Beiträge von Geronimo

    Es ist richtig, der Ton macht die Musik, aber wenn man das Gefühl hat, dass nichts getan wird oder die Schützen nicht aufgeklärt oder informiert werden, dann kann der Ton schon rauer werden.

    Ja, wenn allerdings dann Sportschützen mit jahrzehntelanger Erfahrung als Schütze und auch als Trainer massiv dafür angegangen werden, dass sie eine andere Meinung als man selbst vertreten, nicht alles nur schwarz sehen und nicht aufgegeben haben, sondern täglich immer und immer wieder ihr bestes geben, dann hört der Spaß auf!

    Das sportliche Schießen hingegen gehört nicht dazu, da es Kind-/Jugendgerechte Ausrüstung gibt. Man könnte hier sogar sagen, dass durch die Anhebung des Mindestalters, die Autonomie des Sports eingeschränkt wurde, ohne Grund. Denn durch die Anhebung des Mindestalters wird die innere Sicherheit nicht erhöht. Druckluftschießende Jugendliche/Kinder sind in keiner weise Deliktrelevant.

    Das bezweifelt doch niemand. Kannst du dir vorstellen wie ermüdend es ist, wenn ständig jemand daherkommt, das gerade erst entdeckt hat, und mal wieder meint, nur weil sich hier gerade niemand drüber auslässt, dass sich die anderen Schützen dessen nicht bewusst sind, ja, wir finden eine solche Altersgrenze sinnlos, aber wir jammern nicht lediglich, sondern machen das beste daraus und zeigen, dass Schießsport für Kinder ab und unter zehn Jahren gut geeignet ist.

    [...] ich spreche davon, dass sich schon viel zu viele mit der jetzigen Situation abgefunden haben und nicht bereit sind, ihre Verbänden die Meinung zu geigen. Ich bin der festen Überzeugung, wenn die Landesverbände und Vereine sich auf die Hinterfüße gestellt hätten und alle geschlossen aufgetreten wären, wären einige der Verschärfungen, incl. der Anhebung des Mindestalters nicht durchgesetzt worden. Aber die Verbände, allen voran der große DSB, wünscht nicht, dass seine Mitglieder den Mund aufmachen.

    Nach allem was ich bisher dazu gehört habe war bereits die heutige Altersgrenze ein ziemlich hart erarbeiteter Kompromiss, ich finde das sollte man auch mal würdigen und nicht ständig nur stumpf herumjammern.

    Und genau das meine ich. Anders Denkende werden nicht akzeptiert.

    Nein, und ich bitte dich solche Behauptungen zu unterlassen, es kam weniger darauf an was gesagt wurde, sondern wie es gesagt wurde, denn das damals war geeignet das Ansehen der jeweiligen Disiplinen und des gesamten Schießsports nachhaltig zu beschädigen, und zwar nicht nur in den Augen der Öffentlichkeit, sondern auch der eigenen Sportkameraden.

    Hier stimme ich Dir zu! Es fehlt schlicht und ergreifend an eine Gegenpräsenz in den Medien und im TV. Und genau hier haben die Verbände allesamt gepennt.

    Die durchaus stark ausbaufähige Öffentlichkeitsartbeit der einzelnen Schießsportverbände (der DSB ist ja da noch der Einäugige unter den Blinden) ist nicht das Thema. Wir haben uns damals bei der Weltmeisterschaft in Deutschland schon ausführlich drüber unterhalten.

    Die Frage ist doch, wer sich wie ein Arschloch aufführt. Derjenige, der energisch versucht andere über die Gefahren aufklärt, oder derjenige, der bereit ist andere Sportschützen über die Klinge springen zu lassen, nur um eine andere, eher würdige Disziplin voran zu treiben.

    Nein, das war absolut keine Frage, ein solches Verhalten konnten wir einfach nicht tolerieren.

    Aber das passt nicht in das Weltbild der heilen Schützenwelt hinein, also wird es nicht akzeptiert.

    Du sprichst hier größtenteils mit Menschen die nicht jammern sondern anpacken. Die ständigen Beteuerungen wie schlecht doch alles sei und immer neuen bzw. alten Verschwörungstheorien bringen doch niemanden weiter.

    Dieser Konfilkt wird durch beide Parteien konstant am leben gehalten. Die Druckluftschützen schieben die Situation auf die Feuerwaffenschützen und umgekehrt. Eine Annäherung, scheint nicht möglich zu sein. Es wird ständig mit Polemik neues Öl ins Feuer gegossen. Der Konflikt so aufrecht erhalten, bis einer etwas sagt, dass der andere gegen ihn verwenden kann, um ihn eine reinzuwürgen.

    Oder vielleicht nur von einzelnen Personen? Ich habe von diesen „Lagern“ zum ersten Mal etwas mitbekommen, als in der Anfangszeit der Meisterschützen eine Gruppe vermeintlicher GK-Schützen hier eingefallen ist und sich wie die allerletzten Arschlöcher aufgeführt hat. Ja, mit sowas hatte ich nicht gerechnet und mein erster Einduck von GK-Schützen war entsprechend sehr negativ, dass diese einzelnen „Choleriker“ nicht repräsentativ für den GK-Bereich oder Schützen überhaupt sind, erkannte ich allerdings schnell, da sich einige GK-Schützen meldeten und meinten in diesen Forennutzern „getarnte“ Schießsportgegner zu erkennen, schade, dass viele GK-Schützen es - warum auch immer - vorziehen zu schweigen, anstatt sich öffentlich gegen herumpöbelnde Schreihälse auszusprechen.

    Es sind diese Aussagen, die bei den Lesern hängen bleiben und von der Allgemeinheit als eine Lösung aller Probleme aufgenommen wird. Da interessiert es keinen, dass ggf. ein Absatz später oder eine Woche später eine Zusatz kommt, der im Ursprung nicht mit zitiert wurde. Due schreibst da doch selber, dass damit Wettkämpfe bestritten werden können. Das es auch Kinder unter 12 Jahren gemünzt ist, interessiert keinen. Und genau da liegt das Problem.

    Nur weil etwas falsch verstanden werden könnte, kann das doch nicht als Konsequenz heißen gar nicht mehr zu kommunizieren, ja, man kann damit Schießsport betreiben und nicht nur Schießsport simulieren, aber jede Disziplin hat ihre eigenen Anforderungen bzw. Herausforderungen und ist durch keine andere Disziplin ersetzbar!

    Es wird von vielen, mehr als einem lieb sein kann, als Ersatz für die klassischen Diszipline gesehen, von Außen wie auch aus den Reihen der Schützenvereine.

    Ok, nehmen wir das mal einfach als gegeben, ich denke für jeden Schützen sollte es doch ein leichtes sein, darzustellen, welche Besonderheiten seine Disziplin aufweist, Lichtpunktschießen ist außerdem keine Schützenerfindung, sondern ein Nebeneffekt längst bekannter Möglichkeiten (Spielkonsolen, Laserdome, ...), wir können die neuen Möglichkeiten nutzen oder nicht, das ändert aber absolut nichts an ihrer Existenz. Ich hätte übrigens auch nichts dagegen wenn Erwachsene auf diese Weise unsere spannende Sportart kennenlernen.

    Fakt ist, die zur Zeit auf den Markt angebotenen Teile können einen modernen LG oder einer LP oder gar einer Armbrust bei weiten nicht das Wasser reichen in Sachen Präzision. Deshalb wird ja ein SCATT auch als Zielweganalysesystem angeboten und ist deshalb für reguläre Wettkämpfe auch gar nicht erst zulässig. Die Trefferlage wird nicht gemessen, sie wird berechnet, also quasi vorhergesagt. Wie schon gesagt, keins der zur Zeit am Markt angebotenen Produkte erreicht auch nur annähernd eine Genauigkeit, ich wiederhole, Genauigkeit, von 0,25mm, welche minimal nötig, wenn auch immer noch nicht hinreichend für eine Zentelwertung LG ist.

    Lichtpunktsysteme und Analysesysteme sind verwandt aber technisch doch grundverschieden, bei einem Lichtgewehr / einer Lichtpistole trifft ein feiner Laserstrahl auf die Zielscheibe und wird dort erfasst, klar, die Genauigkeit ist nicht mit der eines Luftgewehrs / einer Luftpistole vergleichbar, aber du wirst ja auch Luftgewehr und Kleinkaliber kaum vorwerfen keine vergleichbaren Ergebnisse hervorzubringen, oder? Bei einem Analysesystem wie Scatt, SAM-Trainer, etc. wird überhaupt nichts ausgesendet, zumindest auf der Waffenseite, es handelt sich lediglich um optische Sensoren die die relative Bewegung zur jeweiligen Zielscheibe aufzeichen, die angezeigte Schusspositon ist ausschließlich vom notwendigen Abgleich zwischen der Aufzeichung und dem vermuteten oder tatsächlichen Schussbild abhängig.

    Es spielt aber auch gar keine Rolle, weil die komplexen Vorgänge beim Schuss niemals so wirklichkeitsgetreu simuliert werden können, ohne mit Zufallskomponenten zu arbeiten, also Komponenten, welche das Ergebnis mehr oder weniger zufällig beeinflussen. Will man so etwas wirklich? Dann kann man auch gleich eine Playstation nehmen. Ist billiger und auch vielseitiger.

    Das größte Zufallselement ist erfahrungsgemäß der jeweilige Sportschütze, die grundlegende Konzentrationsfähigkeit und Körperbeherrschung (bzw. gerade deren Kombination) können Kinder mit dem Lichtgewehr jedenfalls gut trainieren, sie müssen nicht abwarten bis sie 10 bzw. 12 Jahre alt sind, sondern können loslegen und ggf. auch bereits erste Wettkämpfe und Meisterschaften bestreiten.

    Aber auch das ist alles nicht entscheidend. Wer leuchten möchte, soll das gerne tun. Das wirkliche Problem dabei ist einzig und allein die nicht mehr zu leugnende Tatsache, dass diese Technologie als Legitimation für weitere Verbote verwendet wird und dass es Schützen gibt, welche das Problem auch noch dadurch weiter vergrößern, indem sie dieses Zeug auf dem Sibertablett quasi als Lösung anpreisen und versuchen, es auch noch mit aller Macht in den Vereinen zu etablieren. Und ja, die Diskussion darüber hat inzwischen auch etwas verlogenes an sich. Wie vieles in unserer Gesellschaft und auch im Schützenwesen.

    Sicher, der eine oder andere versucht Lichtpunkt als Alternative zu anderen Disziplinen vorzustellen, aber ist dann nicht auch Luftgewehr eine Gefahr für Kleinkaliber und Kleinkaliber eine Gefahr für Großkaliber und würden Waffengegner nicht gerade Lichtpunkt klar ablehnen, das - ab jetzt wird's polemisch - die erreichten Altersgrenzen dreist umgeht, unschuldige Kinder an gefährliche Mordwaffen gewöhnt, etc.?

    Deine Aussagen dazu kann man hier alle noch nachlesen und wenigstens eine war auch dabei, die etwas weniger windelweich als sonst von Dir leider üblich formuliert war.

    Quelle?

    Ich find's eigentlich nicht schlecht, dass man auch als Vereinsübungsleiter regelmäßige Fortbildungen benötigt, denn so bleibt man auf dem aktuellen Stand und kann das erworbene Wissen vertiefen und erweitern. Das wäre eigentlich für die Schießleiter (Schieß- und Standaufsicht) ebenfalls sehr sinnvoll.

    Es findet hier ein Krieg zwischen der Druckluft und der Feuerwaffenfraktion statt und spiegelt, aus meiner Sicht, genau das Problem wieder, das wir gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik haben. Generelle Uneinigkeit und die schiere Unfähigkeit die gegenseitigen Parteien zu akzeptieren. Das gilt für die Duckluftfraktion, aus deren Ecken fast immer diese Kommentare zu kommen scheinen, in denen Feuerwaffen nicht zum Sport gehören, etc., genauso wie die Feuerwaffenfraktion, die genau das der Druckluftfraktion zum Vorwurf macht. Die Gemüter schaukeln sich hoch und die ganze Diskussion ist für die Füße.

    Lies bitte noch einmal nach, denn diesen Konflikt zwischen Disziplinen, den du meinst zu erkennen, den versuchen einige frustrierte Diskussionsteilnehmer leider immer und immer wieder - erfolglos (!) - anderen Sportschützen einzureden.

    Was spielt es denn da noch für eine Rolle, ob es auch hier im Forum zugegeben wird oder nicht. Diese ganze Diskussion ist schon lange ziemlich verlogen, mit Verlaub. Und Du selbst hast doch hier auch schon gesagt, dass Du dir auch so eine Zukunft vorstellen kannst. Der Herr Kremer z. Bsp. preist 'seine Idee' ganz klar als gefahrlosen Ersatz an, als die Zukunft, nicht als Ergänzung. Und ich weiß auch von Funktionären, die diese Technologie als Ersatz für das Schießen ansehen und sich deren Etablierung auch wünschen, sozusagen, um wieder 'sauberen' Sport zu bekommen.

    Schubladendenken? Was mich betrifft eine klare Lüge.

    Hm, also manchmal überrascht es mich schon was es manchmal für offene Punkte gibt mit denen sich entweder noch niemand befasst hat oder zumindest niemand etwas genaues weiß. Interessant finde ich auch, dass man bei einer Scheibenzuganlage sogar den Scheibenhalter, der ja quasi Bestandteil der Scheibenzuganlage ist, durch einen eigenen austauschen darf, aber bei einer elektronischen Schießanlage - also scheibenlosen Systemen - das alles so hinnehmen muss wie es sich darstellt, also wenn das Ding nicht richtig wertet, dann muss man sein Gewehr so lange verstellen bis die Treffer zwar falsch aber mittig angezeigt werden, wenn der Kontrast viel zu stark ist, dann kann man oft noch nicht mal eben das Licht etwas zurückdrehen. Du kannst ja noch nicht mal einen Kontrollstreifen verlangen, mit dessen Hilfe bspw. der RWK-Leiter die Richtigkeit des ermittelten Ergebnisses überprüfen könnte, misst man da nicht mit zweierlei Maß?

    Hallo Thomas,

    also ich hab's gerade mal mit Internet Explorer, Firefox und Chrome ausprobiert, die Links rechts oben sind immer super klein, da musst du wohl noch einmal ran. Auf der Seite Vorstand spielt dir die Formatierung auch einen Streich, da werden die Namen einmal oberhalb und einmal rechts davon, allerdings auf Höhe des Bildes der vorherigen Person dargestellt, aber das sind ja nur Kleinigkeiten. Macht wirklich Spaß sich durchzuklicken, nur habe ich nicht gefunden was es mit dem Apfel im Logo auf sich hat, gerade solche „Eigenheiten“ interessieren mich besonders.

    Beste Grüße

    Gerhard

    Eine solche Ausbildung gibt's bei uns nicht, ich habe die Ausbildung zum Schießleiter, Vereinsübungsleiter und Lizenzierten Jugendleiter, würde ich meine Lizenz verfallen lassen, bliebe mir nur die Schießleiterausbildung, das heißt ich dürfte noch Schieß- und Standaufsichten übernehmen, aber kein Jugendtraining mehr leiten oder Kinder und ggf. auch Jugendliche (disziplinabhängig) bei Wettkämpfen betreuen.

    Wenn die Lizenz abgelaufen ist, ist das Wissen dann auch weg???? Eigentlich nicht, nur die Möglichkeit mit der Lizenz als Schütze auch seine Aufwendungen ersetzt zu kriegen was eh selten ist.

    Du hast dann halt keinen Nachweis. Probleme könnte es gerade im Jugendbereich geben, wenn du beispielsweise deine Eignung zur Obhut von Kindern und Jugendlichen nachweisen musst, um beispielsweise eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen oder Kinder und Jugendliche bei Training und Wettkämpfen zu betreuen.

    Du musst halt - mit welcher Ausbildung auch immer - die Eignung zur Obhut von Kindern und Jugendlichen erwerben. Bei uns geschieht das mit der Vereinsübungsleiterausbildung. Die weiteren Ausbildungen zum Lizenzierten Jugendleiter mit Schwerpunkt auf die Jugendarbeit und C-Trainer mit Schwerpunkt auf die Trainingsarbeit setzen sie wohl voraus.

    Der böse Wolf? Der böse Verein? Der böse Verband? Vereine sind lebendige Zusammenschlüsse vieler begeisterter Sportschützen und die haben zum Großteil auch Kinder mit denen sie gemeinsam Sport treiben möchten. Das ist doch gerade das tolle am Schießsport, wo kann sonst ein 10-jähriger mit seinem 60-jährigen Opa in einer Mannschaft starten und ihn ggf. sogar übertreffen? Ein echter Familiensport! Lichtgewehre sind Einstiegshilfe und Werbemaßnahme.

    Also das klingt nach Leichtsinnigkeit. Beim Befüllen der Kartusche hat sich in „Flugrichtung“ der Kartusche generell niemand aufzuhalten, klar, die Kartusche kann ggf. noch abprallen, aber dann hat sie schon einiges an Schwung verloren. Außerdem sollte doch nun wirklich jeder Schütze wissen, dass man die Kartusche nicht in einem Schwung rausdreht, sondern erst einmal ein Stückchen und abwartet was passiert. Das „aggressive“ Zischen ist eigentlich nicht überhörbar.