Beiträge von P.O.Ackley

    Ach ja, nochwas. Und man sollte sich auch mal den Schießsport in den USA ansehen. Dieser reicht von den vielen "ernsthaften" statischen Disziplinen, über zig verschiedene dynamische, bis hin zu den BPCR, Schutzenrifle oder CAS Veranstaltungen. Vieles für mich wahnsinnig interessant. Und was sich dort drügen alleine für Möglichkeiten ergeben würden in Bereich Longrange oder BR-Schießen, nicht auszudenken. Weit weniger "engstirnig", wie die in DE von den obersten Beführwortern abgesegneten Schießdisziplinen. Und natürlich, schon gar nicht an "Olympia" gebunden. Dort gehts darum das Schießsport=Spaß bedeutet. Und nicht wie hier, wo man schräg angesehen wird, wenn man zum "Spaß" auf´n Schießstand kommt. Dort treten bei manchen Disziplinen nicht wie hier ein paar Hansel an, ich erinnere mich nur mit Bestürzung an meine letzte Bezirksmeisterschaft vom BDS, sondern teilweise 1000 und mehr Teilnehmer. So siehts aus. Trotz "Waffenwahn".

    Martin

    Ich kenne zwar nicht unbedingt alle Statistiken, Katja dürfte hier wohl mehr wissen, auch ist die USA eine sehr große Ausnahme. Waffengesetze unterscheiden sich sehr stark in den einzenen Bundesstaaten. Auch ist der "legale" Verkauf von vollautomatischen und den sogenannten "destruktiven" Waffen (z.B. .50BMG) durch viele kleine Verordnungen und Gesetze geregelt. "So einfach was kaufen" ist nicht unbedingt in jedem Staat möglich. Hinzukommt, selbst wenn man ein neues Waffengesetz verabschieden würde, dürfte klar sein, dass einige viele Waffen in die Illegalität verschwinden. Alleine in DE wurde 1971 vermutet, dass von den ca. 20 Mio. verkauften LW zwischen ´55 und ´71, etwa 17 Mio. nicht registriert wurden. Und das im so gesetzestreuen Deutschland. Auch nicht außer Acht lassen sollte man, dass beispielsweise Kanada ein sehr ähnliches Waffengesetz hat. LW sind frei ab 18 und brauchen seit diesem Jahr nicht mehr registriert werden. Zwischen 1997 und 2011 war das erforderlich, wurde aber aus dem Mangel eines wirklichen Nutzens wieder gekippt. KW sind dort nur gegen eine Erlaubnis zu bekommen. Ähnlich wie bei uns. Aber wer Jäger/Sammler oder Sportschütze ist, eine "Sachkunde" hat, bekommt auch dort seine KW. Auch unbegrenzt. Kanada hat aber eine recht lange Liste mit verbotenen Schußwaffen. Viele "assault weapons" und im Grunde alle kurzläufigen Taschenpistolen und Revolver. Trotz dem dort rel. freien Zugang zu Schußwaffen, haben die Kanadier nicht annähernd die Mordraten wie die USA. Und in Östereich, wo ja auch LW frei ab 18 Jahren sind, ist Mord und Todschlag auch nicht alltäglich.
    Fakt ist, dass der deutsche Rotfunk immer negativ oder mit entsprechendem Unterton über Schußwaffenbesitz senden wird. Das ist so. Nicht erst seit W.
    Aber wir können uns ja dann nach dem neuen Waffengestz von 2014 unterhalten. Zumindest die LKA´s rüsten schon auf. "Man ist gewappnet, zig tausende GK-Schußwaffen zu vernichten, die dann ersatzlos eingezogen werden."
    Aber wenn die Tendenzen weiter so anhalten, brauchen wir eh keine Gesetzesverschärfung. Nein, dann erübrigt sich der GK-Schießsort eh. Momentan vergeht keine Woche, wo nicht einer im Verein oder von den Kunden mit dem Schießsport aufhört. Ein Bekannter, der eine recht große Sammlung hatte, gut 480 LW-und KW, hat alles an einen "Waffenverwerter" verkauft. Für 2000.-€. "Nur weg mit dem Zeug und keinen Ärger mehr." Ich, der ja immernoch hofft/glaubt, es wird nicht so "schlimm" kommen, habe eine weitere Blockbüchse in einem alten Scheibenkaliber erstanden. Der Besitzer wollte nicht mal Geld, nur irgendwas "brauchbares" eintauschen dafür. Soweit sind wir schon. Und selbst Schützenleiter, in großen Münchner Vereinen, die selbst viele GK-Waffen besitzen, reden schon vom umschwenken auf Licht- oder Luftgewehr. "Man müsse sich halt anpassen". Das ist der Weg, wo´s hingeht. Aber das wird euch die Frau Roth dann, als Innenministerin schon schmackhaft machen.

    Martin

    Carcano,

    habe vorgestern eine Schachtel RWS KK-Patronen in die Finger bekommen. Habe aber die Patronen selbst entsorgt, da diese zu "vergammelt" waren. Aber die Hülsen waren aus vermessingten Stahl hergestellt. Steht auch so auf der Schachtel. Habe eine ähnliche Schachtel, nur in blau (Z-lang), auch in meinem Fundus, nur fehlt hier leider der rechte Pappdeckel. Hier mal zwei Fotos von der roten.
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    Wie alt diese nun sind, ist mir nicht bekannt, werd ich aber mal nachforschen.

    Gruß,

    Martin

    Zitat

    Wahre Schützen schiessen Luftdruck und KK.

    Ja, dass hab ich auch schon gespürt. Bin seit knapp einem Jahr in einem großen Münchner BSSB Verein. Dort schieße ich in der GK-KW Abteilung. Macht mir rießen Spaß und sind allesamt ganz nette und "normale" Leute. Aber trifft man manchmal mit "reinen" LG/LP, aber auch KK oder VL-Schützen zusammen, sind die Meinungen doch manchmal sehr deutlich. "GK, was soll das mit Schießsport zu tun haben. Alleine schon, dasss dies beidhändig geschossen wird....." Habe dann den "Vorschlag" gemacht, "schießen wir halt auch einhändig, wie beispielsweise auch bei Disziplinen in den USA und die schießen teilweise sogar auf 50yards"... Aber sowas wird abgewiegelt. Leider muss ich immer feststellen, dass dies nicht die Meinung einzelner im BSSB ist, sondern eher die Mehrheit. Leider. Ich selbst schieße seit meinem 14.Lebensjahr GK. "Oh Teufel aber auch". Aber früher war alles besser, zumindest in dieser Hinsicht.....
    Mit "Toleranz" tut sich der Deutsche aber immer schon schwer. Und über einen Tellerrand können auch die wenigsten blicken. Ich selbst besitze beispielsweise keine einzige SLB. Die "passen" einfach nicht zu meinen Schießinteressen. Ich bin "glücklich", wenn ich mit meinen eher "historischen" Büchsen schießen kann, wie Sharps, High Wall oder Feuerstutzen/Schuetzengewehr. Das "passt" einfach zu mir. Aber ich habe mir beispielsweise in letzter Zeit einige viele Bücher über die AR-15 Gewehre gekauft, Büchsenmacherei, Tuning, usw. Und man wäre erstaunt was es da so alles gibt. Meißt natürlich in Übersee. Und wenn ich sehe das man da unter anderem auch eine Art Dreistellungskampf hat, mit liegend, kniehend und stehend, jeweils auf 600, 400 und 200yards, ist das schon bewerkenswert. Vorallem in der Klasse " service rifle" mit der originalen Visierung, bis hin zu "Klonen" die eher an "unsere" freien Gewehre erinnern.
    Ja, der gesamte Schießsport, weltweit, wäre so vielfälltig, auch neben "Olympia", aber dass wollen die wenigsten hören oder gar sehen.


    Martin

    Dan Moore,

    ich bin ganz Deiner Meinung, wollte nur die "2Mio Sportschützen" in Frage stellen.

    Ansonsten sehe ich es eben auch so und habe das weiter oben schon erörtert. Man suchte nach dem "tiefern" Sinn beim Schießen. Den gibt´s aber bei den wenigsten Hobbys und dass ist eben der Schießsport auch nur. Ein Hobby, dass man zum Spaß ausübt. Klar sind Wettkämpfe auch wichtig und klar, einen gewissen Ergeiz packt jeden. Aber es muss nicht in Pflichtübungen ausarten, nur weil man dem Gesetzgeber genügen will.


    Martin

    Zitat

    Sportliches Schießen (ich nenne es jetzt einfach mal so, weil ja der
    Begriff Sportschießen scheinbar auf viele nicht zuzutreffen scheint),
    wird auf der ganzen Welt betrieben. Aber ich glaube gefühlt nur in
    Deutschland wird es einzig auf die olympischen Disziplinen reduziert.

    In den USA liest man in den einschlägigen Foren eher wenig von den
    olympischen Schützen, auch wenn es sie gibt. Viel mehr liest man von
    IDPA, IPSC, etc.

    Sind diese IDPA und IPSC Schützen nur in den USA Sportschützen und in Deutschland nicht?

    :thumbup:
    In den wenigsten Ländern wird so rumgeeiert, was das Sportschießen und die Rechtfertigung als olympische Disziplin angeht, wie bei uns.
    Letztens las ich in einem anderen Forum, (oder wars hier?), dass es in einem südamerikanischen Land (weiß nicht mehr wo) eine Art "Volkssport" ist, mit Präzisionsbüchsen das Silouetten schießen zu betreiben. Da fragt auch keiner danach, ob sowas "olympisch" ist.
    Und "JA", die wirklich allerallerallerwenigsten Schützen bei uns interessiert das wirklich, ob man uns alle in die Pfanne hauen wird. Die wenigsten sind solche Hardcore Schützen wie ich. Da seh ich in meinem BDS Verein. Letzten Samstag hatten wir den KW Stand 6 Stunden auf und es waren ganze 8 Schützen da, davon gerademal 4 von eigenen Verein. Viele haben zig Hobbys und denen ist der Schießsport, wenn er über die Klinke springt egal.
    Und Dan More, deine Zahl von 2 Mio. Sportschützen in allen ehren. Aber ich denke das es weniger sind. Vielleicht sinds soviele legale Waffenbesitzer in DE mit Sammlern, Jägern und Altbesitzern, wobei die letzteren eh am "aussterben" sind, durch die anhaltenden, enteignenden Praktiken der Ordnungsbehörden. Der DSB gibt eine Zahl von grob 1,4 Mio. an. Und die anderen Verbände, sorry, aber deren Mitgliederzahlen sind ja nicht wirklich der Hammer. Und wenn man aus allen die Doppelmitgliedschaften, die reinen KK und LG Schützen abzieht, werden die Zahlen noch ernüchternder sein, was "reine" GK-Schützen angeht. Schau, alleine bei mir im BSSB Verein haben sehr viele ihre A-Schränke in ihren Spinden am Stand. Da lagert ihr KK-Gewehrchen. Viele haben nur dieses eine. Selbst GK-Schützen entsprechenden Alters reduzieren momentan ihre Bestände, damit sie alles im Verein unterbringen. Die zentrale Lagerung im voreilenden gehorsam, sozusagen. Und so wird das auch bei entsprechender neuer Regelung ablaufen. Auch wenn der DSB heute dazu "nein" sagt, aber dann warten wir mal ab. Und wenn dann eben manche Schießdiziplinen nicht mehr durchführbar sind, weil eben der Schießstand, der als Lagerstätte dient, keine GK-Tauglichkeit hat, kann man diese Disziplin gleich mal streichen. Auf so 100.000-Mann Verbände, wie den BDS werden die Politiker, die wir nächstes Jahr für 4 Jahre dran haben eh nicht hören. Die bieten nix. olympisches an.
    Wisst ihr. Das ganze hat schon 1971 begonnen. Als man uns im Zeichen von RAF ein neues Waffengesetz untergejubelt hat. Auch wenn man an diesem schon vor der Entstehung der RAF gearbeitet hat. Schon dieses Gesetz war vermurkst, mit Anscheinswaffen-Wahn und einer erwerbspflichtigen Waffenliste, die jeden alten Schrott aufnahm. Ja, wir haben es nicht geschafft, wie andere Länder, das bestimmte antike Waffen, für die es keine reguläre Mun mehr gibt, von solchem Blödsinn ausgenommen ist. 1977 hat man dann dem ganzen noch die Krone ausgesetzt, in dem man so "Massenvernichtungswaffen" wie alle Zimmerstutzen, Floberts und mehrschüssigen Vorderlader in die WBK-Pflicht nahm. Waren ja auch "die" Tatwaffen der RAF. Dann hatten so Konsorten wie der Brennecke Jahrzehnte Zeit, div. Hassschriften gegen den legalen Waffenbesitzer zu verfassen. Ihre div. Amtsinhaber zu "schulen". Und im 21.Jahrhundert ist man dann ans Werk gegangen, das Waffengesetz mit genügend Bürokratie zu belegen. Nein, wenn Waffenverbote nicht funktionieren, gibt es für den Gesetzgeber und seine Verwaltungsorgane genügend Mittel, den ganzen Schießsport und besonders die "entarteten" Disziplinen und Waffentypen unschädlich zu machen.
    Ich wiederhole mich, ich weiß. Aber ich mach jetzt so lange weiter, wies geht. Geniese mein Hobby. Hab Spaß dran, aber auf die Mehrzahl meine sogenannten Schützenkollegen verlass ich mich hier nicht mehr. Bis zum Ende dieser Dekade werden wir das schon noch schaffen, kaputt zu kriegen.

    Martin

    PS: Und wenn ich mir auf youtube Videos zu den NRA-Meisterschaften letztes Jahr in Camp Perry/Ohio anschaue, und deren "Ausmaße" bewundere, frag ich mich immer, ob dass, was wir da machen in DE, "wirklich" Schießsport ist.

    Zitat

    Nur euch fehlt halt jetzt mit eurer eigenen Sportordnung ein gaaaaanz wichtiges Argument.

    Ich brauche für die Durchführung meines Hobbys keine Argumente. Ich mach das einfach. Ich werd mich auch noch für´s Schießen, Waffen, Waffentechnik, genauso wie´für die Büchsenmacherei, das Wiederladen und Munition interessieren, wenn man uns unsere Waffen schon lange abgenommen hat. Nur, weil man mir mein Hobby nehmen wird, werde ich meine gut und gerne 250 Bücher zu diesem Thema nicht in die Altpapiertonne werfen. Vorausgesetzt, dass man dann nicht irgendwann eine öffentliche Bücherverbrennung für sowas durchführt. Und ich werde das was ich weiß und kann auch weiterhin pflegen und weiter geben.
    Nein, ich schieße weil´s Spaß macht, ich bin in drei Verbänden Mitglied, wobei der VDW eben nicht anerkannt ist und man uns von Verwaltungsseiten aus mitteilte, es wäre (angeblich) rechtswidrig, wenn wir nach "unserer" nicht genehmigten Sportordnung weiterhin schießen würden, die wir ja "nur" schon zwanzig Jahre verwenden. Genauso schieße ich aus "Spaß" jagliche DJV Disziplinen, genauso wie aus "Spaß" einfach mal mit meiner Sharps auf ein Bild eines Eimers. Ich hab mit 13, 14 mit Waffen angefangen zu schießen, wie einem UHR im Kaliber .44Magnum oder einem FR-8 in .308Win. Einfach aus "Spaß" auf eine Pappscheibe. Ohne Disziplinen im Hinterkopf. Und genauso hab ich dann mit 18 Jahren meine erste WBK bekommen. Ich war nur dann in einem Verein, mehr nicht. Kein Verband, keine wirklichen "genehmigten" Schießdisziplinen. Früher hat sich da keiner ins Hemd gemacht. Nein. Heute gehen die Probleme schon los in den Verbänden. Da werden keine Bedürftnisse ausgeteilt, weil man bei grob 50 genehmigten KW-Disziplinen keine findet, um eine 4. KW zu rechtfertigen. Oder wie beim BDMP, die ein regelmäßges Schießen erst nach zwei Jahren sehen.
    Verbände wie der BDS, BDMP, DSU oder dieser komische Reservistenverband werden sich alle noch ansehen, genauso wie natürlich wir Schützen. Der Nachwuchs bricht weg, im GK-Schießsport. Da muss man Vätern, selbst Schützen, sagen, dass ihre unter 18-jährigen nix beim GK-Schießen zu suchen haben. Mir hat KK oder gar LG, das ich in Vaters Werkstatt mit 7,8 Jahren ausprobierte, Anfangs auch nix gegeben. Heute schieße ich auch gerne und viel KK, sowohl Pistole, als auch Gewehr.
    Die Verbände haben damals gemeint, wenn man das mit den Schießordnungen in einen rechtlichen Rahmen packt, hätte man Ruhe. Ist aber falschgedacht, da sich die Verwaltungsbehörden eben ihre Hintertürchen vorbehalten haben. Und so werden sie den GK-Schießsport, der ja nicht "olympisch" ist, irgendwann beerdingen können. ISSF interessiert die eh nicht, da auch andere Schießsportarten, IPSC ja auch, international anerkannte Disziplinen sind.
    Wie das wirklich ausgehen wird? Schwer zu sagen. Aber wie gesagt, das ist ja nicht das einzige, wo man uns das Leben schwer machen kann. Wenn hier nicht "klappt", dann anderswo. Alleine eine neue Regelung bei der Verwahrung genügt, um vieles in die Undurchführbarkeit zu zwingen.
    Ich kann nur eines sagen. Mein gerade 12 Wochen alter Sohn, wir sicher in 18 Jahren keine "erlaubnispflichtige" Schußwaffe mehr besitzen dürfen. Da bin ich mir ziemlich sicher.

    Martin

    Zitat

    so schaufelt ihr euch gerade bei den olympischen Disziplinen euer eigenes Grab...

    Ja, das ewige Vorbeten der olympischen Disziplinen wird noch unser Untergang sein. Denn wie jeder weiß, ist es nur dann "Sport", wenn´s auch olympisch ist. Sagen ja auch die Grünen und wenn´s die sagen, wird´s wohl stimmen.......

    Martin

    PS: Wäre mal interessant, wenn irgendeine internationale Delegation beim olympischen Komitee "IPSC" durchdrücken würde, was diese Verbotshansel dann von sich geben. :cursing:

    Was wollt ihr? Ich habe schon damals, 2003, gesagt, dass es ein Blödsinn ist, uns auf "genehmigte" Schießsportordnungen festnageln zu lassen. Vorallem mit diesem Zusatz des öffentlichen Interesses. Man wollte dem ganzen Schießsport damals einen "tieferen" Sinn verpassen, was aber bei fast jedem Hobby ein Blödsinn ist. Ein Hobby, wie auch den Schießsport, betreibt man, weil´s einem Spaß macht und Erfüllung bringt. Klar gibt´s dann auch "positive" Nebenerscheinungen, wie "stärkt die Konzentration", etc...... Aber der vordringlichste Grund ist doch, dass mir das ganze Spaß macht.
    Nun haben wir den Salat und keiner braucht zu jammern, weil das Kind in den Brunnen gefallen ist. Aber im Grunde ist das alles eh nur nebensächlich. Nächstes Jahr werden wir eine Rot/Grüne Bundesregierung haben. Und wenn man keine GK-KW oder auch sogar LW verbieten kann, wird man an der Verordnungsschraube weiter drehen. Eine Neuregelung der Verwahrung sehe ich noch lange nicht vom Tisch. Und da werden nicht mehr genehmigte Schießdisziplinen nur das geringere Übel sein. Ist eh ein Hohn, dass man nach nicht zugelassenen Disziplinen nicht mal interne Wettkämpfe abhalten, bzw. üben darf.


    Martin

    Im Grunde sind alle Diskussionen hierzu überflüssig. Das NWR wird kommen. Zwar unwichtig wie ein Kropf, aber man wird es durchziehen. Auch klar sollte sein, dass es hervorragend zur Erfassung einer Waffensteuer zu gebrauchen ist.
    Das die Behörden mittlerweile überzogen reagieren, wenn es um legale Waffenbesitzer geht, sollte bekannt. Zwar sind es noch Einzelfälle, aber bei der momentanen Tendenz wird sich das bald häufen.
    Der Druck wird sich also erhöhen, auf den Legalwafenbesitzer. Ganz sicher auch wenn ab nächsten Jahr, Rot/Grün im Bund am Zug sind. Wird man keine expliziten Waffenverbote durchsetzen, wird man sicher an der Verwahrung schrauben (Zentrale Lagerung, etc.). Und eine bundesweite Waffensteuer ist dann auch sicher eine Option.
    Wie geagt, ich mache mir da mittlerweile wenig Hoffnung, auf eine "gesicherte" Schießsportzukunft, der Großkaliberschützen.
    Zum NWR generell. Wir hatten ja schon, dass es gar nicht von der EU gefordert wurde. Denen würde ein dezentrales Register genügen. Was wir ja haben. Auch haben viele demokratische und freie Nationen festgestellt, dass es in keinster Weise der inneren Sicherheit was hilft, sowas einzuführen. Da wird nix abgewendet oder früher erkannt. Alles Blödsinn. Aber das brauchen wir ja nicht zu diskutieren.

    Martin

    @Karl,

    das Hauptproblem ist, bei solchen "Statistiken", von was für Zahlen man ausgehen wird. Jahrelang sind 10 Mio. legale Schußwaffen durch die Studien und Medien gegeistert. Noch heute verwenden Reporter und unsere Gegner diese Zahl. In Wirklichkeit hat das BKA Anfang dieses oder Ende letzten Jahres die Zahl auf ~6,1 Mio. herunterkorregiert. Unsere Ordnungsmächte können somit gar nicht wirklich sagen, ob die Zahl gegenüber, sagen wir mal 1990 um ein vielfaches größer geworden ist. Dazu muss man natürlich auch einrechnen, das in den neuen Bundesländern, der "wirkliche" legale Waffenbesitz erst nach der Wiedervereinigung möglich war. Sprich, hier gab es sowohl bei Jägern, als auch bei Schützen "Nachholbedarf".
    Auch wäre zu klären, ob es sich wirklich alles um "Neuanschaffungen" handelt, oder eben nur die Waffen den Besitzer wechseln. Wie gesagt, dass kann man je nach "Methode" in einer Statistik so oder so auslegen. Und wenn ich dann noch sehe, dass seit W. in Bayern jedes Jahr grob 100 Tonnen Schußwaffen vernichtet wurden, davon bestimmt 50% aus abgegebenen legalen Waffen bestand, kann ich mir ehrlich gesagt, nicht vorstellen, dass die Zahlen wirklich "stark" steigen. Meine letzte wirklich neue Waffe ist nun auch schon ein paar Jahre her. Letztens kaufte ich eine gebrauchte PSP für 400.-€.
    Alleine in den letzten zwei Wochen hat mein Vater, meiner Meinung nach, irrsinniger Weise bestimmt 10 KW und 10 LW zum Kommisionsverkauf angenommen. Wobei er trotzallem gut das doppelte abgelehnt hatte.
    Vorallem Altschützen reduzieren. Das merke ich auch bei mir im BSSB. Viele waren noch in einem Reservistenverband oder beim BDS und die "entsorgen" viele ihrer LW und auch KW.
    Ich persönlich kann nur eben für mein, wahrscheinlich subjektives empfinden sprechen. Aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass es noch "die" Verkäufe im Neuwaffenbereich gibt. Speziell bei den KW. Jeder der beispielsweise bei uns im Laden ist hat es auf den Lippen:"Man würde ja gerne was kaufen, aber man ist sich sicher, bald alles verschrotten lassen zu müssen."

    Ich selbst hadere ja auch mit meinem BR-Büchsen Projekt. Hätte sowohl schon System als auch Lauf im Kaliber 6mmPPC ausgesucht. Kann mich aber nicht wirklich überwinden die Teile zu bestellen. Wollte eigentlich auch erst ein, zwei LW verkaufen....


    Martin

    Zitat

    Meines Wissens nach, hat Canada auch ein Waffenregister einführen wollen und hat es wegen zu hoher Kosten wieder verworfen.

    Kanada hat das nicht nur gewollt, die haben das Ende der 90er für LW so durchgezogen. KW waren immer schon registrierungspflichtig, bzw. da gibt es auch einige Typen, die "prohibited" sind. Wie beispielsweise alle 6,35 und 7,65 Kurzwaffen oder auch die ganzen Kurzläufigen, unter einer gewissen Lauflänge, ich glaube 3". Hat Unsummen in einstelliger Mrd.-Höhe verschlungen. Letztes Jahr ist man aber zur Erkenntnis gekommen, dass in den Kriminalstatiken die legalen LW von Jägern, Sportschützen und Sammlern nicht im geringsten auftauchen. Auftauchen tun eher nur die Schußwaffen, die eh verboten sind, wie Kriegswaffen oder die oben genanten Kurzwaffen. So ist man zum Schluss gekommen, seit 01.01.2012 die Registrierungspflicht für LW wieder auszusetzen. Sprich, ab 18 Jahren sind die erlaubten Langwaffen frei verkäuflich, wie vorher auch, aber brauchen nicht gemeldet werden.
    Australien, die ja auch nach einem Massenmord das Waffengesetz verschärft hatte, vor ein paar Jahren, überlegt auch, wie sinnvoll eine Registierung von LW überhaupt ist.
    Alleine am Beispiel von Norwegen, dem eines der schlimmsten Attentate ihrer Geschichte wiederfahren ist, geht man an das Ganze mit Logik und Sachverstand heran. Man möchte sich nicht von einzelnen die demokratischen Freiheiten nehmen lassen müssen.
    In DE ist das anders, wo nur Bild, Spiegel und Co. die bundesweite "Meinung" wiederspiegeln (wollen) und die Politik beeinflussen. Das Parteien, wie die Grünen, hier nicht objektiv aggieren können, ist klar. Wer so ideologisch verblendet ist, kann keinen vorurteilsfreien Gesichtspunkt haben. Trifft auch auf andere Themen zu (DE rettet die Erde!).

    Auch hier haben wir wieder das Problem der politischen und medialen Falschinformation. Nach W. wurde getönt, es gäbe gar keine Waffenregister. Nur wenn das "national" eingeführt ist, wird man sicher wissen, wer was für Waffen und wieviele hat. In Wirklichkeit fordert die EU ja ein dezentrales oder zentrales Waffenregister. Ersteres hätten wir ja schon mal. So bestünde eigentlich gar kein Handlungsbedarf. Aber eben nicht in DE.
    Und das bei Straftaten mit einem bestimmten Waffentyp früher schon legale Waffenbesitzer überprüft wurden ist ja auch kein Geheimniss und somit auch durchführbar gewesen. Ich erinnere mich noch gut, als man vor etwa 20 Jahren im Raum M. div. Schützen anschrieb, den genannten Waffentyp zur ballistischen Untersuchung vorzulegen. Und wie gesagt, wenn in M. eine Straftat begangen wird, warum müssen dann die Schußwaffen im Berlin oder Bremen miterfasst werden.
    Und das mit den SEK-Einsätzen bei legalen Waffenbesitzern ist wirklich eine Gefahr. Schon zu oft wurde hier übers Ziel hinausgeschossen. Und als mündiger Bundesbürger hat man ja sehr schlechte Karten, hier Entschädigungen geltend machen zu können. Auch weiß ich, wenn was bei jemanden Beschlagnahmt wird, dass die alles mitnehmen. Selbst die Gegenstände, die erwerbsscheinfrei bzw. gar nicht waffenrechtlich relevant sind. Da sieht man dann in den Aservatenkammern div. Wiedeladeausrüstungen, Futterale, Koffer, Taschenmesser, Putzzeug usw. Abzuwarten ist, wann auch noch Bücher, die sich mit der Materie beschäftigen, eingezogen und öffentlich verbrannt werden........


    Martin

    Zitat

    Es mag ja sein, daß Kollege Schumann kein Problem hat auf's
    Lichtschießen umzusteigen, aber für mich wäre das dann der Schlußstrich
    unter dem Sportschießen, dann wäre meine aktive Zeit endgültig beendet.

    Ja, so wird´s bei mir auch aussehen. Da ich auch begeisterter Wiederlader bin und ich das alles als "Gesamthobby" sehe, werde ich, wenn dass so kommen wird, auch die Segel streichen. Auch ich habe mich wie JockelMR schon innerlich damit abgefunden. In sehr naher Zukunft gibt es keinen Schießsport mit scharfen Schußwaffen mehr. Vater und ich haben uns da schon Gedanken dazu gemacht. Wir haben beide unter anderem div. alte Schützen- und Sammlerwaffen. Das werden wir auf Deko abändern und gut is. Der Rest kommt in den Hochofen. Da können die ganzen anderen Verbände außerhalb des DSB noch so wettern. Aber der GK-Schießsport ist endlich. Wenn die "richtigen" politischen Größen an der Macht sind, ist sowas eh nur eine Frage der Zeit. Wobei ich ja eher denke, dass man uns erstmal anderweitig Mürbe machen wird. Neue Verwahrregelungen (A+B-Schrank-Verbote), zentrale Lagerungen, Mengenberenzungen bei Mun, usw. Und dann wenn es immernoch welche gibt, vom "harten " Kern, ein Verbot. So sollte man das einfach mal "realistisch" sehen.

    Unfair finde ich es blos immer wieder, dass von Schützen aus eigenen Reihen, die mit unter auch ihren Leistungssport durch andere Mitgleider finanziert sehen, in einer solchen Zeit solche Statements abgeben in aller Öffentlichkeit. Sowas behalte ich für mich. Genügt es ja schon, dass die Hersteller von sowas und die Politik das forciert.

    Ich für meinen Teil habe immernoch Spaß an meinem Hobby, investiere sogar immernoch in Neuanschaffungen. Denke auch an neue Waffen nach. Bis zu einem Schußwaffenverbot in DE lasse ich mir aber meine gute Laune und meinen Enthusiasmus für den gesamten Schießsport von solchen Scheißhausparolen nicht vermiesen.

    Martin

    Zitat

    Wiederholungen machen falsche Aussagen auch nicht richtig, versuche mal das WaffG 72 und die RAF zeitlich einzuordnen.

    Ich habe auch nicht geschrieben, dass dies eben so richtig war. Sicher wurde am neuen Waffengesetz schon länger gearbeitet, aber eben für die breite "Masse" damals musste dann eben diese "Begründung" herhalten. Und mehr hab ich nicht geschrieben. Jeder mit etwas Sachverstand wusste wo die RAF ihre Tatwaffen her hatten.

    Zitat

    Im Fall von Winnenden war die Waffe bis zu dem Zeitpunkt, als Tim sie an sich genommen hat, legal.

    In dem Moment, wo er sie an sich genommen hatte, wurde sie illegal. Punkt uas fertig!

    Und das hier ist Haarspalterei. Tut mir Leid. Sicherlich, Tim K. eignete sich rechtswidrig eine Schußwaffe und Munition an, um damit seinen
    geplanten Massenmord durchzuführen. Ist aber nun der breiten Masse egal, ob legal oder illegal. Hätte sein dämlicher Vater die Waffe ordnungsgemäß verwahrt, wäre sein Sohn nicht an die Schußwaffe gekommen. Dann hätte sich sein Sohn vielleicht auch was angetan, aber das wäre in der Statistik und im deutschen Alltagsgeschehen untergegangen. Und, wir hätten unsere Ruhe, vor den Grafes dieser Welt. Genauso, wie wenn damals die Behörden in Erfurth nicht gepennt hätten.

    Martin

    Zitat

    ...jede Tatwaffe war irgendwann mal Legalwaffe

    Nein. Sicher nicht. Das Bundesdeutsche Waffenrecht endet an unseren Grenzen. Wer somit eine Schußwaffe nach DE einbringt, legal oder illegal im Ursprungsland, hat, egal wie der vorherige Zustand war, eine illegale Schußwaffe. Diesen Satz, "jede illegale war mal eine legale", kann man dann nur auf alle Schußwaffen übernehmen, die in DE aus Privatbesitz, Polizei- bzw. Bundeswehrbeständen abhanden gekommen sind. Und wie mittlerweile auch bekannt, sind die Zahlen der beiden letztgenannten Gruppen um ein vielfaches höher, als das Zeugs, was beim Privatmann abhanden kommt. Aber im Grunde hatten wir sowas schon. Als man 1971 das Waffengesetz einführte, mit der Bedgründung, Stöbeles und Fischers RAF-Freunden den Waffennachschub abzugraben, wusste man ja auch eigentlich, dass diesen Gruppen Waffen aus BW und Polizeibeständen viel lieber sind. Schon das damalige Gesetz war Schwachsinn und als man 1977 noch alle mehrschüssigen Vorderlader und Floberts, wie auch Zimmerstutzen in die WBK-Pflicht aufnahm, war´s vollends verhunzt.


    Martin

    Und nur nebenbei und nicht wirklich relevant für uns.
    Und weils eben immer wieder als "Argument" gebracht wird. Der damalige Täter in Dumblain, ein sogenannter "Sportschütze", war auch polizeilich bekannt. Andere Schützen und Anwohner haben die Behörden schon öfters auf diesen aufmerksam gemacht. Das er irgendwie eine "Maise" hat, paranoid wäre und unter Wahnvorstellungen leidet. Und die Behörden sahen es nie für notwendig, dieser Person die gun permit zu entziehen. Habe da vor kurzen eine Doku im Fernsehen gesehen darüber. Somit haben es im Grunde die britischen KW-Schützen auch nur wieder, dem Schlendrian der eigenen Obrigkeit zu verdanken, dass sie ihre KW verloren haben.
    Steinhäuser ist auch so ein Fall für uns.
    Leider werden uns alle diese geplanten Massenmorde an deutschen Schulen bis ans Ende des Schießsports nachhängen. Ob nun Behörden geschlampt haben, Waffen gestohlen wurden, spielt einfach keine Rolle, für die Meinungsmacher. Den Otto-normal Bürger interessierts im Grunde ja eh nicht wirklich. Der lässt sich wie fast überall gerne eine Meinung "aufzwingen". Das in den letzten Monaten einige Menschen mit illegale Schußwaffen getötet wurden, bzw. sogar ein Fall von erweitertem Selbstmord eines Polizeibeamtens dabei war, interessiert die "öffentlich" (verbreitete) Meinung eh nicht. Wenn´s kein schießsportelnder Waffennarr war, kann´s nicht so schlimm gewesen sein.
    Leidtragender wird irgendwann unser Schießsport sein. Denn ich befürchte schon, das in den nächsten Jahren hier massive Einschränkungen zu erwarten sind. Und wenn man nur wieder an den Verordnungen zur Verwahrung rumschraubt.


    Martin

    Und was lernen alle Beteiligten daraus? Man spricht in Zukunft nicht mehr mit den Medien. Denn, keine Puplicity ist immer noch besser, als eine schlechte.

    Zitat

    Luft-Kleinkaliber Schützen hätte der ARD ruhig zeigen können, war halt alles nur GK

    LG und KK sind olympisch. Somit "legitime" Sportarten. GK ist nicht bzw. nicht mehr olympisch. Und das weiß nun ja mittlerweile jedes Kind, nachdem man es 10 Jahr lang gebetsmühlenartig wiederholt hat, alles was nicht bei Olympia ausgetragen wird, ist kein Sport. ;) Das beispielsweise IPSC und div. GK-Büchsendisziplinen International ausgetragen werden interessiert erstmal keinen. Auch dass der DSB div. statische GK-Disziplinen anbietet.
    Wichtig ist es auch bei solchen Filmchen immer wieder, dass man betont, das die verwendeten Waffen bei Militär und Polizei im Einsatz sind. Somit zum Töten gemacht. Und so kämpfen wir weiterhin auf verlorenen Posten. Wir werden es niemals schaffen, dass unsere Gegenüber akzeptieren, dass wie den Schießsport als Hobby betreiben, das uns Spaß macht und uns Erfüllung bringt.

    Martin

    Ich werde mir das nicht ansehen. Wird eh nur das raus kommen, was immer raus kommt.
    Irgendwann werden wir diesen "Kampf" eh verlieren. Wir lassen uns immer und immer wieder darauf festnageln, was für einen "tieferen Sinn" der Schießsport macht. Schießsport ist Hobby. Und Hobbys geht man nach, weil es einem Freude und Erfüllung bringt. Diese Eigenschaften werden wir niemals auch nur im Entferntesten unseren Kritikern und schon gar nicht unseren Gegnern klar machen können. "Warum muss man schießen?" Ganz einfach, "weil man will". Und damit wäre alles gesagt. Und sollange die Medien und die politische Meinung hier die Tendenzen vorgibt, wohin es gehen wird, sollange werden wir keine Ruhe finden.
    In einem anderen Beitrag hier wird über den Mangel an Nachwuchs diskutiert. Wen wunderts, frag ich mich da. Wer, als "Aussenstehender" würde den bei solch einer Berichterstattung der letzten 10 Jahre seinen Sprössling sowas anfangen lassen. Ich erinnere mich nur an einen Vereinskollegen, der nach Erfurth massive Probleme mit der Schule seines Sprösslings hatte, der Luftgewehr schießt. Er wurde von Mitschülern und Lehrern angegangen, beschimpft, wie "dumm" man sein muss um Schießsport zu betreiben. Auch ist damals "unerklärlicherweise" der Notenschnitt in vielen Fächern abgefallen. Man hat das zwar mit Anwaltshilfe wieder korregieren können, aber ein"Makel" bleibt.
    Nein, in den nächsten Jahren wird das nicht abflauen. Im Gegenteil . Rot/Grün wird hier der Sargnagel für den GK-Schießsport sein. Und spätestens in 30 Jahren wird es sowas, wie Schießsport, generell in DE nicht mehr geben.

    Martin