Dann passt Dein Griff nicht. Er fühlt sich gut an, aber im Anschlag passt er nicht. Du musst aktiv gegensteuern,... das muss weg.....
Das gegen halten funktioniert nicht gleichmäßig genug bei uns Hobby schützen.
Dann passt Dein Griff nicht. Er fühlt sich gut an, aber im Anschlag passt er nicht. Du musst aktiv gegensteuern,... das muss weg.....
Das gegen halten funktioniert nicht gleichmäßig genug bei uns Hobby schützen.
Das Krampfhafte Muskelzittern lässt nach wenn man mit weniger Kraft halten muss. Keine Krämpfe nach halber Distanz, keine Schmerzen in den Handflächen. Der Abzug bleibt doch völlig unbetroffen. Dass der schwerer oder leichter geht ist reines persönliches Empfinden. Mechanisch bleiben 1000 g 1000 g,.....aber,...sie sind besser zu kontrollieren. Das machts dann.
Seitdem ich alle sechs 30g-Wolfram-Gewichte in die dafür vorgesehenen Schächte gesteckt habe, hat sich das Zittern etwas gelegt. Dies lässt sich auch am Schussbild erkennen. Ich habe aber den Eindruck, sobald man "hier" etwas verändert muss "dort" bzw. irgendwo anders wieder nachkorrigiert werden.
Dann passt Dein Griff nicht. Er fühlt sich gut an, aber im Anschlag passt er nicht. Du musst aktiv gegensteuern,... das muss weg.....
Das gegen halten funktioniert nicht gleichmäßig genug bei uns Hobby schützen.
Am Griff etwas ändern werde ich lassen. Ist mir zu hoch.
Mir liegt ein zweiter Original-Griff vor. Habe ihn letztes Jahr vor der Griffmodellierung gekauft (Du erinnerst Dich, habe es hier im Forum dokumentiert). Mal schauen. Vielleicht greife ich auf ihn zurück.
Mit weisser Scheibe meinst Du die Präzischeibe mit Halteraum ca. zwei Ringe unter dem Fleck?
Mit weißer Scheibe meine ich eine Scheibe komplett ohne Spiegel, zB die Rückseite einer normalen Scheibe.
Ich frage deshalb, weil man erstmal checken sollte, ob es nun am Setup oder an der Schießtechnik liegt. Ohne Zielbild kann man sich besser (teils unbewusst) auf seine Schießtechnik konzentrieren. Bei anderen, aber auch an mir selber ist aufgefallen, dass Fehler, wo man sofort an den Griff, Züngelposition, Griffwinkel etc dachte, beim Schießen auf die weiße Scheibe verschwunden waren.
Mit weißer Scheibe meine ich eine Scheibe komplett ohne Spiegel, zB die Rückseite einer normalen Scheibe.
Ach so. Ich nenne es weisse Wand. Ja, auf weisser Wand ist der Abzug einwandfrei. Gehört zu meinem fast täglichen Training.
. . . ist aufgefallen, dass Fehler, wo man sofort an den Griff, Züngelposition, Griffwinkel etc dachte, beim Schießen auf die weiße Scheibe verschwunden waren.
Sobald ich mich im Halteraum zwei Ringe unter dem Fleck befinde, fängt es an. Man sieht jede kleine Regung zwischen Fleck und weissem Hintergrund.
Da verkrampft die hand unbewusst und der Kopf versucht es besser zu machen ......Die Halte und Korrektionskraft verstärkt sich unbewusst somit die gesamte Balance des Systems Hand Waffe. Wenn noch der letzte Rest Griff Kräfteneutral korrigiert ist sollte der Effekt nachlassen.
Versuche mal die Waffe mit verschiedenen Kraftstufen zu halten und beobachte ob das Korn wandert. Dann das gleiche noch mal mit jedem einzelnen Finger. Auch einzelne Finger bewirken mal ne Kornverschiebung.
Da verkrampft die hand unbewusst und der Kopf versucht es besser zu machen ......Die Halte und Korrektionskraft verstärkt sich unbewusst somit die gesamte Balance des Systems Hand Waffe. Wenn noch der letzte Rest Griff Kräfteneutral korrigiert ist sollte der Effekt nachlassen.
Versuche mal die Waffe mit verschiedenen Kraftstufen zu halten und beobachte ob das Korn wandert. Dann das gleiche noch mal mit jedem einzelnen Finger. Auch einzelne Finger bewirken mal ne Kornverschiebung.
Mein Griff ist, wie mir scheint, "zermodelliert". Ein Versuch mit dem zweiten, unbearbeiteten Original-Griff lässt die oben genannten Seltsamkeiten (zurzeit) weniger erkennen. Das heutige und allerletzte Training erfolgt mit dem unbearbeiteten Original-Griff. Das Thema Handgriff ist mir einfach zu kompliziert.
Mit weißer Scheibe meine ich eine Scheibe komplett ohne Spiegel, zB die Rückseite einer normalen Scheibe.
Ich verstehe erst jetzt, was Du meintest. Ich dachte an das Trianing zu Hause, wo auch das Trockenschiessen auf die weisse Wand zum Training gehört.
Auf die Rückseite einer Zielscheibe geschossen habe ich wenige Male innerhalb der ersten eineinhalb Jahre seit Beginn Frühjahr 2017. Nur habe ich damals den Sinn und Zweck nicht ganz verstanden. Ich werde dies nach Möglichkeit noch vor dem Saisonende diesen Monats versuchen durchzuführen.
Aus Interesse, wie ist das eigentlich beim Schießen auf die weiße Scheibe? Tritt das Problem dort mit der gleichen Schwere auf?
Ich hatte mal auf nem Leergang gehört, dass das Schießen auf die weiße Scheibe gar nicht mehr so trainiert wird weil der Schütze schlauer ist und nach dem ersten Einschuss eh wieder das Zielen auf diesen anfängt.
Ich hatte mal auf nem Leergang gehört, dass das Schießen auf die weiße Scheibe gar nicht mehr so trainiert wird
Na ja, "alte Schule" vermutlich. Schlecht kann diese Methode, die mir einst vom Präsidenten empfohlen wurde, nicht sein. Schliesslich hatte er es bis ins CH-Nationalkader geschafft. Er ist um die 75 Jahre alt, aber fit wie ein Turnschuh. Er packt überall selbst mit an, wenn es etwas zu tun gibt. Ich habe vor diesem Schützenkameraden alle Hochachtung.
Na ja, "alte Schule" vermutlich. Schlecht kann diese Methode, die mir einst vom Präsidenten empfohlen wurde, nicht sein. Schliesslich hatte er es bis ins CH-Nationalkader geschafft.
Schlecht sicherlich nicht, aber halt überarbeitet. Warum nicht gleich nach aktueller Trainingslehre arbeiten.
Schlecht sicherlich nicht, aber halt überarbeitet. Warum nicht gleich nach aktueller Trainingslehre arbeiten.
Wie sieht dann der Ersatz nach aktueller Trainingslehre aus?
Macht die Tatsache, dass einige Spezialisten einen vermeintlich leichteren Weg finden eine Übung gleich ungeeignet?
Warum nicht gleich nach aktueller Trainingslehre arbeiten.
Dann bitte her damit. ![]()
Mir reicht die Begründung, dass der eigentliche Sinn der weißen Scheibe sofort nach dem ersten Schuss diese Übung hinfällig macht (wenn man auf Papierscheiben schießt), weil danach sofort gezielt wird. Uns wurden die Balkenscheiben als sinnvoller dargestellt, oder unterschiedlich große ausgestanzte Kreise. Was soll die weiße Scheibe mit Schussloch auf das man nicht zielt (oder sich vorgaukelt nicht zu zielen) denn anderes bewirken als der Schuss auf ne normale Scheibe wo man nicht in die Mitte zielt.
Mir reicht die Begründung, dass der eigentliche Sinn der weißen Scheibe sofort nach dem ersten Schuss diese Übung hinfällig macht (wenn man auf Papierscheiben schießt), weil danach sofort gezielt wird. Uns wurden die Balkenscheiben als sinnvoller dargestellt, oder unterschiedlich große ausgestanzte Kreise. Was soll die weiße Scheibe mit Schussloch auf das man nicht zielt (oder sich vorgaukelt nicht zu zielen) denn anderes bewirken als der Schuss auf ne normale Scheibe wo man nicht in die Mitte zielt.
Ich bin ein klarer Verfechter der weissen Scheibe! Wenn ich den Druckverlauf trainiere, muss die Konzentration beim Abzugsfinger und keinesfalls beim Visieren sein. Ich beurteile und protokolliere dann nur den Druckverlauf und nicht das Schussbild. Wer dann immer noch zielt, verfehlt die Zielsetzung der Übung. Der Druckverlauf lässt sich sehr gut auch im Dunkeln trainieren. Da hat keiner Probleme mit dem Zielen. ![]()
Ich stimme Dir ja zu, aber eine weiße Scheibe ist nur vor dem ersten Schuss weiß
letzterer Link ist sogar von der Idee her besser, eine schwarze Scheibe bleibt in der Regel Schwarz oder die Treffer fallen nicht so auf.
Ich hatte mal auf nem Leergang gehört, dass das Schießen auf die weiße Scheibe gar nicht mehr so trainiert wird weil der Schütze schlauer ist und nach dem ersten Einschuss eh wieder das Zielen auf diesen anfängt.
So ein richtiger Fan der "weißen Scheibe" bin ich auch nicht. Die Begründung hast du im Prinzip schon geliefert. Ich selber benutze bzw missbrauche die weiße Scheibe für folgende Fälle:
1. um zu testen ob ein Fehler vom Setup oder von der Schießtechnik provoziert wird
2. um bei geringer Trainingsdauer Kondition aufzubauen. IdR ist der Schussablauf wesentlich sauberer. Sprich ich muss weniger absetzen und kann in kurzer Zeit viele Schüsse machen.
Wenn ich den Druckverlauf trainiere, muss die Konzentration beim Abzugsfinger und keinesfalls beim Visieren sein.
Die Konzentration muss beim Druckverlauf UND beim Visieren liegen. MMn sollte man möglichst nahe am tatsächlichen Zielbild trainieren.
@ryma: Folgende Denkanstöße kann ich dir nach meinem heutige Training liefern:
1. geschlossener bzw. offener Stand: Mir ist aufgefallen, dass bei einem fast 180° Winkel zwischen Oberkörper und Schussarm dazu führt, dass ich im Moment der höchsten Konzentration (also kurz vorm Schuss) Spannung im Oberkörper abbauen, indem ich den Arm nach links wandern lasse. Ist der Winkel kleiner ca.160° ist mein Oberkörper entspannter und stabiler.
2. Waffe ist um die Laufseele leicht nach links gekippt. Aufgrund der Schwerkraft wird das Korn dann langsam nach links-unten gezogen.
Ich habe heute erst mal die seitlichen Lichthöfe verkleinert um eine Kornverschiebung schneller zu bemerken. Dann zwinge ich mich zu mehr Fehlerhygiene, sprich, sofortiges Absetzen.
@ryma: Folgende Denkanstöße kann ich dir nach meinem heutige Training liefern:
1. geschlossener bzw. offener Stand: Mir ist aufgefallen, dass bei einem fast 180° Winkel zwischen Oberkörper und Schussarm dazu führt, dass ich im Moment der höchsten Konzentration (also kurz vorm Schuss) Spannung im Oberkörper abbauen, indem ich den Arm nach links wandern lasse. Ist der Winkel kleiner ca.160° ist mein Oberkörper entspannter und stabiler.
2. Waffe ist um die Laufseele leicht nach links gekippt. Aufgrund der Schwerkraft wird das Korn dann langsam nach links-unten gezogen.
Ich habe heute erst mal die seitlichen Lichthöfe verkleinert um eine Kornverschiebung schneller zu bemerken. Dann zwinge ich mich zu mehr Fehlerhygiene, sprich, sofortiges Absetzen.
Vielen Dank dafür, dass Du Dich meiner derart annimmst. Mit Pos. 1 und 2 kann ich leider nichts anfangen, weil ich's schlicht nicht verstehe, was gemeint ist.
Die seitlichen Lichthöfe habe ich bereits aufs absolute Minimum reduziert. Dennoch hat's heute nur zu einem hundslausigen Training gereicht. Im nachfolgenden Link habe ich darüber und die Griffmodellierung berichtet:
Ich hatte mal auf nem Leergang gehört, dass das Schießen auf die weiße Scheibe gar nicht mehr so trainiert wird weil der Schütze schlauer ist und nach dem ersten Einschuss eh wieder das Zielen auf diesen anfängt.
Kannst Du den Urheber dieser Aussage benennen? Meine Erfahrungen gehen in eine andere Richtung. Ich habe noch keinen Trainer kennengelernt, der so eine Aussage getätigt hat. Ich habe an andere Stelle die Möglichkeiten mit der weißen Scheibe bei Pistole schon mal ausgeführt: Trainingstagebuch eines Komplettanfängers
Die Konzentration muss beim Druckverlauf UND beim Visieren liegen. MMn sollte man möglichst nahe am tatsächlichen Zielbild trainieren.
Meines Erachtens nach ist das kaum zu leisten. Sich auf zwei Technikelemente zu konzentrieren, halte ich für sehr schwierig und ist nach meiner Einschätzung auch nicht nötig. Der Druckverlauf lässt sich sehr gut automatisieren und braucht dann keine hohe Konzentrationsleistung. Ich spreche in dem Zusammenhang lieber von Aufmerksamkeit. Die ist nur schlecht teilbar. Ich vermittle immer, dass ein sehr hoher Anteil von ca. 90% der Aufmerksamkeit für das Zielen aufgewendet werden sollte. Der Rest steht z.B. für den Druckverlauf zur Verfügung. Den Druckverlauf versuche ich meinen Sportlern als eine Art Hintergrundprozess zur vermitteln, der weitestgehend automatisch stattfindet. Manche sprechen vom "unbewusstem" Auslösen. Mir gefällt der Begriff aber nicht. Er erweckt den Eindruck als sei man an dem Auslöseprozess nicht willentlich beteiligt.
Wenn ein erheblicher Teil der Konzentration/Aufmerksamkeit auf den Druckverlauf verwendet werden muss, steigt nach meiner bisherigen Erfahrung die Zielfehlerquote. Ich denke, dass ist die Konsequenz daraus, dass sich Zielen nicht oder nur unzureichend automatisieren lässt. Die visuelle Differenzierungsfähigkeit ist dabei nicht alleine entscheidend. Der Sportler muss auch die richtigen Konsequenzen aus den wahrgenommenen Informationen ableiten und umsetzen. Das geht nach meiner Erfahrung nur mit einem hohen Maß an Aufmerksamkeit auf diese Vorgänge. Die Bereitschaft von Schützen Zielfehler zu akzeptieren ist eine echte Seuche. Die meisten Schützen mit denen ich arbeite, verschenken ihre Ringe eher selten beim mangelhaften Druckverlauf, sondern oft beim Zielen.
Das Training auf das tatsächliche Zielbild zu beschränken, halte ich für keine gute Idee. Variationstraining wäre hier ein Stichwort. Unterschiedliche visuelle Anforderungen beim Training des Technikelements Zielen, halte ich im Rahmen des Techniktrainings für sinnvoll. Das können z.B. andere Scheiben mit unterschiedlichen z.B. nicht runden Scheibenspiegeln sein. Am Markt gibt es Dreieck- oder Viereckscheiben oder Scheiben mit rundem Spiegel, aber anderer Farbe.
Lanfear: Das hat doch Hand und Fuss!