Thune vs. Sauer

  • Hallo,


    ich nehme an, dass ähnliche Themen schon vielfach diskutiert wurden, also bitte nicht gleich wieder sagen, dass wurde doch schon soooo oft diskutiert. Mich interessiert Eure ehrliche und akutelle Meinung. Diese kann sich ja auch schon wieder geändert haben


    Hintergrund: Die Deutsche rückt näher und ich spiele mit dem Gedanken mich neu einzukleiden. In Frage kommen für mich im Moment Sauer oder Thune.
    Aktuell habe ich eine Sauerhose aus Doppelleinen, eine Sauerjacke aus Doppelleinen, Schießweste von Sauer, Unterziehkleidung von x-Bionic und Schuhe von Corami.
    Ich schieße seit 1996 in Sauerkleidung; die aktuelle Kleidung seit ca. 8 Jahren. Meine Kleidung war bisher immer maßgeschneidert, da ich nicht wirklich groß bin, nicht ganz gerade stehe und Linksschützin bin :)


    Thune habe ich noch nie anprobiert und es schießt auch keiner bei uns im Verein, aber mit gefällt der Schnitt der Kleidung sehr gut. Leider ist der Hersteller ja in Finnland und die Kleidung wird in Deutschland, soweit ich weiß, nur von "Unterhändler" angepasst. Bitte korrigiert mich, falls dem nicht so ist.


    Nun hoffe ich, dass jemand anwesend ist, der mit beiden Herstellern Erfahrung sammeln konnte und mit ein paar Tips geben kann.
    Ich muss dazu sagen, dass ich nie Probleme mit den Sauerklamotten hatte und wir auch nah an Remchingen/Singen wohnen. In Frage kommt sowohl wieder Doppelleinen als auch die neue Variante mit Kautschuk (geht aber leider nur in blau oder die Rückseite Leinen). Leder mag ich eher nicht. Preis sollte nicht ausschlaggebend sein!


    So ich freue mich auf Eure antworten.


    Viele Grüße
    Kruemel

  • Hallo KruemelNB,
    ich habe meine ganze Schiess-zeit schon Thune. erst "von der stange" und jetzt seid 2 Jahren maßgechneidert.
    Meine Kleidung wurde hier in Deutschland "vermessen" und dann in Finnland geschneidert. Wenn du interesse hast, kann ich dir gerne die Andresse geben. Melde dich einfach per pm :)
    viele Grüße

  • Einer aus meinem Verein schießt Thune seit ca. einem dreiviertel Jahr bis Jahr. Bei der Staatsmeisterschaft ist er mit Ach und Krach bei der Bekleidungskontrolle durchgekommen. Werte so um 2,3. Es folgte kneten, kneten, kneten. Bei und gibts auch so eine Plakette bei der man dann bei der LM oder Staatsmeisterschaften eine verkürzte Kontrolle machen kann. Er wollte dies im Anschluss gleich machen lassen nur hätte er in der Knopfleiste gleich Material rausschneiden müssen da es dort einfach zu dick war. Soll jetzt nicht gegen Thune sein aber man sollte wissen was auf einen zukommen kann.

  • Probleme bei der Bekleidungskontrolle müssen aber auch nicht immer wirklich (nur) an der Kleidung liegen. Wenn man sich mal anschaut, wie und womit da teilweise bei den Kontrollen hantiert wird, dann kann man sich da schon auch ganz ordentliche Abweichungen bei den Messwerten vorstellen. Wenn die Messergebnisse dann allerdings zu Lasten des Schützen ausfallen, hat der erst mal zweifelsohne ein Problem.


    In einem anderen Beitragsstrang wird auch die Firma Mouche als eine Alternative zu den hier genannten Firmen für Schießsportbekleidung genannt. Auf deren Seiten kann man auch etwas zum Thema Messen bei Bekleidungskontrollen nachlesen und Frau Hurth hat, auch wenn sie wohl auch nicht ganz unbefangen ist, als Ingenieurin für Bekleidungstechnik sicher schon etwas Ahnung von der Sache.



    Ich bin jedenfalls auch der Meinung, dass diese Sache mit den Bekleidungskontrollen dringend überarbeitet werden muss und die Durchführung dieser Messungen und auch die Messgeräte selbst müssen so zweifelsfrei sein, dass die Beanstandungen auch wirklich immer gerechtfertigt sind. Dazu muss auch eine eindeutige und regelmäßige Kalibrierung und eine Prüfmöglichkeit der Geräte selbst vor Ort gehören.


    Aber wie sollen zur Zeit solche recht komplizierten Messungen überhaupt vernünftig funktionieren, wenn man schon regelmäßig erhebliche Schwierigkeiten bei der vergleichsweise einfachen Gewichtsbestimmung hat. Prüfgewichte bei einer Meisterschaft? Ach wo, brauchen wir doch nicht. Aber dann im 10kg Bereich aufs Gramm genau (mit Küchenwaage) messen wollen.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank