Ich glaube, es wurde schon hinreichend gesagt und auch bestätigt, dass das Lichtzielen für die Jugendgewinnung im jüngeren Alter unter 12 Jahren oder für Demonstrationszwecke durchaus eine Daseinsberechtigung hat.
Das streitet wohl keiner ab!
Aber, sobald Schützenvereine der Meinung sind, und diese indirekt als Meinung aller Sportschützen kundtun, dass es auch ohne Knall und Rauch gehen würde, ungeachtet etwaiger Richtigstellungen, die eh keiner gelesen hat, dann ist das sehr schädlich für den gesamten Sport, da nicht nur die Feuerwaffenschützen, sondern auch die Druckluftschützen reduziert werden.
Im TV lief eine Quizsendung (im ARD) wo eine blinde Schützing gezeigt wurde, die mit einem Laserzielgewehr mit Akkustischer Zielansage (piepton) dem Sport nachgeht. Auch da finde ich es eine durchaus gute und sinnvolle Lösung.
Aber, diese ständigen zankereien aus den Reihen der einzelnen Schützenlager bringt keinen weiter.
Der Schießsport an sich steht in einer massiven Kritik. Positives kann man an einer Hand abzählen und damit meine ich nicht Wettkampfergebnisse in der Lokalpresse, sondern Bundesweite Berichte die positiv oder Neutral sind.
Die LP/LG schützen schieben das schlechte Image auf die Feuerwaffenschützen und umgekehrt. Warum?
Alle sind wir Sportschützen, es gibt hier keinen richtigen und keinen falschen Sportschützen! Die Bewegungsabläufe sind bei allen fast gleich.
Es gibt auch viele regionale Unterschiede in der Ausübung des Sports. Manche Regionen sind eher Feuerwaffenlastig und andere eher Drucklutft und KK lastig. Das ist nunmal so, aber deswegen ständig diese kindischen Grabenkämpfe zu verfolgen ist Kinderkacke.
Werdet endlich erwachsen und damit meine ich alle.