Beiträge von Califax

    Ich nehme an, es ist ein älterer Abzug als der hier auf Seite 28 gezeigte?

    Manual ältere GSP/OPS

    Aber er läßt sich herausnehmen wie hier der Abzug der OSP beschrieben wurde (Verdrehen des Bolzems)?

    Dann gab es - auf den Walther-Seiten - einen älteren Artikel, in dem neben vielen anderen Sachen beschrieben wurde, wie dieser Abzug einzustellen ist.

    Vielleicht einfach mal bei Walther anrufen und sich die Datei schicken lassen?

    Der Artikel hieß Walther News 0501.

    Wir haben endlich die Ziele zu unseren beiden DISAG-RedDot-Pistolen bekommen. Betrieben werden sie mit den MiniViews oder windows Laptops.

    Zu Hause leif es - auf kurze (2-3 m) wie auch auf weite (>10 m) ganz gut.

    Heute auf dem Stand in räumlicher Nähe zu mehreren aktiven Meyton-Anlagen die MiniViews zum ersten Mal ausprobiert.

    Kopplung ok, Akku ok. Meyton = WLAN dürfte sich ja nicht mit RedDot = Blauzahn beißen. Oder?

    Aber die Datenübertragung kam immer stoßweise. Zwischen Schuß und Anzeige mehrere Sekunden bis zu Minuten.

    Dann hab ich, aös gar nichts mehr ging, das MiniView runter- und wieder hochgefahren, einen Schuß drauf abgegeben.

    Plötzlich purzelten die vorigen Treffer nur so rein.

    Erinnerte mich an die Münchhausengeschichte mit dem eingefrorenen Posthorn.

    Hat da schon jemand Erfahrungen mit gesammelt? SO macht das keinen richtigen Spaß.

    Die zwei Links, nach denen ich var ca. 3 Monaten für einen meiner Nachwuchsschützen eine recht alte GSP von sehr knackigen ca. 1600 g auf gute 1000 g eingestellt habe, sind leider heute offline. Hab die Anleitungen dussligerweise nicht gespeichert.

    Ging aber problemlos mit den beiden Schrauben an der Rückseite des ausgebauten Abzugs.

    Das F im Fünfeck sagt aus, dass die Leistung des Schießeisens unter 7,5 Joule liegt, und damit für den Hausgebrauch und den Luftgewehrschießstand zulässig ist.

    Bei den Druckluftständen, auf denen ich mich meist aufhalte, steht immer die Einschränkung "Kalte Gase". Damit sind die da raus.
    Hätte man natürlich bei der Standabnahme anders formulieren können.

    Das Problem hatte ich auch mit dem Schlagbolzen unserer uralten Browning Buckmark, die wir für unsere Jugendarbeit einsetzen.

    (Man kann damit sogar auf der Deutschen im vorderen Drittel mitschießen und mit der Mannschaft Medaillen gewinnen!)

    Das Ersatz-Teil gibt es nicht mal mehr in den USA zu kaufen, zumindest nicht übers Internet.
    Ein Verwandter hat mir den Schlabo auf der Basis des gebrochenen dann aus Bandsägestahl gefertigt. Funktioniert!

    Hört sich interessant an.

    Im Prinzip ja. Allerdings sind die Abzüge der aktuell käuflichen Mehrschüssigen nicht wirklich matchtauglich (es mag Ausnahmen geben, da auch die LP5-Abzüge der Steyr in ihrer Charakteristik ziemlich breit streuen), was den Präzisionsteil betrifft.

    Die neuen Disziplinen lassen sich aber nur noch vernünftig auf elektronischen Anlagen - oder Drehanlagen - schießen. Eine MLP-Anlage gibt es immer wieder für 99,- Euros Sofortkaufpreis bei eGun. Ein Schelm ...

    gibt es zu der neuen Disziplin weitere Infos? In der Sportordnung vom 01.01.17, die es beim DSB online gibt, ist davon noch nichts zu lesen.

    Neue Disziplinen für Luftpistole

    LP Standard (mit mehrschüssiger LP)

    4x 5 Schuss in 150s auf Präzisionsscheibe

    4x 5 Schuss in 20s auf Präzisionsscheibe

    LP Mehrkampf (mit mehrschüssiger LP)

    4x 5 Schuss in 150s auf Präzisionsscheibe

    4x 5 Schuss in 3/7s auf Duellscheibe

    Beide Disziplinen für Schüler, Jugend und offene Klasse ab Junioren

    ich finde MLP kontraproduktiv, weil durch das freie Abzugsgewicht es wahnsinnig schwierig wird, jemandem eine saubere Abzugstechnik beizubringen.

    Da bist du aber falsch informiert. Auch die MLP hat ein Mindestabzugsgewicht von 500g.

    Zwar ist das dynamische Schießen - in 10 Sekunden 5 Schüsse - bezüglich Abzug ein wenig anders, aber auch hier ist die saubere Druckverstärkung das A und das O des Treffens - nur eben unter Zeitdruck.

    Wir lassen auch nur die an die MLP, die die Ringscheibe mit der Einschüssigen bereits vernünftig treffen.

    warum wir uns hier mit den endlosen Verbandsdiskussionen kontinuierlich selber in die Suppe spucken.

    Ich rede hier 100% über die Jugendarbeit im DSB. Nur finde ich es eben traurig, daß die Disziplin MLP zugunsten der neuen Hybriddisziplinen (die wieder neue Anlagen fordern) aus dem regulären Sportprogramm genommen wurde. Es tut dann zeitlich mehr weh, eine extra Disziplin zu vermitteln, wenn dann am Ende keine Wettbewerbe mehr geschossen werden, die zu einer Kaderqualifikation führen können.

    also mehrschüssig in Verbindung mit Jugendarbeit finde ich kontraproduktiv. Ist aber nur meine Meinung

    Darüber kann man gut diskutieren.

    Allerdings sind die aktuell auf dem Markt vertreten Mehrschüssigen (äh ... was gibts da zur Zeit noch außer Steyr im Matchsegment?) bezüglich des Abzuges - sowohl, was Einstellmöglichkeiten als auch die Charakteristik betrifft - den Einschüssigen deutlich unterlegen.

    Wir haben auch Mehrschüssige im Verein - für MLP. Eine Disziplin, die den Kindern und Jugendlichen SPASS macht (achso, das darfs ja gar nicht in Deutschland ... ich entschuldige mich...) weil es sich um reaktive Ziele handelt. Leider hat sich beim DSB die Fraktion durchgesetzt, die diese Disziplin als "Kirmesschießen" nie ernst genommen hat.

    Dann muß man aber konsequenterweise auch Trap & Cie aus dem Programm nehmen, da auf der Wurfscheibe auch keine 10 aufgemalt ist.

    Auch wenn das viele nicht hören wollen: MLP ist die ideale Einstiegsdisziplin in die letzte für Jungs noch verbliebene olympische Patronendisziplin - die OSP. Aber die wird ja demnächst auch gegen Wetterleuchten ausgetauscht.

    Die zweite Möglichkeit wäre, ich schließ die Waffe im Auto ein und fahr mit dem Taxi ins Hotel. Dann steht aber ein mit ner Waffe beladenes Fahrzeug auf dem Gelände der Schießanlage - quasi unbewacht. Kann eigentlich auch nicht richtig sein.

    Das dürfte die unsicherste Methode sein.

    Waffe ins Hotel nehmen, dort so sicher wie möglich verwahren, ggf. Verschluß entfernen und anders lagen (z.B. mitnehmen). So, wie es Königstieger treffend beschreibt.

    Die SSP-E wird nicht eingestellt, die wird programmiert ...

    Dazu spanne ich sie in einen Holzschraubstock ein und hänge dann nach dem Einstellen des Vorzugsgewichtes das Prüfgewicht ein und gehe in den Programmiermodus.

    Aus der freien Hand ist die - meine persönliche Meinung - nicht vernünftig einzustellen.

    Ja, die Pardini-Anleitung ist wirklich eine der schlechtesten, die ich jemals gelesen habe. Aber die Abzugsverstellung der SP kriegt man damit hin, wenn man nachdenkt, was gemeint sein könnte. Dann ist es voll easy.

    Warum schafft das Pardini 25 Jahre später nicht.

    Pardini scheint was ganz Besonderes zu sein.

    Die Sport- und OSP-Pistolen sind offensichtlich Weltklasse, selbst mit mechanischen Abzügen.

    Die Abzugsverstellung ist auch erste Sahne, sieht man ja auch (wenn man kein Mechano-Legastheniker ist), sehr anschaulich was man gerade verstellt.

    Dafür ist der Schlagbolten der SP mit Sollbruchstellen gesegneter als die Gläubigen auf dem Petersplatz nach "Urbi et Orbi".

    Bei den Luftpistolen dagegen ist die Firma etwas eigen. Auch hier sind die mechanischen Abzüge kaum zu toppen, aber etwa 15 - 25 Jahre später als alle anderen namhaften Hersteller endlich einen "Absorber" einzubauen und das auch per Aufschrift dokumentiert (der dann, wenn die K12 als Auflagewaffe benutzt wird, so toll arbeitet, daß man denkt, eine SSP in der Hand zu haben) ... Und dann eine Kartusche mit 250 Bar dranuobasteln, nicht Fisch (200 Bar) und nicht Fleisch (300 Bar) ...

    Darum kann ich durchaus glauben, daß Cäsare Morini seine MGs mit verläßlichen elektronischen Abzügen ausrüstet. Nur habe ich keine Realstücke in meiner Umgebung, um das zu verifizieren.

    Sie können die Erfahrung voll damit ausreizen. Auch gut für das Trockentraining!

    Aber ich würde mit einen Elektronischen Abzug keinen Ring mehr Schießen.

    Mit mehr Trockentraining würdest du sicher ein paar Ringe in Duell zulegen ... glaub mir!

    ABER: Der Nachteil der elektronischen Abzüge ist, daß es noch mehr zusätzliche Fehlerquellen an der Waffe gibt - am einfachsten, ein leerer Akku. So manch guter SSP-E-Schütze hat seine SSP-E wieder auf mechanisch rückbauen lassen. Pardini hat seinen E-Abzug komplett eingestellt. Das muß schon Gründe haben.

    Aber die SSP-E, die in meinem Verein geschossen werden (aktuell 3 Stück), haben bis auf leeren Akku noch nie bezüglich Abzug gezickt. Ich kann da also nichts Negatives berichten. Matchguns und andere habe ich nicht greifbar.

    Aber eben Duell (und Zeitserien) trocken - auch zu Hause!!! - trainieren zu können, ist einfach unbezahlbar. Das geht mit einem mechanischen Abzug so nicht. (Für Signale gibt es eine Miniatur-Ampel von TEC-HRO oder auch Timer, sowohl als App als auch als Hardware.)

    Die Top-Schützen, die Pardini schießen, haben i.d.R. auch nicht so sehr das Problem mit Standzeiten und dem Bezahlen der Munition. Da sinkt dann der Vorteil des elektronischen Abzuges im Vergleich zum ambitionierten Mittelklasseschützen, der bezüglich Munition und Stand stärker eingeschränkt ist. Darum können es sich die Top-Schützen leisten, Pardini mit mechanischem Abzug zu wählen.