Beiträge von Katja Triebel

    Hallo Katja,
    als Mitglied in einem GK-Verein würde ich mir diese Chance für einen gemeinsamen Auftritt mit alternativem Programm - und das auch nicht mit Fahrkarte für die 2. Klasse - entgehen lassen.

    Wer dumm fragt, erhält i.d.R. auch entsprechende Antworten. Aber: Vielleicht gefällt dem einen oder anderen auch die Antwort.

    Also dumm hatte ich nicht gefragt, sondern eher in der Art "als reiner GK-Händler würden wir die Aktion gerne - auch finanziell - unterstützen, sofern sich auch GK-Vereine anderer Verbände - natürlich auf eigenen Kosten - an der Aktion in Kooperation beteiligen dürfen.

    Ich schlug auch vor ein GEMEINSAMES Plakat zu entwickeln, auf dem mit Sticker dann die Verbände draufgeklebt werden, die lokal vor Ort die Aktion unterstützen.

    Nun muss man dazu sagen, dass ich diese Anfrage im NOVEMBER 2011 gestellt hatte, nachdem im DWJ stand, dass der DSB so ein Wochenende plane. D.h. mir waren Details überhaupt nicht bekannt, das es um reine Mitgliedergewinnung ging und nicht um eine positive Imagekampagne Pro-Schießsport. Die Antwort kam dann im März 2012.

    Zwischenzeitlich hatte ich den Termin bereits rauf und runter gepostet, weil die Chance auf ein bundesweites Jedermann-Schießen nicht an dem fehlenden Kooperationswillen des Initiators scheitern sollte. Von daher finde ich die Aktion - trotz nicht-Kooperationswillen - immer noch Super und hoffe sie wird wirklich ein mehrjähriger Event.

    Unter anderem auch im hier im Forum am Donnerstag, 10. November 2011

    Ich bin daher mal gespannt, wieviele Pressemeldungen (die sind am WICHTIGSTEN) wir nach dem Wochenende in den Lokalzeitungen lesen dürfen - und ob die Aktion auch in den überregionalen Medien wahrgenommen wird.

    Nun, hat der DSB auch die anderen, schießsportlichen Verbände um eine Beteiligung an der Aktion angesprochen?

    Nein, der DSB hat das nicht! Warum nicht?
    Ich hatte den Präsidenten des BDMP darauf angesprochen, ob sie auch etwas planen. Antwort: "Wir wurden nicht gefragt daran teilzunehmen!"

    Somit ist und bleibt Ziel im Visier eine reine DSB Aktion,w as mehr als schade ist, weil eben nicht den Schießsport in Gänze, sondern nur den Schießsport innerhalb des DSB darstellt.


    Ich hatte Jonny Otten die gleiche Frage bereits im November 2011 gestellt.
    Im Januar erhielt ich dann die Email von Herrn Garsweiler (oder so ähnlich), dass es eine reine DSB-Veranstaltung wäre. Eine Kooperation mit anderen Verbänden ist ausdrücklich nicht erwünscht: SCHADE!

    Nun, was soll's. WIE ein DSB-Verein sich darstellt, ist ja seine Sache.

    Der Berliner Verein Rudower Schützen stellt z.B. NUR GK-Disziplinen dar, ist aber DSB-Verein und steht daher auf der ziel-im-Visier Seite mit drauf. Und das finde ich gut.

    Insgesamt finde ich die Aktion SUPER, auch wenn es keine Kooperationsbereitschaft seitens der DSB-Spitze gibt. Aber man kann das ja umgehen, indem man an dem Tag - auch ohne DSB-Mitgliedschaft - ebenfalls ein Jedermann-Schießen anbietet.

    Doch mittlerweile macht es viel weniger Spaß hier mitzudiskutieren, weil einfach der Umgangston alles andere als einladend ist, was man auch an der stark nachgelassenen Anzahl meiner Posts sehen kann (worüber bestimmt auch der ein oder andere froh ist).

    Also ICH vermisse deine Posts.

    Und ich konzentriere mich ausschließlich auf dieses Subforum und Waffenrecht, so dass ich nicht weiss, in wieweit deine Aktivität insgesamt nachgelassen hat.

    M.M. muss man ein Subforum nicht "auf Deubel komm raus" mit Inhalten füllen und über - eigentlich bereits besprochene Themen reden. Ich war eigentlich der Meinung, dass wir ZUSAMMEN wirken wollen und habe mich über einige Posts - von beiden Seiten - ziemlich geärgert.

    Da mir letztes Jahre einige Leser (Nichtschreiber) für meine Informationen per PN gedankt haben, gehe ich mal davon aus, dass wesentlich mehr lesen als schreiben - auch in diesem Forum.

    Kleiner Tipp für "Don't feed the Troll!" : Wenn alte Kamellen aufgewärmt werden, einfach auf einen alten Thread hinweisen. Das spart viel Kraft und erhitzt auch nicht so.

    ... ein paar Hintergrundinformationen.


    Der Link führt zur Online-Abstimmung Liquid Feedback, die aber noch große Macken hat, weil:

    1. Von 30.000 Mitgliedern haben bisher nur 1500 einen Zugang
    2. Einzelne Parteimitglieder können ohne Absprachen und ohne Hintergrund-Infos und ohne Diskussion einfach Anträge stellen.

    Nr. 1 ist undemokratisch
    Nr. 2 ist arbeitshinderlich und spricht eigentlich gegen den Piraten-Grundsatz sachkundige Aufklärung statt Ideologie

    Aus diesen Gründen nehmen viele Landes- und Kreisvorsitzende, Gemeinderäte und Abgeordnete das Tool überhaupt nicht mehr ernst und beteiligen sich dort auch nicht.

    AUCH wenn, diese Abstimmung (im Gegensatz zur gleichen Frage aus 2009, die mit Mehrheit abgelehnt wurde) in diesem Tool bejaht wird, hat dies erst Beschlusskraft, wenn auch der Parteitag zustimmt. (Übrigens kann man in zwei Wochen sehen, WIE abgestimmt wurde.)

    Und JA - ich sehe auch die Gefahr, dass diese Partei von den Grünen Verbotsfans unterwandert wird.

    Wenn das so kommt, wird sie Wählerstimmen und Parteimitglieder der liberalen Linie verlieren. D.h. sie holt Stimmen von Rot-Grün-Links und die liberal Gesinnten müssen dann nach Gelb-Schwarz etc. ausweichen. Und das ist dann auch nicht so verkehrt.
    Wenn das nicht so kommt, würde ich mich freuen - aber ich bin aktuell auch sehr, sehr skeptisch. Ich gebe aber den liberalen Kräften immer noch eine Chance und hoffe, dass die Arbeiten in den AGs stärker gewichtet werden.

    Dass noch Hoffnung für diese Partei besteht, sieht man an den beiden Anträgen der AG Außenpolitik und AG Frieden zu Israel.

    Während die AG Aussen hier wirklich gearbeitet hat, Kompromisse und Positionen diskutiert hat und die Links dazu in ihrem Antrag veröffentlicht, ist m.E. der Gegenantrag der AG Frieden mit ziemlich wenig Arbeit entstanden. Ich bin mal gespannt, wie die hier abgestimmt wird (Arbeit vs. Ideologie). Übermorgen kann man es sehen.

    Antrag AG Aussenpolitik
    Antrag der AG Frieden

    Wenn einzelne Schützen generell und insbesondere hier ausschließlich als „Legalwaffenbesitzer“ aufteten und scheinbar kaum sportliche Aktivitäten kennen oder ausüben, dann muss man sich nicht wundern, dass Vorurteile aufkommen und durch eben diese Schützen bestätigt werden. So kann's jedenfalls nicht weitergehen.

    Ich verstehe nur noch Bahnhof!

    Du selber, lieber Geronimo, hattest im PL-Forum um rege Beteiligung bei den Meisterschützen geworben.

    Warum soll Schießen keinen Spass machen dürfen?
    Ich habe mal mit .38 SA auf Bowlingkegel geplinkt und das hat richtig Spaß gemacht und würde so etwas gerne wieder mal machen. Ich habe keine Ambitionen zum Sportschießen, aber auch keine zur Jagd. Bin ich deshalb in deinen Augen jemand, der sich hier nicht äußern darf? Wohl kaum, denn wir beide haben schon des öfteren miteinander hier kommuniziert.

    Und ist derjenige, der vor 10 Jahren aktiver Sportschütze war, aber nun eine Pause macht, weiterhin im Verein ist und weiterhin 3-5 WBK-Waffen besitzt, ein verantwortungsloser Hobbyschütze, nur weil er nicht mehr aktiv ist?

    Ich versuche mal eine Auswertung

    Ich vermute, viele LG/LP-Sportschützen versuchen sich vom "Freizeitschützen" abzugrenzen, weil die meisten Besitzer von freien Waffen überhaupt keine Sachkunde haben (man kann ja ein HW35 oder Diana LP5 einfach so kaufen). Aus Angst vor der Sippenhaft, wenn so ein "Freizeitschütze" mal wieder seine Freie Waffe missbraucht (Nachbars Fenster, Verkehrszeichen, Äpfer und Schlimmeres), wird der sportliche Zweck der eigenen Waffe in den Himmel gehoben - um sich so abzugrenzen.

    Dieses Problem der Abgrenzung haben die GKler gegenüber den nicht sachkundigen Altbesitzern und Erben. Diese sind ebenfalls WBK-Besitzer und die GK-ler grenzen gerne diese aus, jedoch nicht den sachkundigen DSBler, die ja - wie sie selber - im Verein organisiert sind.

    Wenn wir nun diese beiden Abgrenzungs-Rituale übereinander legen, kommt die Schnittmenge zustande, die keinen Spaß zulässt.
    DSB akzeptiert nur Sport - GKler akzeptiert Sport und Spaß

    Und deswegen wird von denjenigen, die Schießsport mit Freien Waffen betreiben, der Spaß ausgeklammert.

    Mögliche Lösung

    Vielleicht kann die LP/LG Fraktion sich mal vom Gedanken der Sippenhaft lösen? Dann braucht der Sport auch nicht mehr so ernsthaft genommen werden. Was spricht dagegen, mal zu Plinken - auf Coladosen oder wie beim Field-Target auf Tiersymbole oder auch auf Luftballons? Nur die Versicherung? Dann bitte mal nachfragen. Wenn so ein Spaßschießen als Jedermann-Schießen zur Mitgliederwerbung angesetzt wird, ist es m.E. möglich, die Versicherung (evtl. mit einem kleinen Obolus) zu überzeugen, auch diesen Spaßschießbetrieb zu versichern.

    Von daher mein Tipp: mal über den Tellerrand schauen, Visionen entwickeln und SPASS haben. Denn ohne Spaß ist das Leben nichts wert.

    ich kritisiere das drastische Vorgehen gegen engagierte Sportkameraden.

    Im Kritisieren war gerade der DSB einsame Spitze.

    So wetterte er 1920 gegen den neumodischen Schnickschnack Kleinkaliber. Schließlich wäre echtes Schießen nur mit GK möglich, denn nur damit konnten ja die Mitglieder dem eigentlichen Zweck der Schützenverbände - nämlich die Bürgerwehr - dienen.

    Die Kritik des Herrn Schlattner folgt der alten DSB-Linie der Abgrenzung. Zum Glück haben einige Spitzenleute im DSB mitbekommen, dass Abgrenzung der schlechtere Weg ist. Und daher ist es m.E. völlig rechtens, jemanden zu kritisieren, der diese Abgrenzungs-Linie öffentlich verfolgt - egal ob er ehrenamtlich tätig ist oder nicht.

    Katja Triebel
    falls du es überlesen haben solltest nochmal die Frage: Haben sich die Sponsoren nun zu Wort gemeldet oder nicht?

    Anscheinend nicht - da Dargarser, der sie angeschrieben hatte, keine Antwort publiziert hat.
    Da die Sache durch die Stellungnahme via Kohlheim vom Tisch ist, sehe ich auch keinen Grund darin, dies öffentlich weiterzuverfolgen.

    Es gab Kritik, die stellte sich im Nachhinein als unberechtigt heraus - und gut ist.

    Wir können jetzt alle Vermutung anstellen, ob sie doch berechtigt war und man sich im Hinterzimmer zusammengesetzt hat - oder ob alles eine große Zeitungsente war. Mir ist das persönlich piepegal, mir liegt nur daran, was vorne rauskommt.

    Es geht doch hier nicht darum, die Fahnenträgerei zu beeinflussen. Die Entscheidung darüber hat der Deutsche Olympische Sportbund schon längst getroffen, und das Ergebnis einer ZDF-Umfrage mit nur einigen tausend Abstimmenden wird ihm egal sein. Es geht vielmehr darum, gegenüber dem ZDF ein Zeichen zu setzen, und ihm indirekt zu zeigen, dass doch ein erhebliches Zuschauerinteresse am Schießsport zu bestehen scheint. Das ist der eigentliche Zweck dieser Abstimmung.

    Die Jäger machen auch mit! Heute habe ich dreimal die Abstimmung per Emailverteiler bekommen.

    Und wir führen aktuell: 47% Schumacher und 46% Keller

    Wir wollen zeigen, dass wir Wählerpotential haben.

    So eine Abstimmung ist kurz, online und nur wenige nehmen teil.
    Wenn wir jedoch zusammenhalten, können wir zeigen, dass wir präsent sind.

    Und wenn wir präsent sind, dann wissen die Politiker - weil wir natürlich die Abstimmung noch vermarkten werden - dass man mit uns rechnen muss!

    Zudem ist es einfach nett, sich mal für einen positiven Zweck zu vernetzen statt negativ auf Verbotsforderungen zu reagieren.

    Ja wissen wir doch und die Medien sind schlecht... Überhaupt schlecht gegen uns Sportschützen, den Schießsport und (ja ich schreibe diese Abkürzung) LWB.
    Nur blöd, dass wenn er die Fahne trägt, er auch sicher da und dort den Medien ein Interview geben wird. Aber das sollten wir ja nicht machen weil die Medien sind so schlimm und drehen alles immer gegen uns...

    Mich deucht, der wegi ist auch ein Anhänger des St.-Florians-Prinzips

    Ralf Schumann kommt aus Thüringen.

    Der Thüringer DSB-Landeschef Eisenberg ist ein großer Anhänger von Olympia und Lichtpunktzielen und hat wenig Interesse am Breitensport. Er hat sich nicht zu dem Interview geäußert.

    Kohlheim ist für den Breitensport und hat Schumanns Stellungnahme pro "Bumm" beim Schießen vorgetragen.

    Auch wenn man falsch zitiert wird, bestimmt die innere Einstellung plus dem, was der Chef hören will, was man überhaupt los lässt. Ich hoffe nun, dass Herr Schumann eher auf Chef Kohlheim und die Sponsoren Fiocchi, Pardini und Krüger-Scheiben als auf Chef Eisenberg hören wird. Schon gäbe es weniger Möglichkeiten, ihn falsch zu interpretieren, da er manche Sätze nicht mal mehr denken wird.

    zuerst wird er zerrissen und jetzt soll er es wieder richten...

    die Schützenwelt ist eine schräge Welt...

    ... Mich würds halt allgemein interessieren was die Herrschaften nun zu sagen haben, welche Herrn Schumann am liebsten gesteinigt hätten...

    Darf auch eine Dame antworten?

    Wir hatten VOR dem Zerreissen Herrn Schumann Zeit gegeben, sich zum Interview zu äußern.
    Es kam nichts. Deshalb der Verriss.

    Seine Äußerungen wurde von Gisela Mayer (AAW) und den Grünen ins Feld geführt bei der Stellungnahme vor dem 21.05.2012 im Bundestag.
    Erst am Tag der Sitzung hatte Herr Kohlheim, die Richtigstellung von Herrn Schumann abgegeben: er sei völlig falsch zitiert worden.

    Wir wissen doch alle, wie die Medien funktionieren. Hätte Herr Schumann die Basis früher für voll genommen und sofort reagiert, wäre es zu einem Medienverriss und nicht zu einem Lichtpunkt-Befürworter-Verriss gekommen.


    WARUM sollte man ihm jetzt keinen Steigbügel halten?


    BTW: aktuell 14%

    Würden die Wähler der ZDF-Umfrage bestimmen können, würde die Feldhockey-Spielerin Natascha Keller (79% der 1377 abgegebenen Stimmen) die Fahnenträgerin für das deutsche Olympiateam sein. Ralf Schumann hat bisher auf dem 2.Rang nur 6% der Stimmen erhalten.

    Und das können wir ja ändern, indem auch wir abstimmen und den Link verbreiten:

    Abstimmung

    Oben rechts den rechten Reiter anklicken - es gibt keinen Direktlink

    Ich war so frei, Gunboard und Gunforum zu informieren. Wer kümmert sich um die Netzathleten24 etc.?

    Ich wiederhole mich, dieses Gesetz verfolgt nur ein Ziel. Jeder, der irgendwie, es sei denn als Behördenmittarbeiter, legal mit Schusswaffen zu tun hat, und sei es nur im weitesten Umfeld, wird erfasst und als potentielles Risiko und Gefahr eingestuft. Wem das jetzt immer noch nicht klar sein sollte, dem kann ich leider auch nicht helfen.


    Merci - DAS sage ich nämlich auch - und so wird es ja auch "verkauft": als Mehrwert für die Sicherheit.

    In Kanada hatte ein Polizist seine Polizeioffzier-Kollegen angeschrieben. 2631 hatten geantwortet.
    92% von denen (2410) waren der Meinung, dass die Registrierung nutzlos in der Verbrechensbekämpfung sei.

    Viele glaubten, dass die Registrierung sogar gefährlich für die Polizei sei. Die Abfrage vor einem Besuch wiege sie in die falsche Sicherheit, wenn keine Waffe registriert sei, dass auch keine im Haus sei. Diese Annahme ist jedoch wegen der vielen, illegalen (nicht registrierten) Waffen falsch.

    Hier nachzulesen auf Seite 62-63
    http://content.yudu.com/Library/A1x67c…tm?referrerUrl=

    Auf Anfrage an meine Berliner Behörde, wer den nun nach der Umstellung der Behörden in Brandenburg (aus 12 wurden 4 oder doch 6 oder 8?) nun zuständig ist, kam die Antwort - keine Ahnung.

    D.h.
    - es gibt knapp 600 Behörden
    - seit ca. 10 Jahren hat jede dieser Behörden mindestens eine Emailadresse
    - bis heute gibt es keinen Emailverteiler oder Adressliste dieser Behörden
    - jede Behörde murkelt alleine vor sich hin
    - jede Behörde hat nur Interesse an ihren eigenen Daten

    Wenn der Staat wirklich Interesse gehabt hätte, hätte er
    - vor Jahren bereits eine aktuelle Adressliste samt Emailverteiler installiert
    - einfach bei Unstimmigkeiten per Emailverteiler nach einer Seriennummer anfragen können

    DA dieser Staat dies aber nicht gemacht hat, ist der Grund und Umfang des NWR nicht der EU-Grund der Nachverfolgung von Waffen, die missbräuchlich verwendet wurde, sondern die Kontrolle über diejenigen, die eine Erlaubnis haben.

    Ich habe überhaupt nichts gegen ein NWR mit anonymer Listung aller Waffen mit Seriennummer und zuständiger Behörde.

    Wäre dies anonym,hätte ich auch nichts gegen die vielen (über 250.000) Staatsdiener, die Einblick nehmen können. Es könnten sogar noch mehr sein, oder sogar öffentlich. Denn man müsste im Einzelfall die Anfrage bei der zuständigen Behörde begründen.

    Der Hauptzweck einer Registrierung sollte in der Rückverfolgung liegen:

    - bei Waffen, mit denen Missbrauch betrieben wurde, kann das Register helfen, den letzten bekannten rechtmäßigen Eigentümer zu ermitteln
    - aufgefundene, vormals gestohlene Waffen können dem Besitzer zurückgegeben werden
    - wird der Lizenzinhaber straffällig, erleichtert das Register die Beschlagnahme seiner Waffen
    - Übertragungen von Waffen können hinsichtlich ihrer Legalität überprüft werden

    Doch das deutsche Gesetz sieht riskikoinkompetent und diskriminierend die Kontrolle als Hauptgrund an und verstößt gegen das Gleichheitsgebot und Erforderlichkeitsgebot. Ca. 100 Millionen Euro geben Bund und Länder für die Registrierung von Legalwaffen aus. Wieviel wird in die Strafverfolgung der deliktrelevanten illegalen und frei verkäuflichen Waffen gesteckt?

    M.E. wird hier eine "Einkaufsliste für Diebe" erstellt sowie eine Kontrollliste, die alle Erwerbsberechtigte und kriminellen Waffenverbotsträger enthält. Die legale Berechtigung reicht schon aus, um darin enthalten zu sein - man muss nicht mal eine Schusswaffe besitzen!

    Suicide by cop (dt. etwa ‚Suizid durch Polizisten‘) bezeichnet eine Methode des Suizids mit dem Ziel, das eigene Leben durch tödliche Schüsse zumeist eines Polizisten (oder aber auch durch andere bewaffnete Personen) zu beenden.
    Definition

    Der Junge hat bewaffnet auf die Polizei gewartet und mehrere Schüsse abgegeben.

    Warum? Er war in einer - für sich selbst empfundenen- ausweglosen Lage. Er hatte während der mehrstündigen Verhandlung mit der Polizei sich selber längere Zeit eine Waffe an den Kopf gehalten und mit der anderen Waffe in die Richtung der Polizisten gezielt. Dabei waren die Polizisten selber in Lebensgefahr, direkt oder durch einen Querschläger getroffen zu werden.

    Das sind genau die Merkmale für "Suicide by Cop". Ich habe keine anderen Quellen als ihr, aber ich habe mich intensiv mit Suiziden beschäftigt.

    Und deshalb auch der Dank an die Polizei, dass sie dieses Drama nicht mit einem Finalschuss, sondern mit Überredung beendet haben.

    Danke auch an die anfangs vorbildlichen Pressemeldungen der Polizei.

    Es war der Polizei sicherlich von Anfang an bekannt, dass der Vater ein legaler Besitzer war. Diese Meldung wurde aber erst rausgegeben, nachdem die Polizei von einer korrekten Aufbewahrung hatte ausgehen können, da ja der Waffenraum 2010 von der Behörde abgenommen war.

    Das Problem war aber - wie immer - die Behörde. Diese hatte die Tresortür NICHT vor Ort kontrolliert, sondern - wie sich später herausstellte -eingesandte Fotos akzeptiert. Und sowas geht m.E. gar nicht. Waffenräume müssen immer vor Ort kontrolliert werden. Was dann - evtl. durch politischen Druck - bei der Hausdurchsuchung mit Pressebeteiligung und Bildern daraus gemacht wurde, ist eine andere Sache. Die ersten Aktionen der Polizei waren gut.

    Und hier sieht man mal wieder, dass es an der Durchsetzung des WaffG mangelt, nicht am Willen der Besitzer. Der Vater war sicherlich überzeugt davon gewesen, alles richtig gemacht zu haben. Und er ist auch nicht davon ausgegangen, in seinem eigenen Haus die größte Bedrohung vorzufinden (minderjähriger Sohn). Er war sicherlich genauso geschockt, wie Eltern, die ihr Kind durch Selbsttötung verlieren. Die Familie hat dies nicht erahnen können und anscheinend auch niemand in der Schule. Evlt. wurde sogar im Vorfeld eine Amok-Prävention IN der Schule durchgeführt. Der 10. Jahrestag von Erfurt war ja zu der Zeit in aller Munde.

    Von daher brauchen wir auch keine Verschärfungen, sondern Aufklärung und Evaluationen.

    Aufgeklärte, sachkundige Bearbeiter bei den Behörden
    Aufklärung - per Brief - der LWB-Eltern, sobald die Kinder in die Pubertät kommen.
    Aufklärung in der Schule zum Mobbing (real und in Social Webs wie Schüler-VZ oder Facebook)

    Evaluation für die sichere Aufbewahrung.

    Bayern selber empfiehlt in der Schlüsselfrage elektronisch gesicherte Behälter. Doch wie sollen die aussehen? Welche sind sicher?
    Sind evtl. manuelle Zahlenschlösser oder Doppelbartschlüssel (am Körper) der bessere Schutz?

    Solange Herr Schumann, dem ich nach seinem guten TV-Spot alles erdenklich Gute wünschte, sich nicht äußert, steht er einfach auf der Seite der Anti-Gunner - zusammen mit Dirk Eisenberg.

    Solange Herr Schumann sich nicht äußert, werden andere seine Äußerungen so interpretieren, wie sie bei uns ankommen.

    Solange Herr Schumann sich nicht äußert, darf er sich nicht wundern, wenn er plötzlich - durch Eigeninitiative - ein paar Sponsoren weniger hat, und zwar die, die vom Bumm leben:

    Sponsoring | dagarser

    Bevor dieser Artikel erschien, wurde Herr Schumann vom Autor zu seiner Interpretation befragt. Er hatte nicht geantwortet.

    P.S. Der Autor ist Schriftführer der IWÖ (aktives und engagiertes Pendant zum FWR oder großer Bruder von prolegal).


    In Wirklichkeit fordert die EU ja ein dezentrales oder zentrales Waffenregister. Ersteres hätten wir ja schon mal. So bestünde eigentlich gar kein Handlungsbedarf. Aber eben nicht in DE.

    ...Und das mit den SEK-Einsätzen bei legalen Waffenbesitzern ist wirklich eine Gefahr. Schon zu oft wurde hier übers Ziel hinausgeschossen.
    Martin

    M.E. spricht wenig dagegen, wenn die Daten von kleineren Behörden je Bundesland gespiegelt werden. Das Argument Hamburg gilt auch für Berlin. Wir haben auch nur eine, einzige Behörde für 3 Mio. Einwohner.

    Aber alles spricht gegen die Details in der zentralen Datei.

    ALLE Verkehrspolizisten, Zöllner etc. haben Zugriff darauf. Warum?

    Wenn es nur darum ginge, nachzuprüfen, ob eine Waffe legal, vermisst, gestohlen oder mal beschlagnahmt wurde, dann würde Typ, Kaliber, Seriennummer und WBK-Nr. mit zuständiger Waffenbehörde bzw. Dienststelle völlig reichen. Hat der Autofahrer einen Personalausweis, der zur Waffenbehörde passt und seine WBK ist auch gelistet, kann er weiterfahren. Wenn nicht, wird die Waffe einbehalten.

    Aber so wird es andersherum gehen. Nicht die kontrollierte Waffe wird abgefragt, sondern der Autobesitzer, ob er in der Datei auftaucht. Und in dieser Datei tauchen nicht nur Waffenbesitzer auf, sondern jeder Rechtsbürger, der die Befugnis (abgelegte Sachkunde, bestandene Prüfung) hat, sich eine Waffe oder Pulver zu kaufen. Und dann sind dort noch die übelsten Subjekte erfasst, die vom Gericht wegen hoher Gewalttätigkeit ein Waffenverbot bekommen haben.

    Ich möchte nicht, dass mein Name da drin steht.

    Denn ich trau der Exekutive nicht, dass sich mich nach Kenntnis, dass ich in der Datei bin, noch als Rechtsbürger behandelt.

    Ein guter Freund meines Sohnes macht gerade die Ausbildung zum Polizisten. Es ist schockierend, wie gegen LWBs während der Ausbildung gedisst wird. Wer keine andere Kenntnisse hat, muss während der Ausbildung zu dem Schluss kommen, dass LWBs super gefährlich sind.