Beiträge von Califax

    Gerade mal geschaut, so teuer inzwischen auch nicht mehr - für die taktische Repetierarmbrust "Cobra Adder" legt man nur schlappe 379,- € zzgl. Versand hin: 130 Pfund Zugkraft, Magazin mit 5 Pfeilen, theoretische Feuerrate 2 Sekunden pro Schuss.

    ... `find ich auch.

    Es gibt die Dinger wirklich, die auch ohne Fake funktionieren. Da muss man allerdings kräftig repetieren.

    Aber den Youtubekanal, auf dem ich die gesehen habe, möchte ich hier nicht verlinken.

    Ist von einem schlecht englisch sprechenden deutschen Unternehmer, der auch Schleudern (Slingshot) anbietet.

    Jugendarbeit ist nicht einfach

    So ist es. Aufwendig und erstmal teuer. Eine Investition in die Zukunft.

    und ob es für den Verein von Nutzen ist, kann keiner sagen.

    Das ist so mit den meisten Investitionen, die Chancen bringen, aber auch immer das Risiko des Verlustes innehaben.
    Da der Hauptzwecke eines gemeinnützigen Vereines eben nicht die Maximierung des Schnöden Mammons ist, kann man den Erfolg oder Verlust auch nicht so einfach in Heller und Pfennig ausrechnen.

    Aber ich sehe das auch als Pflicht gegenüber der Gesellschaft.

    Denn der Wert, den wir der Gesellschaft durch unsere Jugendarbeit geben, ist nicht in Geld zu messen.
    Das Bildungsniveau sinkt kontinuierlich und die Gesellschaft entwickelt sich dazu noch zunehmend in Richtung Egoismus.

    Wir versuchen, dieses in dem ganz kleinen Umfeld unseres Vereines ein klein wenig einzudämmen.

    Zitat

    „Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern. “

    (Afrikanisches Sprichwort)

    Oder mit den Worten von Dr. Siri Paiboun:

    Zitat

    „Vergiss den Planeten, rette deinen Garten!“

    Wenn ich das nicht glauben würde, könnte ich auch meinen Brotberuf nicht ausüben.

    Heute noch einen Test gemacht:

    Die Kunststoffmagazine laufen 1a aus der SP (großer Verschluss), aber überhaupt nicht aus denRFs (kleiner, schneller Verschluss).
    Stovepipes, Double-Feed ...

    Wie hoch ist denn eure Quote von Kindern die Mitte 40 noch im Verein sind?

    Zwei von den Kindern, die wir damals zum Schießsport gebracht haben, sind jetzt bei uns Vorstandsmitglieder - und richtig aktive.

    Einer ist Sportwart und der zweite, der Schriftführer, beginnt demnächst seine Ausbildung zum Trainer.

    Im Kinder- und Jugendbereich ist die Fluktuation natürlich höher als bei den Erwachsenen, die auch richtig Kohle als Aufnahmegebühr hinlegen mussten. (Wer von der Jugend in den Erwachsenenbereich wechselt, spart im Gegensatz zu anderen Vereinen die Differenz der Aufnahmegebühr). Die Interessen wechseln, irgendwann wachsen Haare dort, wo vorher nicht ...

    Wer bis zu seinem 18. Lebensjahr Mitglied war, bleibt das auch in der Regel weiter, es sei denn er zieht beruflich / familiär bedingt weit weg.
    Denn wir sorgen dafür, dass die 18-Jährigen möglichst ihre WBK machen. Dass wir in zwei diametralen (*) Verbänden unterwegs sind, vereinfacht sie Sache nochmal.


    (*) Der eine steht für Druckluft, KK und Olympia und GK ist für ihn nur lästiges Beiwerk, da es dafür keine Fördergelder gibt.

    Der andere steht für GK und dynamische Disziplinen, sieht Jugendarbeit, KK und Druckluft als latente Bedrohung seines Sports.

    Beides natürlich nur ganz tief unter der Decke, nicht öffentlich und schon gar nicht offiziell.
    Aber alles durch mir gegenüber getätigter Äußerungen persönlich befreundeter Funktionäre beider Verbände belegt.

    Ist sogar der aktuellste Zettel, ist deswegen trotzdem nicht in die aktuelle SpO übernommen worden, nicht mal hinten im Anhang.

    Damit ist der "Zettel" strenggenommen gegenstandslos geworden.

    Eine Info der TK kann zwar einen Sachverhalt klären (sozusagen "Wille des Gesetzgebers" - wenn aber direkt von der bestehenden SpO abgewichen wird und diese Regeländerung nicht in die neue SpO übernommen wird, dann war sie wohl nicht wichtig oder nicht richtig.

    Trotzdem würde ich als kleiner im Kreis und im Land eingesetzter KaRi hier eher für den Schützen entscheiden. A-Karis mögen das anders handhaben.

    Ich halte die Zettelwirtschaft des Herrn Fournier für einfach groben Unfug, so wie sie gestaltet und verwaltet wird. Meine ganz persönliche und bescheidene Meinung als User des Ganzen.

    Du weißt ganz genau, das diese Videos

    Nichts mit dem GST - Schießsport zu tun haben.

    Das ist die "vormilitarische Ausbildung"

    Das ist genau das, was ICH in GST-Uniform erlebt habe.

    Daneben - aber das war eine andere und damals für mich nicht zugängliche Welt - gab es Leistungssport, wo die Kader anstelle einer beruflichen Ausbildung bis zu 8 Stunden am Tag geschossen haben, um fit für Olympia zu sein: 45 min Training, dann zum EKG, 45 min Training, dann zum EKG ... bis der Tag rum war.

    Und natürlich das LG-Schießen "Goldene Fahrkarte", um überhaupt an die Talente zu kommen.

    (Schläfer sind bei mir Waffenbesitzer, wo die Waffen schon Jahre im Schrank einstauben)

    Und die werden durch das Gesetz geschützt.

    Aber hier liegt auch eine große Mitschuld an den Vereinsvorständen

    die so etwas dulden.

    Waffen, die einstauben, tun nichts Böses.

    Willst du jetzt jedem seine Briefmarken oder Münzen wegnehmen, wenn er sie nicht regelmäßig seinen Eroberungen zeigt?

    Oder auch eine Messerbesitzkarte für alle Kalte Waffen einführen - und wer kein regelmäßiges Bedürfnis dafür nachweisen kann, darf nur ein Brotschmiermesser behalten? Nachweis z.b. regelmäßiges Pilzesammeln und Eintragen der gefundenen Mengen in der Pilzsammelkarte?

    Denn die meisten Morde werden mit Messern verübt. Habe ich irgendwo gelesen.

    Lass bitte die Kirche im Dorf!

    Ich habe nur was gegen Schläfer,

    die durch unser Gesetz geschützt werden.

    Denn, wie ihr ja alle wisst,

    hat man ja nach 10 Jahren Vereinszugehörigkeit in Deutschland Narrenfreiheit. 👍

    Tolles strenges Waffengesetz 🤔

    Du teilst echt mit der harten Kelle aus.

    Wie viele Waffen ein Mensch besitzt, ist absolut unerheblich dafür, ob er für andere Menschen oder sich selbst eine Gefahr ist.

    "Hüte dich vor dem Mann, der nur ein Gewehr besitzt - er wird es im Ernstfall auch perfekt schießen können!"

    Die "Narrenfreiheit" genießt man übrigens auch nur, wenn man das "Sportschützengrundkontingent" nicht übererfüllt hat.
    Das heißt aber auch, dass man 10 Jahre wie auch immer aktiv gewesen sein muss.

    Ich glaube, hier bist du von der allgegenwärtigen Antiwaffenpropaganda ziemlich stark geprägt.

    Wir können uns auch gern mal auf unserem Stand treffen und dann zeige ich dir gerne ein paar Sachen, die - vollkommen gemäß BVA genehmigter SpO - einen riesen Spaß machen.

    Habe heute wieder mit ein paar Jugendlichen Gewehr trainiert für die anstehenden LM und Pokalschießen. Nachdem sie fertig mit dem Liegendschießen waren, haben sie noch auf Fallscheiben mit allem, was ich sonst noch mithatte "geballert" - Unterhebler, Selbstlader - , bis meine Munition alle war. Erst dann konnte ich sie bewegen, das Training zu beenden. "Ach Herr Califax, bitte noch 5 Minuten, dann ist die Schachtel alle!" - Wer kann da widerstehen? Und sie treffen ziemlich gut und schnell!

    Der GST Vergleich war aber auch nur auf dem Waffenbesitz bezogen.

    Ganz übel, sorry - ich bin ein großer Freund des PRIVATEN Waffenbesitzes. Den gab es in der GST nicht.


    Warst du SED oder MfS Mitglied?

    Unterste Schublade. Ganz unten!

    Ich war wie 99% der DDR-Jugendlichen Mitglied der Pioniere, dann der FDJ und natürlich auch der DSF.

    Ich war sogar Mitglied der GST, weil ich hoffte, so an einen Führerschein zu kommen. Hab ich nicht bekommen, denn dafür hätte ich mich verpflichten müssen, mindestens 3 Jahre der NVA zu dienen. Das wars mir absolut nicht wert. Ich hasste den Staat. Doppeldenk und Doppelsprech. - Aber die echten, wahren Kommunisten habe ich dann Anfang der 90er im Westen an meiner neuen Universität gefunden. "Das Leben des Brian" ist nämlich keine Fiktion, sondern eine lebensechte Doku über dieser Leute!

    Ob poolbaucenter alt genug ist, überhaupt Mitglied in den Massenorganisationen der DDR gewesen zu sein, entzieht sich meiner Kenntnis und ich vermute, er ist dafür einfach zu jung.

    Ich möchte nur der Vollständigkeit halber erwähnen, dass es neben den Sportschützen auch noch Jäger und Sammler gibt, die zu den in Deutschland privilegierten Legalwaffenbesitzern zählen.

    Es wird angenommen, dass 2/3 aller in Deutschland befindlichen Waffen illegal (also nicht behördlich registriert) sind.
    Selbst die sind nur in den seltensten Fällen deliktrelevant und schlummern in irgendwelchen Ecken.

    Nicht die Waffe ist das Problem, sondern der einzelne Mensch bzw. die Verrohung in der Gesellschaft.

    Und wieder ein Beitrag der anfangs interessant war und mit dem Einsatz der Trolle komplett am Starterthema vorbeirauscht.

    Schade.

    Back to topic:

    Diesen Freitag - eigentlich unser Haupt-Trainingstag - haben wir alle unsere jugendlichen Sportler und ihre Eltern zu einer Informationsveranstaltung (ähnlich Elternabend, aber eben mit den Kindern) eingeladen.

    Wir werden erläutern, was und warum wir was tun (Transparenz) und dass wir gezwungen sind, strengere Strukturen einzuführen. Bislang kam jeder wie er wollte, mal 16:00-17:30, mal 17:30-19:00, mal gar nicht. Das macht ein zielorientiertes Training absolut unmöglich, da wir insgesamt eine inhomogene Truppe haben mit mehren Clustern: Ganz Kleine Lichtschützen, die eigentlich zum Spielen kommen. Aber schon zum Teil richtig gut mit der Lichtpistole umgehen können. Erfahrene Anfänger, die so um die 70 Ringe sicher schießen. Erfahrenere die sicher die 80 von 100 schaffen. Einige, deren Level um oder über 90 liegt. Dann eben Lichtpistole, Luftpistole, Mehrschüssige Luftpistole, Sportpistole. Und nur zwei ehrenamtliche Trainer, die ihr Geld außerhalb des Standes in anspruchsvollen Jobs verdienen.

    Wir werden auch erläutern, woher die ganzen teuren Segnungen kommen, die poolbaucenter bei sich vermisst. Dass wir dafür auch die Leistungsbereitschaft unserer Sportler dringend benötigen.

    Und wir werden die Ziele der Sportler und ihrer Familien abfragen und ihre Möglichkeiten, uns bei unserer Arbeit zu unterstützen. Ich bin sehr gespannt.

    Kann sein, dass wir dann zwei oder drei weniger haben, aber auch wir müssen mit unseren begrenzten Ressourcen ökonomisch und zielorientiert umgehen.

    Mitgliederwerbung: Regelmäßige Berichte im Vereinskäseblatt, Mundpropaganda, Homepage. Wobei ich meine, die Mundpropaganda ist am wirkungsvollsten.

    ... denn warum konzentriert man seine Bemühungen auf eine bestimmte Zielgruppe, anstatt auf Synergieeffekte zu setzen? Wenn Eltern ihr Kind zum Training bringen, kann man doch auch wunderbar neben dem Kind auch die Eltern für den Schießsport begeistern und auch ein Samstag auf dem Schießstand ist für Eltern sehr viel entspannter, wenn die Kinder beschäftigt sind.

    Ja, genau das machen wir auch.

    Die GST hatte die richtige Einstellung.

    Schießen ist Sport - und wer nicht schießt - hat auch keine Waffe

    Da hast du "JEHOVA" gesagt. NEIN, die GST hatte absolut nicht die richtige Einstellung, denn der dort betriebene Sport hatte als Hauptzweck die Wehrertüchtigung der Jugend und das Züchten von ganz wenigen Spitzensportlern. Das war kein Breitensport - auch wenn ein langsam schwindender Teil unserer Trainer noch aus dieser Zeit stammen.

    NIE WIEDER DDR! (Wenn auch damals nicht alles falsch war)

    BTW: Dir ist klar, dass Grün als Farbe für die Kennzeichnung von Ironie dient?

    Mir ja - darum habe ich diese Farbe verwendet, nicht weil ich Habeck so toll finde.