KK Liegend - Trainingsmethoden um in den letzten Serien nicht nachzulassen.

  • Hallo ,
    da ich für diese Disziplin nicht regelmässig an Stand trainiern kann, habe ich folgendes Problem.
    Die ersten 3-4 Serien laufen relativ gut, aber dann fängt es an schwierig zu werden gute Serien zu erzielen.
    Gründe hierfür sind meiner Meinung nach:
    1. Fehlende körperliche Kondition: Der Anschlag ist nicht mehr der gleiche, ich fühle wie ich "einbreche" - einfach nicht mehr stabil, verbunden mit
    zunehmenden Schmerzen in der Hand , wo der Gewehrschaft liegt, und mit Schmerzen am Ellenbogen. Eigendlich denke ich sind diese Schmerzen der
    Grund für den Anschlagszusammenbruch.
    Ich möchte Euch bitten mir Ratschläge zu geben wie ich dieses Problem in den Griff bekomme.
    Danke
    Reinhold

  • Sali Reinhold


    Das Problem mit dem Einbruch konnte ich durch längeren Trainings lösen. Im Wettkampf schiesse ich eher langsamer. So trainiere ich jetzt meistens 2h (Wettkampf 1.5h) und ca. 100 Schuss und mehr.
    Jetzt kann ich mich auch noch gegen Schluss steigern (wenn der Kopf auch will...).

  • Hohe Schusszahlen zu schießen sind eine Trainingsmethode, die meist hilft, aber auch das regelmäßig und oft trainieren ist wichtig. Wenn nicht die Zeit ist zum scharfen Training ist Trockentraining
    extremst hilfreich.Du schreibst Schmerzen, diese vergehen meist nach 0,5-1 Jahr Training ( zumindest bei mir), da du aber nicht regelmäßig dazu kommst......
    Ich würde dir empfehlen auch mal, wenn die Schmerzen/Überlastung zu groß werden die Waffe einfach mal auszuhaken und auf die Füße z.B. abzustellen und dann auszuruhen.
    Oder du stehst gesamt auf und damit trainierst du auch noch den Anschlagsaufbau/Anschlagswiederfindung......
    Schmerzen im Ellenbogen kannst du durch leicht gepolsterte Unterbekleidung eventuell verhindern....
    Schmerzen in der Stützhand können aber auch durch unzureichende Dicke des Handschuhs entstehen, aber eig. ungewöhnlich....


    LG
    mouchehunter

  • Mir hat mal ein Spitzenschütze gesagt , der Liegend Anschlag muss weh tun.


    Mir geht es aber genau so, nach ca. 30-40 Schuß inkl. Probe schläft mein linkes Handgelenk ein und damit dann auch die Hand.
    Meist geht der Schmerz nach ein paar Minuten weg, die Schüße in dieser Zeit sind da aber oft nur Glückstreffer.


    Ein probates Mittel habe ich dafür noch nicht gefunden .


    Auch wenn es hier nicht direkt zum Thema gehört: Was bringt mir der Trockenanschlag, wenn ich das Ergebnis bei der trockenen Schußabgabe nicht sehe?
    Ich stell mir das schwierig vor. Ich denke ich liege optimal und der Schuß geht trotzdem daneben.
    Beim Trockenanschlag habe ich ja überhaupt kein Mittel der Kontrolle.

  • Mir hat mal ein Spitzenschütze gesagt , der Liegend Anschlag muss weh tun.

    Ja, das habe ich auch schon von einer ehemaligen Spitzenschützen (Olympia) etc. gehört :D


    Mir geht es aber genau so, nach ca. 30-40 Schuß inkl. Probe schläft mein linkes Handgelenk ein und damit dann auch die Hand.


    Meist geht der Schmerz nach ein paar Minuten weg, die Schüße in dieser Zeit sind da aber oft nur Glückstreffer.


    Ein probates Mittel habe ich dafür noch nicht gefunden .

    Die Schmerzen im Ellenbogen habe ich nach einer gewissen Zeit auch, obwohl ich eine Matte unter liegen haben.
    Dickere Unterbekleidung würde bei mir wahrscheinlich etwas bewirken, da ich nur 1 Schicht an Ski-Unterwäsche trage.


    Die Schmerzen in der linken Hand habe ich auch, sowohl am Handrücken, wo der Riemen zieht, als auch zwischen Daumen und Zeigefinger, wo das Gewehr verläuft.
    Hier schlafen meine Finger nach ca. 40 Schuss auch, mein Daumen dagegen stirbt fast ab, da dieser mit ziemlicher kraft an den Schaft gepresst wird :D


    Auch wenn es hier nicht direkt zum Thema gehört: Was bringt mir der Trockenanschlag, wenn ich das Ergebnis bei der trockenen Schußabgabe nicht sehe?


    Ich stell mir das schwierig vor. Ich denke ich liege optimal und der Schuß geht trotzdem daneben.
    Beim Trockenanschlag habe ich ja überhaupt kein Mittel der Kontrolle.

    Beim Trockenanschlag geht es hierbei eher um das Ausdauertraining und um weniger schmerzempflich zu werden. Du gewöhnst dich stärker an die Liegend-Position und kannst auch ohne Schussabgabe deine Abläufe trainieren.
    Unser Top-Schütze im Verein liegt den halben Winter lang im LIegendanschlag im Wohnzimmer, um sich für die KK-Runde vorzubereiten.

    "Das Leben ist schön und wenn es grad' mal nicht schön ist, dann mach ich's mir schön. Und wenn es dann immer noch nicht schön ist, dann red' ich's mir schön."
    -Jan Ulrich Max Vetter (aka Farin Urlaub)

  • Ein guter Schütze merkt selbst im Trockenanschlag welche Fehler er macht. Du kannst dich beim Trockentraining sozusagen richtig in deinen Körper reinfühlen und die Spannungen abstellen bzw. kontrollieren üben......
    Dein Abziehen wird auf die Probe gestellt und kann trainiert werden, einfach Pufferpatrone rein und los gehts 50,60,70 x abschlagen und dabei nur auf den Abzug konzentrieren. Dann , wenn wieder Zeit ist nochmal hinlegen
    und 50,60,70 Trockenklicks machen und nur auf die Spannungen achten ( Innerer Anschlag ).
    Man sollte auch das scharfe Training nicht immer auf die Ergebnisse bezogen gestalten. Ich schieße z.B. fast nie ein komplettes 60 Liegend Programm im Training. Natürlich muss man auch Leistungsüberprüfugen machen aber nicht ständig ein Ergebnis erzwingen, das funktioniert nicht.
    Du kannst außerdem an deinem Ablauf arbeiten und wenn du tendenziell zu lange zielst kannst du dir das "abtrainieren" mit Trockentraining.
    Das ch ein relativ schneller Schütze ( so 20-25min ) bin kann auch dazu beitragen, dass deine Hand gar nicht dazu kommt einzuschlafen.Habe z.B. auf der diesjährigen Landesmeisterschaft so 33 Minuten gebraucht und nach der 3. Serie wurde sie auf einmal ziemlich schwach ;) und nach zwei Neunern am Stück nahm ich das Klaver aus dem Anschlag ( Ellenbogen plaziert gelassen und liegen geblieben ) und nach einigen Schlägen auf die Hand kam wieder das Gefühl und ich konnte meinen Anschlag aufbauen und weiterschießen. Das war eigentlich ungewöhnlich, da ich manchmal so 80 Schuss im Training schieße und so gut wie nichts merke.


    PS: Mir hat mal ein guter Liegendschütze ( so 586-594 beim 60 Liegend und beim GK-Liegend 300m bis 596 ) gesagt, dass man im Anschlag einschlafen sollen könnte.


    LG
    mouchehunter


    @breetarded


    Hast du schonmal einen anderen Handschuh und Handstopp probiert? Eventuell auch ein sehr fester Riemen kann Schmerzen verursachen.....

  • PS: Mir hat mal ein guter Liegendschütze ( so 586-594 beim 60 Liegend und beim GK-Liegend 300m bis 596 ) gesagt, dass man im Anschlag einschlafen sollen könnte.

    Ich lasse mich von den Schmerzen gar nicht verunsichern, da ich weiß, dass es nun einmal dazu gehört :D
    Nur habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass es für mich am besten ist, wenn ich trotz den nicht gerade leichten Schmerzen durchschieße.
    Nach einer "Entspannungspause" fällt es mir schwieriger, sich wieder "reinzuquälen"...ist bei mir also psychisch bedingt :P
    Da ich eh ein eher langsamer Schütze bin, bin ich die lange Belastung in allen Anschlägen eigentlich gewohnt, so stört mich das auch nicht weiter.


    Hast du schonmal einen anderen Handschuh und Handstopp probiert? Eventuell auch ein sehr fester Riemen kann Schmerzen verursachen.....

    Der Handstopp ist top, es liegt definitiv am Handschuh...der ist nicht mehr der Neuste und fällt bald außeinander...sollte mich wirklich mal um einen Neuen kümmern, danke für's daran erinnern :P
    Da es sich auch um einen etwas älteren Leder-Riemen halte, denke ich fast nicht, dass dieser dazu beiträgt. Für zu stark schätze ich den Zug vom Riemen auch nicht ein.

    "Das Leben ist schön und wenn es grad' mal nicht schön ist, dann mach ich's mir schön. Und wenn es dann immer noch nicht schön ist, dann red' ich's mir schön."
    -Jan Ulrich Max Vetter (aka Farin Urlaub)

  • Was für einen Hanschuh hast du denn? Merkst du mit deinem Lederriemen über die Serien hinweg, dass dein Anschlag sinkt bzw. absackt?

  • Ich habe von dem Logic Belt eigentlich nur mal von Murmelchen gelesen, dass sich bei ihm Langlöcher gebildet haben. Aber wenn du diese Gefühl hast solltest du mal einen anderen vom Vereinskollegen z.B. ausprobieren.
    Also ich schieße mit dem Kurt Thune Modell II, jetzt wäre meine Wahl eher der Kurt Thune A-T-L, aber ersterer ist nicht schlecht und wird international genutzt. Er ist zwar hart und beständig, schneidet aber nicht ein, oder drückt,
    also eine gewisse weiche Härte :D:D:D ( ......das hört sich komisch an, aber ich schreib das mal so....hahaha)

  • Wenn man trainiert tut es irgendwann mal nicht mehr weh ;)


    als auch zwischen Daumen und Zeigefinger, wo das Gewehr verläuft.

    Wo und wie läuft denn das Gewehr über die Hand? Schießt du noch mit dem KK300 wie im Profilbild?



    Dickere Unterbekleidung würde bei mir wahrscheinlich etwas bewirken, da ich nur 1 Schicht an Ski-Unterwäsche trage.

    Für die Wettkämpfe hier ein wenig in eurer Sportordnung nachsehen ob es eine maximale Dicke der Unterbekleidung gibt.

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Also ich habe den grünen Gehmann Gurt mit dem Schräubchen das man nie braucht. Der gibt nach meinem Empfinden nicht nach. Nachdem mir fast immer die Hand abgefallen ist habe ich mir den Handstop von TEC HRO besorgt und da der etwas höher ist quetscht der Riemen nicht so stark über den Handrücken. Nachteil ist dass der Handstop etwas unstabil ist. Wenn die 3 Schrauben nicht saufest angezogen sind verdreht er sich auf der Haltekugel. Nach 3 mal anziehen hält er jetzt. Als handschuh habe ich einen für 59 Euro von Thune.??? Jedenfalls hat der das feste glatte Material innen und aussen und auch zwischen den Fingern. Damit rutscht die Haut nicht zu eng an den Stopper. Das mit dem Arm einschlafen ode Daumen ist unregelmäßig bei mir. Meist wenn der Arm eingeschlafen ist wird er ruhiger und ich muss mich nur noch auf den rechten Arm und die Abzugshand konzentrieren......
    Dazu muss ich sagen, ich schiesse liegend nur unregelmäßig und meist so um die 570 bis 577 Ring. Visierung mit monocle, Irisblende Adlerauge und Ringkorn über 5,0.
    Die meisten Probleme hatte ich bis vor kurzem mit der Bewegung des Laufs bei Schussabgabe. Der beschrieb einen Vollkreis und blieb wieder auf der Scheibe stehen.
    Das verschieben der Schaftkappe um 4 mm nach rechts hat das Problem behoben. Lauf springt nur noch senkrecht. Schussbild ist gleichmäßiger. Alle seitlichen Schüsse kann ich seitdem zuordnen. Ziehen oder drücken mit der Abzugshand, verkanten ......
    Bei der LM letzte Woche in Hannover hatte ich wenig schmerzen und auch kaum eingeschlafene Finger oder sonstige ...Teile....

  • Ich habe von dem Logic Belt eigentlich nur mal von Murmelchen gelesen, dass sich bei ihm Langlöcher gebildet haben. Aber wenn du diese Gefühl hast solltest du mal einen anderen vom Vereinskollegen z.B. ausprobieren.
    Also ich schieße mit dem Kurt Thune Modell II, jetzt wäre meine Wahl eher der Kurt Thune A-T-L, aber ersterer ist nicht schlecht und wird international genutzt. Er ist zwar hart und beständig, schneidet aber nicht ein, oder drückt,
    also eine gewisse weiche Härte :D:D:D ( ......das hört sich komisch an, aber ich schreib das mal so....hahaha)

    Danke dir.


    Ich bin im Verein bisher die Einzige, die etwas ernsthafter 60 Liegend schießt.


    Meine Vereinskollegen haben "nur" einfachste Lederriemen.

  • Also ich schieße mit dem Logic Belt schon über 10 Jahre, Liegend- und Kniendanschlag, da hat sich bei mir noch kein Langloch gebildet, was den Anschlag verändert.

  • Ich habe den Riemen erst 3 Jahre oder so. Die Löcher haben sich nicht gedehnt.


    Ich merke aber im Laufe des Schießen, das der Anschlag irgendwie länger wird und ich den Riemen dann enger schnalle.

  • In wie fern denn, wie viel tiefer kommst denn?


    Konfuzius (in Form von "Wege des Gewehrs" von Bühlmann/Reinkemeyer/Eckhardt) schreibt auf Seite 27 beim Thema Liegendschießen - Riemenverlauf und Befestigung: Die Feinjustierung erlaubt millimetergenaue Höhenkorrekturen. Sie kann im Anschlag bedient werden. Da alle Anschläge meist an Höhe verlieren, solltest Du die Verstellschraube zu Beginn ganz eingedreht haben.


    Ich könnte mir vorstellen, da wir uns ja alle vor dem Schießen ausgiebig mit Dehnübungen aufwärmen :sleeping: , da dehnt sich alles was sich vorher noch nicht ganz ausgerenkt hat halt noch ein bisserl mehr.

  • in Verbindung mit deinen Ergebnissen wäre es möglich, dass du den linken Arm nicht spannungsfrei, nicht sauber entspannt, hast. Im Laufe der Serien läßt die von Dir eingesetzte Kraft nach und der Anschlag setzt sich. Du reagierst mit dem nachziehen deines Schießriemens, der eigentlich dehnungsfrei ist.
    Die Höhenanpassung besser bei der Anschlagseinnahme (wenns nicht zu gravierend ist) über die linke Fußspitze versuchen zu regulieren (finde ich persönlich am einfachsten). Im Laufe des Wettbewerbes sollte es eigentlich mit dem rechten Ellenbogen möglich sein. :)

  • Hi,


    der Logic Belt ist ganz sicher ein sehr guter Schießriemen und der längt sich auch nicht während eines Wettkampfes.


    Langlöcher (im Millimeterbereich) treten, wenn überhaupt, auch nur nach Jahren auf und das auch nur, wenn wirklich mit viel Kraft gearbeitet wird. Auch wenn das Material in der Hinsicht auch tatsächlich etwas weniger gut ist als das von Thune verwendete, so ist es doch auch sehr gut. Der @mouchehunter hat die (noch etwas bessere) Charakteristik des Thune Materials schon ganz gut beschrieben. Mein Logic Belt ist nach gut 20 Jahren aus der Verschraubung des hinteren Teilstücks gerissen und die Langlöcher kann man inzwischen auch ganz gut erkennen. Aber wie schon gesagt, dass spielt sich immer noch im Millimeterbereich ab.


    Und das heißt jetzt auch bestimmt nicht, dass man sich sofort von seinem noch guten Logic Belt trennen muss, nur weil dass Material der Thune Riemen noch einen Tick besser ist.



    Wenn man also im Laufe einer Serie absackt, dann hat das ganz bestimmt nichts mit dem Logic Belt zu tun. Aber es gibt natürlich auch viele andere Möglichkeiten, warum das passiert. Möglicherweise arbeitet man beim Aufbau noch etwas mit Kraft, man 'wandert' etwas nach vorne, die Jacke gibt noch etwas nach oder dreht sich noch etwas über den Arm.


    Eine Möglichkeit, zu testen, wie kraftfrei der Anschlag wirklich aufbaut, wäre den Stützarm z. Bsp. mal mit einem passenden Keil zu unterstützen. Trifft man dann besser und sackt man dann nicht mehr ab, weiß man, wo noch Optimierungsbedarf besteht.


    Dieses Absacken passiert übrigens eher, wenn man zum Laden immer im Anschlag bleibt. Nimmt man das Gewehr jedes Mal aus der Schulter, gibt man dem Material und dem Körper eher die Gelegenheit, sich wieder etwas zu entspannen und so bietet sich damit auch die Möglichkeit, dass sich dadurch wieder die ursprünglichen Verhältnisse für einen wiederholgenauen Anschlag einstellen.


    Zum Thema Wettkampfpause: Auch das kann man so weit trainieren, dass man auch im Wettkampf den Anschlag auflösen kann und danach auch sofort wieder in der Mitte landet. Einfach mal nach jeweils 10 Schuss den Anschlag komplett auflösen, kurz aufstehen und danach den Anschlag wieder so sauber aufbauen, dass man auch gleich wieder in der Mitte landet. Kleiner Tipp am Rande: Damit der Lauf nicht zu sehr auskühlt, am besten eine leere Hülse im Lager lassen oder einen gut passenden Stöpsel verwenden.


    Apropos, auch die These, wonach ein guter Liegendanschlag immer weh tun muss, würde ich so allgemein nicht unterschreiben. Es stimmt zwar schon, dass sich ein fester Anschlag leichter schießt und ein bisschen unbequem ist Liegend sicher auch immer, aber das mit dem immer weh tun muss auch nicht sein. Und sollte etwas doch über einen längeren Zeitpunkt weh tun, so muss man an dieser Stelle halt noch etwas optimieren. Schon Kleinigkeiten wie ein paar Striche mit der Raspel, die den Schaft an der Stelle etwas schmaler und runder machen oder ein anderer Handstop oder auch ein anderer Handschuh können oft schon Wunder wirken. Und auf den spitzen Ellenbogenknochen muss man sich ja auch nicht unbedingt legen.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Also ich muss sagen, dass der Logic Belt nicht schlecht ist, aber das Geld was die heute dafür wollen nicht mehr wert ist. Ich finde den Kurt Thune A-T-L nicht schlecht und würde, wenn ich mir noch einen kaufen würde diesen kaufen, weil er das gute Thune Material besitzt gekoppelt mit einer guten Feinverstellung, auch in der seitlichen Verdrehung. Was schießt du eig. jetzt für einen Riemen wenn der Logic Belt gerissen ist?


    Also ich bleibe im Anschlag, da dehnt sich beim Thune und dem Vorgänger von Sauer nichts......


    Der Anschlagsaufbau ist sehr wichtig, natürlich und man sollte auch, gerade wenn man sehr viele Wettkämpfe auf verschiedenen Ständen schießt merken, wenn der Anschlag perfekt aufgebaut ist, was man eventuell an Riemen, Handstopp,
    Hakenkappe, Schaftbacke ändern muss von wegen verschiedener Scheibenhöhe und so....


    Also, wie gesagt, mir tut nach 1 1/2 Jahren Training nichts mehr weh.....


    Das passt jtz nicht zum Schießen direkt, aber letzens im Verein haben mir zwei Kollegen gesagt, dass sie sogar mal in einer Entspannungspause eingeschlafen sind auf der Matte ^^

  • Was schießt du eig. jetzt für einen Riemen wenn der Logic Belt gerissen ist?

    Kurt Thune UIT 1 :D


    Aber damit das nicht falsch verstanden wird, die Verschraubungen, die die beiden Riementeile mit dem hinteren gepolsterten Teilstück verbinden, sind ausgerissen, nicht das Riemenmaterial an sich. Aber da mir das im Wettkampf passiert ist, ein geiles Gefühl, wenn man voll im Anschlag ist und mir eine Reparatur zu unsicher war, habe ich mir den Thune zugelegt und bin damit auch sehr zufrieden. Aber wie schon gesagt, der Logic Belt hat auch gut 20 Jahre gehalten.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank