Steht noch nix auf der FB Seite "Schießsport in Niedersachsen"?
Schützenwesen im NWDSB
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Lathen hat seine Punkte wiederbekommen.
Ein Beispiel dafür, dass die NWDSB Spitze immer noch an der falschen Front kämpft.
Wie es an der Basis aussieht, zeigt ein Beispiel aus Ostfriesland. -
Lathen hat FAST alle seine Punkte wiederbekommen. Der Wettkampftag im Januar bleibt als verloren gewertet.
Zum Artikel kann ich nur sagen, dass solche Artikel in Zukunft öfter zu lesen sein werden. Dieses hängt jedoch nicht mit dem NWDSB oder den Verbandstruckturen zusammen sondern hat mMn andere Gründe.
Der Schützenverein sagt mir zB gar nichts und ich schieße inzwischen seid fast 20 Jahren (OMG so lange schon) in Ostfriesland.
Das Vereine aufgrund Mitgliederschwund überlegen sich aufzulösen ist schon seid langen vorauszusehen. Die Mitgliederstände sinken nicht erst seid dem LLZ Bau. Gerade die kleinen Dorfvereine haben es immer schwerer. Oftmals sind die Schießstände völlig veraltet, es findet keine vernünftige Jugendarbeit statt, die Werte, Grundprinzipien und Ausrichtung der Vereine haben sich seit 1950 nicht mehr geändert. Tradition geht über alles, dass diese jedoch, gerade bei Jüngeren, bestenfalls nur als lästige Pflicht (natürlich gibt es Ausnahmen) angesehen wird interessiert keinen.
Jugendliche die in die Schützenvereine kommen wollen schießen. Klingt komisch ist aber so. Wenn diese dann merken, dass sie nach 3 Jahren immern och aufgelegt und im Schnitt eine 7 schießen vergeht irgendwann die Lust. Die Folge ist klar: Der Schütze sucht sich was anderes.
Erwachsene als neue Vereinsmitglieder werben zu können gestaltet sich für kleine Vereine och schwieriger. Oftmals besteht nur ein LG stand, KK, Spopi etc kann nicht geschossen werden. Eine Gruppe von Kindern findet sich schnell zusammen und nimmt neue auf, ein Erwachsener der neu zu einer (seid 40 Jahren) bestehenden Gruppe (stammtisch) hinzukommt hat es ungleich schwerer.
Lange Rede kurzer Sinn: Dass sich Schützenvereine auflösen wollen hängt nicht mit den Geschehnissen im NWDSB zusammen.
Evtl. sollten sich diese Vereine mal überlegen mit einem anderen Verein (im Nachbarort?!), der die gleichen Probleme hat, zu fusinieren statt einfach zu sagen "Es waren tolle 50 Jahre aber nun ist Schluss"
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Hallö,
Ich denke mal die kleinen Vereine werden es in Zukunft schwer haben weiter zu bestehen. Damit meine ich überwiegend im ländlichen Bereichen. Nehmen wir die Beiträge, habe gerade gestern gelesen ein Verein in einem Nachbar Ort erhöht seinen Jahresbeitrag auf 60,00 € gut wenn er damit aus kommt! Wir sind in einer Stadt mit 11 Vereinen im Kreis wir haben auch keinen Schießstand, sind eingemietet, wir Haben Staffel Beiträge, Einzel Beitrag im Jahr, 162,00 Euro Ehepaar, 276,00 €, Familie,336,00 €, Jugend 60,00 €. Wenn wir keine Sponsoren hätten, wäre es sehr knapp. Daher ist die Überlegung die Child hier angibt realistisch. Wir sind auch für die Tradition aber das Sportschießen wird bei uns genauso gefördert und wir fahren gut damit. Außerdem muss man sich ständig um Nachwuchs kümmern in allen Bereichen. -
Was ist denn die Begründung das Lathen einen Teil der Punkte bekommen hat? Es kann ja nicht am Zeitpunkt der Wettkämpfe liegen, weil die Wettkämpfe in 2014 ja zum Sportjahr 2015 gehören und nur vorgezogen sind.
Ich finde das übrigens gut. Man könnte meinen der Sport wird nur noch am "grünen Tisch" und nicht mehr auf dem Stand entschieden.
Übrigens hat es in dieser Hinsicht auch heute ein spannendes Urteil gegeben.
http://www.n-tv.de/sport/Pechstei…le14325846.html
Wenn ich dieses Urteil richtig verstehe, hat es auch Auswirkung auf den NWDSB. Die Regelung der Ligaordnung, das Entscheidungen zu Einsprüche ausschließlich durch den Ligaausschuß des NWDSB getroffen werden, ist damit hinfällig, den auch für den NWDSB gilt:
"Richter Rainer Zwirlein wies darauf hin, dass die Neutralität des Cas grundlegend fraglich sei, weil Verbände gegenüber Sportlern bei der Bestellung von Richtern bevorzugt werden. Außerdem widerspreche die Praxis, dass sich Athleten nur vor dem Cas wehren könnten, dem Kartellrecht.""Sollte der BGH dem Urteil des OLG folgen, würden Sportler tatsächlich künftig ein Wahlrecht zwischen Sportgerichtsbarkeit und ordentlichen Gerichten erhalten."
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Was ist denn die Begründung das Lathen einen Teil der Punkte bekommen hat? Es kann ja nicht am Zeitpunkt der Wettkämpfe liegen, weil die Wettkämpfe in 2014 ja zum Sportjahr 2015 gehören und nur vorgezogen sind.
Genau das habe ich mir auch erst gedacht. Ich kenne die Einspriuchsbegründung bzw. Entscheidung nicht aber ich denke man muss zwischen Sport- und Kalenderjahr untershceiden. Der Austritt der Vereine erfolgt zum Kalenderjahr, da ist es egal ob ein Sportjahr schon begonnen hat oder nicht. Bis zum 31.12.2014 war der Verein noch Mitglied im NWDSB und der Schütze somit startberechtigt, egal ob vorher schon ein neues Sportjahr angefangen hat.
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Genau in dieser Thematik hat der NWDSB sonst anders entschieden. Für den NWDSB war bei anderen Entscheidungen immer das Sportjahr entscheidend. Wäre sehr spannend mal die wirkliche Begründung zu erfahren.
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Das Sportjahr ist das Kalenderjahr.
Mit bestem Schützengruß
Frank
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Und wieder einer weg. Und das aus dem treuen Wittlage.
http://www.noz.de/lokales/ostercappeln/artikel/538198/schutzen-venne-fassen-richtungweisenden-beschluss#gallery&0&0&538198
Das wird nix mehr mit dem NWDSB. -
Und wieder einer weg. Und das aus dem treuen Wittlage.
http://www.noz.de/lokales/ostercappeln/artikel/538198/schutzen-venne-fassen-richtungweisenden-beschluss#gallery&0&0&538198
Das wird nix mehr mit dem NWDSB.Ob es nichts mehr wird ist natürlich auch eine Frage der Sichtweise. In einem kleineren Sportverband kann dann auch vieles zielgerichteter entschieden werden. Die Bereitschaft der Sportler einen angemessenen Beitrag zu zahlen scheint ja, wie hier die Diskussionen ergeben haben, wesentlich höher zu sein als bei den ausgetretenen Traditionalisten. So wäre es ein Gewinn für beide Seiten.
Karl
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Magst rechthaben.
Aber was soll mit dem Denkmal passieren?
Wer will es den eigentlich an der Basis? -
Vlt. die Sportler in dem kleineren Sportverband, nicht die Basis?
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Einen solchen Stand?
"Wer soll das denn heizen?", um mal jmd. von der Vereinsbasis zu zitieren.Tatsächlich hat noch niemand den Mehrwert des LLZ für den Schiesssport erklärt.
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Vlt. die Sportler in dem kleineren Sportverband, nicht die Basis?
Ich gehe bei der künftigen Basis ja von Sportlern (im Sinne von mehrmaligem oder sogar geregelten Schießen) und nicht von den bisher anscheinend überwiegend nur aus Schützenfestbesuchern bestehender Traditionalisten aus.
Einen solchen Stand?
"Wer soll das denn heizen?", um mal jmd. von der Vereinsbasis zu zitieren.Die Heizung betreibt bei solchen Anlagen meist ein Hausmeister oder externer Betreiber.
Zitat
Tatsächlich hat noch niemand den Mehrwert des LLZ für den Schiesssport erklärt.Der OSM vom Nachbarort meint immer mir hätten es gut, wir sind in einer Stunde in Schwanheim (Hess. SV) und er muß eine Anreise von 4 Stunden nach Hochbrück (BSSV) organisieren.
Alleine schon die Nähe zur Anlage für den Schützen ist ein bedeutender Grund.Karl
Die Heizung betreibt bei solchen Anlagen meist ein Hausmeister oder externer Betreiber.
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Der Austritt der Vereine erfolgt zum Kalenderjahr, da ist es egal ob ein Sportjahr schon begonnen hat oder nicht. Bis zum 31.12.2014 war der Verein noch Mitglied im NWDSB und der Schütze somit startberechtigt, egal ob vorher schon ein neues Sportjahr angefangen hat.
so ist es!
ohne gültigen WK-Pass ist ein Schütze nicht startberechtigt. Das gilt schon seit ewigen Zeiten, nur ist es noch nie so akut, wie heute gewesen, leider bedingt durch die ganzen Austritte aus dem Verband.
Das ist in anderen Sportverbänden nicht anders. Sicher, es ist bitter für die Schützen, die Mannschaft usw., und ich weiss auch, dass nicht jeder die Verbandsregeln immer parat hat, aber in einer so prekären Situation sollte doch schon mal nachgedacht/-gelesen werden, vom Schützen, den Betreuern, dem Verein...
Darüber hinaus hat der NWDSB auch einen Verbandsanwalt, der gerne Auskunft gibt.
lG -
Sag mir bitte was ich als Verein hätte nachfragen sollen. Wir haben uns doch korrekt verhalten.
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Wer aus dem NWDSB /DSB austritt, sollte es sich vorher gut überlegen und dies nach allen Seiten hin absichern.
Es wird sicherlich noch mehr Vereine geben, die nach einem voreiligem Austritt feststellen, dass nicht alles bedacht wurde, die Interessen einiger Mitglieder nicht ausreichend berücksichtigt wurden.
Andererseits was bringt es, dem NWDSB Fragen zu stellen, die nicht beantwortet werden. Auf Antworten zu meinen Fragen und Hinweisen aus 2013 warte ich schon nicht mehr.
Vielleicht wird es eine/n Delegierte/n geben, die/der auf dem kommenden DelTag am 11. April in Rehden den Mut hat, nachzufragen, wie sich die bekannten Risiken "entwickelt" haben?
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Es war euch doch sicherlich bekannt, dass sämtliche Verwaltung von Daten - Pass, Trainer, Kampfrichter, etc.,- über den Stammverein/Heimatverein laufen, oder der Schütze kümmert sich persönlich darum. Passanträge/-änderungen müssen immer über den Stammverein laufen.
Wenn sich also ein Verein in eurer Nachbarschaft entschließt, den LV zu verlassen und der betroffene Schütze dort seinen Stamm-/Heimatverein hat, sollte man sich Gedanken über mögliche Konsequenzen machen und wenn ich mir nicht sicher bin, dann frage ich nach, wenn es sein muss auch bei 5 verschiedenen Stellen.
Die Geschäftsstelle hätte euch das auch sagen können.
LG
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Und der Schwund geht immer weiter...
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Na die werden sicherlich voller Elan neue Wege beschreiten.
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