Beiträge von Califax

    Die Bewertung der Auslöser spielen sich ausschließlich im Kopf ab.

    Volle Zustimmung.

    Im Hochleistungssport entscheidet über Sieg und Niederlage hauptsächlich die mentale Stärke.

    Technisch haben die Athleten das schon drauf.

    Aber da muss man erstmal hinkommen.

    Im normalen LP-Jugend-Training haben wir - außer den normalen Störungen - keine Ablenkungen. Auch irgendwelche Vereinsmitglieder, die jetzt gerade mich ganz dringend sprechen wollen, werden aus dem Stand komplimentiert. Denn es geht hier in ersten Linie um das Einüben de korrekten Technik.

    Aber gerade zur Adventszeit wird die Jukebox angeworfen und der Stand laut mit Musik - möglichst schräg und laut - beschallt. Zur Abhärtung und zur Vorbereitung auf Wettkämpe mit Musik (z.B. Suhl Christmas-Cup).

    Wir bauen auch hin und wieder Störungen ein. Aber es ist Nachwuchstraining, die Dosis macht das Gift und auch die Medizin.

    Die meisten Erwachsenen (bei uns) sind leistungsmäßig eher im Anfängerstadium - erst heute wieder beobachtet. Da sind Ablenkungen kontraproduktiv und demotivierend. Leider fehlt uns die willige Manpower, auch die Erwachsenen besser zu trainieren.

    Ich habe als Test hinter den ersten (großen) Öl-Wasserabscheider einen zweiten angeschlossen.

    In dessen Watte-Innenleben war nichts, aber überhaupt nichts an Ölspuren und Feuchtigkeit zu sehen/zu spüren.

    Nur der kleine Abscheider, der bei den meisten Geräten bereits mitgeliefert wird (hier blau), alleine ist zu wenig.

    Ich kann mir nicht vorstellen das irgend ein Verein Lichtschiessen auf dem Großkaliberstand zur gleichen Zeit Macht

    Da bin ich vollkommen bei dir.

    Aber die Kinder kommen gerne nach dem Training auf den GK-Stand und holen ihre Eltern ab - und schauen vorher, was die so treiben. Sie bleiben natürlich bei normalem Schießbetrieb immer hinter der Absperrung im "Zuschauerbereich". Hat noch niemanden gestört.

    Immer, wenn etwas "streng verboten" ist, wird es ganz besonders interessant. Wir führen unsere Jugendlichen Schritt für Schritt in die schießsportliche Unabhängigkeit - und dazu gehört Transparenz. Damit bin ich bisher immer gut gefahren.

    an die junge Altersgruppe bis 6/7 Jahre gedacht..

    Je jünger, desto spiel ...

    Rauskriegen, was ihnen Spaß macht (und möglichst warum). Darauf alles andere aufbauen.

    "Training" im Sinne von sportlichen Leistungen musst du da nicht leisten.

    a) Sicherheit - auch Simulatoren zeigen nur in Richtung Kugelfang

    b) spielerisches Heranführen an das Schießen an sich - wie hält man überhaupt eine Waffe, wie zielt man, wie löst man den Schuss ...

    Am besten irgendwas mit reaktiven Zielen - da würde damals eine Menge auf der DM in München vorgestellt, als das Lichtschießen eingeführt wurde. Absolut super ist (bzw. war, nur noch gebraucht zu bekommen, wenn überhaupt) ein ein LTS-System von Röhm, bei dem mehrere Ziele mit einem Steuergerät angesteuert werden konnten. (Das normale LTS kennt nur Treffer oder DANEBEN!, die Trefferfläche stellt man mit einer Pappblende vor dem Ziel ein.) Das Röhm-Ziel macht laute Geräusche, wenn man es trifft. Einfach, billig, wirksam.

    Und dann Spiele, Spiele, Spiele. Natürlich mit pädagogischem Hintergrund. Jedes Spiel trainiert irgendeine Fähigkeit (Kompetenz).

    Und ebenso wichtig: Gruppenbildung. Die Kinder müssen gern zu ihren Freunden zum Spielen wiederkommen. Wir Trainer sind nur die "Animateure".

    Ich musss Dir als Pädagogen nicht erklären, dass Kinder U12 anders reagieren, Regeln aufnehmen, Regeln anwenden als "Erwachsene".

    Sie halten sich sehr gut an die Regeln, meist besser als mancher starrköpfige Opa, der seine WBK noch unter Willy Brandt gemacht hat.

    Dass Druckluft und Großkaliber nicht wirklich gut nebeneinander zur gleichen Zeit passen, ist klar - aber an den Regeln liegt es nicht.

    Eher sind übrigens die Druckluftschützen vom Knall größerer Kaliber genervt als andersrum.

    Wie sieht dann bei so einem jungen Talent eine Trainingseinheit aus, wie oft und wie lange findet da eine Trainingseinheit statt?

    So junge Kids hatte ich noch nie auf dem Stand, aber auch 9-Jährige kann man i.d.R. nicht genauso wie 12- oder 14-Jährige trainieren.

    Unsere Trainingseinheiten sind normalerweise 90 Minuten incl. eingeübter Erwärmung vor dem Schießen selber. Leider ist es organisatorisch bei uns anscheinend nicht machbar, die Trainingsgruppen "sortenrein" nach Leistungsgrad zu trennen, der eine kann dann nicht und der andere muss dann schon wieder weg ... - nicht optimal für ein strukturiertes Training, aber eben an des echte Leben angepasst. Da wir aber bei 11 Ständen meist 2 Trainer sind, funktioniert das schon.

    Die Lichtis (also die Kleinen, die noch nicht mit DLW schießen dürfen) kriegen immer kleine überschaubare Trainingseinheiten (meist 10 Schuss). Dazwischen kommen dann abwechslungsreiche Spiele wie z.B. das Käsebrettspiel (Hand-Auge-Koordination, Frustrationstoleranz, Konzentration), Seilspringen (Bewegung, Koordination), Pedalroller (Motorik, Gleichgewicht), Merkspiele, Rechenübungen usw. usf.:

     

    Dadurch wird das Training zum Spiel und natürlich lassen wir, wenn es leistungsmäßig oder pädagogisch passt, die Kiddies gegeneinander antreten und der Gewinner bekommt Süßigkeiten (ja, unter Beachtung von Hygiene und Blei...).

    Ach ja - wie lange und wie oft: 1x pro Woche für alle Anfänger. Wer von den Lichtis früher gehen muss, wird eben früher abgeholt. Aber i.d.R. nicht unter 60 Minuten Trainingszeit incl. Erwärmung.

    Mir wurde erklärt, dass Kinder im Alter u12 nichts auf Schießständen zu suchen haben, auf denen aktuell ein Schießbetrieb läuft. In der allg. Schießstandverordnung wird schwammig unter Punkt 11 darauf hingewiesen.

    Da steht wörtlich:

    11. Die waffenrechtlichen Alterserfordernisse beim Schießen durch Kinder und Jugendliche sowie die
    waffenrechtlichen Vorgaben für verantwortliche Aufsichtspersonen für die Eignung zur Kinder- und
    Jugendarbeit sind zu beachten.

    Die deutschen Schützen brauchen keine äußeren Feinde, sie sind selber so blöd, dass sie sich selbst verbieten. Da steht nur, dass bei SCHIESSEN die Alterserfordernisse einzuhalten sind. Nicht beim DANEBENSTEHEN.

    a) Es gibt weder im WaffG noch in irgendeiner Sportordnung oder einer überörtlichen Schießstandordnung irgendwas, dass nicht nebeneinander Licht, Luft, KK und GK "geschossen" werden dürfen. Außer die Standzulassung oder der Schießstandbetreiber möchte das nicht.

    b) Auch das Nebeneinanderschießen auf unterschiedliche Entfernungen mit unterschiedlichen Waffen ist erlaubt, solange die Standzulassung dem nicht widerspricht.

    Wer anderslautende Scheißhausparolen verkündet, soll bitte die Quelle offenlegen.

    Wer das mit seinem Stand als "Kampfrichter" o.ä. untermauert, sollte seine Lizenz zurückgeben.


    Auf unserem 10m Stand trainieren die Sportler nebeneinander Licht und Luft. Natürlich jeweils 1 Meter seitlicher Abstand.

    Nebeneinander ist auf dem GK-Stand KK und GK auf unterschiedlichste Entfernungen zwischen 5 und 50m möglich - das ist von Einzelstand zu Einzelstand individuell auf den Zentimeter einstellbar. Was nicht erlaubt ist, ist Schwarzpulver und Nitro zur gleichen Zeit (Auflage durch Schießstandsachverständigen).


    Trainer, natürlich mit Jubali, KITRA-Lizens, Kari.

    um gottes willen :refusing:

    Lass bitte das Alter, bei dem Kinder irgendwas beginnen dürfen, die persönlich Verantwortlichen = die Erziehungsberechtigten und ggf. die Übungsleiter/Trainer festlegen und nicht von außen irgendwelche herbeihalluzinierten Zahlen als gottgegeben.

    Diese Denke killt nämlich gerade - unter anderem - den einst erfolgreichen Leistungsschießsport in Deutschland.

    Und ich habe da persönlich schlimme Erfahrungen, die ich hier in einem öffentlichen Forum nicht breittreten will.

    Lichtpunktzielen ist kein Schießen und somit auf einer Ebene wie die Playmobilkanone. Wenn es dem Kinde Spaß macht, warum nicht. Viel schlimmer finde ich persönlich, wenn bereits 3-Jährige mit Smartphones und Computern ruhiggestellt werden. Aber auch das wird die Menschheit überleben.

    Kein Kind ist wie das andere. Die meisten - bei weitem nicht alle - können ab 7 schon sinnvoll mit Lichtpunktsimulatoren umgehen und ein echtes Training ist meist ab 9 Jahren machbar. Aber das sind statistische Mittelwerte, keine fixen Jahreszahlen, die auch in Gesetze und Verordnungen gehören!

    Jetzt müsst ihr nur noch kapieren was Extremisten sind.

    Extremisten unterscheiden sich von Radikalen dadurch, dass sie Gewalt (*) als legitimes Mittel für die von ihnen gewünschte Umgestaltung von Staat und Gesellschaft ansehen.

    Wie unsere aktuelle Regierung, zum Beispiel.

    (*) (nicht rechtsstaatliches Denken und Handeln wie z.B. die geplante Beweislastumkehr und die fortwährende Nötigung des medizinischen, militärischen und auch pädagogischen Personals ohne wissenschaftliche Grundlage zu einem experimentellen und potentiell tödlichen Eingriff)

    Radikale sind zwar nicht harmlos, aber wichtig für den Fortschritt. Ohne Radikal gäbe es bis heute z.B. kein Allgemeines (Frauen-)Wahlrecht.

    Es kann mit dem "Bergab" schneller gehen als man denkt, wenn man nicht schnell und entschlossen handelt.

    Durch die extrem gestiegenen Energiekosten ist uns erst richtig bewusst geworden, wie schlecht unser Vereinslokal (Gaststätte, Drucklufthalle und GK/GK-Stand) gedämmt ist.

    Eine energetische Sanierung der Hütte kostet - so die Angebote - zwischen 80 bis 200 Tausend Euros, je nach dem, wie und wieviel wir machen lassen. Das ist nur zu stemmen, wenn wir die Förderungen komplett durchbekommen und am Ende nur 10% bis max. 20% selber tragen müssen. Und das unter Zeitdruck - denn Annahmeschluss der Stadt ist der 31.12. für alle Projekte im nächsten Jahr.

    Ich möchte nicht in der Haut stecken .... Mist ... tu ich ja bereits.

    Für die 1. Vorstandsposition waren zwischen 100 – 120 feste Handlungstermine zu bestimmen und für die Sportleitungsfunktion ca. 80 Termine. Das ist für Berufstätige nur mit Einschränkungen zu leisten.

    Kannst du das bitte erläutern?

    Ich bin ja selber im (geschäftsführenden) Vorstand unseres Vereines, dazu noch Jugendtrainer (Breiten- und Leistungssport, d.h., auch regelmäßig zu Wettkämpfen) und nebenbei voll berufstätig. ("Das Hobby darf unter der Arbeit nicht leiden!")

    Ja, ist viel Arbeit - insbesondere, wenn das mit dem Delegieren nicht so wie gewünscht geklappt hat und man dann die Tätigkeit eben selber tut, einfach, weils gemacht werden muss.

    Wenn ich das mal so im kopf überschlage:

    Etwa 1 Vorstandssitzung pro Monat = 12 Termine

    Termine vom Sportschützenkreis oder Landesverband, woran man teilnehmen sollte oder muss - vielleicht 5 oder 6

    Vereinsfeste und -Versammlungen: vielleicht 5

    Arbeitseinsätze (zu denen alle eingeladen sind): 2 bis 4

    OK, dann ist man natürlich "so auf dem Sprung" Ansprechpartner für dieses und jenes und natürlich die Waffenbefürwortungen.

    Mitarbeit bei Förderanträgen und sonstiger Bürokratie.

    Aber auf "100 feste Handlungstermine" komme ich bei weitem nicht für Vorstandsposten.

    Eher für Trainer: 3 x pro Woche abzüglich Ferien = ca. 120 Stunden zzgl. Wettkampfbegleitung ca. 15 Termine (halbe oder ganze Tage).

    Update

    Auf der nicht beschlussfähigen Mitgliederversammlung ... wurde .... die Auflösung des Vereins beschlossen.

    Das ist nach meinem Rechtsverständnis nicht möglich.

    Was IMHO möglich ist, nach der nicht beschlussfähigen MV eine weitere MV anzusetzen - mit der satzungsgemäßen kürzestmöglichen Ladungsfrist - die dann unabhängig von der Zahl der Anwesenden beschlussfähig ist. Ggf. sogar noch am gleichen Abend.

    En Jurist möge mich bitte bestätigen oder verbessern.