Beiträge von mw_x

    Hallo,

    also, zur Grundsatzfrage, stirbt die Jugend aus...

    Ich selber war 10 Jahre Jugendleiter bei uns in unserem Dorfverein.
    Das war so zw. 1994 und 2004, dann ist leider beruflich und familiär
    einiges dazwischen gekommen, so dass ich mich nun v.a. um den
    normalen Vereinsablauf (EDV, Beiträge, Auswerten ect.) kümmere.

    Was ich sagen kann - es wurde auch schon mal geschrieben - ein Jungschütze
    kommt nur sehr selten, man muss eine Gruppe - wenn vorhanden - gewinnen,
    ansonsten wird es schwer, einzelne zu halten. Ausserdem sind die Chancen v.a.
    bei Kindern groß, bei denen die Eltern auch hin und wieder zum Schießen - oder
    zumindest zu Veranstaltungen - kommen.

    Wir haben auch nur ein kleines Vereinsheim mit 6 10m-Ständen auf 2 Stockwerken
    verteilt, sprich es gibt keine "exotischen" Disziplinen bei uns... Das bedeutet auch,
    wenn alle Jugendlichen (ca. 8...10) zur selben Zeit sich einfinden, kann nicht jeder
    sofort losschießen. Wobei wir mittlerweile für jedes Alter mehrere Pressluftgewehre,
    Schießjacken und Handschuhe bereitstellen können, da waren wir einer der ersten
    Vereine (obwohl wir einer der kleinsten im Gau sind).

    Also, wie bekomme ich und v.a. wie halte ich Jugendliche und gibt es Möglichkeiten,
    einen Mitgliederschwund aufzuhalten ?
    Hier meine Meinung:
    - Ein Verein muss zuallererst seine Identität haben, bewahren, Traditionen pflegen,
    Feste feiern usw. - wenn ich sehe, wie hochmotivierte Jugendleiter schon fast wie
    Animateure neben Training und Wettkämpfen auch noch fast jedes Wochenende
    Zelten, in irgendwelche Bäder fahren, Freizeitparks besuchen ect., das konkurriert
    dann schon mit irgendwelchen "Fun-Sportarten" allerdings habe ich nur ganz wenige
    Vereine erlebt, bei denen es ein Jugendleiter mehr als 2 Jahre in der Form durchgehalten
    hat. Denn das ist - bei normalem Beruf und evtl. familiären Verpflichtungen - kaum zu
    schaffen.
    Mir ist lieber, es wird trainiert, gekämpft, die Ostereier-, Nikolaus- und Königsschießen
    durchgeführt, gemeinsam z.B. auf ein Gauschießen gefahren und dann von mir aus noch
    ein Sommerfest veranstaltet, dazu kommt im Winter der Nikolaus, wir haben dann noch
    das Jahresabschlussschießen, da bestehen dann die Preise aus Sekt und Raketen...

    - Was für mich auch wichtig ist, dass die Jungen und Alten an einem Tisch sitzen, über
    Ergebnisse philosophieren (das ist meist der Anfang), dann Kartenspielen zusammen und
    so nach und nach zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen. Was ich nicht so sonderlich
    gut finde, ist, wenn ein Jugendlicher kommt, schießt, geht.

    - Dann ist auch wichtig, wenn geeignete Charaktäre da sind, die Jugend so früh wie möglich
    in die Vorstandschaft mit reinzunehmen. Ich war drin als Beisitzer mit 16 Jahren (wahrscheinlich
    hängt das an der jeweiligen Vereinssatzung) und bin da noch fast 23 Jahre später. Mittlerweile
    bin ich einer von den Alten in der Vorstandschaft. Da ist sehr wichtig, dass die Jugend bei Fest-
    und z.B. bei Faschingsball-Planung ein richtiges Mitspracherecht hat. Bei uns entscheidet die
    "Jugend" (ist egal ob in der Vorstandschaft, oder nicht) z.B. bei der Musik- und Getränkeauswahl,
    unser Faschingsball wäre schon längst tod, wenn es da nicht so viele "Auswärtige" Jugendliche gäbe,
    die nur dadurch angezogen werden, dass deren Kumpels die "Veranstalter" sind.

    - Des weiteren ist wichtig, dass die Kosten nicht zu hoch sind. Wer 50 Euros Vereinsbeitrag verlangt
    (bzw. verlangen muss wenn Zuschüsse angestrebt werden), dann die Getränkepreise, Bänder und
    Munitionskosten hoch sind, dann wird das bei vielen auch plötzlich ein Thema. Wir zahlen als Verein
    "drauf" bei den Kids, da sind die Getränke am Jugendschießen quasi zum Selbstkostenpreis, Vereinsbeitrag
    ist weniger, als wir weiterüberweisen (bei Schülern 5 Euro) Munition wird gestellt und das Band kostet 15 Ct.
    D.h. wenn ein Kind ca. 1,50 Euros mit zum Schießen bringt, ist Sport und Getränk bezahlt...

    - Was mir immer wichtig war, war einerseits, die Talente zu fördern, aber auch die "Gesellschaftsschützen"
    nicht zu vergraulen. Ich denke, da wird häufig bei verschiedenen Vereinen spezialisiert, v.a. wenn es 1...2
    richtig gute Schützen gibt, fühlen sich die anderen wie Schützen 2. Klasse und driften kaum merklich zu
    Beginn, aber später - spätestens mit eigenem Führerschein - ab. Wir haben bei uns eine junge Dame, die
    jetzt über 390 schießt, die wurde dann aber zusätzlich zum Vereinsschießen noch überregional trainiert,
    da waren dann Eltern gefordert, die abwechselnd unsere 2..3 besten in so ein Training gefahren haben. Auch
    haben wir schon einen Trainer zu uns eingeladen ect. so dass auch die "normalen" Schützen die Chance haben,
    zu sehen, auf was es ankommt. Aber wichtig für ich ist/war, dass es egal ist, ob ich 300 oder 390 schieße,
    man ist immer willkommen, solange man sich am Schießstand anstrengt.

    - Ich könnte noch so viel mehr schreiben, z.B. Disziplin am Schießstand, Aufgelegt-Schiessen bei den
    ganz kleinen ect. was alles so wichtig wird, aber ich glaube, es ist jetzt schon ein Graus, das alles zu lesen...
    Darum mache ich ein hartes Ende.

    PS: wir haben eine Lupi, aber keinen, der diese vernünftig trainieren könnte, Caracho, hast Du nicht Zeit ?
    Wir sind in Schwaben daheim... (was ich damit sagen möchte, Du bist in mehreren Threads recht aktiv, v.a.
    sehr belehrend, allerdings sehe ich immer nur sehr hochtrabendes, mir wäre z.B. wichtig zu wissen, bist Du
    Schütze ? Begleitest Du irgendeine aktive Funktion ? Nimmst Du das Vereinsleben wahr bzw. daran teil ? )

    Hallo,

    erstens würde ich empfehlen, die Nervosität zu akzeptieren.
    In einem wichtigen Wettkampf muss das einfach so sein, das ist einfach wie Lampenfieber beim Theaterspielen ect.
    Zweitens, wenn man sich mit z.B. eigenen Vorleistungen noch zusätzlich unter Druck setzt, ist das nicht produktiv,
    was hilft mir ein Schnitt, wenn ich jedes Mal bei Null beginnen muss?
    Ich persönlich muss mich immer extra konzentrieren und mich zwingen, langsamer zu schießen, das ist im Training
    nie so...
    Und auch den Tip mit Nicht-Zählen ist OK, wobei, klar, wenn ich ne 8 oder schlechter schieße, die brennt sich ein,
    aber aus manchem Durchschnittsband kamen dann plötzlich Ergebnisse in den höheren 90er raus, nur weil ich
    gedacht habe, das Band habe ich zu Beginn schon "versaut" und habe dann ohne Druck 8 gute Schüsse gemacht und
    ein vermeintlicher 8er war dann ne 9...
    Was ich früher häufiger gemacht hatte im Training - leider habe ich den Trainingspartner nicht mehr, der schießt
    allerdings auch viel besser - wir haben z.B. als jeder so seine Schüsse gemacht hatte vereinbart, ein Band zusätzlich
    zu nehmen und: "wer die meisten 10er schiesst - hat gewonnen" gespielt.
    Obwohl ich in der Gesamtleistung auf 40 Schuss locker im Schnitt 8-10 Ringe hinter ihm war, konnte ich doch immer
    mal wieder gewinnen, weil dann ein richtiger Ausreiser nicht so schlimm war - und was viel wichtiger war, man hat
    sich richtig auf den Abzug konzentriert. Der selbe Effekt, wie wenn man beim Preisschießen auf Plattl geht, da fallen
    bei mir häufig auch bessere Ergebnisse, wie wenn ich auf z.B. Manschaft (=Ringe) schieße.

    Also am besten geht es bei mir, mit einem Trainingspartner, der mich motiviert und ich ihn, somit haben wir fast
    immer unsere kleinen "Wettkämpfe" und der Unterschied zum "richtigen" Wettkampf ist nicht mehr ganz so groß.

    Bis auf den Unterschied, dass z.B. bei einem Finale Zuschauer dabei stehen. Da ist mein Gedanke (wenn ich mich dann
    konzentrier...) immer: ...denen zeige ich jetzt, wie man einen Zehner schiesst... manchmal klappts...

    Jedenfalls viel Glück und Gut Schuss

    Hallo,

    erstmal gleich mein Mitgefühl, da wird man so sauer und kann erstmal nichts machen...
    Ich kenne das, ich hatte das selbe in Ebay schon erlebt.
    Allerdings war die Situation etwas anders, der VK hatte große kriminelle Energie und
    hatte zig Auktionen (100 oder mehr) gleichzeitig am fertig werden, alle mit Produkten
    um die 200 Euros (da will dann kein Anwalt was tun und gibt doch ne Menge Kohle zusammen).

    Ich konnte mit riesem Aufwand (ich habe in allen möglichen Foren - sowohl bei Ebay selber
    als in allen möglichen öffentlichen Foren - die Personendaten, die Kontonummer des Empfängers,
    usw. ) zwar viele Betroffene finden, hatte aber fast dann selber ein Problem, da ich gegen
    verschiedene Datenschutzthemen verstoßen hätte.
    Dann war ich bei der Polizei, habe eine Anzeige aufgegeben, die haben mich sogar auf dem
    Laufenden gehalten, aber v.a. aufgrund meiner gesammelten Informationen und ich musste
    dann feststellen, dass dieser Mensch versucht hatte, durch Namenswechsel, Adresswechsel,
    Nichtmelden usw. unterzutauchen.
    Schlussendlich hatte er aber keine Kohle mehr und ausser dessen persönlicher Strafe gab es
    keine Folgen und für mich keine Kompensation mehr.
    Ich hatte dann zuerst versucht, bei der Polizei gegen Ebay loszulegen, da wurde mir aber
    freundlich abgeraten, die hätten wohl eine größere Rechtsabteilung, wie andere Unternehmen
    groß sind... Jedenfalls habe ich mich mit Ebay dennoch unterhalten, da diese ja eigentlich
    sicherstellen müssen, dass deren Plattformen nur von überprüften Personen (Email, Konto,
    Anschrift, usw.) benutzt werden dürfen. Ich hatte damals (da gab es noch kein Paypal usw.)
    etwas Glück und die haben mir 80% der Kosten ersetzt.
    Ach so, und zu den Banken, ich habe sogar einen guten Kumpel bei der Sparkasse, doch trotz
    dessen, konnte er die Überweisung nicht zurücknehmen und er hat sich ans Bankgeheimnis
    gehalten, sprich über den Empfänger konnte/wollte er nichts zusätzlich an Informationen
    rausrücken. Also da erwarte ich mir nicht so viel davon.

    Zum Schluss mein Rat:
    - wende Dich an Egun (Käuferschutz, gibt es irgendwelche Regelungen bei
    derartigen Problemen ? ... )
    - versuche, möglichst die Information weit zu streuen (Facebook ect.),
    evtl. kennt den Kandidat ja jemand näher und durch die negative Publicity könnte
    sich ein Täter evtl. doch noch zum Einlenken bewegen
    - Polizei hast Du ja schon, evtl. bei denen um Rat fragen, was Du tun kannst
    (musst Dich aber auf "gute" Ratschläge alá ...selber schuld... gefasst machen)
    - lerne daraus ! (wenn sich etwas zu gut anhört, müssen die Alarmglocken angehen,
    dann wirklich mit Barzahlung bei Abholung drohen usw. , meine Methode ist, ich
    habe immer einen guten Freund in der Nähe des Artikels und frage, ob sich dieser
    evtl. das Produkt vorab ansehen darf... )
    - mach nichts unüberlegtes ! Ich würde da auf keinen Fall hinfahren und meinen,
    da irgendwas mit Gewalt regeln zu müssen, im Zweifel erwartet Dich da was ganz
    anderes, als Du Dir vorstellst...

    Hallo,

    ich kann zu den Problemen natürlich nichts beitragen, da ich das so von R10 noch nicht weiss.
    Allerdings habe ich am vergangenen Freitag mal 2 verschiedene Dosen Diabolos nebeneinander
    gelegt und abwechselnd R10 eine Serie, dann H&N. (ich habe noch ca. 200 Schuss Reste, die
    wollte ich nicht wegwerfen, aber ich will auch die H&N dann langsam "einführen")
    Am Freitag war ein ganz normaler Schiessabend ohne Mannschaftsdruck des Rundenwettkampfes.

    Jedenfalls kann ich sagen, die R10, die ich verwende, treffen recht genau, wenn ich die H&N
    einlege muss ich das Diopter etwas neu einstellen, ich bin etwas mehr als einen halben Diabolo-
    Durchmesser zu tief. Wenn ich meine, ich bin richtig gut weggekommen am Abzug, kratze ich
    den 10er gerade nicht mehr an. Dies habe ich mit 2 Serien getestet.
    Sobald ich vollst. auf H&N geschwenkt bin, werde ich das Gewehr umstellen und gut is.

    Zu unterschiedlichen Eigenschaften, ich denke, v.a. ist wichtig, dass eine Charge schon mit den
    selben Bedingungen gefertigt wird. Und noch wichtiger ist, dass in einem Gebinde (Dose/Schachtel)
    immer das gleiche Produkt steckt. Sonst wird man ja als Schütze wahnsinnig. Aber ich gehe davon
    aus, dass dies auch die Hersteller wissen und v.a. mit den hochpreisigen Produkten bezahlt man
    ja genau dafür.

    Hallo Ludwig,

    leider kann ich Dir keine Lösung bieten, aber evtl. noch ein Parameter,
    der vielleicht ebenfalls in Betracht gezogen werden sollte...
    Jedenfalls ist es eine interessante Frage.

    Mich würde in diesem Zuge dann interessieren, ob die Kugel sich im
    Flug dreht und sich stabilisiert ?

    Falls die Antwort ja wäre, könnte ich mir gut vorstellen, dass die Kugel (bzw.
    das Diabolo natürlich) sehr stabil fliegt und nicht sonderlich absinkt in der
    ersten Phase.
    Da gibt es doch den "Zaubertrick" mit dem schwebenden Koffer, der innen ein
    rotierendes Schwungrad hat und einen Moment ruhig in der Luft steht, selbst
    wenn man den loslässt.

    Aber ein Spezialist könnte da sicher weiterhelfen, ich bin es leider nicht.

    Hallo Dingo,

    ich glaube Dir schon, auch die Theorie, dass sich die Streuung NICHT aufhebt usw. ich habe ja schon etwas in diesem Zuge gesurft.
    Bisher habe ich übrigens auch die R10 von RWS (auch 4,49), allerdings haben die - obwohl wir schon seit ich denken kann (30 Jahre) immer RWS für unser Schützenheim und tw. auch den Jugend- und Wettkampfschützen gekauft haben - unserem Vorstand eine Absage erteilt, bei der Frage nach einer Spende für unser Gauschiessen in diesem Jahr. Daher werde ich das erste Mal mit H&N schiessen.

    Warum ich so "sorglos" dennoch bei der Munitionswahl bin, schlicht - ich bin zu schlecht... Dieses Jahr im Rundenwettkampf habe ich einen Schnitt von ca. 368, da streut nicht nur die Kugel ... ;( Allerdings habe ich habe ich seit Beginn der Runde keinen einzigen Trainingsschuss abgegeben... :wacko: Zur Zeit bin ich leider etwas zu viel mit anderen Dingen unterwegs.

    Mir ging es einzig darum, dass ich nicht kapiert hatte, was an dem Diabolo für die LUPI unterschiedlich zum Diabolo für LG sein soll, das ist mir jetzt klar.

    Hallo Los Diabolos,

    Dein Name ist Programm ! ;)

    Ich kann Deine Begründung nachvollziehen und nun werde ich erstmal meine alte Munition komplett aufbrauchen und dann vermutlich ein paar Einstellungen machen, damit die Flugkurve wieder passt - natürlich nur, wenn ich nach dem Fabrikatswechsel überhaupt Unterschiede bemerke.
    Aber das ist ja auch von Schützenheim zu Schützenheim bzw. Licht usw. genauso.

    Hallo,
    ich habe die Suche bemüht, aber noch keine gleiche Frage gefunden.

    Daher, ich habe mir Munition H&N im I-Net gekauft, nur auf den Durchmesser
    geachtet, jetzt habe ich festgestellt, dass da Lupi-Highspeed usw. draufsteht.

    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass es für mein LG irrelevant ist - oder ?
    (Walter Alu 300 irgendwas)

    Schönes Wochenende und Gut Schuss...

    Ich schiesse das Walther LG300Alu seit ca. 5 Jahren (hatte es fast neu aber auch gebraucht erworben), ich kann nur positives berichten, obwohl ich davor nur Feinwerkbau hatte.
    Bei uns waren nur Feinwerkbau und Anschütz bis dahin im Verein zu sehen(OK noch ein Hämmerli...) aber ich habe es auch immer wieder mal verliehen, jetzt sind es bestimmt 4...5 Schützen mit Walther.
    Ich bin jetzt kein Top-Schütze und habe das Teil auch über den Sommer 5 Monate komplett im W-Schrank gehabt, aber ich hatte noch nie irgendwelche Probleme bisher gehabt. Und ich schiesse fast nur noch Wettkämpfe und Vereins- und Gaumeisterschaften damit, ca. 2000 Schuss im Jahr, wobei schon 1000 davon im Rundenwettkampf draufgehen.
    (nur damit Du einen Eindruck hast und nicht meinst, ich wäre ein Dauertester)

    Hallo,
    wir veranstalten im nächsten Jahr - als recht kleiner Verein - ein Gauschiessen.
    Zudem haben wir 4 Mannschaften im RWK, in denen so gut wie jeder ein Pressluft-
    Gewehr verwendet.
    Das Problem, wir haben 2 Pressluftflaschen, die immer wieder gefüllt werden müssen,
    allerdings macht das fast immer unser Vorstand und - wenn mal eine Flasche überraschend
    leer wäre, was ja nicht so einfach zu sehen ist - wird der auch noch etwas schräg angemacht
    von manchen Schützen.
    Über den Jahreswechsel werden wir Neu-Wahlen usw. haben, aber danach werde ich versuchen,
    den Kauf eines Kompressors anzuregen.
    Im Vorfeld würde mich aber interessieren,
    a) gibt es nur diesen "Bauer"-Kompressor für ca. 2000 Euro ?
    b) wie lange benötigt ein derartiger Kompressor für die Ladung (sprich, würde es Sinn machen,
    für andere Vereine das Laden mitzuübernhmen, oder benötigt jede Flasche (20l) 1 Std. ?
    c) verlangen andere Vereine Gebühren, beim Luft-Tanken für Schützen oder für Befüllen von
    Flaschen ? (Irgendwie muss ja Strom usw. auch bezahlt werden)
    d) gibt es Vereine, die auch gerade überlegen, ob ein eigener Kompressor Sinn macht und den
    hohen Preis scheuen ? Evtl. kann man ja besser verhandeln, wenn man 3, 5 oder mehrere Stück
    gemeinsam erwirbt (ich bin Einkäufer von Beruf...) ?

    Ich bin für alle Infos, Vorschläge usw. offen...

    Ansonsten wünsche ich allen Schützen und Lesern hier ein Frohes Fest und einen guten Rutsch
    ins Jahr 2011 und immer "Gut Schuss". ;)

    Gruß
    Markus

    Servus zusammen,

    ich hatte - in meinen 10 Jahren als Jugendleiter - immer wieder etwas schwierigere Kids am Stand.
    Das wichtigste dabei, man muss sofort und konsequent handeln, sonst nehmen es die anderen auch
    nicht mehr so genau, insgesamt werden die Leistungen schlechter (weil xy hat ja dauernd rumgelabert...),
    die Stimmung wird auch beeinträchtigt.
    Ich wohne in einem kleinen Dorf, da sprechen sich Dinge etwas rum und der SV ist auch noch etwas
    besonderes. Was ich gemacht habe, als ein Jungschütze mit der Waffe rumgeblödelt hatte, ich habe
    den Jungen vor allen erstmal zusammen gestaucht, dann heimgeschickt. Am nächsten Tag habe ich
    mit dessen Eltern telefoniert und mitgeteilt, dass der Jungschütze erst wieder kommen darf, wenn
    er sich an die Regeln hält.

    Der Effekt war,
    a) der Junior wurde etwas geläutert zum nächsten Training geschickt, wir haben natürlich die
    Entschuldigung freundlich angenommen und er ist bis heute "Gesellschaftsschütze".
    b) die anderen Jugendlichen wurden in dem bestätigt, dass deren Einstellung die richtige war
    c) die Eltern haben gesehen, dass die Kinder auch "erzogen" bzw. in mehreren Bereichen gefördert
    werden, nicht nur in die Mitte schiessen müssen, sondern auch sozial weiterkommen

    Vielleicht hilft also auch ein ganz einfacher (altmodischer) Anschiss mit Elterneinbindung ohne gleich medizinische
    Gutachten anzufordern...
    Kinder in der Pubertät sind nun mal schwierig, suchen aber auch irgendwo Grenzen bei den Kumpels und Erwachsenen.
    Da gleich die Suche nach einer (Mode-)Krankheit zu starten usw. ist zwar legitim, ich finde das aber wenig zielführend.

    Hallo nochmals,

    vielen Dank an Euch für Eure Antworten.
    Es ist auf jeden Fall schon mal hilfreich, wenn man hört, dass es hin und wieder auch woanders
    in der Technik klemmt.
    Das Thema Kabel habe ich auch schon überlegt, da ich ein selbst angefertigtes Null-Modem-Kabel
    ursprünglich verwendet hatte (bin Elektroniker...). Bei der SAM ging es zwar, auch bei selbem PC,
    doch trotz allem habe ich ein neues Kabel erworben - keine Verbesserung.
    Dann hatte ich irgendwann mal gehört, dass es evtl. ein nicht sauber geschriebener serieller Treiber (SW)
    sein könnte, der bei XP das Problem verursachen könnte. Also habe ich einen Wandler USB auf seriell
    erworben, installiert. Das Problem ist unverändert obwohl jetzt quasi ein USB-Gerät (Disag) verwendet
    wird. Das war irgendwie enttäuschend.
    Wie geschrieben, aus einem funktionierenden System mit PC, Kabel und Ringlesemaschine habe ich
    nur die Maschine ersetzt, selbst die SW (Shotsoft win) ist die selbe.
    Ich hatte dann natürlich Disag und Shotsoft kontaktiert, Disag verwies auf SW Shotsoft auf Windows...
    Mein Gefühl sagt mir, es liegt an der Disag, aber ich glaube kaum, dass sich da noch jemand an das
    Thema hinsetzt....
    Zur vorhandenen USB-Schnittstelle an der Disag, meines Wissens wird diese noch nicht von der Maschine
    genutzt und ist nur für "später" vorgesehen...

    Vielleicht kommt hier ja mal ein MA von Disag vorbei....

    Hallo zusammen,

    ich habe heute die Seite hier gefunden und sage bei meinem ersten Thema gerne mal hallo an alle Schützen und Leser hier...

    Ich mache bei uns im Verein häufig die Auswerterei und wir hatten über ca. 12 Jahren eine SAM. Es war eine der ersten überhaupt mit einer ganz niedrigen Seriennummer.

    Diese hat immer treu ihren Dienst getan und wir hatten schon Gauschiessen damit ausgewertet usw. keine Probleme - wurde aber auch immer wieder im Sommer mal zum Service gebracht.

    Da wir im nächsten Jahr wieder ein Gauschiessen ausrichten, hat unser Vereich vor ca. einem Jahr eine fast neue Disag RM4 erworben. Nun haben wir immer das Problem, dass Daten von der Maschine nicht vom PC übernommen wird, sprich, ich lasse ein geschossenes Band durch, bei ca. 10 - 20 % zeigt zwar die Maschine das Ergebnis an, der PC (SW ist Shot Soft Win - Win XP) wartet aber noch. Der PC und Software ist immer noch das selbe, aber zusammen mit der SAM hatten wir diese Thema nicht.

    Jetzt wollte ich mal fragen, hat/hatte jemand das selbe Problem ? (irgend ein Lösungsansatz ?)

    Es ist immer sehr unschön, ich werte ein Plattl das erste Mal aus, sagen wir 13,4 T., bei 2. Durchlauf - weil ja die SW das erste nicht eingelesen hat - kommt ein 16,4 T raus...(nur mal ein Bsp.) . Oder ein etwas unerfahrenerer "Auswerter" übersieht das etwas und gerät komplett durcheinander, wenn es dann noch im Rundenwettkampf passiert - unschön...

    Soweit erstmal, falls Tips o.ä. kommen, super.

    Ansonsten - Gut Schuss...

    Gruß

    Markus