare und lange Hose, natürlich keine unbequemen Pömps oder so ... und geht abends heim in Bettchen zur Mutti ihrer Kinder oder zur Geliebten, wie auch immer. Die moderne Transfrau verbiegt sich doch nicht vor der Öffentlichkeit durch irgendwelche Rollenkleidung - sie trägt, was ihr steht! Sie parkt natürlich immer auf dem Frauenparkplatz oder dem für Mutter+Kind, je nachdem, welcher näher am Eingang ist. Und wer was dagegen hat, kriegt eins aufs Maul!

    Genossin Feaser, ist doch noch viel zu lasch.

    Ja, das sehe ich auch so. Nur einfach in linksradikalen Blättchen verfassungsfeindliche Thesen schreiben - das ist doch nur für Feiglinge. Ich wünsche mir eine richtig radikale Innenministerin, die den BND eigenhändig mit Molotov-Cocktails ausräuchert und dann alle mit der Untersuchung der Sache betrauten Beamten einfach feuert. Das hätte doch was!

    Tradition wird irgendwann aussterben.. weil die Jugend nicht draufgepickt ist mit Uniformen...mit der digitalen Zeitalter ist auch eine neue Zeitenwende angebrochen

    Da hat Tokei-Ihto allerdings zwei wichtige Punkte angesprochen:

    1a) Die "Jugend" - und das sind hier gefühlt alle unter 50 J. - kann hier bei mir in der Gegend mit Uniformen und Aufmärschen nicht wirklich was anfangen.

    1b) Unsere "Alten", die in den 90er Jahren den Verein aufgebaut haben (und das meine ich wörtlich) hängen an ihren Uniformen, verstehen "die Jugend" nicht mehr und denen ist das sowieso alles viel zu sportlich und zu schnell geworden.

    2) Der "Schütze" von heute ist nicht mehr so gesellig wie früher, er packt seine Eisen aus, schießt sein Programm, packt wieder ein und geht. Für seinen Beitrag oder die Standgebühr hat einfach alles perfekt zu laufen, die anlagen müssen funktionieren und alle Scheiben da sein, eine Aufsicht sowieso - denn wofür zahlt man denn sonst diese horrenden Gebühren? Er ist zum Konsumenten geworden. Engagieren? Bitte die anderen! (*)

    An letzterem laborieren wir seit geraumer Zeit erfolglos herum. Vom Umsatz mit den Vereinsmitgliedern / Schützen könnte unser Wirt nicht mal die Heizung bezahlen, von der Pacht ganz zu schweigen. Oder mit anderen Worten: Zu den Trainingstagen hat unser Wirt die geringsten Einnahmen, wenn er nicht halbwegs erfolgreich auch "andere Gäste" akquirieren würde.

    (*) Lösungsmöglichkeit (die wir noch nicht wirklich umgesetzt haben, aber darüber nachgedacht): Wer sich regelmäßig engagiert, z.B. als Aufsicht, Betreuer, Helfer... der muss auch finanziell Vorteile haben: Freies Essen / Getränk oder auch BAT ("bar auf die Tatze"). Unser "Steelman" zahlt seinen Helfern pro vollem Tag Frondienst (und das ist es!) bei den SpeedSteel-Wettkämpfen 70,- € aus. Das ist allerdings im normalen Sportbetrieb und auch DSB-Wettkämpfen nicht zu finanzieren - und hat nicht wirklich was mit "ehrenamtlichem Engagement" zu tun.

    Aber wie macht man das? Ich fühle mich allein auf weiter Flur...

    Als Theologe weißt du ja, dass der Teufel immer auf den größten Haufen schei*t.

    Man muss also eine "kritische Masse" Aktiver zusammenbekommen.

    Als wir in unserem jetzigen Verein angefangen haben, waren unsere Kinder noch klein.

    Wir haben Lehrgänge besucht - JuBaLi bis zum Trainer, um unsere Kinder und noch 2 Kinder von Vereinsmitgliedern zu trainieren.

    Die holten dann aus ihrem Bekannten- und Freundeskreis neue hinzu.

    Wir veranstalten jedes Jahr einen "Sporttag" mit unserem Gymnasium, seit einigen Jahren ausschließlich für die 5. Klassen.

    So bleiben immer mal wieder junge Schießsportler "kleben" - aktuell besteht die Kinder-Jugend-Junioren-Truppe aus ca. 18 Mitgliedern zwischen 9 und 20 Jahren. Inzwischen arbeiten zwei von unseren ehemaligen Schützlingen im Vereinsvorstand mit, einer ist stellvertretender Schriftwart, der zweite Sportwart.

    Wir trainieren die Kinder/Jugendlichen mit LP, MLP und SpoPi in der Regel bis zum DM-Niveau (DSB, München).

    Wir bieten aber ebenso die KK-Wettbewerbe des BDS an: Pistole Kombi, Fallscheibe, Speed, SpeedSteel ... - als Spaß- und Kontrastprogramm.

    Das heißt aber auch, bis zu 3x pro Woche als Trainer auf dem Stand zu sein und dann noch WE zu Matches zu fahren.

    Während der Corona-Zeit haben wir immer genau das noch angeboten, was gerade noch erlaubt war. Somit hielten sich die Verluste in Grenzen.

    Um so das Ruder rumzureißen, muss man gehörig verrückt sein. Das ist Voraussetzung.

    Der alte Verein sollte sein Vermögen zum Tag der Auflösung auf faktisch 0 reduziert und vor der Auflösung - natürlich satzungskonform - alles Wertvolle (incl. Pachtvertäge etc.) dem aufnehmenden Verein übertragen haben.

    Und dann kommt es drauf an, ob alle Beteiligten ehrlich spielen.

    Bessere Alternative: Dem alten Verein wieder frisches Leben einhauchen.

    Sportschütze

    Was für ein Verein (von der Ausrichtung her), welcher Verband? Welche sportlichen Ambitionen hast du?
    Seit wann bist du im Verein und warum (=was wünschst du dir?) bist du dort eingetreten?

    Ohne diese Informationen kann man dir auch nur sehr allgemeine Hinweise und Ratschläge geben.
    Mit diesen Informationen - sehr gute und treffende - hätte da auch schon einige Ideen, denn mein Sohn, Sportschütze, ist 21.
    Your choice!

    die 10.000er-Regel

    Vollkommene Zustimmung. Jedoch gerade im Nachwuchstraining muss man das Wichtigste zuerst trainieren, dann das weniger Wichtige. Das Verstellen der Visierung ist jedoch zumindest für Wettkampfschützen (Kader) absolut wichtig. und muss auch geübt werden, sobald die Schußbilder es zulassen. (Wer bei 120 - 140 Ringen von 200 ist, muss noch nicht selbständig drehen können).

    Ich habe das richtige Drehen gerade bei uns im Ferien-Trainingslager vermittelt. Es ist übrigens erschreckend, welch geringe Mathematikkenntnisse sogar 14-Jährige haben! Bereits das feststellen, um wieviel Ringe das Schußbild von der Mitte abweicht, war für einige bereits Höhere Mathematik. Erschwerend kommt noch hinzu, dass es auf LPs die unterschiedlichsten Systeme ("bei" und "nach" sowie verschiedene Symboldarstellungen ( +, -, Pfeile, Ringe, Buchstaben ...) gibt.

    Unsere Kiddies schießen i.d.R. 3 verschiedene Pistolen - LP, MLP und SpoPi - das ist dann in der Tat nicht so einfach zu merken, um wieviel Klicks und in welche Richtung man von Präzi auf Duell zu drehen hat. Oder eben bei Änderung der Lichtverhältnisse.

    Zeitproblem: Die Kinder haben ein Leben neben dem Sport, wir Trainer aber auch.

    Zu welcher Zeit soll das denn gewesen sein? Wer sowas in den Raum stellt, sollte dann aber auch eine fundierte Aussage bringen können.

    Zu der Zeit, als man noch keine Einzellader-KW auf Gelbe WBK bekam und jede KW ins Kontingent der 2 KW gerechnet wurde.

    Die Neue Gelbe wurde IMHO erst 2003 eingeführt, ok, für manche ist das sozusagen noch gefühlt während des Mittelalters.

    Ein seltsamer Seitenast ist dabei die KITRA-Lizenz (Kinder trainieren anders oder so...) die anscheinend nur Trainer B erwerben können. Die genannten Ausbildungsinhalte wären eigentlich genau das, was die Trainer der Vereine (Schießleiter, Vereinsübungsleiter oder Übungsleiter J / Übungsleiter F) als Grundlage für die Kinder- und Jugendarbeit benötigen und anwenden.

    Wir sind jetzt 10 Jahre weiter - KITRA gibt es aktuell für jeden, der irgendeine DOSB-Lizenz hat, ab Jugendleiter oder C-Trainer. Höher natürlich auch, wobei gerade die A-Trainer manchmal etwas die Grundlagenarbeit verlernt haben, wie es sich im letzten Kurs gezeigt hat.

    Man kann über Frau Dr. Merkels Wirken als Bundeskanzlerin geteilter Meinung sein, aber wo die CDU gerade steht, das ist zum größten Teil ihr "Verdienst". Eine Ehrung durch den Titel "Ehrenvorsitzende" hätte darum ein übles Geschmäckle, da, wenn diese ehemalige Volkspartei nicht vollends marginalisiert werden will, vollkommen umsteuern muss - auch bezüglich des Spitzenpersonals.

    Auch Dr. Helmut Kohl hat viel für Deutschland und die Partei getan, am Ende war es jedoch auch ziemlich tragisch und keinesfalls kritiklos strahlend.

    Abgesehen davon ist mir die Zukunft dieser Partei vollkommen Schnuppe, seitdem ich von dieser Seite auf meine Zuschriften zu Waffenrechts- und anderen Themen stets nur hohle, überhebliche und teilweise wirklich freche Antworten bekomme habe. Meinetwegen können die sich auch auflösen, ich würde nicht weinen.

    Auf Vereinsebene halte ich solche von Wilhelm genannten Ehrungen sehr positiv und durchaus nicht "unmodern", da hier eine Motivation der übrigen Mitglieder vorliegt.

    Wir sammeln im Jugendtraining die leeren Dosen und hin und wieder werden sie zum Trainingsabschluss zusammen mit Gummiband ausgegeben. Das "Dosenschießen" weckt Lebensgeister und Kraft in Schützen, die eben noch keinen Arm mehr hoch bekamen. Das ist ein Motivationsbooster!

    Dose aufmachen - Gummi zwischen Daumen und Zeigefinger spannen und dazwischenhalten (nicht mittig!) - Dose verschließen.

    Mit den übriggebliebenen Klebebändern der neuen Dosen kann man die Plinkung-Dose gegen zu frühes auseinanderspringen sichern.

    Die "Ohren" aus Gummiband hängen wir dann in die Scheibenhalterungen der Zuganlagen.

    Auch ein Grund, warum wir die Zuganlagen noch parallel zu den Meytons betreiben.