Beiträge von Califax

    Ich überlege immer noch, ein MantisX für KK+GK anzuschaffen.

    Scatt MX ist zwar vorhanden, aber immer so zeit- und traineraufaufwendig.

    Einzig eine einfache universelle Montage a la Scatt wünschte ich mir vor dem Kauf des MantisX.

    BTW: Auf der DM habe ich auch einen Protoyp eines Abzugssensors kennengelernt (in dem Gang hinter den Rückenschilddruckern).

    Das hat mich sehr gereizt, alleine die wollten (noch) nicht wirklich verkaufen. Schön blöde.

    Ich suche nämlich immer noch was, meinen Schützen schnell und einfach das Durchreißen abzugewöhnen.

    Mir übrigens auch bei 10-Sekunden-Serien GK-KW insb. mit dem Revolver.... (BDS-Standardprogramm)

    Im aktuellen Caliber ist ein Artikel über das Schießtrainingssystem MantisX drin. Kostet 179,- Euronen (im Artikel waren es noch 10,- weniger).

    Könnte evtl. das sein?

    Braucht allerdings ´ne Pica-Rail außerhalb der Visierlinie. Das ist da mein Problem an der Sache.

    "Isch ´abe gar keine ..."

    Im BDS sollte die KK-Pistole 10 Mumpeln fassen.

    5 reichen zwar für das Standardprogramm (also alle auch im DSB vertretenen Sportpistolen), aber für Fallscheibe sind 10 erlaubt - und auch ratsam.
    Denn die Trefferfläche ist nur so groß wie die 8 auf der Pistolenscheibe 8 (15cm Durchmesser) und jede stehengeblieben Scheibe kostet 10 Sekunden.

    Magazinwechsel kostet zu viel Zeit.

    Gut, aber recht preisintensiv ist die S&W M 41. Die schieße ich mit aufgesetzter Pica-Rail (also auch mit Optik)

    Was die sehr preiswerten Alu/Druckguß-1911er von GSG und Cie taugen, kann ich leider nicht beurteilen, da ich noch keine in der Hand hatte.

    Die Walther P22 kann man getrost vergessen, die gehört in einen Toys-R-Us-Laden.

    Browning Buckmark ist ok (aber keine ganz alze kaufen, Ersatzteilprobleme!), auch Ruger Mark sowieso sind nicht schlecht.

    Aber das sind alles Plinkingwaffen. Das muß man einfach wissen.

    Einer Matchgun noch am ähnlichsten wäre evtl. die Hämmerli X-Esse (auch in der IPSC-Ausführung mit Montagemöglichkeit für Optik). Incl. 10 rounds mag.
    Wie die aktuelle Walther-Qualität aussieht, kann ich leider auch nicht beantworten. Ich hatte eine schweizer X-Esse zu letzt vor ca. 15 Jahren in der Pfote.

    Es gibt leider IMHO keine echte Matchgun mit 10-Schuß-Tank. Wenn es die gäbe, würde ich sie mir wahrscheinlich kaufen.

    Aber man sollte nicht den Trugschluss begehen und nach Aussehen kaufen.

    Sehr richtig, allerdings muß man seine Waffe(n) auch lieben.

    Und da der Mann ja eher optisch zu beeindrucken ist als durch innere Qualitäten (Ausnahmen bestätigen die Regel), ist das Aussehen einer Waffe nicht zu vernachlässigen. Die technisch der Perfektion schon recht nahekommende Matchguns ist - zumindest für mich persönlich - kein Augenschmeichler.
    Eigentlich keine der hochgezüchteten Sportpistolen.

    Meine erste Pistole war (und ist) eine H&K USP Expert - weil ich mich in ihre Optik verliebt hatte. Ich bin mit ihr schießtechnisch nie auf einen grünen Zweig gekommen, da ich zu wenig trainiert habe, ihre Nachteile auszugleichen. Darum schieße ich 9mm jetzt mit einer Custom-1911er. Damit ist es für mich viel einfacher, gute Ringzahlen zu erzielen. (Die H&K geb ich trotzdem nicht her).

    ist eine Pardini immer das Optimum? (Ja, vielleicht oder wahrscheinlich für die Elite!)

    Nein, ist sie nicht. Ihr fehlt z.B. der elektronische Abzug, der für Trockentraining gerade bei OSP sehr hilfreich wäre.

    Die Gebrauchsanleitung ist eine einzige Frechheit.

    Aber die Waffe selbst ist sehr gut - und die Top-Schützen wurden von der Firma für sie verpflichtet.

    Wes Brot ich ess´, des Waff´ ich schieß...

    Uwe Potteck hat dieses Jahr bei der Deutschen Meisterschaft in der Seniorenklasse mit einer AW93 den ersten Platz mit 568 Ringen belegt.

    Uwe Potteck ist auch Uwe Potteck. Uwe arbeitet für Feinwerkbau, da wird er wohl kaum ein Waffeleisen der Konkurrenz benutzen.

    Der hat "damals" das Schießen als Handwerk gelernt. Vollzeit. Profi.

    Dem kannst du auch eine Margolin in die Hand drücken (mit der übrigens immer noch der sächsische Landesrekord in der Damenaltersklasse steht), sein Ergebnis wird hervorragend sein.

    Natürlich ist die AW93 eine gute, präzise - und da sie aussieht wie eine "richtige Pistole" auch eine schöne Waffe. Aber zum einhändigen Löchlestanzen nicht das Optimum und dafür vergleichsweise sehr teuer. Da bezahlt man für den Namen. Nichts anderes hat no.limits geschrieben.

    ist es doch sinnvoller, sich das Beste zu kaufen, was eine Steigerung der Ergebnisse möglich macht! Ich sehe oft Jungs, die mit zig Waffen am Stand aufschlagen und alles schiessen müssen, was dabei ist. Nur die Ergebnisse sind dann halt auch Mittelmass. Konzentration auf weniges mit dem Besten an Waffe und Munition und gezieltem Training führt zu Steigerung, Erfolg und Zufriedenheit.

    Du hast recht - und auch wieder nicht.

    Ja - bei den Abschußrampen sollte man das Beste nehmen, das einem paßt (und was man auch finanzieren kann).
    Bei der Munition das, was zur Abschußrampe paßt. (Also keine CCI Standard oder gar Swartclip in der Pardini, MG oder SSP).

    Ja - eine Konzentration auf eine oder weniger Waffen vereinfacht, mit diesen auch wirklich Höchstleitungen im Vergleich mit anderen Schützen zu bringen.

    Nein: Viele Waffen und Disziplinen mögen zwar - aufgrund mangelnder Trainingszeit und mangelndem Geld für die Muni - die Ergebnisse begrenzen, bringt es aber - immer im Rahmen des persönlichen Ehrgeizes - Freude und Spaß.

    Ich selbst schieße im BDS diverse Disziplinen Lang, Kurz, gezogen und ungezogen, statisch und dynamisch, patroniert und mit losem Pulver, Rundkugel mit Schußpflaster und mit Maxiball ... habe Spaß dabei. Bin im Landesverband meist recht weit vorn (auch genügend Medaillenplätze), Deutsche Meisterschaft in Philli ist für mich zeitlich und fahrtechnisch kein Thema. Dafür bin ich als Trainer seit Jahren stets in München auf der DM.

    Als DSB-Trainer (Leistungssport) konzentriere ich mich - für meine Kader-Schützen - auf wenige KW-Disziplinen.

    Aber auch Breitensportler profitieren von meinem breiten Fundus an praktischen Erfahrungen.

    Ich selbst bin vielleicht nicht der Schnellste beim Fallscheibenschießen. aber als Trainer kann ich ambitionierten Breitensportlern bessere Ergebnisse verschaffen, als diese ohne professionelles Training nie schaffen würden.

    "Ist im Prinzip das Gleiche, nur etwas anders ..."

    Und auch hier gilt: Gutes Material erkauft Ringe / bessere Zeiten. insofern ist Sparen an der Abschußrampe (um des Sparens willen) IMMER verkehrt, wenn man Erfolg haben will. Plus Training. Das eine bringt nichts ohne das andere.

    In guter Bekannter wurde dieses Jahr 12x Deutscher Meister (BDS). Mit allerfeinstem Material - aber auch als Ruheständler mit unglaublichem Trainingsfleiß. Er kauft stets nur das, was die Sieger schießen. Damit fuhr er bislang gut. Aber sehr oft, wenn ich mit meiner Jugend auf den Stand trainieren will, muß ich den Typen erstmal "verjagen", da er trainiert und trainiert ... Wie gesagt, von nix kommt nicht - und "fließen muß der Schweiß" (Schiller, Glocke).

    Das wäre in deinem Fall z.B. die Disziplin Fallscheibe Großkaliber Büchse im BDS - Verband

    Daniel hat den Werdegang perfekt beschrieben.

    Nur die Disziplin ist nicht ganz korrekt, da die Fallplatten i.d.R. "richtige" Büchsenmunition nicht lange überleben.

    Darum ist Fallscheibe im BDS neben GK- und KK-Kurzwaffen für nur Büchsen in KK und solche für "Kurzwaffenmunition" (z.B. 9mm Luger, .357, .44 Mag...) sowie Flinten ausgeschrieben.

    Fallscheiben-Schießen im BDS - Disziplinenübersicht

    Aber, um im BDS ein MR308 zu bekommen, wäre z.B. die Disziplinen 100 m Präzision / Zeitserie / Fertigkeit,

    Wertungsklasse Sportgewehr Selbstlader off. Visier über 6,4 mm passend.

    100 m Langwaffe im BDS - Disziplinenübersicht

    Trainieren kannst du vor dem Erwerb natürlich auch mit anderen - natürlich erlaubnispflichtigen - Waffen, auch anderen Waffenarten als das von dir begehrte Selbstladegewehr. Ansonsten könnten in den Vereinen ja keine neuen Disziplinen eingeführt werden, wenn noch niemand die entsprechende Waffe hat.

    abgelehnt, da kein regelmäßiges Schießen nachgewiesen ist aus seiner Sicht.

    Da ich die Befürwortungsrichtlinie des BSSB nicht kenne, kann ich nicht sagen, ob das von Herrn Furnier korrekt war oder nicht.

    Aber es ist offensichtlich von Landesverband zu Landesverband und von Verband zu Verband (und da auch dort wieder von LV zu LV) stets unterschiedlich.

    Aber in Deutschland herrscht ja (noch) eine (begrenzte) Koalitionsfreiheit.

    Ich selber rate unseren Neu-Schützen und Jugendlichen ab 17 (da bei uns das LRA auch sehr gerne sich die Original-Schießbücher anschaut, auch wenn sie das eigentlich gar nicht dürften...) , auf jeden Fall direkt am Anfang der Wartezeit und am Ende einen dokumentierten Schießtermin zu haben und die (mindestens) 10 bzw. 16 lustig dazwischen zu verteilen. Idealerweise jeden Monat mind. einer, dann nur 12. Das beugt unfruchtbaren Diskussionen vor. Von LV-Seite aus sieht das hier bei uns (sowohl beim DSB als auch beim BDS) deutlich entspannter aus. 18 Termine in 12 Monaten ist eindeutig. Jeden Monat einer = 12 ist es auch.