• Ich werde den Mailverkehr zwischen mir und RTL hier veröffentlichen damit ihr euch eineigenes Bild machen könnt.
    Gruß Simon


    Das wäre nützlich und instruktiv, ja.

    Schönen guten Abend auch, und willkommen hier!

    Carcano

  • Vielen Dank für die Aufklärung, Simon. Dieses Beispiel zeigt, dass man manchen Menschen am Besten nicht mal die Uhrzeit glaubt. Ich denke, bei mir wird eine Lampe angehen, falls ich mal im Interesse einer objektiven Berichterstattung angesprochen werden sollte.

    Jede Schießsport-Disziplin hat ihre Existenzberechtigung. Zusammenhalt ist wichtig - über die Grenzen von Disziplinen und Verbänden hinweg.

  • Diese Frage drängte sich mir auch auf, Dan More, denn es hieß: Simon Wölfl schießt "nur" LG und KK. Wieso liegt da dann also eine GK-Waffe?
    Natürlich, GK gehört zum Schießsport, aber in dem Moment passte das einfach nicht zu dem im Beitrag Gesagten.
    GK und KK können tödlich sein, das hat Simon Wölfl schon richtig gesagt, aber es wäre eine Gegenfrage fällig gewesen, auf die Frage der Reporterin was passiert, wenn er die Waffe auf sie richtet: "Was, liebe Frau Reporterin, passiert, wenn sie mit 80 km/h mit dem Auto direkt auf mich zufahren?"
    Dann wäre bestimmt die Antwort gekommen, ala "ja das mache ich doch nicht". Antwort hätte dann sein können: "Ja sehen Sie, wir richten auch keine Waffen auf Menschen".

    Aber vielleicht hatte Simon Wölfl so etwas in der Richtung auch gesagt, denn der Beitrag wirkte sehr zusammengeschnitten und jeder weiß wohl mittlerweile, dass man mit ganz einfachen Schneidemethoden den Sinn einer Aussage komplett verfälschen kann.

    Abschließendes Beispiel dazu, was man mit nur einem Komma "anrichten" kann. Der Satz: Warte nicht töten.
    Und dazu zwei mögliche Kommasetzungen und es kommen komplett unterschiedliche Aussagen raus:
    Warte, nicht töten. vs. Warte nicht, töten.


    Die 9mm lag als Beispiel für eine GK Pistole dort. Warum noch könnt ihr aus dem Schriftverkehr mit RTL entnehmen. Waffe war übrigends die eines Polizeibeamten der mir diese zur Verfügung stellte und selbst anwesend war.

    Wie hier schon einige erkannten gibt es schöne Methoden Filme zu schneiden......

    Gruß Simon

  • Danke Simon, für die super Aufklärung.

    Ich denke, es macht Sinn, dass die Verbandschefs diesen Mailverkehr auch bekommen um eine Verfahrensweise im Umgang mit diesen Qualitätsmedien zu erarbeiten, die bindend für alle Landesverbände sein sollte.

    Gruß
    Ken

  • "Ihre Mail-Adresse habe ich von Herrn Roman Grafe bekommen, in dessen Forum Sie sich zum Thema Sportschützen geäußert haben. Ich würde Sie gerne für ein Reportage zum Thema „verschärftes Waffenrecht“ als Interviewpartner gewinnen."

    Sagt viel aus.
    Eines weiteren Kommentares hierzu möchte ich mich aber gerne noch entschlagen, bis ich die von Simon Wölfl zur Verfügung gestellten Emails ganz und mehrfach gelesen habe.

    LG,
    Carcano

  • kann es sein, dass Grafe hier ohne Erlaubnis private Daten preisgegeben hat?

    Ich frage nur, da es interessant wäre zu wissen, wo er die Mailadresse her bekommen hat. Wenn aus dem Forum, wos ie meist in den Benutzerdaten hinterlegt und für Außenstehende nicht sichtbar ist, würde doch bedeuten, dass er gegen den Datenschutz verstoßen hat.
    Hat er sie aus einer Mail, sofern ihm eine Mail geschickt wurde, wäre es das selbe, da kein Einverständnis vorliegt, gehe ich mal von aus, die Kontaktdaten an Dritte weiter zu geben. Diese Erlaubnis muss doch explizit gegeben werden, oder?

    Ich glaube, wenn ich eine solche Anfrage bekommen hätte, in der Grafes Name als Quelle genannt wird, hätte ich von vorne herein ein Interview abgelehnt, da keine objektiven Berichterstattungen möglich sind, wenn Grafe auch nur entfernt damit zu tun hat.

  • Hallo Simon und danke für die Aufklärung.

    Bei mir ist RTL unten durch und ich schau es nur noch wenn Formel 1 kommt, schon allein aus Protest. Das ist wirklich unterste Schublade und am Ende stehst du als der Dumme da, ungerechtfertigt natürlich.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Hallo Simon und auch von mir dankle für die Aufklärung.

    Eigentlich bestätigt micht '' dein Fall '' in meiner Haltung, mich auf sowas nicht einzulassen. Also ich mein die Unterhalung mit Journalisten oder auch mit solchen, die sich dafür halten.

    Ich finde es auch wirklich schade, dass du jetzt im Nachhinein selbst von RTL als Buhmann dargestellt wirst.

    Wer ist eigentlich Herr Grafe?

  • Man muß den Simon nicht bemitleiden.
    Er hätte alle benötigten Informationen seit langem erhalten und auswerten können, dann hätte er vermutlich anders gehandelt. Er hat sich aber auf die Aussagen seines Verbandsfürsten verlassen und mußte jetzt feststellen, daß er verlassen wurde.......

    Informationen zu Grafe findest Du, wenn Du auf mein Blog gehst, und in der Suche "Grafe" eingibst.

    Gruß
    Michael

  • michael:
    Kein Nachtreten, bitte. Die Vergangenheit können wir nicht ändern, selbst wenn wir noch so sehr auf ihr oder den Akteuren herumhacken. Schauen wir besser nach vorne: erkennen, Schlüsse ziehen, sensibilisieren und in der Zukunft entsprechend handeln.

    Jede Schießsport-Disziplin hat ihre Existenzberechtigung. Zusammenhalt ist wichtig - über die Grenzen von Disziplinen und Verbänden hinweg.

  • Frank,

    das soll ausdrücklich kein Nachtreten meinerseits sein.

    Nur der Hinweis darauf, daß alles was zur Zeit geschieht, geschah und geschehen wird, von uns "Waffenbesitzergewerkschaftlern" seit langem vorhergesagt wird.
    Daß die Mechanismen von uns erkannt und dargestellt wurden. Schon seit Jahren.

    Aber auch die Feststellung, daß uns (fast) niemand geglaubt hat, und es die weitaus meisten auch heute noch nicht tun.

  • Man muß den Simon nicht bemitleiden.

    Er hätte alle benötigten Informationen seit langem erhalten und auswerten können, dann hätte er vermutlich anders gehandelt. Er hat sich aber auf die Aussagen seines Verbandsfürsten verlassen und mußte jetzt feststellen, daß er verlassen wurde.......

    Informationen zu Grafe findest Du, wenn Du auf mein Blog gehst, und in der Suche "Grafe" eingibst.

    Gruß
    Michael


    Auf welchen "Verbandsfürsten" habe ich mich verlassen??

  • Hallo SW500,

    nimm den Michael Kuhn nicht zu ernst, er mag zwar ein hervorragender Schütze sein, er ist aber mit sehr provokanter und teils auch beleidigender Natur hier im Forum zu Tage getreten.

    Des weiteren ist er ein eingefleischter ProLegaler, ein Pessimist und sehr kritisch gegenüber dem DSB. Er bevorzugt Provokation, Konfrontation und Diffamierung. Die diplomatische Art des DSB/BSSB hält er für Schwachsinn.
    Daher meint er wohl Herrn Ambacher bzw. Herrn Kink.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • 1. Verbandsvertreter ("Funktionäre") sind keine Fürsten. Meistens sind es Leute, die sich ehrenamtlich und ohne damit Reichtümer zu ernten für andere einsetzen. Viele leisten dabei gute Arbeit, etliche mittelmäßige, einige schlechte.

    2. Es gibt Verbände mit sehr guten und hilfsbereiten Geschäftsführern und Geschäftsstellenmitarbeitern, und Nulpen in den Spitzenetagen (Z.B. den Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen), und es gibt das Gegenteil (z.B. den Württembergischen Schützenverband).

    3. Dass Simon Wölfl sich hier in Person und mit seinen Namen hinstellt, verdient Anerkennung und Respekt.

    4. Wichtig wäre es in meinen Augen, nicht zu be- oder verurteilen, was Simon getan hat oder nicht, sondern was WIR daraus für UNS in der ZUKUNFT lernen könnten und sollten. Dazu sag' ich vielleicht noch etwas.

    Carcano

  • Michael Kuhn könnte 'leider' auch ein Realist sein. Hoffen wir mal besser nicht, dass sich das bewahrheitet.

    Ich glaube auch nicht, dass er Diplomatie persee für Schwachsinn hält. Er vertritt wohl eher die Auffassung, dass sie in den heutigen Zeit (allein) nicht mehr zielführend ist, stellt wohl auch infrage , ob sie (allein) je zielführend war.

    Ansonsten da core zu Carcano: Pauschalisierungen sind nur selten hilfreich.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Einmal editiert, zuletzt von Murmelchen (7. Januar 2012 um 19:26)

  • Zitat

    Des weiteren ist er ein eingefleischter ProLegaler, ein Pessimist und
    sehr kritisch gegenüber dem DSB. Er bevorzugt Provokation, Konfrontation
    und Diffamierung. Die diplomatische Art des DSB/BSSB hält er für
    Schwachsinn.

    Daher meint er wohl Herrn Ambacher bzw. Herrn Kink.

    Nun, was den Waffenbesitz, besonders von GK-Schußwaffen angeht, bin ich ich auch sehr pessimistisch. Auch stehe ich dem DSB kritisch gegenüber und halte auch nichts mehr von "Diplomatie". Was nicht heißen soll, das eine zu große Agressivität hilfreich ist. Ich habe den DSB mehrmals angeschrieben, wie den diplomatische Gespräche, besonders aber Kompromisse aussehen sollen, in den Augen des DSB. Wenn nämlich die Gegenseite folgende Forderungen aufstellt, "kein GK", "zentrale Lagerung" und ggf. noch eine Waffensteuer, würde ich gerne wissen, wie hier ein Kompromiss aussieht. Kompromiss kann heißen, das man sich irgendwo in der Mitte trifft. Nur wo ist hier die Mitte für den DSB? Ich habe auch auf all meine Schreiben bis dato keine Antwort bekommen. Was sehr viel aussagt, für mich zumindest.
    Mein Vater war damals als junger BüMa bei den ersten Gesprächen zum neuen Waffengesetz 1971 dabei. Schon damals waren viele "Kompromisse" absoluter Blödsinn. Und viele sind von den einzelnen Verbänden ausgegangen, DSB und VDB. Als man dann 1977 die ach so gefährlichen Zimmerstutzen auch WBK-pflichtig machte, kam sogar vom DSB der Vorschlag, dies auch für Luftdruckwaffen einzuführen. Mein Vater war 30 Jahre Sportleiter in einem BSSB-Verein, ist seit 50 Jahren in einem solchen Mitglied und kann sich noch gut an die Streitgespräche zur Zukunft des Schießsport mit Herren wie Hernn Ambacher erinnern. Das war in den 70ern, genauso wie in den 80ern und 90ern. Und heute sind wir wieder so weit. Ich bin seit 4 (vier) Wochen auch nun in einem BSSB-Verein. Alles ganz nette Leute. Ich bin dazu gegangen, weil ich einfach noch mehr üben will und zumindest momentan, freue ich mich auf jeden Dienstag schon im vorraus. Aber schon jetzt kann ich mich vor Einladungen zu RWK´s nicht retten. Weil es keine Schützen mehr gibt! Und das macht zumindest mich sehr nachdenklich.
    Wenn wir alle nicht endlich den Schulterschluß wagen und zwar in aller Öffentlichkeit, von Sportschützen, Sammlern und Jägern. Und zwar von allen Verbänden, sehe ich keinen GK-Schießsport mehr in 3 Jahren. Und das muß von den Verbandsspitzen in der Öffentlichkeit forciert werden. Ich hab das schon mal geschrieben. Wenn die Politik "Eier" in der Hose hätte, sich "einig" wäre, könnte ein GK-Verbot durchgeszogen werden, ohne irgendeine Anhörung eines unserer Verbände. Genauso könnten die Vorgaben für die Sportordnungen von heute auf morgen geändert werden. Wenn sich Bund und Länder einig sind, haben wir absolut schlechte Karten.
    Ich möchte nun nicht behaupten, das überhaupt nichts gemacht wird. Das wäre falsch. Sowohl DSB als auch DJV haben sich wehement gegen eine Waffensteuer ausgesprochen. Genauso wie die Waffenproduzierenden Unternehmen. Auch muss man allen Danken, die etwas versuchen oder versucht haben, zu unternehmen. Aber beispielsweise im hier gezeigten Fall, wäre es vielleicht besser gewesen, wenn ein Offizieller des DSB, die Reporterin über den Sinn und die Notwendigkeit des KK- und GK-Schießsports aufgeklärt hätte. Was nach dem Schneiden da übrig geblieben wäre, steht natürlich auf einem anderen Papier.
    Und nebenbei. Ich las in einem Waffenmagazin, glaube Visier, einen Artikel zu den IPSC-Meisterschaften in Griechenland (?). Nicht, das ich nun IPSCler wäre, nein, im Grunde interessiere ich mich selbst nicht dafür. Aber der Artikel war doch sehr interessant und zeigt vorallem eins. Klar, IPSC, wie viele andere GK-Schießsportarten sind nicht "olympisch". Aber international doch relevant. Nur merken wir in DE davon fast nichts mehr, da mittlerweile fast keine solche Schießen mehr in DE ausgetragen werden. Wegen steigender "Undurchführbarkeit". Selbst die FITASC schießt lieber im Ausland, als bei uns. Und wenn ich mich mit ausländischen Schützen, aus Italien, Spanien den USA oder gar aus Großbritannien unterhalte, können dir nur über unser "festhalten" an der "olympischen" Doktrine nur lachen. Olympia ist nicht alles. Und ich würde lachen, wenn irgendwann IPSC eine olympische Disziplin würde. Aber bis dahin dürfen wir uns wahrscheinlich nur noch mit Wattebällen bewerfen.

    Schönen Abend noch,

    Martin, der schon wieder über neue Anschaffungen nachdenkt..........

  • Ich wollte mit meinem Posting auch nicht aussagen, dass der DSB alles richtig macht - ganz im Gegenteil.
    Aber Simon Wölfl eine Verblendung durch "Verbandsfürsten" (das Wort an sich ist schon ....) ist einfach Quatsch.

    Und dass es keine Schützen mehr gibt, ist einfach falsch. Natürlich werdens weniger (demographischer Wandel), aber man kann auch in einem Verein noch einiges beeinflussen. Wir haben diese Saison mehr RWK-Mannschaften denn je. Die einen Vereine haben 20-30 Jugendliche, die anderen aber auch gar keine. Dass die Mitglieder zurückgehen liegt zum einen natürlich am demographischen Wandel, aber dass es auch anders geht, zeigen zig Vereine. (natürlich liegt auch ein wenig der "schlechte Ruf" des Schützensports über uns. Diesen schlechten Ruf kenne ich aber nur aus euren Erzählungen, bei uns ist das Gott sei Dank (noch) nicht so)

    Ansonsten denke ich, wurde hier schon ziemlich alles gesagt und ich kann Carcano hier nur zustimmen. Danke, das war mal wieder ein Posting, das ich richtig gut finde!! (vor allem Punkt 3 und 4)

    dingo (der übrigens auch über neue Anschaffungen, vom LG bis zum GK nachdenkt)

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Zitat

    Und dass es keine Schützen mehr gibt, ist einfach falsch

    Sorry, ich habe mich nicht korrekt ausgedrückt. Ich meinte GK-Schützen, da ich, bis jetzt zumindest, nur in dieser Abteilung schieße.

    Martin

    PS: Meine Anschaffungswünsche wären eine Dillon 550 (.45ACP) und eine 6mmPPC-Büchse. :thumbup:

  • Ich kann Michael Kuhn durchaus verstehen.

    Die Informationen hätten schon lange vorhanden sein können, wenn die Verbände anfangen würden, ihre Mitglieder über die aktuellen Geschehnisse in diesem Land gleichermaßen zu informieren.

    Das ist kein Vorwurf an Simon, um Gottes Willen.
    Aber wenn ich mir überlege, dass der DSB fast jede Woche einen Newsletter verschickt, der wohl schon eine recht große Empfängerzahl hat, so finde ich in diesen Newslettern nicht einen Hinweis auf die Geschehnisse in Bremen, Hamburg, Stuttgart etc. genausowenig wie man Informationen über Stuttgart, Mannheim, Heimbron oder über die Gerichtentscheide zur Rechtmäßigkeit der Gebühren für die Kontrollen.

    In dieser Beziehung werden die Mitglieder schon etwas arg sich selbst überlassen, was die Inforamtionsfindung angeht.
    Das bezieght sich aber auf alle Verbände, wobei der BDMP mittlerweile die ein oder andere aktulle Information auf der Verbandswebseite veröffentlicht hat.

    Von daher, wenn man sich darauf verlässt, dass es nichts groß neues gibt und somit auf die Verbandsvertreter, die eine Politik der Nichtinformation betreiben, dann stimm die Aussage von Michael schon.