Beiträge von Califax

    Als ehemalige Polizistin und als Mitglied des Innenausschuss mit eigenem Schwerpunktthema Organisierte Kriminalität wird sie ja dann das rechte Licht auf das Thema legaler Waffenbesitz versus Kriminalität werfen können.

    Das bezweifle ich mal - sowohl die GdP als auch der BDK sind nicht gerade als LWB-freundlich bekannt.

    Es ist erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht.

    Heinz-Helmut Fischer (NSSV) übernahm 2012 das Amt des verstorbenen Präsidenten Josef Ambacher und wurde 2013 bestätigt.

    Und jetzt schon wieder ein neuer, ebenfalls aus einem der eher konservativen (Carcano würde wahrscheinlich schreiben: schützenfeindlichen) Landesverbände...

    Man muss, in dem Moment in dem das Geschoss den Lauf verlässt, die Waffe so halten, das das Geschoss in die Mitte der Scheibe fliegt.

    Richtig.

    Und wenn man dann einfach noch alles wegläßt, was nicht in die 10 fliegt, dann ...

    Den Kommentaren von Lanfear und Carcano bezüglich dieser Webseite kann ich mich nur anschließen.

    Aber das Konzept von triftimmer ist unschlagbar.

    doch das ist schon geschehen ..auf einer deutschen Meisterschaft 2002 im Camping Bereich mit einem kk Gewehr

    Ja, das hatten wir schon...

    Aber die Sicherheitsschnur hätte genau dieses Unglück auch nicht verhindert, da diese nicht im Futteral eingelegt sein muß (und bei vielen Pistolenkoffern auch gar nicht eingelegt sein kann).

    Die Schnur ist einfach ein optisch leicht zu erkennendes Zeichen für die Kampfrichter, die ja auch immer älter (und damit nicht gerade sehstärker) werden. Worüber man ggf. diskutieren sollte, ist wann genau die Schnur eingelegt werden muß: Bei JEDEM Ablegen (um z.B. ein Diablo zu greifen) - wie in der SpO gefordert - oder nur dann, wenn der Schütze den Schützenstand verläßt (was ich persönlich für sinnvoller halte, aber das interessiert niemanden).

    Meine Ampelschaltung hat heute auf dem Stand ihre Generalprobe mit Bravour bestanden.

    Timer CED 8000 bietet für Start und Stop ein 5-Volt-Signal, das meine Relaisschaltung in Umschaltung von Rot zu Grün (LED-Array-Lampen 12V 1 Watt) umwandelt. Der "Beep" vom Timer wird unterdrückt, in dem man einfach einen Stecker in EAR-Buchse steckt.

    Ich kann so viele Ampeln parallel schalten, wie ich will. Geht für SpoPi Duell (natürlich auch für Präzi, aber das ist nicht so wichtig), OSP, Standard-Pistole, Mehrschüssige Luftpistole, die neuen LP-Disziplinen...

    Zitat

    Wenn ich mir Zeitlupenaufnahmen/Schussaufnahmen von der Seite von KK und GK ansehe, verhalten sich teilweise sogar kalibergleiche Waffen sehr unterschiedlich je nach Hersteller/"Bauart".

    Ja, das erklärt u.a. auch erhebliche Preisunterschiede ...


    Bezüglich aktueller hochwertiger (teurer) Matchwaffen vergleiche man den Hochschlag einer Pardini SP RapidFire (liegt wie ein Brett im Feuer) mit dem einer Walter SSP (springt wie ein junges Reh).

    Den Rück- und Hochschlag beeinflussen neben dem Kaliber (bzw. eigentlich der Laborierung) auch die Gewichtsverteilung und mehr oder eben weniger ausgefeilte technische Lösungen, die die Waffenbauer ihren Produkten spendiert haben.

    Zitat


    Generell würde ich persönlich im Luftdruckbereich zu beginn zum üben mit einer Matchwaffe unter Anleitung raten um einfach nur mal das Zielen, halten zu lernen.

    Durchaus. Es hilft beim Lernen, wie man ein Motorrad fährt, wenn man vorher schon Fahrrad gefahren ist. Auch sind die einhändigen Techniken des DSB-Luftpistolentrainings auch in zweihändiges Großkaliberschießen umsetzbar. Das ist übrigens als Trainer im Leistungssport (DSB LuPi und KK) wie auch im Breitensport (meist BDS Kurzwaffe) mein täglich Brot.


    Aber wie man das eine (Match-LP) lernt und dann anders (beidhändig GK) umsetzt, das sollte dir möglichst ein Trainer oder didaktisch begabter guter Schütze zeigen. Denn 1:1 ist das normalerweise nicht ohne Anleitung umzusetzen.

    Daß du mit der HW45 übst, kann dir auf jeden Fall das Treffen mit einer GK-Kurzwaffe erleichtern. Denn der Prellschlag simuliert schon in gewisser Wiese (wenn auch in der anderen Richtung, das ist aber eigentlich egal) die Waffenbewegung einer GK-Waffe im Schuß. Und die Kosten sind wesentlich geringer. Der Griffwinkel der HW45 ist übrigens auch so ziemlich der gleiche wie der einer Colt 1911 (und deren Clone). Willst du also später eine 1911er / 2011er in 9 Para und/oder ..45 ACP schießen, ist diese Luftpistole das ideale Trainingsgerät. Nur leider nicht waffenrechtlich relevant für das Bedürfnis.

    dass die "Wucht"(so groß is die ja nicht ) sich nach hinten richtet? Zumindest bewegt sie sich direkt nach dem Schuss mit dem Laufanfang etwas nach oben... dementsprechend sind meine Treffer auch verteilt wenn ich nicht aufpasse und/oder einhändig in Stufe 1 schieße... Stufe 2 ist da nicht so anfällig obwohl da mehr Kraft dahintersteckt, was aber wsl. so wie ich gelesen habe am "schneller den Lauf verlassenden Geschoss" liegt.

    IMHO liegen auf 10m die Schüsse bei Stufe 2 etwas tiefer (!!!) als bei Stufe 1. War zumindest bei mir so. Dürfte am stärkeren Prellschlag bei Stufe 2 liegen.
    Kann ich aber nicht mehr ausprobieren, weil meine HW45 im Dienste unserer Jugendarbeit den Geist aufgegeben hat und ich sie noch nicht wieder habe reparieren lassen.

    Willkommen, Daniel!

    Es ist schön, daß du dich für den Schießsport interessierst. Eine WBK für erlaubnispflichtige Waffen sollte auf jeden Fall eines deiner Ziele sein.

    Um die zu bekommen, mußt du 12 Monate in einem Schützenverein Mitglied sein und auch beim anerkannten Verband (in deinem Falle dem Bayerischen Sportschützenbund BSSB gemeldet sein. Sauberes Führungszeugnis vorausgesetzt.

    Dann solltest du in diesen ersten 12 Monaten die Waffensachkunde (eine Lehrgang mit Prüfung) ablegen. Und "regelmäßig" - mit erlaubnispflichtigen Waffen schießen - dokumentiert! Welches Kaliber die haben, ist Weißwurscht. Es reicht Kleinkaliber, sogar, aber das ist selten, Schießen mit erlaubnispflichtigen (!!!) Druckluftwaffen (über 7,5 Joule).

    Die von dir erwähnte Weihrauch zählt da leider nicht dazu.

    Man sollte mal Kurzwaffen (Pistole, Revolver), aber auch mal Langwaffe (Gewehr) geschossen haben, um zu zeigen, daß man mit allen Waffenarten (nämlich Lang- und Kurzwaffen) zurechtkommt.

    Für jedes Schießen sich möglichst einen Eintrag im persönlichen Schießbuch holen: Datum. Art der Waffe (Lang/Kurz, ggf. Kaliber), Unterschrift der Aufsicht und Stempel.

    Davon brauchst du mindestens 12, wenn in JEDEM Kalender-Monat ein Eintrag vorhanden ist, ansonsten mindestens 18 über die letzten 12 Monate verteilt.

    Wenn das alles erfüllt ist, kannst du jede Waffe, die in deinem Verband (BSSB/DSB) in der Sportordnung steht beantragen, wenn du eine geregelte Schießstandnutzung für diese Waffe nachweisen kannst (eigener Stand des Vereins, Einmietung o.ä.)

    Und du bist nicht ausschließlich auf .22 lfB/lr festgelegt, auch in Bayern nicht. Z.B. 9mm Para und .357 Magnum sind sehr beliebte Kaliber für DSB-Sportschützen. Aber nicht nur diese.

    Ohne Wettkampfabsichten darfst du dir auf Grüne WBK bis zu 2 Kurzwaffen zulegen. Mehr, wenn du nachweislich überörtliche Wettkämpfe bestreitest.

    Mit der Gelben WBK relativ unbegrenzt z.B. Einzellader- und Repetierbüchsen. Und noch einiges mehr.

    Ich meinte Kurzwaffe, sorry. 300 Meter wird in München auf Elektronik geschossen

    Ich auch. Habe ich auch so geschrieben.

    KK und GK Stand wär ein Traum

    Ohne das ist - meiner bescheidenen Meinung nach - ein Sportschützenverein nur schwer zu halten.
    Oder man braucht gute Mietzeiten für einen fremden Stand.

    Nur mit Luft hat man für den normalen Schlumpschützen mit Brieftasche keinen Reiz. Soviele ambitionierte Luftikusse gibt es bei uns nicht, daß die Vereine wirklich davon leben könnten. Nein, die leben von den Spaßschützen mit WBK, denn die Spaßschützen finanzieren uns Wettkampfschützen die Infrastruktur. Das ist im Idealfall ein Geben und ein Nehmen.

    Wir haben 5 Bahnen 25m und 5 Bahnen 50m. Es ist da schon schwierg, neben den allgemeinen Öffnungszeiten (wo die Spaßschützen kommen und ihr Bedürfnis verlängern) noch ein Training für ambitionierte Wettkampfschützen anzubieten, da wir Trainer auch noch nebenbei beruflich gebunden sind. Familiär auch. Denn Training ist nicht freies Schießen nur mit einer Aufsicht, die mit Mühe und Not die Waffensachkunde bestanden hat.

    Zum Thema WBK: Wenn ich in unserem Kreis den Lehrgang machen möchte, muss ich 4 Wochenenden investieren...

    Das ist bei uns ein Wochenende (Samstag+Sonntag). Kostet bei dem gewerblichen Anbieter, der das bei uns macht, ca. 200 Flocken - finden viele ganz schön teuer.

    Es geht doch bei der Frage um einen GK Stand, oder?

    Soweit mir bekannt, wird selbst in München GK-KW auch noch "analog" geschossen.

    Muß zu meiner Schade allerdings gestehen, daß ich noch nie bei GK dabei gewesen bin, auch nicht als Zuschauer.

    War immer irgendwas anderes rund um unsere Bälger wichtiger.