Genau das wollen die Aktiven in Rheinland Pfalz. Ein Landesverband, ein Fachverband und wieder ruhig dem Schießsport frönen.
Und das ist auch das einzig Sinnvolle.
Genau das wollen die Aktiven in Rheinland Pfalz. Ein Landesverband, ein Fachverband und wieder ruhig dem Schießsport frönen.
Und das ist auch das einzig Sinnvolle.
Im Prinzip lassen sich die komplexen Prüfungsmaßstäbe aller Schießstandregelüberprüfungen auf zwei einfache rechtliche Regeln reduzieren, die aber im einem notwendigen dialektischen Gegensatz zueinander stehen. Und so ist der Verein bzw. Schießstättenbetreiber stets ein vergängliches Wesen, das vor der Aporie steht.
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§3: Et hät noch immer jot jejange!
§5: Et bliev nix, wie et wor!
Alles anzeigen"Kann es eigentlich sein, daß ein ordnungsgemäß abgenommener Schießstand durch eventuelle Änderungen in den Schießstandrichtlinien, oder einer anderen Auslegung derselben durch den Sachverständigen, plötzlich nicht mehr betrieben werden darf, bzw. enormen Umbaumaßnahmen unterzogen werden muß? "
Das kann nicht nur sein, das ist auch in der Regel so.
Wenn man nicht vorbaut und die Begutachtung vernünftig vorbereitet und lenkt.
"Gibt es für Schießstände im Rahmen der Regelüberprüfungen auch Bestandsschutz?"
Ja, aber möglicherweise etwas anders als Du es (vielleicht) denkst oder hoffst. Zum einen sehen die Schießstandrichtlinien selbst an verschiedenen Stellen ausdrücklich die Aufrechterhaltung bestimmter bisheriger Standards (Beispiel: Seitenblenden statt durchgehender Wälle) als Option vor. Und zum anderen können SSVs viel weiter als früher in begründeten Einzelfällen auch von den Vorgaben der Schießstandrichtlinien abweichen, und dann i.d.R. zugunsten des Schießstättenbetreibers.
"Hintergrund: Uns steht demnächst eine Schießstandüberprüfung an. Das zuständige Ordnungsamt kommt mit einem Sachverständigen vorbei und daher macht man sich als OSM halt auch so seine Gedanken, wie´s wohl laufen könnte."
Also, ich habe öfters Schießstandüberprüfungen anwaltlich begleitet. Zuletzt in Karlsruhe, in Emmendingen, und im Süden von München. In allen Fällen gelang es dabei, im rechtzeitigen (!) vorherigen Dialog mit dem Schießstandsachverständigen Lösungen zu finden und tlw. die bisherige Lage sogar zu verbessern.
Natürlich muss man (musst Du) dann selbst aktiv werden. Wenn Du das LRA Emmendingen einen SSV beauftragen lässt, bist Du halt selbst schuld.
LG,Carcano
Ich habe es ja schon einmal in diesem Forum in einer Diskussion mit Schmidtchen in einem anderen Thread geschrieben, vor gut zwei Jahren. Wer weiß, vielleicht hatte es jemand gelesen und verstanden:
"Der Ort der Leistungssportförderung hängt ja auch davon ab, wie die Grenzen der neuen Landesverbände aussehen würden. Vorher viel zu investieren, wäre verkehrt.
Ziel muss ein schießsportlicher DSB-Landesverband Rheinland-Pfalz oder Rheinpfalz sein, entsprechend den Grenzen des Bundeslandes. Erst wenn das gesichert ist, kann man die Frage des Standorts wieder angehen. Ein Grund mehr, die Reform zügig und autoritär von Seiten des DSB anzugehen.
Der RSB gehört zerschlagen, er hat keine eigenständige Lebensberechtigung als Organisation. Seine Teile würden mit dem PSSB (zu einem neuen RPSB) und mit dem WSB zu vereinigen sein. Davon profitieren auch und gerade die Schützen an der Basis - und die Leistungssportler sowieso."
Quelle: DSB-Strukturreform ab 2015 ?
Carcano
in Gordischer Knoten - und der RSB ist ein solcher, seit Jahrzehnten - wird nicht mühsam aufgedröselt, erst recht nicht kameradschaftlich besprochen und aufdiskutiert. Er wird durchhauen.
...das hier hört sich für mich an wie die totale Panik "wie halte ich die unzufriedenen auf jeden Fall bei mir"......quasi so wie früher die Sowjetunion ihre Mitglieder und Mitbürger nur mit Gewalt zusammenhalten konnte
Genauso ist es auch.
Panik aus der Erkenntnis der eigenen Reformunfähigkeit über Jahrzehnte hinweg.
* * *
Et ceterum censeo, RSB delendam esse.
Carcano
Nein, muss nicht.
Erneut vom SSV begutachtet und abgenommen werden müssen die Schießbahnen bzw. Standteile, wo elektronische Trefferanzeigen installiert worden; nicht aber der gesamte Schießstand.
Carcano
Bisher musstest Du bei der Gaumeisterschaft die Limitzahl knacken, ab nächster Saison bei der Bezirksmeisterschaft. Wo ist der Unterschied?
Der Unterschied besteht schon. Wer früher - relativ früh im Jahr - auf der unteren Ebene noch nicht so gut schoss, hatte die Möglichkeit, sich in der zweiten Ebene zu verbessern. Bei uns in Südbaden gibt es jetzt auch noch die Ebene der Kreise (freuilich deutlich weniger als in Hessen), die Bezirke wurden ersatzlos abgeschafft.
Soweit ich mich erinnere - den aktuellen Planungsstand dürfte hier aber Lanfear am besten wissen - wurde im Rahmen der Hessischen Strukturreform dieser Umstand ausdrücklich bedacht, und es wurde vorgeschlagen, neben den neuen hessischen Bezirksmeisterschaften noch alternative Qualifikationswege für die Landesmeisterschaft zu schaffen. Was ich auch für sehr sinnvoll hielte. Ist das denn schon umgesetzt worden?
Carcano
Wie schon in einem anderen Thread geschrieben werde ich demnächst ein paar verschiedene Aufspannarten (jedoch nur Laufschwingungstechnisch) miteinander vergleichen.
Auf den Spuren Guido Wassers. ![]()
Sehr gut !
Carcano
Et ceterum censeo, RSB delendam esse. ![]()
Es gibt im DSB Funktionäre, die mit dem Schützenwesen INSGESAMT solidarisch sind und mit anderen Verbänden zusammenarbeiten und die Interessen des Schießsports gemeinsam "im Schulterschluss" nach außen hin erfolgreich vertreten, und es gibt Funktionäre, auf die das Gegenteil zutrifft.
Und jetzt schon wieder ein neuer, ebenfalls aus einem der eher konservativen (Carcano würde wahrscheinlich schreiben: schützenfeindlichen) Landesverbände...
Na ja. Schützenfeindlich ist er nicht unbedingt. Sowohl die Hoch- und Höchstleistungsschützen (Olympia ist das Maß ALLER Dinge, der Rest zählt nicht, stört nur und ist im Zweifelsfall sogar gefährlich und igittbäh) als auch die Traditions- und Brauchtumsvereine müssen sich nicht schlecht aufgehoben fühlen. Die Erfolge des HSV auf den alljährlichen Deutschen Meisterschaften sind bemerkenswert.
Waffenfeindlich dagegen ist der HSV und zwar extrem. Insoweit gehört er sicherlich zur sogenannten "norddeutschen Gruppe" im DSB.
Carcano
Hmm....ich war schon in einigen Landesverbänden aktiv und würde dem Hessischen als einzigen als Spietverband bezeichnen.....
Da viele hier nicht so aktiv Ostfriesisch können:
Kennst du einen guten Psychologen, der sich mit Schießsport wirklich auskennt?
Heinz Reinkemeier ?![]()
Carcano
Bis sich der Schuss gelöst hat, wurden zig! Fehler begangen.
Es gibt einen berühmten militärischen Spruch: "völlig idiotensicher geht nicht, es gibt immer noch bessere Idioten." ![]()
Aber dieser Spruch bedeutet natürlich keinen Verzicht auf verhältnismäßige, zumutbare und praktisch umsetzbare Sicherheitsvorkehrungen, wo sie möglich sind. Und der Zweck einer - auch im Arbeitsschutz üblichen - Kumulation von Sicherheitsvorkehrungen ist es gerade, das immer erwartbare und immer (!) vorkommende "menschliche Versagen" einzuhegen, teils indem schon die Chancen zu solchem Versagen versperrt werden, teils gegen desssen Folgen geschützt wird. Beide Wege stehen nicht in einem entweder-oder-Verhältnis, sondern in einem "sowohl-als-auch"
Man muss die Sicherheitskultur eines Landes auch nicht dem anderen aufdrängen (ein gutes Beispiel sind die sehr unterschiedlichen baulichen Anforderungen an Schießstandsicherheit für offene Stände in Großbritannien und der Schweiz einerseits und Deutschland andererseits).
Letztens: im Bereich der SIcherheit gilt nicht bloß das schlichte Gesetz des abnehmenden Grenznutzens, sondern sogar der qualitativen Kontraproduktivität. Ein vermeintliches Mehr an Sicherheit _kann_ in bestimmten Fallgruppen wieder Unsicherheit generieren (muss aber nicht), das Problem der "Übersicherung", das jedem Arbeitssicherheitsfachmann bekannnt ist.
Carcano
Vielleicht war der Beitrag ja auch aus der satirischen Abteilung.
Nicht nur "vielleicht". Das haben aber andere schon Tage vor Chross kapiert, wie dieser Thread anschaulich ausweist.
Aber wie man sieht: Borniertheit und Vorurteilsbelastetheit strafen sich gelegentlich selbst - hier durch öffentliche Lächerlichkeit mit viel Schaum und Schimpfe vor dem Mund. Die Mahnung des Moderators der Sendung, (sinngemäß) das Brett vor dem Kopf gelegentlich auch einmal abzuschrauben, erweist sich mithin als vollauf berechtigt.
Carcano
doch das ist schon geschehen ... auf einer Deutschen Meisterschaft 2002 im Campingbereich mit einem KK-Gewehr
Wer sich für den damaligen bedauerlichen Hergang interessiert, kann hier auif Seite 2 die Darstellung von Ulrich Eichstädt nachlesen:
https://forum.waffen-online.de/topic/156251-s…ttkampf/?page=2
Carcano