Abzug und Druckpunkt aufnehmen

  • Hi.
    @ Lanfear
    Die Grafiken sagen eigentlich das Gleiche aus.
    Wegen den 80-90 %
    Du hast ja gesagt, dass das nicht ganz zu dem Text passt, was man in der Grafik sieht.
    Nein stimmt schon. In der Arbeitsphase sollst du 80-90 % des Abzuggewichtes erreichen.
    In der Auftaktphase geht der Schütze aktiv an den Druckpunkt. In deinem Beispiel (370 Gramm Dp) wären das über 70% des Gesamtgewichtes. Wenn man noch bisschen Puffer für die Kontrolle einplant, sagen wir mal 70 %. Da muss in der Arbeitsphase nicht mehr viel passieren bis man auf die 80-90 % kommt.
    Zu der Grafik vom Herrn Aeply. Sie ist halt nicht mehr ganz aktuell. Die Krümmung der Kurve in der Arbeitsphase ist falsch. Sie sollte schon am Anfang eine hohe Steigung haben und dann langsam auslaufen. Was würde die Grafik auf Seite 13 Bedeuten? Man geht zaghaft an den Abzug steigert dann immer mehr und vorallem immer schneller den Druck bis man dort ist wo man hin will und hört dann sofort auf, den Druck zu verstärken.....
    Das stimmt ja nicht wirklich. Man fängt stärker und schneller an den Druck zu erhören und wird dann immer langsamer beim Druck erhöhen.

    An 199
    Freut mich wenn es besser wird. Dann schön weiter trainieren, dann wird es immer besser!

    MfG

  • Also zum Messen.
    Die einfache und nicht ganz so genaue Variante ist mit einer Küchenwaage und einem Abzugsgewicht.
    Die schönere Variante ist mit einer Federwaage mit Kugelfühler.
    Damit kann man auch besser hantieren.

    MfG

  • Feederzeigerwaage für den Vorzugswiderstand und normiertes Abzugsgewicht für das Gesamtgewicht/-widerstand (500 Gr. LP/1000 Gr. SpoPi) und zum "Feintuning" ......

    VG

    Holger

    ex C-Trainer DOSB - Steyr Challenge E - Anschütz 1913 im SE Shape H mit Zeiss Diasport - Walther LP 400 - TOZ 35 mit Lottes Balance/Rink-Griff

  • Ich würde gerne mal das Technikleitbild zum Druckverlauf vom LLZ BW diskutieren.

    Warum ist es sinnvoll den Druck beim Absenken in den Halteraum zu erhöhen?

    Aus eigener Praxis kann ich folgendes sagen. Bis vor kurzem habe ich es wie oben exakt so nachgemacht. Das Ergebnis war, dass ich beim Traininung UND in einem Wettkampf eine Fahrkarte hatte, weil mir durch den kontrollierten Absenkvorgang die Konzentration für den Druckpunkt fehlte. Bei dem Turnier war es besonders ärgerlich, weil der Diabolo den Scheibenrand ankratzte. Ich habe dann meine Technik umgestellt, d.h. ich senke bis zum Scheibenrand ab, bleibe dort stehen (Atme nochmal ein => Doppelatmung) nehmen dann etwa 60-70% des Druckpunkts(!) und senke dann ab in meinen Halteraum. Die Vorteile für mich sind:
    1. sollte ich mich mit dem Druckpunkt verschätzen geht der Diabolo komplett daneben (und keiner merkt etwas);)
    2. ich kann mich besser auf den Abzug konzentrieren

  • Das Thema Druckpunkt ist schwierig......

    Ich persönlich habe den Druckpunkt bei ca. 460 g liegen und löse bei 520 g aus.....
    Gehe aber erst wenn ich auf der Scheibe bin (ca. Halteraum) auf die 460 g. vorher habe ich nur spielerischen leichten Kontakt.
    Allerdings benötige ich nur wenige Schuss, um mich an den Druckpunkt anderer Waffen (Spopi / 50 m Pistole) zu gewöhnen.
    Ich weiss, dass vielen die Einstellung zu zart ist.

  • 1. sollte ich mich mit dem Druckpunkt verschätzen geht der Diabolo komplett daneben (und keiner merkt etwas);)

    Da wäre ich mir nicht so sicher ... :sleeping:

    Die "reine Lehre" sagt, bei/nach der Zwischenatmung den Druckpunkt nehmen und dann kontinuierlich - aber nicht zu stark - beim Absenken durch den Spiegel verstärken.
    Das setzt natürlich eine sehr geschulte Feinmotorik des Abzugsfingers voraus.
    Üben, üben, üben - trocken und auf Weiße Scheibe.

    Wer das nicht schafft, bleibt am Druckpunkt (aber nicht mehr) und verstärkt dann im erreichten Haltebereich.
    Nach und nach wird das Abzugsgefühl besser.
    Sollte es zumindest.

    Ach ja - die Frage nach dem "Warum":
    Weil man in der kontinuierlichen Bewegung weniger wackelt als beim Halten.
    So kann man die Haltezeit im Halteraum verkürzen.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Ich würde gerne mal das Technikleitbild zum Druckverlauf vom LLZ BW diskutieren.

    Warum ist es sinnvoll den Druck beim Absenken in den Halteraum zu erhöhen?

    Aus eigener Praxis kann ich folgendes sagen. Bis vor kurzem habe ich es wie oben exakt so nachgemacht. Das Ergebnis war, dass ich beim Traininung UND in einem Wettkampf eine Fahrkarte hatte, weil mir durch den kontrollierten Absenkvorgang die Konzentration für den Druckpunkt fehlte. Bei dem Turnier war es besonders ärgerlich, weil der Diabolo den Scheibenrand ankratzte. Ich habe dann meine Technik umgestellt, d.h. ich senke bis zum Scheibenrand ab, bleibe dort stehen (Atme nochmal ein => Doppelatmung) nehmen dann etwa 60-70% des Druckpunkts(!) und senke dann ab in meinen Halteraum. Die Vorteile für mich sind:
    1. sollte ich mich mit dem Druckpunkt verschätzen geht der Diabolo komplett daneben (und keiner merkt etwas);)
    2. ich kann mich besser auf den Abzug konzentrieren

    Das Erhöhen des Drucks in der Arbeitsphase entspricht dem DSB-Technikleitbild. Ziel dieser Druckerhöhung ist es, mit möglichst wenig noch zu überwindenden Kraftaufwand im Halteraum den Schuss zu lösen. Da das Zeitfenster in der Auslösephase relativ knapp ist, soll die zur Verfügung stehende Zeit optimal für die Schussauslösung genutzt werden. Wenn der Schütze jetzt aber noch gut 150-200g ziehen muss, weil er nicht aktiv erhöht hat, steigt das Risiko eines Zielfehlers wegen zu langen Haltens und/oder das Risiko eines Abzugsfehlers wegen zu schnellem Überwinden des Auslösegewichts (Verreißen). Deswegen soll das Druckpunktgewicht in der Arbeitsphase auf ein optimales Auslösegewicht reduziert werden.

    Ich habe weiter oben empfohlen, die aktive Druckerhöhung kontinuierlich vorzunehmen. Das können einige Schützen nicht umsetzen. Etwas einfacher ist es nach meiner Erfahrung, wenn man sich die Arbeitsphase gedanklich in zwei Teilphasen unterteilt. Eine langsame erste Teilphase bis etwa zur Scheibenmitte oder etwas darunter. Vor der nun nochmals deutlich langsameren 2. Teilphase wird der Druck um eine Stufe auf etwa die Hälfte des Druckpunktgewichts reduziert. Egal welche Variante der aktiven Druckerhöhung angestrebt wird: Der Schlüssel ist die Absenkgeschwindigkeit in der Arbeitsphase. Wer hier zu schnell in den Halteraum geht, wird Schwierigkeiten haben, die Druckerhöhung hinzubekommen.

    Vor der Integration der Druckerhöhung in das individuelle Technikmodell sollte die Basis mit dem wirklich langsamen Erreichen des Halteraums klappen. Wer öfters noch mal durch den Halteraum nach unten Richtung Scheibenrand durchfällt, sollte sich zuerst dieses Themas annehmen. Klingt durchaus so, als wären hier noch Reserven, wenn Du selbst schreibst, dass Deine Konzentration nicht für langsames Absenken und Druckerhöhen reicht. Das langsame Absenken kann automatisiert werden.

    Die Notlösung bereits zu Beginn der Arbeitsphase den Druckauf 60-70% des Druckpunktgewichts zu erhöhen, birgt ebenfalls Risiken. 60-70% bei einem Druckpunktgewicht aktiv zu erhöhen, ist ja ein guter Ansatz. Nur an der Stelle zu früh. Und dann auch höhenmäßig am Scheibenrand. Das erhöhte Gewicht muss jetzt über eine lange Strecke vom Scheibenrand bis in den Halteraum gehalten werden. Das scheint mir schwieriger als die von mir gemachte Alternative. Zu der von Matze1965 angewendeten Gewichtsverteilung hatte ich mich ja schon mal kritisch geäußert. Da hat sich an meiner Empfehlung dazu nichts geändert. Der allerdings dahinter stehende Ansatz die aktive Druckerhöhung durch ein höheres Vorzugsgewicht vorwegzunehmen, ist dann allerdings gar nicht so abwegig, wenn man nicht gerade auf 460g geht. Aus meiner Sicht besser als Homofabers Lösungsansatz.

    Warum das dennoch nicht zu empfehlen ist? Die Vorwegnahme der Druckerhöhung mit Vorzugsgewicht bietet wenig Reserven, wenn der Finger tagesform- oder adrenalinbedingt einen Teil seiner Feinmotorik einbüsst. Dann werden Schüsse bereits gelöst, die noch gar nicht raussollten. Also genau das Problem was homofaber jetzt schon hat. Die aktive Druckerhöhung hat hier bessere Reserven, da sie variiert werden kann. Ist der Finger mal etwas grobmotorisch, dann halte ich mich mit der Druckerhöhung eben etwas zurück.

    Die im übrigen von Homofaber angedeutete Methode, einen ausgelösten Schuss im Wettkampf, der nicht auf der Scheibe ist, zu wiederholen, weil's keiner gemerkt hat, ist völlig inakzeptabel und mit meinem Verständnis von Fairplay nicht vereinbar.

  • Hallo,

    der Ausdruck

    Integration der Druckerhöhung in das individuelle Technikmodell

    trifft es absolut. Ich persönlich glaube, die Technikmodelle der Verbände sind sehr gut und man sollte diese auch persönlich umsetzen. Es gibt aber auch den Fall, dass man mit einem Element nicht zurechtkommt. Man sollte es ernsthaft ausprobieren, aber wenn es nicht klappt, dann klappt es halt nicht.

    Für mich ist das der Fall mit der Druckerhöhung im Absenken. Hat im Training (manchmal) funktioniert und ich habe sogar meinen persönlichen Trainingsrekord damit verbessert. Nützt aber nichts, denn im Wettkampf habe ich es nicht umsetzen können und bin deutlich abgefallen. Auch im Training lief es oft nicht gut.

    • Teilweise gab es Fehlschüsse im Absenken, also eine 3 oder 4 oben. Tragischerweise waren die oft exakt oberhalb der Zehn, also die seitliche Position war perfekt. :D
    • Da ich dann mehr auf den Druckverlauf geachtet habe, war der Fokus weg vom Kontrollweiß, also viele Treffer oben in der 8. X/

    Fazit: Ich nehme jetzt oben nur wenig Vorzug, gehe in den Halteraum und erhöhe dort. Bin gerade dabei, das wieder zu automatisieren. 8)

    Wenn man mal ISSF-Videos anschaut, dann kann man dort auch "abenteuerliche Techniken" sehen. Da wird lange gehalten und teilweise der Hals arg verkrampft. Aber die Jungs und Mädels treffen die 10.

    Mit den Spitzenschützen sollte man sich nicht unbedingt vergleichen; wie oben gesagt, eigentlich sind die Technikmodelle anzustreben. Aber für mich ist es beruhigend, dass man auch trifft, wenn man es nur zu 95% nach dem Idealbild macht. :D


    Gruss, Marcos

  • ...
    Die im übrigen von Homofaber angedeutete Methode, einen ausgelösten Schuss im Wettkampf, der nicht auf der Scheibe ist, zu wiederholen, weil's keiner gemerkt hat, ist völlig inakzeptabel und mit meinem Verständnis von Fairplay nicht vereinbar.

    Danke für deine sehr ausführliche und Hilfreiche Antwort.
    _
    Bei mir wird Fairness und sportliches Verhalten sehr großgeschrieben! Meine Mitmenschen würden dies bestätigen, aber irgendwo muss man die Kirche im Dorf lassen. Wenn die Turnierleitung drei Meter entfernt steht und nicht merkt wenn man vorbeischießt auch wenn der Kugelfang wie verrückt wackelt... dann tut mir das Leid. Aber den das noch auf die Nase zu binden, mache ich nicht. Mit meinem moralischen Bruch bin ich aber nicht der einzige, wenn ich mir überlegen, dass Jahr für Jahr fast dieselben Leute vorschießen und natürlich entsprechend super Ergebnisse schießen, oder die Leute die meinen bei einem Turnier ihre Mitmenschen mit belanglosem Zeug beschäftigen zu müssen...

  • Bei mir wird Fairness und sportliches Verhalten sehr großgeschrieben! Meine Mitmenschen würden dies bestätigen, aber irgendwo muss man die Kirche im Dorf lassen. Wenn die Turnierleitung drei Meter entfernt steht und nicht merkt wenn man vorbeischießt auch wenn der Kugelfang wie verrückt wackelt... dann tut mir das Leid. Aber den das noch auf die Nase zu binden, mache ich nicht. Mit meinem moralischen Bruch bin ich aber nicht der einzige, wenn ich mir überlegen, dass Jahr für Jahr fast dieselben Leute vorschießen und natürlich entsprechend super Ergebnisse schießen, oder die Leute die meinen bei einem Turnier ihre Mitmenschen mit belanglosem Zeug beschäftigen zu müssen...

    Was für eine scheinheilige Doppelmoral ist das denn? Ein Betrüger ist ein Betrüger. Wenn man schon willens ist, sich selbst und die anderen Sportler zu betrügen, dann sollte man auch dazu stehen. Es passt nicht zusammen, ein fairer Sportsmann zu sein und zeitgleich den eigenen Betrug in Kauf zu nehmen. Die scheinbare Rechtfertigung darin zu suchen, dass die Aufsicht und die Wettkampfleitung ja selbst schuld sind, wenn sie das Offensichtliche nicht merken, zeugt von einem seltsamen Verständnis von Fairplay.

    Nur weil die anderen betrügen, darf ich das dann auch? Was nicht mal juristisch haltbar ist, kann wohl kaum als das Verhalten eines ehrenhaften und fairen Sportsmanns angesehen werden.

    Ich habe Verständnis für Frustration im Umgang mit Wettkampffunktionären. Trotzdem fair zu bleiben ist die Herausforderung. Daran gelegentlich zu scheitern ist menschlich.

    Homofabers Einstellung bleibt für mich absolut inakzeptabel.

  • ...

    Trotzdem fair zu bleiben ist die Herausforderung. Daran gelegentlich zu scheitern ist menschlich.

    ...

    Du hast sicherlich Recht. Ich werde an meiner Einstellung arbeiten.

  • ... das der Druck beim Absenken in den Halteraum erhöht wird steht zwar im Technikleitbild, aber ich wage zu behaupten das das die wenigsten auch praktizieren....

    Im Rahmen unseres Lehrgangs hatten wir auch eine Trainingseinheit, Abziehen und Druckverlauf, und da sind Reihenweise "Fahrkarten" geschossen worden...
    Erst wenn Bewegung und Atmung perfekt im Einklang ist kann man sich das antrainieren, aber ich meine da gibt es genug andere Baustellen im Ablauf die mir
    wichtiger erscheinen als den Druck schon beim Absenken zu erhöhen.

    Ich nehme nach dem 2.Atemzug beim Absenken den komlp. Vorzugsweg bis zum Druckpunkt, der wird gehalten bis Ausgelöst wird,
    Körperspannung halten, Nachhalten, Absenken und Körperspannung lösen...

    Da ich mit erhöhtem Vorzugsgewicht Arbeite, rund 380g, möchte ich da nicht schon beim Absenken den Druck erhöhen...

    Aber wie lassen sich 60-70% des Druckpunkt fühlen ??? Der Druckpunkt soll klar spürbar sein, das heißt der Abzugsfinger soll mit deutlichem Druck am Druckpunkt stehen.
    Wenn das nicht passt haben wir einen Druckverlust am Druckpunkt, und es muss mehr Gewicht als nötig bis zum Auslösen gezogen werden...

  • Das Technikleitbild habe ich mittlerweile im "scharfen", wie auch beim Trockentraining zuhause, versucht umzusetzen. Betonung liegt auf "versucht"! Gestern habe ich beim Ringezählen nach mehreren Fahrkarten frustriert aufgegeben. Mein Problem ist, dass ich als Anfänger zuviele Baustellen habe, die meine Aufmerksamkeit benötigen. Mir fehlt aktuell einfach die Konzentration. Und da bald die ersten Wettkämpfe anliegen, fehlt mir auch die Zeit. Ich mache es jetzt so, dass ich oben am Scheibenrand den Druck aufbringe, aber deutlich weniger als früher (um die Wahrscheinlichkeit von Fahrkarten zu verringern), und den restlichen Druck bringe ich im Halteraum auf. Ergebnis ist nun, dass ich zwar länger im Halteraum verweile, aber (jedenfalls gestern) DEUTLICH bessere Ergebnisse rauskamen. Mit Sicherheit ist das nicht toll, aber kurzfristig werde ich mich nicht bis auf die Knochen blamieren.

    ...steht zwar im Technikleitbild, aber ich wage zu behaupten das das die wenigsten auch praktizieren....

    ...

    Wer von den Schützen hier hält sich tatsächlich an das Leitbild?

  • ich halte mich somit auch nicht an das Leitbild.
    Erst wenn ich im Halteraum angekommen bin, überwinde ich die letzten 150g bis der Schuss bricht (Betonung auf bricht - nicht willentlich den Schuss auslösen).
    Dabei liegt mein Konzentrationsfokus auf dem Zielbild.

  • Ich bin in Richtung "konform" unterwegs, bis auf auf die katholischen Modifikationen:

    -kontinuierlich heißt bei mir nicht linear. Benutze einen progressiven Druckverlauf in der Absenkphase. Erhöht bei mir die Sicherheit enorm und reduziert damit den Restdruck im Haltbereich, da ich mich in der "Endphase" mutiger verhalte. Bricht jetzt der Schuß ist's halt nicht ganz eine 10. Aber nie eine 0. Passiert eben, nächster Schuß, am Ende wird addiert.
    -auf's Zielbild konzentriere ich mich nach dem Schuß, da hab' ich eh nix anderes zu tun ;)
    -den Schuss willentlich auslösen: selbst das trainieren wir ab und an. Hochinteressant! Komme ich jetzt in die DSB-Hölle??

    Stefan

  • ...-den Schuss willentlich auslösen: selbst das trainieren wir ab und an. Hochinteressant! Komme ich jetzt in die DSB-Hölle??
    ...

    Du hast das elfte Gebot gebrochen. Du darfst nicht punchen.
    Den Schuss willentlich lösen ist gaaaaaaaaaaanz böse :D .
    Beim Bogenschießen habe ich früher öfter mal gepuncht. Ich bin damit eigentlich immer gut gefahren, besonders an windigen Tagen hatte ich sogar einen Vorteil. Bei der LP habe ich es bisher noch nicht gemacht...
    Ich könnte mir aber vorstellen, dass es eher zu schlechteren Ergebnissen führt, da das Abzugsgewicht höher ist.

  • Hallo homofaber,

    ich denke, ohne guten Trainer kommst du nicht aus:
    - er beobachtet
    - er sieht Reaktionen der Hand und der Waffe
    - er motiviert
    - er versucht, deine Konzentration wieder auf das notwenige Level zu bringen und und und

    Ich bin mittlerweile 46 Jahre jung, aber ich nutze jede Gelegenheit, mir von Profis was sagen zu lassen.

    Und versuch nicht alles umzusetzen - das wird nix - immer einen Schritt nach dem anderen ...

    VG

    Holger

    ex C-Trainer DOSB - Steyr Challenge E - Anschütz 1913 im SE Shape H mit Zeiss Diasport - Walther LP 400 - TOZ 35 mit Lottes Balance/Rink-Griff

  • Hallo Holger,

    wenn man wirklich nach vorne kommen möchte, geht das nur mit Trainer, da bin ich ganz deiner Meinung. Aktuell habe ich nur die Möglichkeit beim MEC in Dortmund Trainierstunden zu nehmen. Bisher habe ich es aber nicht auf die Kette bekommen.

    _

    Bisher fand ich das Standardabzugszüngel von Walther nicht besonders gut. Ich habe mir deshalb ein eigenes gebastelt. Auf das Aludrehteil habe ich einen harten O-Ring geklebt. Meine Fingerkuppe drückt sich genau in den O-Ring, so dass ich die Position des Zeigefingers besser kontrollieren kann. Insgesamt habe ich nun mehr Feingefühl.