Kennst Du das Land, wo die Kanonen blühn?
Du kennst es nicht? Du wirst es kennenlernen!
Das hatten wir zuletzt in der DDR: "Frauen, werft mehr Bälger, denn der Staat braucht Soldaten!"
(Diese Parole gab es wirklich, allerdings im Original etwas netter formuliert, als ich sie mir gemerkt habe.)
Das heutige Deutschland - die einzigen Kriegstreiber sind da die Grünen und die, die an Rüstung verdienen - ist derart waffophob, dass es mich schaudert. Heute muss ein Jugendlicher, der eine Softairflitsche zum Nachbarjungen trägt, mit einem SEK-Angriff rechnen. (Ich habe dazu mehrere Zeitungartikel, die ich als Abschreckung meinen Schülern zeige)
Der Militarismus der DDR hat mich stets angekotzt und ich bin sehr froh, um den Wehrdienst bei der NVA dank der Wende drumrumgekommen zu sein - aber heute ist es die totale Verweichlichung. Wir haben gar keine Soldaten mehr, die wir in den Krieg schicken könnten, selbst, wenn wir es wollen würden. Ist vielleicht auch besser so. Wie auch Frau von der Leyen sichtlich froh ist, keine Kinder in der Bundeswehr zu haben, so bin ich es ebenso. Ich will, dass meine Kinder leben, nicht für diese Idioten sterben.
Nein, dieses Land ist inzwischen komplett wehrunfähig. Da blüht auf den Kanonen maximal der Rost. Vielleicht ist das sogar gut.
Mein Vater war im Krieg, hat ihn als Feldarzt überlebt. (Sein seliger Vatter riet ihm 1939, als er gerade Abi machte: "Mein Junge, wenn du diesen Krieg überleben willst, dann bewirb dich bei als angehender Militärmediziner!" Mein Vater hat mich gelehrt, dass Krieg einfach Scheiße ist. Dass es keine Gewinner, sondern nur Verlierer gibt - im Volk. (Er hat vom Russen angenagelte Kameraden von Bäumen wieder ablösen dürfen etc.) Die, die stets gewinnen, schicken ihre Kinder nicht an die Front.