Hallo Karl,
nach meinem empfinden ist dieses Thema auch ohne meine Beiträge überstrapaziert. Diese extrem hohenTemperaturen habe ich bisher noch bei keinem Wettkampf (ab 1970) erlebt. Wie soll man da als Veranstalter kurzfristig reagieren. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, gibt es eine Fürsorgepflicht des Veranstalters, aber auch eine Eigenverantwortung der Teilnehmer. Wie ich es auf der LM in Worpswede und Heidberg gesehen habe, wurde das Letztere auch beherzigt. Es waren den ganzen Tag über fast immer einige Stände frei. Ein feuchtes Handtuch im Nacken sorgt bei mir für einen kühlen Kopf während des Wettkampfes. Ich habe Ihn ohne große Probleme überstanden.
Es reichte zwar nur Mannschaftlich aufs Treppchen aber der Zielwettkampf ist die DM. Positiv gesehen sind daher unsere Karten noch nicht aufgedeckt.
Die medizinischen Ratschläge lautendoch, im Schatten aufhalten und wenig bewegen (Schießsport heißtdoch, den Wettkampf ohne große Bewegung zu bestreiten).
Das traf bei meinen Wettkämpfen, es waren an dem Tag zwei, voll zu. Ich hatte aber auch Glück. Die KK-Stände waren zur Schießbahn hin offen und daher war es kühler als in den Aufenthaltsräumen.
Bedauernswerter waren doch die ehrenamtlichen Helfer. Die waren das gesamte Wochenende vor Ort und hatten nicht die Möglichkeit, mal eben zwischendurch in eine Eisdiele zu gehen.
Hallo Wegi82,
das Du den Abbruch als Regelwidrigkeit bezeichnest bleibt dahingestellt und ist nur Rhetorik. Für mich ist eine Regelwidrigkeit immer ein Verstoß gegen eine bestehende Regel. Und ob nun auch starke Windböen, die zum Abbruch einer Veranstaltung führen, ein Regelverstoß ist oder höhere Gewalt, lasse ich einmal offen. Nur treffen diese Umstände öfter zu und die Verbände haben durch die gesammelte Erfahrung Statuten erlassen, welche diese Widrigkeiten regeln.
Ob Tennis oder Skispringen, der Abbruch erfolgt in beiden Fällen aus Gründen der Gesundheitsgefährdung und einer Haftungsfrage für den Schadensfall.
Glücklicherweise sind diese Risiken bei der Ausübung des Schießsports wohl weitestgehend auszuschließen.
Wobei wir wieder bei den hohenTemperaturen sind. Etwas beruhigend ist dabei, nach demHundertjährigen Kalender und in Anbetracht des Klimawandels werden wir wahrscheinlich erst in 50 Jahren die nächste Hitzeperiode in dieser Form haben.
Claus- Dieter