Das kann ich persönlich überhaupt nicht verstehen.
Ich kann gerade gar nicht verstehen, was es daran nicht zu verstehen gibt?
Wenn ich eine WBK habe, dann brauche ich auch einen Eintrag darauf. Das heißt, dass ich sinnvoll investieren muss (im Sinne des Bedürfnis, wenn ich mich nicht ganz irre). Sinnvolles investieren bedeutet für mich, dass ich in meinem Falle eine Sportgewehr anschaffen müsste. Ein entsprechendes Sportgewehr mit all seinem Zubehör (Hakenkappen, diverse Vorderschafterhöhungen, eventuell 2. Schaftbacke, 2. Visierung, Visierlinienerhöhung, ...) liegt wiederum bei gut und gerne 4000 bis 5000 Euro. Hinzu kommt der entsprechende Schrank, etc. etc.
Und dann erstmal der Zeitaufwand im Vorfeld, um das Schießbuch mit regelmäßigen Schießen zu füllen. Ich habe in 2015 bislang gerade einmal 8 Wettkämpfe über 3x20 mit dem Sportgewehr bestritten. Kein einziges Mal habe ich trainiert, weder dieses Jahr, noch das Jahr davor, noch das Jahr davor. Und es wird vermutlich auch nicht viel mehr werden in diesem Jahr.
Ich kann es mir also weder zeitlich noch finanziell leisten, eine WBK zu besitzen. Und selbst, wenn ich es könnte, wüsste ich gar nicht, ob ich es machen würde. Es hat für mich annähernd keinerlei Vorteil / Mehrwert.
Wenn das bei anderen gänzlich anders ist, okay, dann mag das so sein. Aber jeder muss auch die andere Seite nachvollziehen können. Wäre jeder an der WBK interessiert, so hätten vermutlich wesentlich mehr Menschen eine. Und der Anteil derer in meinem Umfeld, die eine WBK besitzen - egal ob Schützenverein oder nicht - ist doch mehr als gering.