Beiträge von Marcos

    Hallo Forum,

    welche Empfehlung könnt ihr für einen KK Unterhebelrepetierer für den DSB geben? Wenn ich bei Egun reinschaue, sehe ich eine bunte Mischung von neuen und gebrauchten Waffen und bin gar nicht sicher, ob die alle per Sportordnung zugelassen sind.

    Was wäre euer Rat? :/

    Gruss Marcos

    ich weiß das in Bayern an einigen stillen Feiertagen (z.B. Karfreitag, Bus&Bettag, heilig Abend) jegliche Sportveranstaltungen untersagt sind.

    Dazu würde ich jetzt auch das Training in der Halle zählen.

    Das Gesetz regelt *Veranstaltungen*. Ein Wettkampf wäre eine Veranstaltung, Training ist keine Sportveranstaltung.

    Trotzdem gelten, wie oben erläutert, Ruhezeiten und Regelungen des Betreibers.


    Gruss Marcos

    Das würde ich jetzt nicht so sehen wollen,

    denn wie Robert L. schon schrieb, 200 Bar sind 200 Bar und ca. 80 Bar hinter dem Druckminderer bleiben auch 80 Bar unabhängig vom verwendeten Gas, zumindest erst mal innerhalb bestimmter Grenzen.

    Meine Überlegung ist, dass die Masse des Diabolo gleich ist, die Masse des Gases 50% höher. Laut Impulserhaltungssatz wäre dann die Geschwindigkeit des Diabolo 50% höher.

    Und dann habe ich mich tatsächlich vertan, denn die kinetische Energie ist propotional zum Quadrat der Geschwindigkeit, also nicht 1,5-fach, sondern 1,5-zum-Quadrat-fach. Das wäre Faktor 2,25. Aus 7,5 Joule werden also über 15 Joule.

    Gruss Marcos

    Laut Internet hat Argon eine hörere Dichte als Luft, etwa 50% mehr. Als ersten Gedanke würde ich vermuten, dass damit auch ca. 50% mehr Energie auf ein Diabolo übertragen wird. Statt 7,5 Joule wären das dann etwa 10 Joule und damit mehr als erlaubt. Die Nutzung wäre somit verboten.

    Gruss Marcos

    Wie schon von Omega24v verlinkt sind Ordonnanzgewehre mit fix angebrachtem Bajonett beim DSB NICHT zugelassen, daher fällt der Mosin-Nagant M44 da leider raus, darum ging es doch in den letzten Posts.

    In den Posts ging es darum, dass das Bajonett beim Wettkampf nicht ausgeklappt sein darf. Das verlinkte Dokument hatte ich nicht gelesen. 8)

    Gruss Marcos

    Bei einer Meisterschaft, bei der mit einer Drehanlage gearbeitet wird, würde die Schießleitung den nicht abgegeben Schuß als Fehler feststellen.

    ... und eine gute Aufsicht bemerkt so etwas wirklich. Das fällt auf.

    Und wie oben genannt, ist es nicht zulässig und sollte daher nicht heimlich versucht werden. Aber das war ja auch nicht beabsichtigt.

    Gruss Marcos

    Mir stellt sich da die Frage, was mache (schiesse) ich mit einer Waffe, für die es keine ausgeschriebenen Wettbewerbe gibt?

    Dann gibt es dafür eigentlich auch kein Bedürfnis, oder? :/

    Oder man erklärt diese Waffe zum Grundkontingent. Es müssen ja Wettbewerbe geschossen werden für Waffen über das Grundkontingent hinaus. 8)

    Ich weiß allerdings nicht, wer festlegt, welche Waffen Grundkontingent sind. Könnte nach Kaufdatum die ersten beiden erworbenen Waffen sein, oder könnte vom WBK-Inhaber festgelegt werden.

    Gruß Marcos

    Der RSB hat dieses Jahr die Regel ausprobiert, dass man auf KM oder BM verzichten kann, aber nicht auf beide. Gerechnet wird pro Disziplin. Dies erfolgt ohne Angabe von Gründen, ist also auch aus privaten Gründen möglich. Also z.B.

    • Verzicht auf LuPi KM, Teilnahme BM, Quali für LVM möglich
    • Teilnahme SpoPi KM, Verzicht auf BM, Quali für LVM möglich mit KM Ergebnis
    • Und bei Verzicht KM, Krankheit bei BM hat man (so habe ich es verstanden) Pech; das ist das Risiko

    Ich persönlich finde diese Regelung sehr gut. Wenn man an mehreren Disziplinen teilnimmt, sind Dinge wie Urlaub oder Familienfeier möglich. Wer Wettkämpfe schießen möchte, hat Gelegenheit dazu und KM, BM sind gutes Wettkampftraining. Es gibt sicher auch Argumente die gegen die Regelung sprechen, aber aus meiner Sicht überwiegen die Vorteile.

    So wie ich es verstanden habe, wird diese Regelung auch nächstes Jahr beibehalten. Hatte ich schon erwähnt, dass ich das gut finde? 8)

    Gruss, Marcos

    wird denn dadurch nicht die durch den Zahlencode gegebene Sicherheit signifikant verringert?

    Ja, aber die Grundidee ist gut. Sie müsste nur geringfügig optimiert werden.

    Man könnte den Code in zwei Zahlen aufteilen, die addiert werden müssen, um den Code zu ergeben. Somit ist bei Kenntnis einer Hälfte des Codes keine Ziffer bekannt. Es bleibt bei der maximalen Anzahl von Kombinationen.

    Und jetzt denkt ein Schlaumeier vielleicht, dass es bei kleinen Zahlen für den Code eine Problem geben könnte. Stimmt, aber darum muss bei der Addition ein Übertrag ignoriert werden. (Nennt sich Modulo.)

    Also: Addition der sechsstelligen Zahlen 500.000 und 500.001 ergibt eine siebenstellige Zahl, aber die zusätzliche Stelle wird ignoriert und es ergibt sich 000.001.

    Das ist so kompliziert, dass es kein Einbrecher versteht, aber vermutlich auch sonst kaum jemand. 8)

    Gruss, Marcos

    Da muss ich, was ich ja sehr ungern tue, dem DSB dann doch mal ein Lob aussprechen. In vielen Bereichen, gerade im Kurzwaffenbereich, gibt es das ja schon. Freie Pistole, OSP, Zentralfeuer 25m, Standardpistole und alle Großkaliberdisziplinen (Regeln 2.5x) fallen da schon drunter. Bei Kurzwaffe sind im Prinzip wirklich nur noch die Olympischen Disziplinen Geschlechtergetrennt. Im Gewehrbereich gibt es da leider noch mehr Trennungen.

    Ja, genau.

    Allerdings ist es so formuliert, dass die Frauen bei den Männern mitschießen. Kommunikativ wäre es geschickter, einfach die Unterscheidung fallen zu lassen.

    Gruss, Marcos

    Es ginge noch einfacher, wenn Mannschaften auch mit älteren Teilnehmern gebildet werden dürfen, ohne dass dies gesondert angekündigt werden muss.

    Also: Bei Herren I darf auch jemand aus Herren III mitmachen.

    Eine Mannschaft Herren III darf natürlich niemand aus Herren I haben.


    Und Apropos "Herren". Eigentlich könnte man für viele Disziplinen auch auf die Unterscheidung Mann, Frau, ... verzichten. Ausnahme gerne für Olympische Disziplinen.


    Gruss Marcos

    ………vor lauter Schlüssel …………jetzt muss ich doch noch in die Runde fragen .

    Wohne in BaWü, habe bis jetzt nur langwaffen in einen bereits dem LRA gemeldeten und genehmigten Tresor mit bartschlüssel.


    Würde mir einen kurzwaffentresor klasse 1 (z.B. Argos 16) mit zahlenschloss nun zulegen und natürlich fachgerecht in der Wand verankern.Dieser Tresor würde im gleichen Raum stehen , wie der langwaffenschrank.Schlüssel vom langwaffenschrank kommt dann in den 1er KW Schrank. Geht das ? Ist das rechtskonform ?

    Darf dann später in den kurzwaffenschrank zum Schlüssel des LW-Schrankes noch ne kurzwaffe ( freie Pistole) dazu gelegt werden ?

    Nun freu ich mich auf logische Antworten….

    Das hört sich für mich absolut ausreichend an. Alles bestens gesichert. Bestandschutz für vorhandenen Tresor, Schlüssel im 1er Schrank.

    Man müsste aufpassen, dass die maximale Anzahl an Waffen nicht überschritten wird, aber die ist bei 1er-Schrank nicht beschränkt.


    Gruss

    Marcos

    noch Fragen?

    Alles klar. Dann haben wir uns da missverstanden und gut, dass wir das geklärt haben.

    Ich nehme vor allem zwei Sachen mit:

    • Bei zukünftigen Störungen in der Zufuhr stärkere Beobachtung, wie der Schuss ablief: Einschätzung des Ablaufs. Wo liegt der Treffer? War etwas im Ablauf anders?
    • Benutzung etwas stärkerer Munition. Ich hätte die RWS Pistol Match nicht als besonders weich eingeschätzt, da es ja noch die SR als weiche Variante gibt.

    Danke

    Marcos

    Ich denke es wäre schön und sicher nützlich wenn Du Dich mit dem was ich versucht habe zu erklären auch auseinandersetzen würdest.

    Das mache ich ja, deswegen antworte ich.

    Es ist an der Stelle kontraproduktiv wenn Du mir erklären möchtest wie es nicht sein kann.

    Ich erkläre nicht, wie es nicht sein kann, sondern welchen Teil der Antwort ich nicht einordnen kann.

    Aber ich habe das Gefühl, meine offene Nachfrage wird als Kritik angesehen.


    Gruss, Marcos