Beiträge von pustefix


    Die erforderlichen Erlaubnisse für Österreich und Deutschland hast Du auch?

    Karl


    Dafür ist doch der Europäische Waffenpass erfunden worden, oder hab ich da was zur Gänze falsch verstanden? Und eigentlich erwartete ich sogar, dass der auch für die Schweiz geht - aber da wollte ich nochmal zur Sicherheit (ohne Waffe) vorher nachfragen.

    euch beiden.
    Sehr schön, d.h. ich muss nur den Koffer abschließbar machen und mich vernünftig verhalten.
    Wie überaus erfrischend, mal an Gesetze zu geraten, die nicht nur in sich widerspruchsfrei, sondern auch noch mit der Realität in Einklang zu bringen sind. Und dann auch noch Sinn ergeben!

    Gruß!

    Ich geb's gleich zu Anfang zu, um Missverständnisse zu vermeiden:
    Ich hab vom deutschen Waffenrecht keine Ahnung, mich ging bisher nur das italienische etwas an.
    Jetzt möchte ich aber die Waffe nach Deutschland zur Reparatur bringen.
    Es handelt sich um eine Walther GSP cal. .32, den europäischen Feuerwaffenpass mit dazugehöriger italienischer Lizenz (Porto d'armi) habe ich.
    Ich werde mit dem Auto fahren. Ich stelle mir das so vor, dass ich es so wie hier in Italien mache: Waffe in den Koffer (abschließbar ist der Koffer nicht mehr), Koffer hinten ins Auto, Munition nicht dabei (sonst in separatem Gepäckstück). Solange ich im Auto bin, ist die Waffe also unter Aufsicht, bis dahin sollte es ja kein Problem geben. (Richtig?)
    Wenn ich jetzt aber in irgendeiner Pension oder so übernachte oder was essen gehe etc., was mache ich dann mit dem Ding? Den Reisetresor aufs Zimmer schleppen und die Pistole darin einschließen? Hab keinen... Den Koffer mit aufs Zimmer nehmen und Tür abschließen? Ins Auto einschließen?
    Wie macht man das am praktischsten? Und wie legal ist das?

    den Griff nach vorne und hinten zu verstellen (flacher oder steiler) ist Drehen um die Querachse
    den Griff nach links und rechts zu drehen (Lauf zeigt jetzt mehr nach links oder rechts) ist Drehen um die Hochachse
    den Griff seitlich kippen (verkanten) ist Drehen um die Längsachse.
    So hab ich´s eigentlich gemeint mit "kippen" - verdrehen um die Längsachse :S


    Dann kann man für die Steyr sagen: flacher/steiler geht, drehen um Hochachse nicht, kippen geht.

    Sehr hübsch finde ich ja an der Tabelle, dass der Vorjahresschnitt zum Vergleich daneben steht. Und siehe da; die meisten Ergebnisse sind über dem Schnitt. Da könnte man vermuten, dass der Schnitt im Allgemeinen von mäßigeren Ergebnissen zu Beginn der letzten Saison runtergezogen wird; also ein Trainingseffekt zu sehen ist.
    OK, ich weiß: Statistisch so nicht haltbar. Trotzdem, ein ermutigendes Indiz.

    @netsurfer: Ich bin mir nicht ganz sicher, wo du den Unterschied siehst zwischen "zur Seite neigen" (Spike) und "seitlich kippen". Auf der Steyr-Sportwaffen-Website kannst du unter "downloads" die Gebrauchsanweisung (und eine etwas unübersichtliche Explosionszeichnung) finden. In der Anleitung sind auch erklärende Bilder, und zu "Griff verstellen" heißt es:
    "Das Griffstück ist zum Waffensystem in alle Richtungen verstell- und schwenkbar und lässt sich weitgehend an die Schießhaltung des Schützen anpassen. Hierfür muss der Griff abgenommen werden. Die Verstellung erfolgt mittels der auf der Unter- und Rückseite des Gehäuseblocks befindlichen Schrauben."
    Diese Verstellung ist nicht ins Unendliche möglich und etwas mühsam, aber das macht man ja auch eher nur einmal.
    Ich bin übrigens extremst glücklich mit meiner Steyr (10 Jahre alt gebraucht gekauft), besonders seit ich mir einen Maßgriff hab anfertigen lassen: Es macht richtig Spaß, einem Fachmann bei der Arbeit zuzusehen. Und er hat das Ding wirklich an meine Hand angepasst statt nach Messwerten zu arbeiten. Gibt es nicht geschenkt, aber man hat die Pistole noch deutlich lieber als vorher und trainiert entsprechend motivierter. (finde ich)

    ups 8| :

    Eine Schwankung von 10 m/s macht bei idealen Verhältnissen auf der Scheibe ca. 3mm aus (müsste ich mal nochmal nachrechnen, bin aber zu faul).
    [...]
    Wichtig ist, dass vor dem Munitionstest die Waffe fit gemacht wird. Der Lauf sollte gereinigt werden und die Dichtungen sollten nicht uralt sein. Mit einer 20 jahre alten abgeranzten Waffe, die noch ihre ersten Dichtungen hat kann man sich das sparen.


    Tja, ich hab zum Glück diesen Uralt-Post gefunden, als ich Hinweise suchte, wie genau ein Munitionstest für die Luftpistole abzulaufen hat. Den kann ich wohl erstmal verschieben, denn ich habe überschlagsmäßig (ohne Luftwiderstand) nachgerechnet:
    Eine Abweichung von der idealen v0 (155-160m/s laut Hersteller für die LP10) um +/-10m/s führt zu Abweichungen von +2,3 bis -2,8 mm in der Höhe. Und in echt ist das natürlich noch gravierender, weil die Reisezeit (quadriert) wegen des Luftwiderstands länger wird.
    Ich hab irgendwie bisher gedacht, die Pistole schießt doch noch gut, kein Grund, das Ding für viel Geld wochenlang auf die Reise zur Wartung zu schicken. V0-Schwankungen könnten aber erklären, warum ich öfter bei der Höhe des Treffers danebentippe als bei links/rechts-Abweichungen.

    Welche Wartungsarbeiten werden üblicherweise bei der LP10 durchgeführt, und was sollte man an Kosten einplanen?

    Ich war ja auf den ersten Blick schon extrem begeistert, dass wir, die Champions III. Wahl, mal vom eigentlich abonnierten vierten Platz aufgestiegen sind.
    Als ich mir dann die Ergebnisse langsam und genüsslich auf dem Augapfel zergehen ließ, fiel mir auf, dass wir sogar mit dem 2. Platz punktgleich sind.
    Sind wir jetzt auch zweite?

    2. 120 Schüsse für ein Halleluja 1056 Ringe
    3. Champions III. Wahl 1056 Ringe

    Auf jeden Fall Gratulation an meine Mannschaft, die zuverlässig jeden Monat ein Ergebnis gebracht hat; und ich glaube in der Endabrechnung brauchen wir uns auch nicht zu verstecken: Die absoluten Zahlen sind vielleicht kein Rekord, aber der Trend - so scheint es mir - geht bei jedem von uns tendenziell nach oben.

    Muss das mit der Neuauslosung eigentlich sein? Kann unsere Mannschaft (evtl. um ein aktives viertes Mitglied aufgestockt) auch im nächsten Jahr weiterbestehen?

    Bei uns (in Novara, Italien) wird ein Beitrag für die Nutzung des 10m-Standes erhoben. Schon allein, um die (recht erheblichen) Heizkosten irgendwie wieder reinzuholen: Es ist eine recht große Halle mit 30 Ständen, und wie die meisten älteren Zweckbauten in Italien bestenfalls mangelhaft isoliert. Es wird auch immer gejammert, die Spots seien sehr energieintensiv.
    Jedenfalls ist der Regelbeitrag pro Training drei Euro, mit 30% Rabatt (also bleiben 2,10) für die Wettkampfschützen. Für die Kiddies gibt's auch Rabatt, aber die Details weiß ich nicht.
    Ach ja: Kein großer Posten, aber: Wettkampfmunition wird gestellt

    Naja, mit der FP erreiche ich meistens in Wettkämpfen so 51x Ringe, mir wurde gesagt, mit der Pardini K50 schieße man mit Fiocchi Patronen... Also nehme ich die billigen für ca. 5 Euro (320 match für 50), meinen persönlichen Rekord mit 519 hab ich mit Fiocchis für 3 Euro geschossen, weil die vom Verein gesponsorten Edel-CenterX von Lapua nicht wieder aus der Kammer rauskamen.
    Hier in Italien gibt's eigentlich im wesentlichen nur Fiocchi und Lapua, plus einzelne Exoten wie Sellier&B... oder so.

    Hi Thommy,
    ich möchte mal meine Erfahrungen zum Besten geben:
    Ich war immer stolz auf meine Adleraugen, beim Sehtest (z.B. für den Führerschein) wurde immer bei 120% Sehfähigkeit aufgehört zu messen.
    Blöderweise merkte ich ein halbes Jahr nachdem ich mit dem Luftpistolenschießen angefangen hatte, dass das Ziel schräg oval aussah: Ich brauchte eine Brille; auch wenn meine Fehlsichtigkeit "nur" ein eindimensionaler Astigmatismus im Wert von 0,5 Dioptrien war.
    Okay, das war vor ca. einem Jahr, als ich 42 war, also etwas älter als du es jetzt bist, aber trotzdem: Ich benutze die Brille inzwischen auch freiwillig zum Autofahren, weil entfernte Wegweiser einfach ein kleines bisschen (aber eben merklich) besser zu lesen sind.
    Was ich wirklich sagen will:
    Klar kann man stolz sein auf Adleraugen oder darauf, noch keine grauen Haare zu haben, oder überhaupt noch welche, oder dicke Titten/bzw. großen Schwanz oder sonstwelche körperlichen Attribute: aber wieviel Stolz/Eitelkeit ist eigentlich angebracht, wenn es nur um ererbte und nicht erarbeitete Eigenschaften geht?
    Brille ist erlaubt und hilft. Wenn auch die Sehfähigkeit beim Schießsport wohl allgemein überschätzt wird, es ist wohl doch eher so'n Zen-Ding, und man muss einfach WISSEN, wohin man schießen soll...

    öhm... nein, leider ist mir das nicht bekannt. Idiotischerweise muss man sich hier bei uns (in Italien) entscheiden: entweder Pistole oder Gewehr (bewegliche Ziele sind eine dritte Extrakategorie...)
    Ich hab mich (auch aus klimatischen Erwägungen, wegen des Exoskeletts) für die Pistole entschieden und werd immer ausgelacht, wenn ich mal ein LG in die Hände nehme.
    Einmal habe ich irgendein schweizer Ex-Armeegewehr (aufgelegt) auf 200m geschossen, das Abzugsgewicht war mir zu schwer aber ansonsten schien's mir irgendwie zu einfach...
    Also nein, ich hab absolut keine Ahnung von Gewehren.
    Ich seh ja nicht mal die bunten Kugeln, und ich hab ja sowas von keine Ahnung was ein Kammerstengel sein mag...

    OK, daran merkt man mal wieder, dass das mit der Sachkunde hier in Italien nicht so ernst genommen wird: Ich hab als Pistolenschütze leider absolut keine Ahnung wovon ihr redet (auch deswegen habe ich mich bei euch angemeldet; ich möchte dazulernen). Meine "freie Pistole" hat einen Verschluss (jedenfalls das Verriegelungsdingens, womit man die Patrone in die Kammer einperrt: "System Martini"), den man aber beim besten Willen nicht abbekommt. Meine Standardpistole hat ein Wechselsystem, aber davon ist ja wohl nicht die Rede...

    Also bei uns im Dorf war es nur ein Tag. Der fing gegen halb 10 mit "bumm, bumm, bumm"-Trommeln und einem Kapellenumzug an und hörte mit dem Saufgelage abends gegen 10 oder wann auch immer alle kotzen mussten auf, dazwischen wurde irgendwann mal auf einen Holzvogel geschossen; die Siegerkriterien (größtes Stück, Kopf, Brust oder Keule) blieben wohl eher geheim; Hauptsache, es wurden ein paar Lokalrunden geschmissen.
    Also mit Sport hatte das alles eher nichts zu tun: Kriterien fürs Gewinnen waren unklar, "Geselligkeit" (sprich saufen) war die Hauptsache, und irgendwie gewann immer der Bürgermeister oder sein späterer Nachfolger...
    Klar ist das Bild davon negativ; man muss schon selber betrunken sein um das gut zu finden.
    (Ich rede hier von meinem kleinen Heimatdorf in Schleswig-Holstein, ich mag es aber zu sehr um zu sagen welches. Außerdem gibt's inzwischen die Dorfkneipe nicht mehr, so dass das ganze Brauchtum irgendwie den Bach runter ging. Noch weiter...)

    jaja: "„Bier ist definitiv das wichtigste Getränk“, stellt Nadine Hampel fest. Aber auch der Entstehung des Knickebeins ist sie auf den Grund gegangen. 1869 sei das Schnapsgemisch zum ersten Mal aufgetaucht."
    Ich erkenne hier jedenfalls einen mir bekannten Schwerpunkt.
    Wie dem auch sei: Ich halte dieses Werk für ein eher nicht optimales Mittel, um der unvoreingenommenen Leserschaft unser Hobby (Löcher in Pappe) näherzubringen.

    Also ehrlich gesagt, das Schützenfest in meinem Heimatdorf war sowas von besäufnis-und kungeleiorientiert, das war schon extrem peinlich. Ich hab über 40 Jahre gebraucht um mich davon zu emazipieren.
    Dass das ein Schützenfest in irgendeinem Kaff ein soziologischer "Sonderfall" sein soll, überrascht mich kein bisschen.
    Ich hab wirklich 40 Jahre lang geglaubt, alle Schützenvereine wären Kungel-&Saufvereine, wo der Schützenkönig derjenige wird, der sich die Lokalrunde leisten kann/will.
    Inzwischen habe ich die sportliche Komponente der ernsthafteren Vereine aber besser verstanden...