Verwendet Ihr schwere oder leichte Diabolos bei der Luftpistole?

  • Ich hatte das im Beitrag tatsächlich als Frage gemeint, so bin ich auch nicht sicher ob ein Hochschlagen der Waffe mit schweren Dias tatsächlich stärker ist. Überdies weiß ich nicht, ob ich das Hochschlagen der Waffe, bzw den Unterschied zwischen dem Hochschlagen bei Nutzung schwerer und leichter Dias wirklich unterscheiden könnte. In entsprechender Meßstation sicherlich (vielleicht hat HdR da eine Ahnung, oder wer auch immer).

    Liebe Grüße,

    Chugen


    Feinwerkbau P8X

    Pardini SP Rim Fire .22lr

    Manurhin MR22 match

    Manurhin MR38 match

  • Also - schaut man sich mal die physikalischen Parameter an, dürfte sich die Waffenreaktion nicht merklich ändern, sofern die Waffe nicht auf die Geschwindigkeit des leichten Geschosses hochgedreht wird.


    Schießt man aber eh schon vorletzte Rille mit 0,45 und legt das gleiche Tempo mit dem schweren Becher an, könnte ich mir vorstellen, dass der Kompensator nicht mehr genug Leistung hat. Gerade bei einer eh schon sehr lebhaften Waffe wie der P8x. Ich hab auch gehört (man möge mich korrigieren wenn ich falsch liege) das die Kompensator Einstellung bei de Feinwerk ein Buch mit 7 Siegeln sein soll - also nicht hinsichtlich Durchführung, sondern hinsichtlich Ergebnis.

  • ich glaube das ist alles sehr theoretisch

    Das sehe ich genauso, bin aber nicht berechtigt das glaubhaft rüberzubringen.


    Die Dauer sich im übrigen ja auch korrigieren lassen würde.

    Einfach etwas mehr Druck geben und ein schwereres Diabolo ist so schnell wie ein leichtes.

    Was sich dabei alles verändert, wenn es das tut ist natürlich zu beobachten.

    Ein Schussbild kann sich verändern bei mehr oder weniger Druck / Geschwindigkeit, das Sprungverhalten der Waffe auch......

    In Sachen kürzere Schußentwicklungszeit hat sich ja einiges getan, der E-Abzug war m.W. die letzte Stufe.

    Andererseits hat man aber bei den Feuerwaffen mit dem Verzicht auf eine Weiterentwicklung der elektronischen Zündung auf eine deutliche Verkürzung verzichtet.


    Im Lauf, also bei Druck und Gewicht des Diabolos ist nicht viel Spielraum zur Verkürzung der Durchlaufzeit vorhanden,

    Leichteres Dia= geringeres losbrechmoment=schnellere Schussentwicklung?

    das Losbrechmoment könnte durch geeignete Maßnahmen (Schmierung?) minimiert werden.

    Aber auch bei den GK Waffen mit größeren Möglichkeiten die Duchlaufzeit zu verkürzen geht kaum ein Schütze dann zu schnelleren Magnumladungen über.


    Schon richtig, das geht aber von der gleichen Geschwindigkeit aus, ich vermute die Fragesteller meinen aber eine optimale Einstellung.

  • Das kenne ich genau andersherum:

    mit leichteren Diabolos habe ich aus meiner LP300 einen geringeren Hochschlag.

    Kann ich bestätigen,

    Ich habe bei meiner EVO 10E die V0 auf Dias mit 0.45g angepasst und schieße jetzt mit 155 ms mit deutlich ruhigerer Pistole ( weniger Hochschlag,und als Bonus auch noch etwa 20 -30 Schuss mehr pro Kartusche)

  • Ultrahorst Ich wage diese starke Abweichung zu bezweifeln. Ich habe gerade keine Zeit es zu berechnen, aber bei einer Fluggeschwindigkeit von 160 m/s und einer Flugdauer von 0,0625 s kann ich mir bei einem leichten Luftzug keine Abweichung von 10 mm vorstellen.

    Es sind ja auch keine 10mm, sondern 1-2 Ringe!

  • Ich habe angenfangen mit RWS R10 Match, die leichten für die LP,

    dann H+N probiert, Premium Version von Buinger und

    verwende aktuell JSB MIDDLE WEIGHT 0,520 gr


    Die funktionieren gut mit meiner P8X.

    Ich spüre kein Hochschlagen meiner Waffe.


    Spürt ihr das oder messt ihr das?

    Linksschütze

    P8X

    FWB 800 Wood Basic

    LG300

    HW97KT

    Diana 75 links

  • Ich komme mit den schweren Diabolos in der Steyr Evo E besser zurecht als mit den leichten, eigentlich für die Luftpistole bestimmten zurecht.

    Dann hast Du für Dich ja eine gute Lösung gefunden, und das ist die Hauptsache!


    In diesem Thread geht es letztendlich nur darum, dass jeder mal seine Erfahrungen schildern kann. Aber natürlich bringt das keinen Erkenntnisgewinn für den Leser bzw. Anfänger, wie die Vielzahl der unterschiedlichen Beiträge zeigt. Jeder muss das für sich und seine Waffe selbst herausfinden. All das Rechnen, die Theorie und Schussbilder von eingespannten Waffen sind nichts gegenüber den wirklich geschossenen Ringen. Das ist meine Meinung.


    Gruß

    Rainer

  • Darum geht's doch fast in jedem Beitrag-das nennt sich auch Erfahrungsaustausch, der nicht nur für Newcomer interessant ist und Grundlage jedes Forums darstellt.

  • Stimmt so und ich lese immer wieder, dass jeder Lauf anders ist.

    Bedeutet meine P8X kommt mit den JSB gut klar und bei Chugen sind es vielleicht die RWS.


    Bei Freihand schieße ich einfach und entscheide subjektiv.


    Würde ich Aufgelegt schießen dann würde ich die Auflage-Halterung einspannen.

    Das ist sicher interessant die Streukreise zu vergleichen.

    Linksschütze

    P8X

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  • Genau, ich nutze die RWS 10 match, aber in LG Version, d.h. 0,53g. schwer. Dadurch sinkt meine V, aber die Treffbilder sind einheitlicher, ich habe weniger Ausreisser (neben den üblichen, die Technikfehler-bedingt immer noch auftreten). Bin zufrieden momentan. ;)

    Liebe Grüße,

    Chugen


    Feinwerkbau P8X

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    Manurhin MR22 match

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  • Diese unerklärlichen Ausreißer, die kenne ich auch.

    Da schieße ich Mal 5 Schuss auf eine Scheibe und habe 49 Ringe :peaceful: und

    bin Stolz wie Oskar und dann bei der nächsten 2 Schuss ins beige :cursing:


    Es ist eine Kombination aus Konzentration, Augen und Arm-Muskulatur.

    Jetzt muss ich nur noch die Bedingungen für die 49 rausfinden.

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